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As an African conceptual artist, author, and life coach, Louise Deiningers artwork focuses on consciousness, spiritual science, human, self and personal development, self-leadership, critical thinking, and identity: including other multidisciplinary subjects. Regula Staempfli has met the inspirational force, the great artist and friend Louise Deininger for a talk on Sunday, 8th of January. Regula Staempfli and Louise Deininger talk about what makes artist tick and how we all – as human beings can work together.
Louise Deininger is in the Board of Directors-K4DP-Knowledge For Development Partners in charge of Art and Youth Affairs, Co- President VBKOE Association of Austrian Female Artists, Artistic director Knowledge City, Vienna, Austria.
Louise Deininger is also Founder & President of Gyco Academy, the Global Youth Conference GYCO, Vienna/Gulu, Northern Uganda. Vienna-based conceptual artist Louise created the idea for Global Youth Conference Academy after filming DNA of War. Since then, she has worked tirelessly – together with local development experts and affected youth in Gulu, Northern Uganda, and a dedicated team of professionals in Vienna, Austria – to realise her vision: transforming the mindset of young people and breaking the vicious cycle of economic dependency and cultural decline through self development; building an empowered youth for a more sustainable, positive and peaceful society. You can support Gyco: Bank: BAWAG P.S.K.
Account: Verein GYCO
IBAN: AT70 1400 0014 10847899
BIC: BAWAATWW
Louise Deininger has one of the best Instagram see https://www.instagram.com/louisedeininger/?hl=de
Karin Sorger, Partnerin bei artcare, dem Online Auktionshaus in Wien und neu auch ANALOGE AUKTION am 6. Dezember 2022 im FLOMYCA, Voltagasse 42, 1210 Wien. Nach den Ausstellungen von Thomas Vava & NEW BEGINNINGS, Flomyca, die nach Vereinbarung unter office@artcare.at besucht werden konnte, folgt nun die erste analoge Auktion des umtriebigen Kunsthandels ARTCARE in Wien.
Hören Sie unsere kurze Einschätzung zum Kunstmarkt und was es so Neues gibt bei Artcare im Gespräch von Regula Stämpfli mit Karin Sorger.
Es gab bei Art Is A Piece of Cake eine lange Sommerpause 2022, die bis in den Oktober reichte. Hier der Auftakt zur neuen Saison mit einem Polit-Kunstwerk von Regula Stämpfli. „Nationalfeminismus“ nennt sie Georgia Melonis Wahlsieg in Italien. Dass aber nach wie vor die Männer und nicht die Frauen die Stützen von Rechtsextremismus, Fremden- und Frauenhass sind, erklärt sie in diesem Podcast mit spannenden Ausführungen zu „Frauen und Politik“. Dies muss in einem Art-Podcast auch mal Platz haben, zumal sich die Ereignisse weltpolitisch, innenpolitisch und klimapolitisch überschlagen und kaum Zeit bleibt, länger über ein Thema nachzudenken. In einer der nächsten Folgen wird sich Art Is A Piece of Cake mit der umwerfenden Biennale beschäftigen, hoffentlich dann wieder gemeinsam mit Raimund Deininger.
