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Mich faszinieren geometrische Formen. Ein Kreis zum Beispiel hat etwas von Perfektion. Jeder Punkt auf dem Kreis ist nämlich gleich weit vom Zentrum entfernt. Der Kreis wird auch als Symbol für die Treue in Form von Ringen verwendet. In der Mobilität bewegt man sich dank der runden Perfektion ohne Holpern fort. Die Perfektion also? Nicht ganz. Wenn man nämlich eine Fläche füllen will, ist der Kreis nicht die perfekte Form, weil aneinander liegende Kreise Zwischenräume aufweisen, die dadurch die Raumausnützung ineffizient machen. Da sind Wabenformen, also regelmässige Sechsecke viel besser. Sie decken eine Fläche oder auch ein Volumen perfekt ab. Wabenbauten der Bienen weisen eine extrem hohe Stabilität bei extrem geringem Gewicht auf. Belastungen werden über die Wabenwände auf den gesamten Bau verteilt, sie wirken nicht punktuell. Für unterschiedliche Fälle gibt es optimale Lösungen. Dass Du diese heute für Deine Bedürfnisse findest - das wünsche ich Dir.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als Verkehrsteilnehmer bist Du schon an einem Stop-Schild vorbeigekommen. Warum hast Du angehalten? Eigentlich ist es ja nur eine eingefärbte Metallplatte - der Du aber in jenem Fall die Autorität gegeben hast, Dich aufzuhalten. Und weshalb hast Du das getan? Weil Du wusstest, dass solltest Du das nicht tun, könnte das Konsequenzen unangenehmer Art haben: sei es, dass Du in einen Unfall verwickelt wirst mit Körperschaden, sei es, dass Du eine Geldstrafe zahlen musst. Und warum das? Weil es eine höhere Autorität gibt, die diese Regel so festgelegt hat. Und wozu das? Zum Wohl der Allgemeinheit, zum Schutz von allen und zur Vermeidung von Chaos auf den Strassen. Manchmal denkt man, dass nicht jedes Stop Schild sinnvoll sei. Aber wer entscheidet am Ende darüber? Somit ist es zielführender, diese übergeordneten Festlegungen zu akzeptieren und zu praktizieren. Falls Du grad mit so einer Infragestellung kämpfst - vielleicht helfen dir diese Gedanken bei der Lösungsfindung.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich habe gelesen, dass der Name für das Zebra von Portugiesischen Seefahrern kommt, die bei Ihren Entdeckungsreisen dieses Tier sahen und weil es sie an ein einheimisches Tier erinnerte, eine Pferdeart mit schwarzen Streifen, gaben sie ihm einen sehr ähnlich klingenden Namen. Mir scheint diese ein sehr gutes Beispiel für ein typisch menschliches Verhalten: da ist etwas Neues und wir versuchen es einzuordnen an Vertrautem ohne dass wir das Neue eigentlich in seiner Wesensart kennengelernt haben. Aber durch eine entsprechende Benennung ordnen wir es automatisch ein - und nehmen ihm damit auch eine gewisse Freiheit, seine Wesensart ganz unabhängig von unseren Vorstellungen und auch Vorurteilen zu leben. Kommt Dir das vertraut vor? Möchtest Du dies vielleicht bewusst ändern?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Brücken sind so weit mir bekannt ist Hilfskonstruktionen über Täler und verbinden zwei Seiten, die so noch nicht verbunden sind. Damit kann man einen Weg abkürzen - sei es dass man nicht zuerst in die Tiefe und dann wieder in die Höhe muss, sei es, dass man überhaupt über ein unwegsames Gelände oder ein Oberflächengewässer etc. muss. Damit ermöglicht die Brücke nicht nur Zeitersparnis, sondern überhaupt Zugänglichkeiten, die sonst vielleicht gar nicht möglich wären. Es gibt dabei unterschiedliche Brückenformen: von waghalsigen Hängebrücken bis soliden Betonbrücken. Aber egal welche Form, mir scheint ein auf den ersten Blick vielleicht unwichtiges Detail sehr essentiell: Das Geländer. Es gibt Sicherheit und kann vor dem Absturz bewahren. So unscheinbar es sein mag, so wichtig ist es dennoch. Solltest Du grad mit Gedanken der Bedeutungslosigkeit kämpfen, lass Dich durch diese Analogie ermutigen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Vielleicht bist Du Brillenträger. Angenommen Du bist es. Dann hast Du vermutlich einen gewissen Blick für Brillengestelle entwickelt und somit gefällt Dir das eine oder das andere besser. Oder Du siehst eines bei jemandem, das super gut aussieht und denkst „oh, das möchte ich auch für meine nächste Brille!“ und dann probierst Du es - und bist vielleicht enttäuscht, weil es bei Dir nicht annähernd so gut aussieht. Das gleiche Phänomen passiert mit Kleidern, Frisuren und anderem mehr. Nun kann man deswegen enttäuscht sein, im schlimmsten Fall sogar deprimiert, aber das schadet nur und hilft nicht weiter. Die Lösung ist dann das zu finden, was zu einem eben passt und sich zu lösen von dem, was bei andern toll aussieht. So sind wir alle verschieden - in unseren Talenten, Fähigkeiten, Charaktereigenschaften, Gaben etc. Vielleicht eine der grössten Gaben ist es, diese Eigenheit voll und ganz zu akzeptieren und jedem Vergleich mit anderen abzusagen. Gelingt Dir das?