Autismus Talk

Autismus Talk

By Maik BlumenbergHealth & FitnessMental Health
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Autismus Talk episodes

  • Persönliches Update: Warum es mir gerade nicht gut geht
    Depressionen, Arbeit, Pflegegrad, Tagesklinik und warum Gesundheit jetzt an erster Stelle steht.

    In dieser Folge geht es um:

    • Warum der Podcast aktuell nur alle zwei Wochen erscheint

    • Meine gesundheitliche Situation und die vergangenen Wochen

    • Depressionen, Autismus und ADHS im Alltag

    • Unterstützung durch den Integrationsfachdienst

    • Informationen zu Erwerbsminderungsrente und Rentenversicherung

    • Mein neuer Antrag auf einen Pflegegrad

    • Wohngeld und finanzielle Belastungen

    • Warum ich meine Arbeitszeit reduzieren möchte

    • Geplanter Aufenthalt in einer Tagesklinik

    • Wie es mit Autismus Talk in den nächsten Wochen weitergeht

    Vielen Dank, dass ihr meinen Podcast begleitet und Verständnis dafür habt, dass Gesundheit manchmal Vorrang haben muss.

    15 min
  • Wahrnehmung F10: Warum viele Autisten feste Strukturen brauchen
    Sicherheit, Vorhersehbarkeit und der Umgang mit Veränderungen im Alltag

    In dieser Folge erfährst du:

    • Warum viele Autisten feste Strukturen benötigen

    • Weshalb Vorhersehbarkeit oft wichtiger ist als starre Pläne
    • Wie Unsicherheit Stress und Anspannung auslösen kann
    • Warum soziale Situationen häufig schwer vorhersehbar sind
    • Weshalb Entscheidungen oft mehr Energie kosten als viele denken
    • Wie Routinen helfen können, den Alltag zu bewältigen
    • Warum Veränderungen nicht grundsätzlich das Problem sind
    • Welche Rolle Vorbereitung bei Veränderungen spielt
    • Persönliche Einblicke aus meinem Arbeitsalltag
    • Was hinter dem Bedürfnis nach Sicherheit und Orientierung steckt

    15 min
  • Wahrnehmung F9: Wenn selbst normale Tage zu viel werden
    Warum Alltag, Arbeit und ständiges Funktionieren für viele Autisten extrem erschöpfend sind

    • Warum viele Autisten schon morgens erschöpft sind

    • Schlafprobleme und Gedankenkarussell
    • Arbeiten unter Dauerstress und Reizbelastung
    • Warum selbst Einkaufen unglaublich anstrengend sein kann
    • Entscheidungen, Überforderung und ständiges Mitdenken
    • Alltag mit Autismus und ADHS
    • Masking und dauerhaft funktionieren müssen
    • Finanzielle Sorgen und Existenzdruck
    • Warum selbst schöne Dinge irgendwann Kraft kosten
    • Persönliche Einblicke in meinen aktuellen Zustand

    22 min
  • Wahrnehmung F8: Warum soziale Situationen mich komplett erschöpfen
    Zwischen Gesprächen, Masking und dem dauernden Gefühl funktionieren zu müssen

    In dieser Folge aus dem Wahrnehmungsblock geht es um soziale Erschöpfung bei Autismus. Ich spreche über meine persönlichen Erfahrungen mit Gesprächen, Gruppen, Blickkontakt, sozialem Druck und dem Gefühl ständig funktionieren zu müssen.

    Außerdem teile ich offen, warum mich die letzten Monate mental stark belastet haben und weshalb soziale Situationen für viele Autisten deutlich anstrengender sein können, als es von außen wirkt.

