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Das bekannte lateinische Sprichwort alea iacta est wird bei uns übersetzt mit „Die Würfel sind gefallen“. Damit ist eine Situation nach einem Ereignis gemeint, deren Ausgang nicht mehr beeinflusst werden kann. Wenn man jedoch die eher wörtliche Übersetzung des lateinischen Ausdrucks nimmt, müsste man übersetzen: der Würfel ist geworfen. Und etwas spitzfindig könnte man dann sagen: zwar ist der Würfel geworfen - also ein Ereignis ist gestartet - aber der Ausgang - weder des Würfelwurfs noch des Ereignisses - sind schon bekannt. Man mag nun argumentieren, dass dies keine Rolle spiele, weil man den Ausgang sowieso nicht mehr beeinflussen kann. Als Christ denke ich hier anders. Ich glaube an einen allmächtigen Gott, der mich persönlich kennt und zu dem ich eine Beziehung habe und der meine Gebete hört. Deshalb bin ich auch in von mir unbeeinflussbaren Situationen hoffnungsvoll, weil zwar nicht ich, aber er den Ausgang des Würfelwurfs beeinflussen kann.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Fussball gehört zu den beliebtesten Sportarten bei uns. In den Berichterstattungen werden teilweise Rückblicke in sehr frühe Zeiten der Geschichte des Fussballs gezeigt und dann sieht man auch, wie sich die Materialisierung der Fussbälle verändert hat über die Zeit. Was aber meiner Beobachtung gleich geblieben ist über all die Jahrzehnte ist die Tatsache, dass der runde Lederball nie aus einem Stück ist, sondern aus kleineren Einzelteilen, die dann vernäht und so zu einer Kugel geformt werden. Bildlich finde ich das bemerkenswert, weil: Eine Kugel ist ein perfekter geometrischer Körper ohne Ecken und Kanten. Sie ist dreidimensional und kann jede Richtung gleichmäßig ausfüllen. Jeder Punkt auf der Oberfläche ist gleich weit vom Mittelpunkt entfernt. Ich finde, das lässt sich auf unser Miteinander in der Gesellschaft übertragen: die besten Lösungen - wenn auch selten perfekt - erzielen wir miteinander, in der gemeinsamen Verbindung zueinander.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ein Trichter ist super praktisch, um Flüssigkeiten abzufüllen, weil er oben weit offen ist und daher das Einfüllen der Flüssigkeit leicht macht um es dann durch eine enge Öffnung verlustfrei in den eigentlichen Behälter zu führen. So hat man eine gute Unterstützung beim Füllprozess ohne das Risiko einzugehen, Teile der Flüssigkeit durch daneben leeren zu verlieren und man steht auch weniger in der Gefahr, sich bei heisser Flüssigkeit zu verbrühen. Allerdings ist auch bei Trichter Vorsicht geboten: füllt man zu schnell ein, kann es zu einm Rückstau und zum Überfliessen kommen, das mit Verlust verbunden ist. Ebenso, wenn man nicht voraussieht, wann der Zielbehälter voll ist respektive, ob alle Flüssigkeit im Trichter noch reinpasst. Der Trichter ist eine Unterstützung aber keine Erweiterung. Menschen, die uns ihre Hilfe anbieten, sollten mit ihrem Angebot auch so betrachtet werden: als Unterstützung und nicht als solche, die meine Verantwortung mir abnehmen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Vielleicht führte Dich Dein Weg auch schon mal beim Wandern oder im Wald durch eine sehr enge Passage. Es kann ein Dickicht sein von Pflanzen oder in den Bergen eine enge Traverse duch ein Felsmassiv oder bei einer Höhlenwanderung ein enger Gang. Für manche ist das bedrückend, weil sie vielleicht mit Klaustrophobie kämpfen. Aber auch für alle anderen kann es sehr unangenehm sein und man wünscht sich etwas mehr Platz oder einen Weg, auf dem man neben einander gehen und sich unterhalten kann. In einer solchen Situation wären viele Optionen oder kleine Veränderungen sicherlich wünschenswert - aber tritt man einen Schritt zurück, könnte man auch sagen: auch wenn es anders sein könnte, immerhin existiert ein Durchgang, ist offenbar schon jemand vor mir hier durch und hat einen Weg gemacht. Mit dieser Betrachtungsweise liest man dann auch die Aussage von Jesus anders, wenn er sagt, dass das Tor zum Leben eng ist. Aber immerhin ist es ein Weg. Und er ging schon für uns voraus.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als Kinder hatten wir früher im Regen eine Pellerine oder so gelbe, feste Regenjacken, die garantiert kein Wasser durchliessen. Man war also von der äusserlichen Feuchtigkeit 100 prozentig geschützt. Allerdings war der Nachteil, dass diese Jacken keine Atmungsaktivität zuliessen, wie dies heute bei moderner Regenbekleidung der Fall ist. So kam es natürlich, dass man entsprechend schwitzte, wenn man sich bewegte oder es warm war. Kritisch betrachtet könnte man also sagen: zwar wurde man nicht vom Regen nass, aber vom eigenen Schweiss. Dieses Beispiel steht für mich für eine Haltung, dass man manchmal um jeden Preis etwas verhindern will, aber gar nicht merkt, zu welchem Preis und hin und wieder auch in welcher Widersprüchlichkeit dies dann geschieht. Prinzipien nennt man das. So als ob jemand, der konsequent auf Gewalt verzichtet, nicht einschreitet, wenn vor ihm ein Kind verprügelt wird. Aus Prinzip eben. Hast Du auch Prinzipien, die es zu überdenken gäbe?