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Trainieren liegt heute sehr im Trend. Mann und Frau gehen ins Fitness-Studio oder laufen Marathons etc. Ohne Training keine Steigerung der Fähigkeit - egal welche: sei es Kraft oder Ausdauer oder Technik. Training ist für mich ein bewusster Akt, etwas mit einem bestimmten Ziel zu tun, wobei eine Verbesserung mit der Zeit eintreten soll: sei es, dass man schneller darin ist oder weniger Aufwand dafür braucht etc. Dies kann man nicht nur mit dem Körper tun, sondern auch mit den Augen: ich kann meine Augen trainieren und viele tun dies automatisch: nämlich wenn jemand ein Hobby hat oder Sammler ist. Dann hat man ein trainiertes Auge für die Objekte der Leidenschaft. Man entdeckt sie überall und kann sie sehr gut unterscheiden. Das gilt auch für Stärken und Schwächen bei sich selbst und anderen. Was sieht Dein trainiertes Auge? Wäre vielleicht eine Trainingsprogrammänderung hilfreich und zielführend zu mehr Zufriedenheit oder Entspannung?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Falls Du Uhrenträgerin oder Uhrenträger bist und dazu noch eine analoge Uhr bevorzugst, hast Du vielleicht Leuchtziffern bzw -zeiger. Wenn es hell ist, siehst Du nicht, ob die Zeiger oder Ziffern wirklich leuchten, sondern erst wenn es dunkel ist. Im Tageslicht laden sich in den meisten Fällen diese chemischen Substanzen, welche auf die Zeiger und Indizes aufgetragen wurden auf, sodass dieses Leuchten sichtbar wird, wenn eben kein Licht vorhanden ist. Ich schätze es sehr, wenn ich nachts oder sonst im Dunkeln die Uhrzeit ablesen kann. Die Lesbarkeit der Uhrzeit hängt aber davon ab, wie lange diese Leuchtmasse dem Licht ausgesetzt war oder wie stark die Lichtquelle war, in der sich die Masse hat aufladen können. Das bestimmt die Abstrahlungskraft. Bei uns Menschen geht das auch so: wir strahlen in dunklen Zeiten das aus, dem wir uns in ruhigen Zeiten aussetzen, reflektieren das, wofür wir uns zuvor geöffnet haben. Was ist das bei Dir?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich unterscheide zwei Arten von sparen. Die eine nenne ich ökonmieoptimiert und die andere nachhaltig. Bei der ersteren geht es darum, die vorhandenen Mittel oder Ressourcen möglichst optimiert so einzusetzen, dass die Investition den maximalen Ertrag bringt. Als Beispiel: ich verwende nur so viel Waschpulver wie wirklich nötig - spare also an Pulver - damit die Wäsche gerade noch sauber wird. Nehme ich zu wenig, habe ich nur Schaden: vergeudetes Pulver und trotzdem schmutzige Wäsche. Dennoch will man nicht mehr als unbedingt nötig ist, investieren. Die zweite Variante ist nachhaltig: ich spare mit dem Ziel, möglichst wenig der Ressource zu verbrauchen, um damit eine andere Ressource zu schonen: beispielsweise effizientere Fahrzeugmotoren. Nicht weniger Treibstoff mit dem Ziel, länger und weiter fahren zu können, sondern für dieselbe Strecke wenige belastend für die Umwelt zu sein. Der Fokus, die Absicht ist anders. Was für ein Typ Sparer bist Du?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Stell Dir vor, du hast einen fadengeraden stabilen, nicht sehr leicht biegbaren Draht von ca 15cm Länge. Was kannst Du damit anfangen? Vermutlich gar nicht so viel. Eventuell ein dünnes Loch damit irgendwo bohren oder mit etwas Kraft und Umständen etwas festmachen, indem Du den Draht um die Sache herumwickelst. Wird jedoch dieser Draht maschinell und professionell gefaltet, entsteht eine Büroklammer. Diese ist doch wahrhaft praktisch für das zusammen Heften von Papier oder das Schliessen von offenen Tüten und anderem mehr. Derselbe Draht jedoch gezielt und professionell verarbeitet bringt Nutzen und Mehrwert. Der Formprozess mag allerdings hart sein und viel äussere Kräfte gegen Widerstand notwendig. Manchmal formt das Leben uns auch gegen unseren Willen und da ist viel innere Widerstandskraft. Hast Du Erinnerungen oder schmerzhafte Phasen, dann vertraue darauf, dass trotzdem auch in diesen ein Mehrwert liegen kann und ein Nutzen und dass nicht nur Schmerz da ist.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Der Vorteil mit nur einem Auge zu sehen besteht darin, dass wenn dieses gut ist, dass man dann gut sieht. Hat man hingegen zwei Augen und eines davon ist beeinträchtigt, wirkt sich das auf die Gesamtsicht aus. Somit kann also das gute Auge nicht die Fehler des korrupten Auges korrigieren oder aufheben. Dafür büsst man bei der Sicht mit nur einem Auge die Tiefenschärfe ein, die nur durch zwei Augen, möglichst gesunde, eintreten kann. Eine klare Sicht stellt also gewisse Bedingungen. Das ist auch im übertragenen Sinn so. Sind wir in unsrer Sichtweise voreingenommen oder nicht mehr objektiv, wird das automatisch unsere Sicht und damit unsere Interpretation des Gesehenen beeinflussen. Dies kann positiv oder negativ sein. Daher ist es gut, sich immer mal wieder kritisch zu hinterfragen, wie unsere gemachten Meinungen, Urteile oder Bewertungen entstehen und aus welcher Sichtweise und Interpretation sie stammen. Dieser Check kann uns vor Fehlentscheiden bewahren.