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Wo ich wohne wurden in den vergangenen Jahren durch ein weltweit tätiges Pharmaunternehmen riesige Türme als Geschäftsgebäude gebaut, die seither die Silhouette unserer Stadt signifikant prägen. Wo früher Kirchtürme die herausragenden Merkmale einer Siedlung waren, sind es heute immer höher werdende Geschäftsgebäude. Höher, weiter, länger: Der Komparativ ist uns allen vertraut. Vermutlich ist das nicht grundsätzlich schlecht. Aber die Motivation dahinter ist entscheidend. Ist es eine Selbstverrlichung, die mich antreibt oder ist es eher ein sportlich nach Grenzen suchender Antrieb, bei dem im Idealfall alles im gesunden Rahmen bleibt? Letzteres fasziniert mich selbst: wenn ich in irgendeinem Bereich in meinem Leben weiterkomme als es bisher möglich war. Ich denke, das ist dann gesundes Wachstum statt eitle Geltungssucht, die unstillbar bleibt. Hast Du vielleicht auch Lebensbereiche, die vom Komparativ betroffen sind und bei denen Du Deine Motivation prüfen müsstest?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
An Anlehnung an den Input von vorgestern… Vielleicht hast Du auch schon Wadenkrämpfe gehabt. Nach einer intensiven Sportaktivität oder nach dem Wandern oder vielleicht auch nachts. Solche Krämpfe können teilweise sehr schmerzhaft sein. Sie deuten in den meisten Fällen darauf hin, dass Du einen Mangel hast: entweder an Magnesium oder Flüssigkeit. Was sich da lokal - in den Waden - äussert, ist aber ein globales Problem: dem ganzen Körper mangelt es an ausreichend Flüssigkeit oder Magnesium oder eventuell einer anderen Substanz. In unseren sozialen Netzen haben immer wieder auch Menschen Beziehungsschmerzen. Nicht immer sind diese nur auf die Personen zurückzuführen, die sie empfinden - sondern diese sind lediglich der Ort, wo eigentlich globalere Beziehungsprobleme sichtbar werden. Falls dies in Deinem Umfeld der Fall ist, dann sieh doch darauf, dass das globale Problem mit Mut angegangen werden und ein allfäliger Mangel gezielt behoben werden kann.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wenn Mückenstiche stark jucken und an einer schlecht zugänglichen Stelle am Körper sind, können sie sehr mühsam sein. Man will sich kratzen um den Juckreiz zu stillen. Für kurze Zeit gelingt das auch, aber selten für lange. Man meint, sich etwas Gutes zu tun - verteilt aber mit dem Kratzen das eingespritzte Insektengift noch mehr. Folge kann sein, dass man sich wundkratzt. Was also eine kaum bemerkbare Einstichstelle wäre, kann sich enorm ausweiten und schlimmstenfalls entzünden. Kratzen kann aber auch gut sein, wenn etwas auf der Haut ist, das dort nicht sein sollte und man es mit etwas Kratzen wegbekommt. Es braucht also etwas Weisheit, um zu entscheiden: Kratzen: ja oder nein? So kann es auch in der Kommunikation sein. Manchmal meint man mit Worten - vielen oder wenigen - einen angespannten Zustand zu entspannen. Aber es wird nur schlimmer. Daher wünsche ich Dir für heute Weisheit zu entscheiden wann wie viel zu sprechen oder zu schweigen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Sicherlich kennst du das unangenehme Gefühl, wenn die Nase verstopft ist und die Atmung dadurch beeinträchtigt wird. Sehr unangenehm, gerade auch nachts. Mir geht es jedenfalls so. Und obwohl das Problem sehr lokal ist, hat es doch irgendwie Auswirkungen auf den ganzen Körper, weil ich dann beispielsweise weniger gut schlafe oder mich das so ablenkt und darauf konzentriert sein lässt, dass anderes vergessen geht. Das heisst: ein kleines physisches Problem hat einen Effekt auf den gesamten Körper. Das gilt auch für Gemeinschaften. Der bekannte Paulus aus dem Neuen Testament formuliert es mal so: leidet ein Glied, so leiden alle anderen auch mit. Wenn Du heute Menschen in Deinem Umfeld begegnest, denen es nicht so gut geht oder die irgendwie leiden: nimm dir doch Zeit für sie um ihren Schmerz oder ihre Not zu lindern - Du tust nicht nur diesen Personen, sondern allen in ihrem Umfeld einschliesslich dir etwas Gutes.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In unseren Tagen ist ein Thema plötzlich präsent, das so weit ich mich erinnern kann, nie wirklich prominent in den Medien war: Mangel. Vor allem im Bereich Energieversorgung. Der Konflikt in der Ukraine mit seinen Folgen und die anhaltende Trockenheit brachten dies sehr unerwartet und nicht vorhersehbar hervor. Ich musste dabei ein den Winter und an Schnee denken. Der Schnee ist ja nicht nur gefrorenes Wasser, also Niederschlag in fester Form infolge der kalten Jahreszeit. Er ist auch ein Speicher. Im Winter, wenn die Natur passiv ist und weniger Wasser benötigt, fällt dies zwar wird aber durch das Einfrieren für die Zeit konserviert, wenn es nötiger gebraucht wird: im Frühjahr. Dann schmilzt der Schnee, die für die Natur und das Wachstum notwendige Feuchtigkeit steht dann zur Verfügung. Vielleicht steht dir im Moment mehr Zeit zur Verfügung als gewohnt. Wie setzt Du diese sinnvoll ein, damit Du in Phasen mit weniger Zeit dennoch ausgeglichen leben kannst?