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich habe noch nie in echt einen Radar gesehen, aber aus Filmen habe ich Erinnerungen, wie Spezialisten vor einem Monitor sitzen und dann gebannt auf den Bildschirmschauen und dort grüne Punkte sehen, die sichtbar werden, wenn kreisförmig ein Strahl in hoher Kadenz rotiert und diese Punkte dann eben sichtbar macht. Häufig ist es im Film dann spannend, weil es sich um einen feindlichen Angriff handelt oder sonst etwas Unerwartetes. Das Erkennen, dass da etwas in der Nähe ist, ist das eine, aber das andere, es auch korrekt zu identifizieren und dann entsprechende, passende Massnahmen einzuleiten. Fehlt der zweite Teil, könnten die eingeleiteten Massnahmen vielleicht sogar kontraproduktiv sein oder wirkungslos. Wir alle kennen das auch, dass wir nicht nur über den Verstand Dinge und Situationen wahrnehmen, die nicht gut sind. Allein darauf zu reagieren genügt aber nicht, die Reaktion sollte auch angemessen sein, um die Situation zu verbessern. Gelingt Dir das?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir sprechen davon, wenn jemand ausgenützt wird, dass die Person ausgepresst wird wie eine Zitrone. Das ist negativ gemeint, im Sinn: man versucht alles aus ihr mit grossem Druck herauszupressen und die Person geht dabei kaputt oder wird ausgenützt. Wenn ich mit etwas Abstand mir überlege, wie man bei der Ernährung mit einer Zitrone umgeht, dann sehe ich keine andere Verwendung als sie entweder in Scheiben oder Schnitze zu schneiden oder eben auszupressen. Dann hat sie für uns ihren Zweck erfüllt: sie gibt uns ihren gesunden Saft, wir setzen sie als für uns wertvolles Nahrungsmittel ein. Auf diesem Hintergrund ist der Vergleich mit der ausgepressten Zitrone vielleicht gar nicht so negativ: es braucht manchmal Druck, um das Beste in uns herauszuholen - aber dann auch zum Nutzen und Segen für andere. Unsere Aufgabe und Verantwortung ist es dann, genügend Erholungszeit und -raum zu schaffen - für eine nächste Drucksituation.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ein Monokel war eine einzelne Linse, die noch bis anfangs letztes Jahrhundet im Einsatz war. Sie diente als Sehhilfe und wurde entweder mit der Hand vor eines der beiden Augen gehalten oder mit dem entsprechenden Auge eingeklemmt. Häufig hing das Monokel an einer Kette, die dann am Kleidungsstück befestigt wurde.
Ein Monokel wirkt heute - im Vergleich zur Brille - etwas Altmodisch, unpraktisch und wie nicht ganz ausgereift, quasi eine alte Technologie. Aber wenn man es vom Standpunkt des Nutzenden sieht, so war oder ist es immer noch eine Verbesserung gegenüber der Situation gar keine Sehhilfte zu haben. Mir scheint, dass wir in unseren westlichen Welt, in der sehr vieles auf einem enorm hohen technischen Stand mit grosser Zuverlässigkeit läuft, sehr verwöhnt sind und uns daher nicht mit etwas minderwertigen, aber dennoch absolut funktionierenden Lösungen zufrieden geben. Wir tun uns mit dieser Haltung letztlich aber keinen Gefallen. Wie geht es dir damit?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir leben in einer vernetzten Welt, das ist nichts Neues. Hier im Westen und an vielen anderen Orten, ist es für uns ganz normal, dass wir beispielsweise unser elektronisches Gerät - einen Haarföhn, unser Handy, den Toaster oder die Mikrowelle, den Computer, den Kühlschrank etc. - via Kabel an die Steckdose anschliessen und es funktioniert. Wer ist sich schon bewusst, was es an Infrastruktur, an grösseren und dann kleineren Kabeln und Spannungen braucht und an Redundanz, damit dieses System zuverlässig funktioniert und nicht überlastet wird? Eine solche Infrastruktur braucht Spezialisten, in deren Verantwortung es ist, diese Infrastruktur zu planen, zu unterhalten und deren Betrieb sicherzustellen. Gleiches gilt für uns: uns wurde ein Leben geschenkt, teilweise mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen. Es ist unsere Verantwortung, es zum Segen und Nutzen für unsere Umwelt zu pflegen - nicht nur für uns selbst. Bist Du Dir dessen bewusst?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ein Freund von mir, der ist richtig gut wenn es darum geht, Vogelstimmen nicht nur zu hören und als solche auszumachen, sondern diese dann auch noch den passenden Vogelarten zuzuordnen. Ich bin tief beeindruckt. Nicht nur das Erkennen und korrekte Zuordnen finde ich aussergewöhnlich, sondern er weiss auch gleich noch vieles zum Aussehen und Wesen, der Lebensart etc zu diesen Vögeln. Für mich klingt das wie ein besonderes Talent, so wie wenn jemand aussergewöhnlich gut zeichnen oder Musik machen kann. Natürlich weiss ich auch vom Kopf her, dass dahinter eine gewisse Leidenschaft und viel üben, recherchieren, lesen, bewusstes Hinhören und Fehlermachen gehören. Dennoch beeindruckend. Es ist ein erster Schritt zum hören - die Identifikation der Quelle. Wenn Du auf Deine zahlreichen inneren Stimmen hörst im Alltag - kannst Du sie dann auch wie ein Ornitologe zuordnen und identifizieren? Und auf welche hörst Du besonders oder tust, was sie sagen?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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