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In dieser Folge sprechen wir zunächst über Enttäuschungen und die Frage, ob schwierige Erfahrungen einen im Rückblick stärker machen. Wir halten fest, dass belastende Dinge nicht einfach gut werden, nur weil man später damit umgehen kann. Gleichzeitig sagen wir, dass Krisen oft dazu führen, dass wir uns mit alten Themen beschäftigen und uns Hilfe suchen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Krisen für Entwicklung und Stabilität. Wir unterscheiden zwischen „damit klarkommen“ und der Behauptung, etwas Schlimmes sei im Grunde positiv gewesen. Dabei sprechen wir auch darüber, dass Alltag oft stabil bleibt, selbst wenn an manchen Stellen etwas nicht gut ist.
Dann geht es ausführlich um Kirchenrecht und das Predigen in der katholischen Messe. Wir ordnen ein, dass das Verbot vor allem die Homilie innerhalb der Eucharistiefeier betrifft, nicht generell jede Form von Predigt. Wir erklären auch den Unterschied zwischen Homilie und Katechese und sprechen darüber, dass Laien in manchen Kontexten bereits predigen.
Außerdem diskutieren wir die kirchenrechtliche Entwicklung und die Rolle von Lehramt und Konzil. Wir sagen, dass das geltende Recht eine bestimmte Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils widerspiegelt und nicht völlig neutral ist. Dazu kommt unsere Einschätzung, dass sich viele praktische Fragen mittelfristig durch weniger Priester und mehr eigene Wortgottesdienste verschieben werden.
Später sprechen wir über die Sommerpause, Terminplanung und den Erhalt des Podcasts trotz voller Kalender. Wir sagen, dass uns das Gespräch weiter Spaß macht und wir möglichst regelmäßig weitermachen wollen. Zum Schluss geht es noch um die aktuelle Hitze, schlechte Nächte, Konzentrationsprobleme und um praktische Vorbereitungen vor den Ferien.
Heute wird's wild: Von purer Müdigkeit und Mittelscheitel-Traumata geht es direkt in theologische Deep-Dives über christlichen Rap und Urheberrechtsverletzungen im Gottesdienst. Tobias ballert im Sprint sein Buch zu Ende, während Kira versucht, die Münchner Lokalpolitik auf Instagram zu verkuppeln. Eine chaotische Folge zwischen Counter-Strike im Büro und Anzug-Hacks von C&A.
Hey – wir servieren euch heute feinsten Cringe direkt aus der KI-Hölle. Kira packt eine unfassbar unangenehme ChatGPT-Fanfiction über die beiden aus, während Tobias stolz ein komplett leeres Buch in die Kamera hält, das im September erscheinen soll (Slay!). Schnallt euch an für einen wilden Ritt zwischen bauchfreien Trauergesprächen, furzenden Heiligen und der Erkenntnis, warum viel Weihrauch einfach viel hilft.
Fanfiction-Hölle & PDF-Auren:
Kira hat ihre neue beste Freundin ChatGPT nach einer Fanfiction über das „ausstehend“-Duo gefragt. Das Ergebnis ist absolute Peak-Cringe-Kultur. Tobias trinkt darin angeblich teure Hafer-Cappuccinos (obwohl er Kaffee nur schwarz trinkt, danke für nichts, KI!) und verströmt die unbestrittene Aura eines Mannes, der leidenschaftlich PDFs im Ordner „Final-Final-wirklich-final-2“ sammelt. Es wird kurz so gefährlich romantisch-katholisch, dass Tobias die Folge fast anwaltlich prüfen lassen wollte.
Crop-Tops vs. Seriosität:
Darf man im bauchfreien Top zum Trauergespräch oder im Hawaiihemd predigen? Kira musste sich für ihren Job in der Pfarrei erst mal schicke, „erwachsene“ Sommerkleidung kaufen, bei der die Röcke brav übers Knie gehen. Wir diskutieren, warum Kleidung eben doch knallharte Kommunikation ist, ob Tobias in kurzen Shorts referieren darf und warum Kiras Chef als Priester ganz ohne Kollarkragen ultra-legère durch die Bubble läuft.
Leere Seiten & Blockhütten-Flucht:
Exklusive Buchankündigung! Im September erscheint Tobias’ neues Werk im Herder-Verlag: „Alles, was du suchst, ist schon hier. Anleitung zu einer Selbstfindung ohne Weltreise“. Der Dummy existiert schon, die Verlagsvertreter sind hyped – blöd nur, dass bisher erst 20 Seiten geschrieben sind und der Rest aus purer, weißer Leere besteht. Zur Rettung der Deadline schließt sich Topsi jetzt erst mal ohne Handy in eine internetfreie Blockhütte ein. Schauen wir mal, ob das klappt.
