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Gewisse bekannte Produkte schreiben ihre Produktnamen nicht einfach in einer gewöhnlichen Schrift, sondern in ihrer ganz eigenen. Das heisst, sie bedienen sich nicht den gängigen Standardschriften, sondern habe ihre ganz eigene Schreibweise des Alphabets und der Zahlen. Das ist doch einigermassen aufwändig und bemerkenswert. Da diese Schriftart vermutlich auch gesetzlich geschützt ist und nicht einfach so verwendet werden darf, ist sie automatisch für uns mit diesem Produkt oder der Produktfamilie verknüpft. Angenommen ich würde ein Konkurrenzprodukt mit so einer Schrift sehen - es wäre wie ein Widerspruch und ich wüsste, dass da etwas nicht stimmt. So ist es auch bei uns Menschen. Unser Charakter ist uns eigen. Wenn wir wie andere sein wollen, dann gelingt uns das nur beschränkt. Und wie man die Produktschriften mögen mag oder nicht - so geht es auch uns: mit manchen kommen wir besser klar als mit anderen. Wichtig ist: sei Du Du, weil Du so geschaffen wurdest.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Kennst Du dies: Du bist im Sommer am Wandern und kommst durch ein Dorf, es ist heiss, du hast grossen Durst vom Wandern und wegen der Hitze und dann findest Du dort einen Dorfbrunnen. Wie so ein Anblick dann plötzlich gut tut und man sich auf einen oder vermutlich mehrere Schlücke kühlen Wassers freut, um den vorhandenen Durst zu stillen und vielleicht sogar die mitgebrachte mittlerweile leere Flasche wieder zu füllen. Ich habe es aber auch schon erlebt, dass am Brunnen ein Schild war „Kein Trinkwasser“. Was für eine Enttäuschung dann. Man wäre dem Durstlöscher so nah, aber er ist nicht das, was er quasi vorgibt zu sein. Dass wir sauberes Wasser derart verfügbar haben ist keine Selbstverständlichkeit, im Gegenteil. In einer Begegnung spricht mit einer Frau redet Jesus mal davon, dass bei ihm lebendiges Wasser zu haben ist. Umsonst frei wie vom Dorfbrunnen. Ich glaube, das ist wirklich sauber und stillt echt unsere Durstbereiche im Leben.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Bei uns ging zuhause neulicht das Deckenlicht kaputt. Die eingesetzten Leuchtkörper waren an einem Doppelseil befestigt, dass sie mit einer gewissen Beweglichkeit so ausgerichtet werden konnten, dass sie den Teil des Raums ausleuchteten, den wir hell haben wollten. Aber sie hatten nur eine beschränkte Beweglichkeit. In unserem dreidimensionalen Raum haben wir drei Freiheitsgrade, also Richtungen, die wir einstellen können. Haben wir uneingeschränkte Freiheit in diesen drei Graden, ist jeder mögliche Punkt vom aktuellen erreichbar. Aber das erfordert absolute Flexibilität. Da aber aus mechanischen Gründen quasi ein Standort und eine Aufhängung definiert werden muss, sind in der Regel diese Freiheitsgrade beschränkt. Grenzen eben. Wie im eigenen Leben. Was gedanklich möglich ist, ist real nicht immer so. Kommst Du mit deinen gegebenen Freiheitsgraden klar und bist du im Leben so verankert, dass Du für diese Dir gegebenen Grade auch frei bist?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als Kinder spielten wir gerne mit Gummibällen. Das sind Bälle aus Hartgummi, die wenn sie gegen einen Widerstand stossen mit fast gleicher Energie wieder zurückspringen. So kann man sie einfach fallen lassen auf den Boden und sie springen fast auf dieselbe Höhe zurück. Einzig die Erdanziehungskraft nimmt ihnen eine gewisse Energie, so dass es nicht ganz für eine vollständige Rückführung reicht. Sie haben aber auch die Eigenschaft, dass wenn man sie nicht kontrolliert oder unwillentlich fallenlässt, ihren eigenen Weg gehen und überall wo sie anstossen, können sie unkontrolliert weitergehen und entweder schwer auffindbar werden oder im ungünstigsten Fall Schäden anrichten. Ähnlich ist es manchmal mit Einfluss und Macht, die uns in diversen Lebensbereichen gegeben ist: in Beziehungen, Organisationen, allein im eigenen Leben: faszinierend, was wir bewirken können - aber damit verbunden auch die notwendige Sorgfalt der Verantwortung. Bist Du Dir dessen bewusst?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich kenne eine Frau mittleren Alters, die sich schminkt, so dass es verhältnismässig auffällig ist. Das an sich ist nicht Ungewöhnliches. Aber sie hat den Lippenstift so dick aufgetragen, dass es auf mich unnatürlich, übertrieben wirkt. Also so, dass sie quasi eine Lippendicke mit dem starken Rot vorgibt, die gar nicht vorhanden ist. Ich würde in meiner diesbezüglich inkompetenten Kenntnis sagen: sie übertreibt damit. Ich weiss nicht, ob es Gründe gibt, warum sie das tut oder ob dies nur mir so auffällt. Übertreiben kann man auch mit Freundlichkeit. Dann wirkt sie unecht. Obwohl da durchaus ein Teil echt sein mag, wird duch die Übertreibung die Glaubwürdigkeit des Vorhandenen diskreditiert oder zumindest stark in Frage gestellt. Schade eigentlich. Bestimmt steckt ein ernst gemeintes Bemühen dahinter - aber - wie man so schön sagt: der Schuss geht nach hinten los. Bemühen und Ambitionen sind gut, aber es ist ratsam, die Grenze zur Übertreibung zu wahren.