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Es gibt Dinge, die sind verborgen. Das kann Materielles oder Immaterielles sein wie beispielsweise Gefühle oder Ideen. Manches ist bewusst verborgen im Sinne von versteckt oder nicht zugänglich. Anderes ist vorhanden aber einfach noch nicht entdeckt worden. So oder so: Verborgenheit bedeutet einen gewissen Schutz, eine gewisse Exklusivität auch und damit einhergehend auch eine gewisse Neuwertigkeit im eigentlichen Sinn des Wortes: neu-wertig. Verborgenes kann sehr schön sein wie beispielsweise eine Perle oder ein Gold-Nugget. Beide müssen zuerst gefunden und dann geborgen werden. Anderes ist vielleicht weniger schön wie emotionale Verletzungen oder schlimme Erfahrungen. Wenn Verborgenes ans Licht kommt, dann ist das meistens gut: die Perlen und das Gold entfalten sich in ihrer Schönheit und das Verletzte kann heilen. Und doch: beides hat seine Zeit für die Offenbarung und Entlassung aus der Verborgenheit. Du wirst spüren, wann Dein Verborgenes für die Offenbarung dran ist.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Viele von uns sammeln etwas - Briefmarken, Postkarten, Antiquitäten etc. Nun könnte man schnell meinen, dies sei kapitalistisch, habgierig oder vielleicht sogar unethisch, weil man damit möglicherweise anderen etwas wegnimmt, die weniger gut betucht sind. Und so stellt man sich vor, dass vielleicht religiöse Menschen das Gegenteil sind: asketisch, möglichst hohe Verzichtbereitschaft, keine Bindung an das Materielle. In diesem Kontext finde ich es interessant, dass Jesus genau diese Neigung des Sammeln dazu verwendet um zu illustrieren, wie der Himmel ist: er erzählt die Geschichte von einem Perlensammler, der plötzlich die eine findet und dafür alles herzugeben bereit ist. Würden wir diese Haltung als vorbildlich bezeichnen? Ich zweifle daran… aber das ist das Rollenmodell von Jesus: etwas mit so grosser Leidenschaft haben wollen, dass man bereit ist, dafür alles zu geben. Und er meint mit der Perle die Zugehörigkeit zum und Heimat im Himmel, bei ihm.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Es gibt Phänomene, die sind für unsere Augen nicht wahrnehmbar. Zum Beispiel der Wind. Wir können Wind nicht sehen. Wenn aber der Wind einen Gegenstand bewegt wie beispielsweise Blätter, die aufgewirbelt werden oder Gras, das sich im Wind wiegt oder Rauch, der fortgeweht wird, dann erkennen wir zum einen, dass es überhaupt Wind hat und zum andern sogar aus welcher Richtung er kommt. Es braucht also eine Art Mittel, welches zur Sichtbarmachung dient. Der Wind als solches ist aber von diesen Sichtbarmachern nicht abhängig. Er weht wann, wie, wo, wie stark etc. wie er will. Und manchmal haben wir dieses Bauchgefühl, das wir wahrnehmen. Wir können es nicht immer an etwas festmachen, aber es ist da. Dann kann es sein, dass es sich bestätigt, weil sich etwas ereignet, das wir durch das Bauchgefühl erklären können. Aber das Wahrgenommene war da, egal ob es sichtbar wurde oder nicht. Daher ist das Bauchgefühl in vielen Fällen sehr vertrauenswürdig. Vielleicht hilft Dir das heute.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Frage ich Dich, welcher Deiner Sinne Du für am besten ausgebildet hältst - was würdest Du antworten? Der Sehsinn oder der Hörsinn? Vermutlich einer dieser beiden. Sie sind diejenigen, die wir vermutlich am bewusstesten und konstant brauchen. Würde man jedenfalls meinen. Aber… da gibt es auch noch den Spür- oder Tastsinn. Man meint, dass man den quasi nur dann braucht, wenn man bewusst etwas anfasst oder ertastet. Dem ist aber nicht so. Sicherlich kennst Du dies: Du spürst irgendetwas auf der Haut ohne es vorher gesehen zu haben. Vielleicht ein kleines Insekt. Also - so würde ich behaupten - ist der Spürsinn hier viel sensibler, weil er die Veränderung, das Tierchen auf der Haut, schneller wahrnimmt als das Auge. Bei uns im Westen sind wir sehr rational unterwegs. Unser Denken und die angewandte Logik dominieren oft unsere emotionale Wahrnehmung. Diese ist aber oft viel sensibler und genauso vertrauenswürdig. Vielleicht für Dich heute in einer konkreten Situation wichtig.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wenn man auf einen Tunneleingang zufährt, dann sieht man nicht sehr weit in den Tunnel hinein. Ich staune dennoch, mit welcher Gelassenheit man dennoch in dieses dunkle Loch fährt, immer - offenbar - in der Gewissheit, dass es ein anderes Ende gibt, bei dem man wieder herausfährt. Woher kommt diese Gewissheit? Aus dem Sichtbaren oder Sehen jedenfalls nicht. Denn die allermeisten Tunnels sind nicht so kurz, dass man vor dem hineinfahren schon den Ausgang sieht und falls ja, sieht man höchstens, dass die Strasse oder die Gleise weitergehen, aber nicht, ob dort tatsächlich eine Öffnung ist. Es ist offenbar ein Grundvertrauen, vielleicht weil man einfach der Masse glaubt, die ja dort auch reinfahren und natürlich auch die gemachte Erfahrung. Und trotzdem… so viele sagen: ich glaube nur, was ich sehe. Aber sie würden wohl kaum zögern in den Tunnel zu fahren, obwohl sie den Ausgang nicht sehen. Wie ist das bei Dir mit sehen müssen und glauben?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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