Polit-Medienkommentar Italien: Nationalfeminismus als neues (Medien-)Phänomen : Für den Klein Report schrieb die Politphilosophin am 27.9.2022 den Kommentar zu den Wahlen in Italien 2022 und definierte den neuen Politbegriff „Nationalfeminismus“. Im sprechenden Denken dieses Podcasts erklärt sie wichtige Grundlagen zum Phänomen Frauen, Rechtsextremismus, Wahlen. Hier kurz die Hintergründe und die Neudefinition des Nationalfeminismus als rechtes Medienphänomen und rechtsextreme Sprechakttheorie. Link zum Klein Report Artikel: https://www.kleinreport.ch/news/polit-medienkommentar-italien-nationalfeminismus-als-neues-medien-phanomen-100379/
Das Bündnis rund um die rechtspopulistische Partei Fratelli d’ Italia hat gewonnen, Giorgia Meloni ist die neue Premierministerin Italiens. Hier die Hintergrundinformationen zu diesem Podcast, Textausschnitte von Klein Report vom 27.9.2022. „Der Vater war Kommunist, die Mutter alleinerziehend, sie wuchs in einem Arbeiterviertel auf und wurde von den Grosseltern aufgezogen: Giorgia Meloni. Das Vorzeigegesicht der Faschisten, Rechtspopulisten und äusseren Rechten wird Italien nach einer sehr geringen Wahlbeteiligung neu führen. Interessanterweise machte ihre Kandidatur und das Rechtsbündnis fast mehr Schlagzeilen ausserhalb Italiens als innerhalb, wo man sich ständige Neuwahlen, wechselnde Regierungschefs und Instabilität seit Jahrzehnten gewohnt ist und trotzdem weiter existiert. Der «Corriere della Sera» nennt die Fratelli d’ Italia «centrodestra», Mitte-rechts, also ganz anders als die deutschen Medien, die durchwegs von der faschistischen und neofaschistischen Allianz sprechen. Einmal mehr waren Skandalisierung, Verkürzung, Polarisierung und ein gutes Aussehen ein patentes Wahlrezept: Giorgia Meloni hat explizit Trumps Strategie von «Prominenz statt Politik» für ihren Wahlkampf gewählt: Wie ihre Politik wirklich aussieht, ist eigentlich unklar – «rechte Rebellin» meint dazu die deutsche «Tagesschau».
Meloni hat die lange Tradition der radikalen Rechten aufgenommen, die sich gerne linker Ästhetik und populärer Arbeiterslogans bedient. Die Kritik Melonis an Konsumismus, Entfremdung durch Globalisierung und Finanzoligarchie widerhallte deshalb weit über die eigenen Parteigrenzen hinaus. Meloni präsentierte eine populäre Mischung all dieser Themen mit einem Schuss «Nationalfeminismus»: Sie inszeniert sich als Mutter, macht aus der Abtreibungsfrage Politpropaganda, führt einen sehr amerikanischen Wahlkampf und gibt den italienischen Faschisten und Rechtspolitikern ein weibliches Gesicht.
Mit Giorgia Meloni zieht also die erste «Nationalfeministin» in die Regierung eines EU-Mitgliedslandes ein; sie wird aufgrund der digitalisierten Politik-Mechanik auch nicht die letzte sein.
Was meine ich mit Nationalfeminismus? Nationalfeminismus ist die Sprechaktideologie der Rechten, die vorgibt, für Frauenrechte zu sein, dabei klassische faschistische, rechtsextreme und rechtspopulistische Stereotypen bedient, um «die Frau» vor «dem Fremden», dem Nicht-Nationalen zu schützen. Nationalfeminismus wird auch von Frauen verwendet, die als Faschistinnen, Rechtsextreme, Rechtspopulistinnen, von sich selber als «Feministinnen», «emanzipierten Frauen» sprechen und sich somit der Sprechakttheorie auch der Linken bedienen. Auch der Nationalsozialismus verknüpfte zwei Gegensätze, «national» und «Sozialismus». Beim Nationalfeminismus geht es nicht um Frauen, sondern um die Mobilisierung faschistischer, rechtsextremer und rechtspopulistischer Männer mit traditionellen Frauenbildern.
Frauen waren noch nie eine homogene Gruppe: Allein in der Diskriminierung ihres Geschlechts weisen sie Ähnlichkeiten auf. Neu entstanden sind mit der Digitalisierung die codierten Sprechakte, die eigene Ideologien konstituieren. Links operiert schon länger so (zum Beispiel LGBTQ*), nun gibt es also auch rechts aussen einen Nationalfeminismus, der Realität durch korrespondierende Sprechakte ausser Kraft setzen will. Einen Trost zum Schluss: Es ist nicht anzunehmen, dass ausgerechnet diese Regierung, anders als alle vor ihr, die vorgesehenen fünf Jahre Amtszeit überstehen wird.
Ein Artikel von @laStaempfli, in dem die den neuen Begriff #Nationalfeminismus etabliert!