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Es gibt Blitzkarten, die die Blitzaktivität abbilden. Sie dienen dazu, die Verteilung und Häufigkeit von Blitzen in einer bestimmten Region und während eines bestimmten Zeitraums zu visualisieren. Eine der vielen Einsatzmöglichkeiten dieser Informationen. ist bei Energieversorgungsunternehmen: Sie nutzen Blitzkarten, um die Gefahr von Blitzeinschlägen in ihre Netze zu überwachen, da Blitze Stromausfälle verursachen können. Um diese Informationen zu erheben, ist ein Antennennetz nötig, welches die elektromagnetischen Wellen erfasst und im Verbund zu den erwähnten Informationen weiterverarbeitet. Auch wenn die Lokalisierung auf cm ausgeführt werden könnte, ist die effektive Genauigkeit in der Regel 1 km. Das ist wichtig zu wissen für die Güte und den Einsatzbereich dieser Daten. Unsere seelischen Antennen erfassen auch viel emotionale Strahlung - auch hier ist Vorsicht geboten: nicht immer ist die Genauigkeit so hoch, wie wir meinen, dass sie sei. Besser durch Rückfragen nachprüfen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In unserem Land läuten die Glocken der Kirchtürme häufig noch und regelmässig. Den einen zur Freude, anderen zum Ärger. Gewisse schlagen nur zweimal pro Stunde, andere nur zu gewissen Anlässen wie einer Bestattung oder abends und wieder andere alle Viertelstunde. Der Glockenschlag war ursprünglich ein Aufruf zum Gebet für die betenden Mönche und Menschen und ich denke auch eine Art öffentliche Uhr, als Armbanduhren noch nicht verbreitet waren. Und diejenigen, die sich zum Gebet verpflichtet hatten und dies tun wollten, waren um diese Signalgeber froh und konnten sich auf sie verlassen. Heute überhört man den Glockenschlag schnell mal, man gewöhnt sich dran und vermutlich bei wenigen hat ihr Klang konkrete Auswirkung auf deren Tagesgestaltung. Äussere Signale sind aber im Leben immer mal wieder wichtig und sie wahrzunehmen und entsprechend zu handeln auch. Gibt es vielleicht in Deinem Leben Signale, die wichtig wären zu berücksichtigen, die Du dennoch ignorierst?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Im Sport, gibt es Einschränkungen, damit eine erbrachte Leistung als Wertung zählt. Beim Weitsprung darf man eine gewisse Marke nicht überschreiten. Die Weite des Sprungs wird so von der Marke bis zum nächst gelegenen Abdruck im Sand gemessen. Springt eine Wettkämpferin vor der Markierung ab, wird dieser zusätzliche Abstand nicht berücksichtigt und sie verliert im Wettkampf wertvolle Distanz. Mit den modernen Messmethoden wäre es durchaus möglich, den genauen Absprung und den genauen Ort des Landens und somit die effektive Weite zu bestimmen. Aber offenbar tut man das nicht. Gültig ist der Sprung nur bei Einhaltung der Regeln. Somit versuchen die Sportler möglichst nahe an der letztgültigen Marke abzuspringen und möglichst die gesamte Sprungweite als gültig zu haben. Das gelingt nicht immer. Wer immer ans Limit gehen muss, steht in der Gefahr zu übertreten. Im Leben kann das mehr als nur ungültig sein, sondern je nach Kontext geradezu gefährlich. Wettkampf im Sport ist daher gut und richtig aber selten im Leben an sich.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Kannst Du Dich für etwas begeistern? Für was? Sport, Literatur, Beziehungen oder Arbeit, ein Hobby, Musik, ein Instrument, der Erfolg von anderen, vielleicht deiner Kinder? Im Deutschen Sprachgebrauch steckt das Wort „Geist“ im Verb und ich deute es so: da kommt plötzlich ein anderer Geist ins Spiel. Du merkst das vielleicht selbst: da ist plötzlich mehr Leben, mehr Enthusiasmus, Engagement, Leidenschaft, Bereitschaft zu investieren, sei es Zeit oder Geld, mehr Emotionen etc. Ich finde es ein Privileg, ein Leben zu haben, das so etwas zulässt. Etwas, das ich als ausser-gewöhnlich bezeichnen würde - eben: anders als gewöhnlich. Keine Selbstverständlichkeit. Für mich auch ein Hinweis darauf, wofür man innerlich brennt, geschaffen wurde, oder berufen. Dieser Geist, der lebendig macht. Vielleicht so wie an Pfingsten, als Jesus Anhänger diese Feuerzungen auf sich hatten, begeistert wurden. Ich weiss von so etwas in keiner anderen Religion oder Strömung.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wenn man ans Meer geht und Badeferien macht, dann liegt man sicherlich gerne am Strand, geniesst die Wellen, das Meer, die Aussicht etc. Man hat nicht immer einen Liegestuhl und so nutzt man ein Badetuch, das man in den Sand legt, um sich darauf zu setzen oder zu legen. Das Tuch, lässt einen den Sand fast direkt fühlen, aber doch nicht ganz und gibt eine dünne Schicht, die hilft, dass man nicht voller Sand ist, der an der Haut wegen des Schweisses oder der Sonnencreme kleben bleibt. Also mit relativ wenig, eine grosse Annehmlichkeit. Und man kann sich damit nach einem Bad im Meer abtrocknen. Das Tuch braucht aber auch Pflege und Waschen von Zeit zu Zeit hält es brauchbar, damit es nicht versalzt. Ein einfaches Tuch, das viele Vorteile bringt. Wie sehr schätzt Du kleine Dinge im Leben, die Dir grosse Annehmlichkeit bringen wie beispielsweise ein funktionierende Wasserversorgung Zuhause oder dergleichen? Selbstverständlichkeit oder unverdienter Komfort?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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