Furzende Heilige & Fischbäuche:
Kira darf am Patrozinium ihrer Pfarrei predigen und dropped die völlig absurde Story vom Münchner Stadtheiligen St. Benno, der eigentlich aus Dresden kommt, die Kirche abschloss und den Schlüssel ins Wasser warf – bis ein Fisch ihn im Bauch hatte. Tobias kontert auf gewohnt hohem theologischen Niveau mit dem Heiligen Gangolf, der dank göttlicher Fügung den Rest seines Lebens „wilde Töne furzen“ musste. Viel hilft viel, das gilt bei uns besonders für Weihrauch und schlechte Witze.
Medikations-Realitätscheck & Exerzitien-Crash:
Wir gehen deeptalk-mäßig rein in die mentale Gesundheit. Tobias merkt erst im chaotischen Buchhaltungs-Wahn, dass er sein Ritalin vergessen hat, während Kira reflektiert, wie man sich bei einer Depressions-Diagnose oft selbst gasloitet, bis die Antidepressiva endlich kicken. Außerdem beichtet Kira, warum sie ihre Exerzitien komplett gecrasht, schon am Montagabend ihren Freund gefacetimed und das meditative Schweigen kurzerhand durch Musik und Feuerwerk ersetzt hat.
Wir haben es tatsächlich geschafft: Das hier ist das dritte Mal, dass wir live aufeinanderhocken – dieses Mal mitten auf dem Katholikentag, finanziert von Sponsoren, die wir vorher erfolgreich angepöbelt haben. Während Tobias sich als heimlicher PR-Berater an Foltermethoden aus dem Leviticus abarbeitet , versucht Kira verzweifelt zu erklären, warum die klassische Pfarrei eigentlich sau süß ist. Schnallt euch an für ein wildes Klassentreffen voller Reliquien-Kartenquartetts, Alkohol-Ratings und der nackten Angst, dass Gott sich in den Exerzitien einfach nicht meldet.
In dieser Folge wird es gewohnt ehrlich, chaotisch und tiefgründig. Kira und Tobias sprechen über den Erfolg von „Wundertüten“, die harten Realitäten des Religionsunterrichts und warum das Internet manchmal das „Opium fürs Volk“ ist. Schnallt euch an für eine emotionale Achterbahnfahrt von der Pfarrei bis zu den dunkelsten Ecken von YouTube.
Die Themen im Überblick:Wundertüten-Wahnsinn: Kiras Pfarrei hat ordentlich Geld locker gemacht! Wir feiern den Einsatz von 40 „Voller Wundertüten“ in der Erstkommunion-Vorbereitung. Tobias ist positiv überrascht von der Resonanz auf seine neuen Webinare und Produkte.
Mission Erstkommunion: Tobias stellt seinen neuen Kurs vor, der weniger auf den Kirchraum und mehr auf die Lebensrealität der Familien schaut. Inklusive „Backup“ für KatechetInnen durch theologische Video-Briefings.
Realitätscheck Schule: Kira erzählt ungeschönt von ihrem „unrühmlichen“ Moment im Religionsunterricht. Warum ist es so viel schwerer, eine Schulstunde zu konzipieren als eine Predigt zu schreiben? Und warum ist der Einsatz von PastoralreferentInnen im Schuldienst eigentlich ein „Schlag ins Gesicht“ für alle Lehramtsstudierenden?
Christfluencer & Firmlinge: Ein Workshop zeigt: Niemand interessiert sich für christlichen Content auf Social Media. Kira berichtet, warum sie das einerseits beruhigt und wie sie versucht, Firmlingen Handwerkszeug gegen extreme Positionen zu geben.
Katholikentag Live:
Wir sehen uns am Freitag um 16:30 Uhr live auf der Bühne!
Webinare:
Alles zu „Mission Erstkommunion“ und den Wundertüten unter ruach.jetzt/events.
Erstkommunionskurs:
Der komplette Kurs inklusive digitalem Gruppenmanual für eure Pfarrei. https://store.ruach.jetzt/mission-erstkommunion-moderner-erstkommunionkurs/
In dieser Folge wird es emotional: Kira und Tobias jonglieren mit der Leichtigkeit von Snapchat-Flammen und der Schwere eines tragischen Unglücks. Dazwischen gibt es ordentlich Diskussionsstoff über päpstliche Prioritäten und die Frage, wie viel Theologie man in einer Trauerpredigt eigentlich verträgt.
Die Themen im Überblick:Smoothie-Game & Snapchat-Flammen: Kira ist auf den Mango-Spinat-Geschmack gekommen. Außerdem klären wir, warum Snapchat bei Jugendlichen immer noch der „Hidden Champion“ ist und warum das Verlieren von „Flammen“ sich wie ein Beziehungsabbruch anfühlt.
