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In unserer Kindheit hatten wir Domino gespielt. Dieses Spiel mit den schwarzen Steinen, die weisse Punkte drauf haben. Ziel war es - so jedenfalls hatten wir es gespielt - dass man nur solche Steine aneinander legen durfte, welche dieselbe Augen- oder Punkteanzahl hatten. Wie unangenehm war es da, wenn es für die Steine, die man noch übrig hatte, einfach keine passende Stelle gab, um sie an die bestehende Steinekette anzufügen. Rein theoretisch, hätte man ja diese Steine einfach hinlegen können. Aber irgendwie wusste man, das ging gegen die Regel und dann machte das Spiel auch keinen Spass mehr. Man könnte sagen - man akzeptiert beim Spiel die Regeln und geht keine Kompromisse ein. Im Leben fährt man so häufig auch besser. Authentizität, Ehrlichkeit, Transparenz und das Eingestehen der eigenen Möglichkeiten und Grenzen - das ist nicht immer leicht und selten beliebt, aber am Ende häufig zielführender. Falls Du in eine solche Situation kommst heute: Steh zur Wahrheit.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wählst Du bei Sandwiches eher die Vegi-Variante oder hast Du es gerne mit Fleisch? Vielleicht noch mit etwas frischem Salat oder gedämpftem Gemüse oder Antipasti? Helles oder dunkles Brot? Viele dieser Fragen stellen sich, wenn man in ein bestimmtes take-away Sandwich-Restaurant geht. Da kann man zuerst überfordert sein, weil man entlang eines Buffets geht und all diese Entscheidungen treffen muss und vor und hinter einem weitere Kunden sind und je nach Entscheidungsfreudigkeit Zeitdruck entsteht. Falls Du eine bist, der sowieso stets dasselbe bestellt., fällt dir so eine Menüwahl leichter. Dabei könnten dir aber auch viel entgehen, das du möglicherweise genau so gerne hättest. Beim heutigen Opportunismus werden Entscheidungen immer schwieriger aus Angst, etwas zu verpassen. Wer aber immer nur das Vertraute wählt, dem geschieht gerade dies. Eine gute Ausgewogenheit zwischen Akzeptanz des möglichen Verpassten und dem Wagnis von Neuem - das wünsche ich Dir.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich bin ein Fan vom lokalen Fussballclub, dem FC Basel. Ich gehöre zwar nicht zu denjenigen, die eine Saisonkate besitzen und jedes Heimspiel im Stadion verfolgen. Aber wenn es möglich ist, sehe ich mir die Spiele zumindest teilweise auf dem Computer über einen Streamingdienst an. Es gab Zeiten, da war der Club sehr erfolgreich und als Fan ist man dann mit einem gewissen Stolz erfüllt. In jüngster Vergangenheit war das leider nicht so. Dann ist Fan sein hart, weil es die Regel ist, dass man verliert oder nur unentschieden spielt, aber selten gewinnt. Das beeinflusst auch die eigene Gefühlswelt. Man ist irgendwie emotional sehr involviert und doch eigentlich machtlos gegenüber dem Ausgang der Spiele. Im Leben gibt es solche Momente: man fühlt sich machtlos, hat wenig Einfluss und doch betreffen einem die Ereignisse, zumindest emotional. Geht es nicht gut aus, geht es einem auch nicht gut. Wie gehst Du damit um? Hast Du eine unerschütterliche Hoffnungsquelle?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Hast Du auch schon mal Bonsai Bäume oder Pflanzen gesehen? Mich fasziniert es, wie sonst gewaltige, grosse Pflanzungen wie Bäume in einer so kleinen Form als lebendige Organismen existieren können. Dabei geht es - so habe ich gelesen - um mehr als nur um Gartenkust. Zwar kommt der Begriff aus dem Japanischen, aber ganz ursprünglich offenbar von dort aus dem Chinesischen. Nach altem chinesischen Verständnis ist ein Teil dieser Gartenkunst, eine Harmonie zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und dem Menschen in miniaturisierter Form darzustellen. Das finde ich interessant. Diese Tradition oder Kunst ist ja schon sehr alt. Und ich interpretiere damit auch der Wunsch nach dieser Harmonie vom Menschen mit seiner Umgebung. Obwohl es damals noch keine industriebedingte Klimakrise gab, war offenbar dort schon das Bewusstsein da: es ginge besser als es ist. Die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies. Sie ist in uns allen. Lässt Du sie zu und wie gehst Du mit ihr um?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Bestimmt hast Du beim Essen schon mal Essenreste zwischen den Zähnen gehabt. Wenn diese sich nicht lösen, beginnt man ständig mit der Zunge oder anderweitig, diese störenden Reste aus den Zwischenräumen wegzubekommen. Gelingt es nicht sofort, probiert man weiter und weiter und ist damit sehr absorbiert. Das kann enorm lästig sein. Wie gut, wenn man die Gelegenheit dann hat, mit einer Zahnbürste die Zähne zu putzen. Aber auch das hilft nicht immer. In besonders hartnäckigen Fällen helfen dann nur noch Zahnseide oder ähnliche interdentale Werkzeuge. Mir geht es manchmal so, dass ich mich Menschen gegenüber nicht immer fair oder korrekt verhalte, weil ich gestresst bin oder halt einfach nicht perfekt. Eine Entschuldigung, ein klärendes Gespräch bringt da wieder saubere Beziehung. Manchmal braucht es mehr. Vergebung und Versöhnung. Dann bin ich dankbar, wenn ich das einfach so im Gebet bei Jesus finde und erhalte. Dann fühle ich wie gut diese Seelenhygiene tut.