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Fahrzeuge haben ein Nummernschild, so weit mir bekannt ist in jedem Land. Wozu eigentlich? Die Fahrzeuge könnten auch ohne ein Schild teilnehmen am Verkehr. Aber sie wären nicht mehr identifizierbar. Und wozu dies? Falls eine Übertretung des Verkehrsgesetzes geschieht, müssen sie zur Rechenschaft gezogen werden können. Und weshalb dies? Damit gegebenenfalls anderen, die durch deren Verhalten Unrecht erlitten haben, Gerechtigkeit geschieht. Das heisst also, dass das Nummernschild nicht für die Fahrzeughalter oder die Fahrzeuge da ist, sondern für den rechtlichen Schutz der anderen. Übertragen wir das auf uns Menschen: so sind wir als Individuen auch eindeutig identifizierbar und stehen damit auch in einer entsprechenden Verantwortung unserem Umfeld gegenüber. Unser Verhalten als Einzelne hat also eine direkte Auswirkung und umfasst Verantwortung gegenüber unserer unmittelbaren Umwelt. Bist Du Dir dessen bewusst und verhältst Dich entsprechend?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich habe gerade das 16. Kapitel im Matthäusevangelium gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, wie verschiedene Gruppen ganz unterschiedliche Vorstellungen hatten - nämlich vom Erlöser, dem so genannten Messias. Die theologische Elite reist extra von weither an um von Jesus, der dieser Messias ist, ein Zeichen zu bekommen, dass er es wirklich ist. Dieser weist darauf hin, dass sie das, was sie bisher erfahren und gesehen haben, korrekt deuten sollen. Die Anhänger von Jesus, insbesondere der Anführer Petrus, anerkennt Jesus zwar als Messias, aber hat auch seine ganz bestimmten Vorstellungen von ihm - solche, die am Auftrag dieses Messias vorbeigehen. Gott sei Dank bleiben dennoch seine Anhänger bei Jesus, im Gegensatz zu den Theologen. Wie ist das bei Dir? Hast Du auch bestimmte Vorstellungen, wie Gott zu sein hat und bleibst Du oder wendest Du sie ab, wenn er diese nicht erfüllt und sein für uns oft nicht verständliches Wesen lebt?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In einem Auto gibt es eine Windschutzscheibe. Sie ist notwendig, um bei den hohen Geschwindigkeiten Schutz vor dem Fahrtwind und bei nicht so gutem Wetter vor Regen zu haben. Wäre sie nicht da, wären unsere Augen überfordert mit der Heftigkeit des Fahrtwindes und wir stünden in der Gefahr, einen Unfall zu verursachen aufgrund mangelnder guter Sicht. In unseren Leben sind wir auch immer mehr mit höherer Geschwindigkeit unterwegs. Die modernen Technologien, Allzeiterreichbarkeit, soziale Medien usf. fördern diese Entwicklung zusätzlich. Umso mehr brauchen wir einen solchen metaphorisch gesprochenen Windschutz, damit wir die klare Sicht nicht verlieren und uns und andere nicht in Gefahr bringen. Hast Du so einen? Ich glaube meiner ist die bewusste Erinnerung, was der Sinn meines Lebens ist, woher ich komme, wohin ich gehe und dass ich auf diesem Weg bewusst bleiben will und mich nicht von den Ansprüchen der Umwelt steuern lasse.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Eine Waage hat in einer gewissen Ausprägung eine Art Gegenseite, bei der man quasi das Gegengewicht äquivalent einstellen muss, damit am Ende die Waage im Gleichgewicht ist. In unserem Sprachgebrauch, also der deutschen Sprache wird das auch gerade so ausgedrückt: Gleich-Gewicht. Also gleiches Gewicht. In anderen Sprachen heisst dies „Balance“, also Ausgeglichenheit in Deutsch. Wenn ich mein Leben und das meiner Umwelt ansehe, dann stelle ich fest, dass viele - mich eingeschlossen - eher selten im Gleichgewicht sind und sich ausgeglichen fühlen. Wer heute nicht von gestresst Sein spricht wird schon fast als krank oder faul eingestuft. Aber wir brauchen Gleichgewicht. Die Natur, die Geschöpfe und dafür sind wir auch geschaffen. Achte doch heute auf Bereiche, in denen Ungleichgewicht herrscht und bemühe Dich aus Liebe zu Dir selbst, diese möglichst in eine gute Balance zu bringen.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir reden vom Vollmond oder vom Halbmond oder Leermond - je nach Form des Mondes, wie wir ihn sehen können. Natürlich wissen wir heute, dass der Mond immer voll ist. Einfach durch die Position der Erde im Lichtkegel der Sonne deckt sie mehr oder weniger der Mondfläche ab. Dennoch sehen wir eben je nach Erdposition nur einen Teil des Mondes erhellt. Die Position der Erde im Licht ist also entscheidend. Das kann man gut auch in den Alltag übertragen: je nachdem wie ich mich positioniere, nehme ich Situationen wahr - ganzheitlich oder nur teilweise, weil ich sie vielleicht auch nur einseitig sehen will, ob bewusst oder unbewusst abdecke. Und was beim Mondbeispiel noch mehr zu lernen ist: abhängig davon wie sehr ich mich ins Rampenlicht stelle, sehe ich Situationen ganzheitlicher oder nicht: Also je mehr von mir, desto weniger von dem, was ich betrachte oder worin ich mich befinde - und je weniger von mir, desto mehr Ganzheitlichkeit des anderen. Ist das vielleicht ein Thema für Dich?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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