Def: „Sprechaktideologie der Rechten, die vorgibt, für Frauenrechte zu sein, dabei klassische faschistische, rechtsextreme & rechtspopul. Stereotypen bedient (…)“https://t.co/kdptCqjqMY
Polit-Medienkommentar Italien: Nationalfeminismus als neues (Medien-)Phänomen : Für den Klein Report schrieb die Politphilosophin den Kommentar zu den Wahlen in Italien 2022 und definierte den neuen Politbegriff „Nationalfeminismus“. Im sprechenden Denken dieses Podcasts erklärt sie wichtige Grundlagen zum Phänomen Frauen, Rechtspopulismus und Wahlen, allgemein zu Frauen in der Politik. Mediendemokratie leiden an ahistorischen Live-Fetischismus, an der Empörungs- und Blindspirale – Regula Stämpflis Podcasts, insbesondere der feministische Wochenrückblick zusammen mit Isabel Rohner (Co-Host) in „Die Podcastin“ sind demgegenüber der Information gewidmet. Deshalb hat Regula Stämpfli hier, auf Art is a Piece of Cake, der Podcast, der sich mit Politik und Kultur beschäftigt, der aktuellen Politik in Italien gewidmet. Italien 2022 ist Gastland der bisher besten, fortschrittlichsten und inspirierendsten Biennale und gleichzeitig das Land, das Rechtsextremismus in Europa nicht nur in Ungarn, Polen oder Ostdeutschland salonfähig macht, sondern mit Georgia Meloni ein neues Medien- und Politphänomen des Nationalfeminismus etabliert.
Hier nun die Überlegungen, die zum Begriff Nationalfeminismus geführt haben, ohne dass sie im Podcast erwähnt werden. Im sprechenden Denken exploriert Regula Stämpfli die wichtigsten Themen zu Frauen und Rechtsextremismus. ArtIsAPieceOfCake, Folge 39. Georgia Meloni: Nationalfeminismus, Rechtsextremismus & Frauen. Sprechendes Denken von der Politologin Dr. Regula Stämpfli.
Das Gespräch mit Irmgard Kramer und Regula Staempfli ist voller Überraschungen, umwerfend klar und berührend. Es fand im heissen Sommer 2022 in Wien an der Grossen Neugasse statt und wird unsere Hörer und Hörerinnen erschüttern. Irmgard Kramer ist eine der besten Schriftstellerinnen in Österreich, sie schreibt Jugend- und Kinderbücher, die poetisch sowie aufklärerisch im besten Sinne sind und sich eigentlich hervorragend für diverse Verfilmungen eignen würden. Das feine Gespräch über Herkunft, Traumata und die Geduld beim Bücherschreiben ist eine grosse Liebeserklärung an Bildung, den Kinder- und Jugendroman und das STORYTELLING mit POESIE. Einmal mehr zeigt sich, dass Menschenleben durch Worte transformiert werden.
Zu ihrer Person schreibt Irmgard Kramer selber:
„Im Frühjahr 1969 kam ich als zweites von drei Mädchen zur Welt. Kurz danach versank ich in der Welt der Geschichten. An meinem ersten Schultag trug ich rote Hausschuhe, malte ein Bild mit Sonnenblumen und einem Brunnen und fragte mich, wer da drinnen wohnte. Dann lernten wir das große I. In den Ferien vermisste ich die Schule. Ich wollte Lehrerin werden. Nur Diktate würde ich nie geben. Mit neun schrieb ich Abenteuerromane, die lasen sich so: „Hey, lass uns ein Abenteuer erleben.“ „Au ja, welches?“ „Wir könnten einen Drachen besiegen.“ „Au ja, welchen?“ „Wir könnten auch eine Prinzessin befreien.“ Mit elf verdiente ich mein erstes Geld mit Schreiben – meine Oma gab mir zehn Schilling für die Deutsch-Schularbeit „Vor Filmbeginn“. Mit dreizehn verliebte ich mich und schrieb Tagebuch. Mit fünfzehn verliebte ich mich und schrieb Briefe an meine beste Freundin. Mit siebzehn verliebte ich mich und schrieb Gedichte. Dann wurde ich Volksschullehrerin und schrieb ziemlich viel. Das Meiste für mich selbst, viel aber auch für meine Schüler. Ich schrieb Hausaufgabentexte, Texte für Sachaufgaben, Texte für Deutsch-Übungen, am liebsten aber schrieb ich Briefe als Egidius, das Schulgespenst. Jeder konnte an Egidius schreiben und bekam Antwort. Viele Kinder vertrauten Egidius ihre Geheimnisse an. Wenn ich heute ehemalige Schüler treffe, sprechen sie immer noch gern von Egidius. 