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir alle kennen Durst aus eigener Erfahrung. Durst wird bei fehlender Flüssigkeitszufuhr stärker und der Mensch ist nicht in der Lage, annähernd so lange ohne Wasser zu sein wie ohne Nahrung. Durst ist ein Signal des Körpers, dass ein elementares Bedürfnis gestillt werden muss. Wir kennen auch Lebensdurst. Das Verlangen nach Leben, nach Erfüllung, nach Sinn. Analog zum Durst des Körpers hat auch die Seele Durst. Seelendurst muss wahrgenommen werden. Wie und woran stillst Du diesen? Im Gebetsbuch der Bibel findet sich die Aussage „Meine Seele hat Durst nach Gott, nach dem lebendigen Gott.“ Ich finde das eine enorm starke Aussage. Diese Seele hat nicht Durst nach Religion oder Meditation oder Ruhe - sondern nach einem echten Gegenüber, nach einem Gott, der persönlich ist und lebendig und erfahrbar. Diesen Durst kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Kennst Du ihn auch und hast Du schon mal erlebt, dass er gestillt wurde?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Im Englischen gibt es die Redewendung „when the rubber hits the road“, zu Deutsch: wenn der Gummi des Autorades die Strasse trifft. Sie bedeutet: Eine Theorie oder Idee wird geprüft wird, ob diese tatsächlich funktioniert. In dem Sinn ist es eine Art reality-check, wie man so schön sagt. Das kann im besten Fall bestätigend und ermutigend sein, im ungünstigen Fall ernüchternd und frustrierend. Wir erleben solche Momente immer mal wieder auch im Leben. Wenn es uns gut geht, haben wir vielleicht klare Ideen davon, wie wir schwierige Zeiten meistern und Konzepte und Vorstellungen und damit auch Bilder von uns selbst. Wenn diese schwierigen Zeiten dann aber kommen, zeigt sich, ob diese Ideen wirklich standhalten: dann eben trifft der Gummi auf die Strasse und es zeigt sich, ob der Gummi stark genug ist zu bestehen. Solltest Du grad in solchen Testzeiten sein, wünsche ich Dir viel Kraft und Standhalten und auch Mut, gerade wenn sich Idealbilder zerschlagen. Das darf auch sein.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Hast Du auch eine Leidenschaft für etwas wie Schmuck, Schuhe oder Taschen oder irgendetwas anderes? Dann kennst Du sicher den Effekt, dass Dir etwas gefällt, weil Du es an jemand anderem oder in einem Schaufenster gesehen hast. Wenn Du es aber selbst probierst und trägst, sieht es an Dir weniger gut oder unpassend aus - Du bist enttäuscht. Schnell kann es dann sein, dass man sich dann selbst ablehnt und klein macht und denkt „wäre ich doch so oder so oder an dem Punkt anders, dann würde dieses Teil an mir auch so toll aussehen.“ Man ist frustriert. Diese Haltung ist zwar nachvollziehbar aber letzten Endes destruktiv. Gut ist, wenn ich mich an etwas Schönem freuen kann - auch wenn es jemand anders trägt oder aus dem Schaufenster und es zu mir aber nicht passt. Grossartig, wenn ich die Schönheit dennoch geniessen kann, auch wenn ich das Teil nicht für mich haben kann. Wie befreiend und beglückend. Gelingt Dir das? Kannst Du hier vielleicht freier werden?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Bei einem Ventil wie bei einem Fahrradschlauch ist es so, dass man nur mit Druck von aussen Luft in das Innere blasen kann, dass aber keine Luft von innen nach aussen dringt. Bei einer Lüftung ist beim Ausgang des Schachts ein Gitter, damit nichts Grobes in den Schacht eindringen kann. Dennoch dringt die Luft von innen nach aussen. Lüftungsschächte von Tiefgaragen oder Metros weisen häufig einen Ausgang auf, der sich auf dem Trottoir befindet und als Fussgänger kann man darüber gehen. Der Schacht ist also nicht wie ein Ventil abgeschlossen. Im Idealfall ist das bei uns ähnlich: wir sind grundsätzlich offen gegenüber unserer Umwelt und dennoch benötigen wir einen gewissen Schutz, damit nicht alles von der Aussenwelt in uns hineindringen kann. Wären wir wie ein Ventil, wäre der konstante innere Druck vermutlich nicht gut für die Interaktion mit der Aussenwelt. Wie ist das bei Dir? Hast Du eine offene und dennoch gesund geschützte Interaktion mit Deiner Umwelt?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Hast Du auch schon mal kalte Hände oder Füsse gehabt? Das sind ja die körperlichen Extremitäten, welche zuerst fehlende Wärme anzeigen oder mangelnde Durchblutung. Es sind Signale, dass etwas nicht stimmt im Körper. Man kann diese Signale eine gewisse Zeit aushalten oder ignorieren - aber wenn sich zu lange nichts am Zustand oder der Situation ändert, kann es gefährlich werden. Das klingt nachvollziehbar - gerade wenn es um körperliche Signale geht und Funktionen geht. Aber manchmal ist es auch die Seele, die solche Anzeichen markiert und Warnungen sendet. Die bekanntesten kennen wir wie Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit oder das Gegenteil davon etc. Aber es gibt auch subtilere Formen wie mangelnde Konzentrationsfähigkeit oder reduzierte Aufnahmefähigkeit, Vergesslichkeit und fehlende Motivation. Nimmst Du auf diese Rücksicht? Oder: kannst Du sie vielleicht bei anderen erkennen und somit anderen helfen, sich besser zu schützen?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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