Live beim Katholikentag: Wir gehen raus ins echte Leben! Besucht uns in Würzburg auf der Kirchenmeile.
Wann? Freitag, von 16:30 bis 17:15 Uhr.
Wo? Podcastbühne (direkt gegenüber vom VRK-Stand).
Leo & die Segnung queerer Paare: Nach Kardinal Marx’ Vorstoß zur Segnung queerer Paare gibt es Gegenwind aus Rom. Tobias analysiert die systemische Logik dahinter und wir diskutieren, warum die Prioritätenliste des Papstes eigentlich ganz „nice“ ist.
Theologie am Abgrund: Kira berichtet von einem Requiem nach einem tragischen U-Bahn-Unfall. Wir streiten über das Bild von Gott, der „im Himmel jemanden gebraucht hat“. Wie viel Sinnlosigkeit muss man als Seelsorger aushalten können?
Wundertüten & Webinare: Tobias hat neues Material für die Erstkommunion-Vorbereitung am Start. Kira wird es nächstes Jahr testen!
Willkommen zurück zu einer neuen Folge von ausstehend! Nach anfänglichen Internetproblemen und einigen – laut Tobias nötigen – "Anwaltsbriefen" melden sich Kira und Tobias endlich wieder zurück. In dieser Episode nehmen die beiden euch mit durch theologische Deep-Dives, sehr persönliche Geständnisse aus der Therapie und ehrliche Kritik an der christlichen Instagram-Bubble.
Zunächst ärgern sich Kira und Tobias über oberflächlichen theologischen Content auf Instagram, der auf reine Sensationsgeilheit ausgelegt ist. Sie diskutieren über Beiträge mit provokanten Headlines wie „Warum mir Ostern egal ist“, die primär für Klicks verfasst werden , und hinterfragen die Grenzen von Algorithmus-Optimierung in ihrem Bereich. Passend dazu zitiert Tobias Tilo Jung mit den Worten: „Rage Bait gibt Reichweite, aber kein Vertrauen“. Im weiteren theologischem Verlauf verteidigt Tobias das katholische Lehramt. Er argumentiert, dass dieses trotz aller Nachteile als uniformes Konstrukt auch Vorteile bietet , da es verlässliche theologische Leitplanken darstellt, auf die man sich geeinigt hat. Gemeinsam debattieren sie, ab welchem Punkt man sich mit seinem Handeln außerhalb der katholischen Lehrmeinung bewegt.
Zum Abschluss gibt es noch einen Termin zum Vormerken:
Was: ausstehend live auf dem Katholikentag.
Wann: Freitag, den 22. Mai 2026, voraussichtlich um 16:30 Uhr. (Anmerkung: Das genaue Datum ergibt sich aus der aktuellen Kalenderwoche).
Wo: In Würzburg auf der Kirchenmeile im Podcastzelt.
Gut zu wissen: Der Bereich in Würzburg ist laut Tobias eintrittsfrei zugänglich.
In dieser Folge wird es bei Tobias und Kira feucht-fröhlich, politisch hoffnungsvoll und überraschend spirituell. Während Kira versucht, die Überreste ihres Equipments von Celine zurückzuerbeuten, berichtet Tobias von einer „Begegnung der dritten Art“ im Kloster.
Das erwartet euch in dieser Episode:
Mikrofon-Gate & Schwund: Kira hat endlich wieder ein vernünftiges Mikrofon – dumm nur, dass beim Verleihen an Celine der Standfuß und das Kabel auf mysteriöse Weise verschwunden sind. Tobias vermutet bereits ein neues Kunstprojekt dahinter.
Flüssiges Brot & Promille-Panik: Kira berichtet von ihrem Ausflug zum Starkbierfest auf dem Nockherberg. Wir lernen: Mönche waren die ersten Food-Influencer , und eine Maß Starkbier entspricht in etwa vier normalen Bieren. Kira outet sich zudem als „lustiger und flirty“ Alkoholtyp – außer in depressiven Phasen.
Kloster-Wellness & Duolingo-Fame: Tobias hat das Wochenende im Kloster Ahrenberg verbracht – inklusive Sauna, Pool und einer 77-jährigen Gästin, die ihn ehrfürchtig als „den Freund von Kira Beha“ erkannt hat. Er rührt außerdem die Werbetrommel für seinen Kurs „Fake it till you make it“ im November.
Politik-Talk mit Hand und Fuß: Die Wahl von Dominik Krause zum neuen Oberbürgermeister von München sorgt für ungewohnt gute Laune im linken Lager. Kira und Tobias philosophieren darüber, ob er bei Sturm der Liebe eher als junger Arzt oder als Stallbursche Karriere machen würde.