2004 passierte in meiner Familie ein Unglücksfall. Dies war für mich der Auslöser, unbedingt einen Roman schreiben zu wollen. Vielleicht weil ich erlebt hatte, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Also schrieb ich die Geschichte von einem Jungen namens Noah. Dafür brauchte ich zwei Jahre. Ich verschickte den Roman an vierzig Verlage, aber keiner wollte ihn haben. Ich las die Biografien anderer Autoren und fand heraus, dass es oft zehn Jahre dauert, bis man einen Verlag findet. Außerdem hörte ich, dass man etwas 10.000 Stunden machen muss, bis man gut darin ist. Das gilt fürs Klavierspielen, fürs Fußballspielen und fürs Schreiben. Ein bisschen Talent reicht nicht. Ausdauer scheint wichtiger zu sein. In Seminaren und in einem Studium, das ich mit einem Master abschloss, versuchte ich das Schreibhandwerk zu lernen. Ich schrieb und sammelte Absagen und schrieb weiter. Gleichzeitig merkte ich, dass ich nicht mehr in die Schule gehen wollte. Ich wurde immer unglücklicher und müder. Im Juli 2010 räumte ich mein Klassenzimmer leer, verstaute meine Schulsachen in einem Keller und machte ein Sabbatjahr. Im gleichen Jahr erschien im Oktober bei Bucher mein erster Jugendroman „Die Indische Uhr“ und ich las an vielen Schulen. Dann musste ich mir überlegen, wie es weitergehen sollte. In einem Moment des Zweifelns fragte mich eine Werbeagentur, ob ich nicht Lust hätte, für das Bordmagazin der Hohentwiel – ein Schaufelraddampfer am Bodensee – eine Piratengeschichte zu schreiben. Ich hatte Lust. Daraus entstanden viele Folgeaufträge. Obwohl ich diese Arbeit nie gesucht hatte, konnte ich plötzlich mit Schreiben meinen Lebensunterhalt verdienen. Ein Jahr später hatte ich noch mehr Glück. Christiane Düring von der Agentur „Scripts for Sale“, die heute „Die Buchagenten“ heißt, öffnete mir alle Türen, und als ich 2012 bei Loewe einen Vertrag für drei Kinderbücher unterschrieb und das Erscheinungsjahr 2014 sein sollte, bekam ich Gänsehaut: Es hat genau zehn Jahre gedauert.“
Ein Tipp der Theatergängerin Regula Stämpfli: Gelesen von Michael Gebendorfer.
Livemusik auf höchstem Niveau für Kinder ist in der Schweiz selten. In Wien gehört dies u.a. dank der Märchenbühne zum Alltag. Kinder verstehen jede Art von Musik: Sie merken sich jedes Detail, sie hören Dinge, die Erwachsene oft überhören oder ignorieren. Kinder singen alle liebend gerne und bewegen ihre Körper zur Musik und leider wird den 2020er-Kinderjahrgängen viel zu wenig „Musik machen“, „Musik hören“, „Musik erleben“ geboten. Oft wird Kinder- und Jugendtheater belächelt, niedergeschrieben von den hohen Herren des deutschen Regietheaters – ach, lassen wir sie doch einfach mal in in ihrem Irrglauben stecken. Denn anders als deren Vorstellungen, ist beispielsweise die Märchenbühne „Der Apfelbaum“ immer sehr gut besucht.
Diese Märchenbühne ist eh etwas ganz Besonders. „Der Apfelbaum“ hat sich der Unmittelbarkeit des Theaters, der Darstellung, der Kunst, der Bewegung und der Musik sowie originalgetreuen Märchenerzählung verschrieben. Ein eigenes Café mit Kuchen, Wasser und einem guten Espresso gehört ebenso zum „Der Apfelbaum“ wie die Rituale des klassischen Theaterbesuchs. Nur, dass diesmal Gross und Klein gleichberechtigt begrüsst werden und die Bühne nicht für die Avantgarde, sondern für uns alle konzipiert wird.