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Im asiatischen Raum ist Reis so etwas wie das, was bei uns Brot ist, ein Grundnahrungsmittel, täglich konsumiert. Ich habe mich schon gefragt: wie viele Reiskörner braucht es wohl, um satt zu werden und wie viel trägt ein einzelnes Korn dazu bei. Sie sind so klein. Und eines mehr oder weniger, spielt doch keine Rolle. Aber wenn ich das x-mal mache, spielt es eben doch eine Rolle, ob ich satt werde oder nicht. Wie gross ist nun dieses x? So kann man sich in Gedanken fast schon verlieren oder Dinge versuchen zu denken, die am Ende… sagen wir mal wenig Sinn ergeben oder nicht wirklich einen konkreten Nutzen bringen. Sorgen haben nicht selten auch diesen Effekt: sie beschäftigen und enorm, brauchen sehr viel Energie und - sind wir ehrlich - verändern in der Regel wenig an der eigentlichen Situation. In einem Brief schreibt drum Petrus, der Freund von Jesus: All Eure Sorgen werft auf Gott - ER sorgt für Euch. Darüber sollte man zumindest mal nachdenken.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In der Nähe von oder bei Baustellen sind so genannte Zielmarken zu finden. Manchmal sind sie recht klein und als Reflektorfolien angeklebt oder grösser und zeichnen sich durch markante schwarz-weiss Kontraste aus. Dies ist wichtig, dass wenn diese Ziel mit bildgebenenden Methoden wie einer Kamera oder einem ähnlichen Sensor gemessen werden, gut erkannt werden um eine präzise Messung zu erzielen. Ziele müssen klar sein, gut erkennbar, sonst nützt jede noch so präzise Messmethode nichts. Das gilt auch übertragen im Leben: haben wir keine klaren Ziele, keine klaren Werte, dann kann dies leicht zu Unzufriedenheit führen, weil man einfach so irgendwie unterwegs ist, aber nicht oder selten oder zufällig das Glück eines erreichten Zieles erleben kann. Lässt Du Dein Leben vom Zufall und unklaren Zielen gestalten oder gehst Du es proaktiv an und gestaltest es, wo dir das möglich ist mit geeigneten Zielen und feierst dann auch deren Erreichung?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Neulich vernahm ich in den Nachrichten, dass das Bundesamt für Strassen einen neuen Versuch mit einer vor ihm erfundenen mobilen Brücke unternommen hatte, die bei hoch frequentierten, schmalen und renovationsbedürftigen Strassenabschnitten eingesetzt wird. Das geht so: der sanierungsbedürftige Abschnitt wird von der Brücke quasi bedeckt. So kann der Verkehr, wenn auch leicht eingeschränkt wegen der lokalen Geschwindigkeitseduktion, dennoch normal über die Brücke fliessen, während die notwendigen Sanierungsarbeiten unterhalb der Brücke gefahrenlos durchgeführt werden können. Die Brücke wird dann verschoben bis die Sanierung abgeschlossen ist. Klingt gut. Aber der erste Versuch kam in Verruf, weil die Steigung der Brücke zu steil war und es grosse Rückstaus gab. Ein Versuch. Öffentlich scharf kritisiert. Und dennoch gab man nicht auf, korrigierte an entsprechender Stelle und nun geht es besser. Gib nicht auf, wo es beim ersten mal grad nicht so funktioniert, wie erwartet.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Es gibt viele Bilder für Gefängnisse: Vielleicht ein stark bewachter oder mit Stacheldraht umgebenen Hochsicherheitstrakt oder eine kargen Zelle mit einem winzig kleinen Fenster, das auch noch mit Gitterstäben versehen ist. Dies sind alles äussere Repräsentationen von körperlichen Einschränkungen, denen Gefangene unterliegen. Also Einschränkungen, die die eigentliche persönliche Freiheit massiv beeinträchtigen oder sogar zerstören. Es gibt aber auch innere Gefängnisse und Gefangenschaften. Zwänge, Ängste und anderes mehr. Diese sind nicht sofort erkenn- oder sichtbar aber genauso real. Heute denke ich, ist eines dieser Gefängnisse der Opportunismus, das zwanghafte Verlangen nach ständiger Freiheit: sich nicht mehr verpflichten wollen, Unverbindlichkeit bis zu letzten um sich ja nicht zu binden oder quasi um um jeden Preis frei sein zu können für Spontanes. Der Wolf im Schafspelz. Das Gefängnis als vermeintliche Freiheit. Bist Du wirklich frei?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Es gibt gewisse Worte oder Dinge im Leben, die sind irgendwie ganz klar. Ein Brot oder ein Kleidungsstück - man weiss genau, wovon gesprochen wird. Aber dann gibt es auch Begriffe oder Realitäten, bei denen dies nicht so ohne weiteres der Fall ist und die dennoch omnipräsent und für uns eigentlich überlebenswichtig sind. Ich nehme das Beispiel der Liebe. Liebe als solches kann ausgezeichnet philosophisch betrachtet und behandelt werden. Damit bleibt man aber immer noch unbeteiligt. Oder aber sie wird ganz konkret: man erfährt sie durch einen Liebesdienst, der einem erbracht wird oder ein Ereignis wie ein Lächeln oder vielleicht auch nur die angenehme Wärme der Sonne auf dem Rücken oder vielleicht am intensivsten: indem man sie selbst praktiziert: jemandem etwas Gutes tut und noch mehr: jemandem, der es aus unsrer Sicht gerade nicht verdient hat. Ohne Liebe können wir nicht leben. Wie fehlender Sauerstoff. So einfach ist das. Trägst Du dem in Deinem Leben Rechnung?!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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