Katholisch vs. Freikirchlich: Kira outet sich als konservativer als gedacht: Sie kann Club-Atmosphäre und Worship-Musik wenig abgewinnen und bricht eine Lanze für Orgeln, Weihrauch und alte Kirchenräume. Tobias hingegen sieht das Ganze pragmatischer und plädiert für den religiösen „Mischwald“.
Lehrertoiletten & Monetäre Gründe: Zum Abschluss berichtet Tobias von seinem Besuch in der alten Schule. Er hat kurz überlegt, die jungfräuliche Lehrertoilette mit seinem Marker zu verschönern, sich dann aber aus „monetären Gründen“ (sprich: Angst vor der Rechnung) dagegen entschieden.
Links zur Folge:
Ciao, Miau, Wauwau!
Kapitel
00:00 Einführung und Mikrofon-Geschichte
03:08 Starkbierfest und Alkoholkultur in Bayern
06:08 Alkoholkonsum und persönliche Erfahrungen
09:00 Erfahrungen im Kloster Ahrenberg
11:49 Tagungshäuser und Essgewohnheiten
15:01 Geschenke und politische Themen
16:49 Unsouveränität im Wahlkampf
19:49 Politische Veränderungen und Hoffnungen
21:12 Die AfD und ihre Wähler
23:32 Religiöse Perspektiven und Zugehörigkeit
26:43 Kulturelle Unterschiede in der Spiritualität
30:20 Frauenfeindlichkeit und gesellschaftliche Herausforderungen
In dieser Episode sprechen Kira und ihr Gast über persönliche und gesellschaftliche Themen, die sich über die letzten Jahre entwickelt haben. Die Unterhaltung beginnt mit witzigen Anekdoten aus der Vergangenheit und reflektiert darüber, wie sich finanzielle Perspektiven verändern können. Kira gibt Einblicke in ihre eigene Entwicklung im Umgang mit Geld und vergleicht dies mit ihren früheren Ansichten als "Sparfuchs". Das Gespräch wechselt schnell zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, wie dem wachsenden Einfluss von Social Media und der Verantwortung, die damit einhergeht.
Kira äußert Bedenken über das Phänomen des "Ragebait", das viel Engagement generiert, aber oft zu einer negativen Grundstimmung beiträgt. Sie diskutiert die Rolle von Influencern und deren Verantwortung, konstruktive statt destruktive Inhalte zu schaffen. Dabei werden politische Themen ebenfalls angesprochen, wie die Reaktionen auf aktuelle Wahlen und die Leistungen verschiedener Parteien. Kira betont, dass es wichtig sei, sich als Vertreterin einer politischen Partei respektvoll und fortschrittlich zu engagieren, anstatt destruktiv zu kritisieren.
Das Gespräch vertieft sich in die Bedeutung von Hoffnung und positiven Erzählungen innerhalb der Gemeinschaft und der Gesellschaft. Kira und ihr Gast sind sich einig, dass das ständige Fokussieren auf negative Themen das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigt und generell eine gesunde Diskussionskultur fehlt. Sie reflektieren über persönliche Veränderungen im Freundeskreis und die Rückkehr an ihre alte Schule, während sie über die Dynamik zwischen Lehrern und Schülern und deren Erinnerungen nachdenken.
Abschließend, Kira teilt ihre Erlebnisse von einem bevorstehenden Live-Podcast beim Katholikentag und die Vorfreude auf den Kontakt mit Zuhörern. Sie können den Anlass nicht nur als Plattform nutzen, um ihre Ideen zu teilen, sondern auch, um mit ihrem Publikum direkt zu interagieren. Es wird deutlich, dass es eine tiefere Verbindung zwischen Menschen gibt, die durch ehrliche und bedeutungsvolle Gespräche gefördert wird. Die Episode ist ein anregender Austausch über persönliche und gesellschaftliche Verantwortung, aktuelle Herausforderungen und die Kraft von Gemeinschaft und Kommunikation.
Kapitel
00:00 Wiedersehen und persönliche Entwicklungen
02:54 Geld und persönliche Veränderungen
05:46 Reichweite und Verantwortung in sozialen Medien
08:51 Politische Diskussionen und Meinungsvielfalt
11:42 Kritik an der Grünen Jugend und Parteipolitik
14:48 Hoffnungsfrohe Geschichten und Ausblick
16:05 Die Verbindung zur Heimat und Schulzeit
19:12 Erinnerungen an Lehrer und Schüler
22:23 Öffentliche Auftritte und Interaktionen
25:15 Vorbereitung auf den Katholikentag
29:05 Erfahrungen im Gottesdienst und persönliche Reflexionen
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