Genial ist die Nicht-Kindlichkeit der Märchenbühne „Der Apfelbaum“. Kinder sind Gegenüber-Menschen – dies ist die Märchenbühne, „Der Apfelbaum“. 1975 wurde sie von Christa Horvat mit dem Wunsch gegründet, die „Entwicklung der Sinne zu fördern“. Christa Horvat wusste vom Hunger von Kindern und Eltern auf „Seelennahrung“, auf Geschichten die stärken.
Das Repertoire der Märchenbühne „Der Apfelbaum“ beinhaltet Volksmärchen aus diversen Ländern, die Märchen der Gebrüder Grimm und bietet für Kinder mit besonderen Bedarf wunderbare Märchen-Einführungen an.
Nun hat „Der Apfelbaum“ ein neues Stück konzipiert und zwar kein Geringeres als „Peter und der Wolf.“ Die Aufführung war schon auf 2020 geplant und musste wegen der Pandemie zwei Jahre verschoben werden. Unter der Leitung der Musikerin, Kreativdirektorin und Intendantin Stéphanie Alexandra Troehler, wird auch bei „Peter und der Wolf“ verzaubert, erzählt, für alle Sinne ansprechend schön und äusserst lebendig inszeniert. Das 1936 in Moskau uraufgeführte Stück „Peter und der Wolf“ verschmilzt Menschen und Puppen mit dem Musikensemble Allegria und es geht wie immer auf der Märchenbühne „Der Apfelbaum“ um Werte wie Freundschaft, Liebe, Sorge, Selbstbewusstsein und Mut. Menschenorientierungen, die Kinder und Erwachsene gleichermassen begeistern.
Wien, 12. Juni 2022 sowie am 19. Juni 2022 jeweils um 14.00 und um 16.00 Uhr in der Märchenbühne Der Apfelbaum, Kirchengasse 41, 1070 WIEN.
Peter und der Wolf. Ein musikalisches Märchen frei nach Sergei Sergejewitsch Prokofjew
EINE KOOPERATION DER MÄRCHENBÜHNE DER APFELBAUM MIT DEM ENSEMBLE ALLEGRIA
KONZEPT UND REGIE Stephanie Alexandra Troehler MUSIKALISCHE LEITUNG Helga Marie Knava CHOREOGRAPHIE Konstantin Stoynov MUSIKALISCHE BEARBEITUNG Gerhard Buchner, Michael Paulus, Wolfgang Pickhardt FIGURENBAU UND BÜHNE Stephanie Alexandra Troehler, Albane Troehler, Frédéric Troehler TÄNZER Paria Bahrami, Anna Feichtinger, Axelle Krieger, Nina Plank SPRECHERIN Susanne Brandt
ES SPIELT Ensemble Allegria.
Regula Stämpfli wünscht viel Vergnügen beim Träumen und in andere Welten eintauchen. Und: Die Märchenbühne „Der Apfelbaum“ ist immer ein Besuch wert.
Regula Stämpfli und Raimund Deininger entetzen sich über den entpolitisierten Schrott, den ehemals politisierte Künstler von sich geben – oder ist es einfach dieses alte Anhängen der Linken an totalitären Ideen? „ZKM-Chef Weibel reagiert auf Brief-Kritiker: „Rhetorik erinnert an russisches Staatsfernsehen“ siehe Medienberichte aus Österreich. Er gilt manchen als unbequemer Zeitgenosse: Peter Weibels Themen und Thesen fordern seit vielen Jahren die kritische Öffentlichkeit heraus. Der Standard – die wichtigste österreichische Tageszeitung, artcare hat in den NFTs mit dem Der Standard zusammengearbeitet, deckt auf, dass es PETER WEIBEL UND NICHT ALICE SCHWARZER WAR, die die Initiative zum OFFENEN BRIEF AN KANZLER OLAF SCHOLZ ergriffen hatte. Wir zitieren aus dem Standard: siehe https://www.derstandard.at/story/2000135406289/emma-brief-initiator-weibel-es-ist-ein-stellvertreterkrieg
„Knapp 200.000 Unterschriften zählte der offene Brief, der seit Ende letzter Woche die deutsche Öffentlichkeit polarisiert, am Dienstagnachmittag. Bundeskanzler Olaf Scholz wird darin aufgefordert, keine schweren Waffen an die Ukraine zu liefern, „weder direkt oder indirekt“. Als Initiatorin wähnte man Alice Schwarzer, auf deren Emma-Website der Brief erschien. Tatsächlich war es aber der österreichische Medientheoretiker und Leiter des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe, Peter Weibel, der die Initiative ergriff. Uns erklärte er schriftlich seine Beweggründe.“ Diese klingen dann explizit weinerlich, ausgerechnet von einem Künstler, der alle angriff: Die Gesellschaft, die Bürgerlichen, die Bourgeoisie und zwar mit Schock, mit Witz, aber auch mit Häme und Kunst, die weh tut: „Weibel: Die Rhetorik, mit der die Unterzeichnerinnen des Briefes überschüttet werden, erinnert nicht an die freie Welt, sondern eher ans russische Staatsfernsehen, das auch die Gegner mit Spott und Hohn überschüttet.„
Dieses Material hier, da die laStaempfli dies alles nicht mitgekriegt hatte und Raimund Deiniger sie aufklärt. Wir wünschen viel Vergnügen!
Raimund Deininger und Regula Stämpfli über Boomer, The Codes, Ukraine-Krieg, Kunst & unverständliche Aktionen ehemaliger Linker.
Danielle Pamp ist an outstanding artist and a wonderful guest for ARTISAPIECEOFCAKE. Here she talks to laStaempfli about her visions in art and how she became an artist authentique. Her work is largely autobiographical, making use of material like memories and personal experiences. This essentially makes all of Pamps work a form of self-portraiture, using different media (painting, graphic works, videos, photography, installation, and performance) to produce something essentially contradictory: „I am a realist in its most classical sense, but I want to express a sense of personal catastrophe while at the same time aiming at a more general humanizing perspective. My works take different perspectives on my everyday experiences — my most private, intimate feelings, and my interactions with others, displayed in the most public space of the gallery.„
Using material from personal experiences (bright memory-fragments, and memories of conversations and interactions) Danielle Pamp creates various narratives about gender identity, religious upbringings, the nuclear family, and what they mean for human existence in general. Pamps narrative about family elaborates on this issue thematically and practically. Thematically, she explores her own identity and trans-feminine role, and making parallels between the life-experiences of multiple generations of women in my family, emphasizing our continuity. Practically, she integrates this ongoing painting project into performances reflecting on the present state of things and memory fragments: „as I embody different personae — different ’sides’ of myself — disclosing some vital truths about my own femininity by singing songs from different eras with personal meanings or contextual baggage, such as dressing like or in the actual clothes belonging to my mother, grandmother, or great-grandmother.“
website: https://daniellepamp.weebly.com/exhibitions.html and about: https://daniellepamp.weebly.com/about.html
@laStaempfli had the great pleasure to talk to the wonderful painter #daniellepamp : coming on #artisapiecofcake soon. https://t.co/6jlhWOCcew pic.twitter.com/mTwiLxRQp3
— Regula Staempfli (@laStaempfli) April 4, 2022Raimund Deininger und Regula Stämpfli – entschuldigen Sie den Ton nur grad zu Beginn der Folge – sind sich uneinig. Raimund Deininger will die Kunst aus dem Krieg heraushalten, Regula Stämpfli plädiert mit Vehemenz für Urteilskraft. Beide einigen sich darauf, dass es letztlich darum geht, von Fall zu Fall zu entscheiden. Wer seine Kunst in den Dienst einer Diktatur stellt, kann sich nicht auf Kunstfreiheit berufen.
Seit dem Gespräch sind zwei Wochen vergangen und laStaempfli hat ihre Meinung geändert. Nach wie vor ist sie der Überzeugung, dass Kunst im Dienste einer Diktatur, des Islamismus, der Autokratien also allen Regimes, die der Antidemokratie frönen, nicht als Kunst und unabhängig beurteilt werden darf. Andererseits sieht sie in den Exzessen des Russlandboykotts – Stand 30. März 2022 – dass die Politik, ALLE RUSSISCHEN KÜNSTLER UND KÜNSTLERINNEN ZU ÄCHTEN, SELBST WENN SIE SICH EXPLIZIT VON PUTIN DISTANZIEREN, undemokratisch ist und der Sache enorm schadet.
Raimund Deiningers Position der Kunstfreiheit ist also zu verteidigen: Die Diskussionen gehen weiter. Hören Sie rein in unser wirklich spannendes Art is a Piece of Cake vom Februar 2022.
NFT im STANDARD – Vom Papier zur Blockchain: Ein Gespräch mit Gernot Schmidt-Schmiedbauer. Ein Podcast von artisapieceofcake.art – auch für den FUTUREPODCAST TA-SWISS & SAGW, geleitet von Dr.phil. Regula Stämpfli, Vorstand swissfuture.
Rebecca Merlic stellt unser Titelbild, es ist digitale Kunst und NFT: „GLITSCHBODIES VARIANTE03“ siehe https://artcare.at/#works#9669
Gernot Schmidt-Schmiedbauer, Geschäftsführer von artcare at hat für die Kunstplattform eine orginelle Zusammenarbeit mit dem STANDARD für dessen 10.000 Ausgabe initiiert und mitorganisiert. Diese Zusammenarbeit war folgerichtig, da Gernot Schmidt-Schmiedbauer als Geschäftsführer von artcare.at über grosse Erfahrung im Bereich der digitalen Kunstplattformen und damit auch der neuen Technologien hat. artcare.at war eine der ersten Kunstplattformen, die den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit gab, ihre Werke direkt, analog und online, zu versteigern.
Aufgrund der Geschichte von artcare.at war es nur folgerichtig, dass DER STANDARD, die grösste österreichische Tageszeitung, nach dem us-amerikanischen Vorbild eine BENEFIZ-Versteigerung zur 10.000 Ausgabe mit NFTs durchführte. Diese Auktion fand als Online-Versteigerung am 22. Jänner 2022 09.00 Uhr statt und lief bis 5. Februar 2022 21.00 Uhr.
Geplant war, dass das Siegerbild es auf die Titelseite der Jubiläumsausgabe des STANDARD schaffen. Gewonnen haben Michele die Modugno, der als freier Grafikdesigner in Wien arbeitet und die 1938 geborene Künstlerin Elisabeth Prantner, dessen Grossmutter. „Meta Citizen“ zierte die Jubiläumsausgabe (Bild). Unter ihrem Künstlernamen 3893 arbeitete das Künstlerduo – als Zusammensetzung ihrer Jahrgänge – schon länger mit NFT, weil die Technologie fasziniert. Regula Stämpfli plant in dieser Plattform des FUTUREPODCAST ein Gespräch mit den GewinnerInnen.
Das Kunstduo 2893
Gernot Schmidt-Schmiedbauer bespricht hier die Möglichkeiten und Grenzen der Kunstplattformen, des Finanz- und Kunsthandels sowie der neuen digitalen Märkte. Angesichts des NFT-Hypes ist dieses Gespräch eine perfekte Einleitung zur Blockchain-Technologie und was diese für den nationalen wie globalen Kunstmarkt bedeutet. In einer weiteren Folge wird die Politphilosophin Dr. Regula Stämpfli die Geschichte der NFT für die Hörerinnen und Hörer des Futurepodcast sowie artcare zusammenfassen.
Artcare Kunsthandels und Archivierungs Plattform für Junge und zeitgenössische Kunst. Auf über 400m² Showroom, Ateliers sowie Lager und Werkstätten gibt es alles für Sammler*innen wie auch für Künstler*innen.
Alexander Ruthner im Gespräch mit Regula Stämpfli. Mehr gibt es zu diesem mäandernden Talk nicht zu sagen: Es waren zwei Menschen, die reden und sich wohl nicht verstehen. Dennoch wunderbar: Die Ausstellung „I love you – what does ‚I‘ mean?“ läuft in der Galerie Gabriele Senn in Wien noch bis zum 26.3.2022. Und ja: Alexander Ruthner ist ein malerisches Ausnahmetalent der Zeitgenossinnenschaft.
Alexander Ruthner
1982 born in Vienna, Austria, lives in Vienna.
Webpage & Paintings see https://alexruthner.com/
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