    Themen der Folge:

    • Soziale Erschöpfung bei Autismus
    • Masking und Anpassungsdruck
    • Autistischer Burnout
    • Arbeit und soziale Überforderung
    • Blickkontakt und soziale Erwartungen
    • Reizüberflutung im Alltag
    • Müdigkeit nach sozialen Situationen
    • Der Wunsch zu funktionieren
    • Warum Ruhe für viele Autisten so wichtig ist

    21 min
  • Wahrnehmung F7: Warum Essen mehr ist als nur Geschmack
    Wenn Essen zur sensorischen Herausforderung wird

    Geschmack entsteht durch mehrere Sinne gleichzeitig

    – Geruch beeinflusst Geschmack stärker als viele denken
    – Über- und Unterempfindlichkeit bei Reizen ist typisch bei Autismus
    – Konsistenz und Mundgefühl sind oft entscheidend
    – Gemischte oder wechselnde Reize können überfordern
    – Selektives Essverhalten ist wissenschaftlich belegt
    – Bekannte Lebensmittel geben Sicherheit und reduzieren Stress
    – Neue Lebensmittel können als unangenehm oder unsicher wahrgenommen werden
    – Unterschiede liegen in der Reizverarbeitung im Gehirn
    – Kein Zeichen von „Wählerisch sein“, sondern neurologisch erklärbar

    11 min
  • Wahrnehmung F6: Warum Gerüche für manche extrem intensiv werden
    Wie das Gehirn Gerüche verarbeitet und warum sie schwer auszublenden sind

    Gerüche werden direkt im emotionalen Zentrum des Gehirns verarbeitet und lösen schnelle Reaktionen aus

    Bei Autismus ist die Filterfunktion für Sinnesreize oft verändert, wodurch Gerüche im Vordergrund bleiben
    Gerüche lassen sich schwer ausblenden und wirken oft dauerhaft präsent
    Die Bewertung von Gerüchen kann deutlich intensiver sein als bei nicht autistischen Menschen
    Unangenehme Gerüche können körperliche Reaktionen wie Übelkeit oder Stress auslösen
    Gerüche können im Kopf „nachwirken“, auch wenn sie nicht mehr vorhanden sind
    Mehrere Gerüche gleichzeitig erhöhen die Reizbelastung deutlich
    Gerüche können Konzentration, Verhalten und Nähe zu Menschen beeinflussen
    Stress und Überlastung verstärken die Wahrnehmung von Gerüchen zusätzlich
    Verständnis und angepasste Umgebungen helfen, die Belastung zu reduzieren

    13 min
  • Wahrnehmung F5: Warum viele Autisten Schmerzen anders wahrnehmen
    Wenn Reize im Körper anders verarbeitet werden und Schmerz nicht für jeden gleich ist

    – Schmerz entsteht im Gehirn, nicht nur im Körper

    – Unterschiede in der Verarbeitung von Reizen bei Autismus
    – Warum Schmerz stärker, schwächer oder verzögert wahrgenommen werden kann
    – Rolle der Reizfilterung im Nervensystem
    – Einfluss der Körperwahrnehmung auf Schmerz
    – Zusammenhang zwischen Stress und Schmerzempfinden
    – Warum Schmerz schwer einzuordnen sein kann
    – Häufige Missverständnisse im Alltag
    – Einordnung anhand aktueller Forschung
    – Quellen: World Health Organization, National Autistic Society, Temple Grandin

    10 min
  • Wahrnehmung F4: Berührungen, die zu viel sind
    Warum Nähe, Kleidung und Körpergefühl sich bei Autismus ganz anders anfühlen können

    In dieser Folge geht es um sensorische Besonderheiten bei Autismus, vor allem im Bereich Berührung und Körpergefühl.

    Du erfährst

    – warum Berührungen unangenehm oder schmerzhaft sein können
    – welche Rolle Kleidung und Materialien im Alltag spielen
    – wie sich Überempfindlichkeit und Unterempfindlichkeit unterscheiden
    – warum Nähe stark von Vertrauen und Kontrolle abhängt
    – wie Temperatur wie Hitze und Kälte unterschiedlich wahrgenommen wird

    Fachliche Grundlagen basieren unter anderem auf Forschung zu sensorischer Verarbeitung bei Autismus, wie sie in klinischen Leitlinien und Studien beschrieben wird, sowie Arbeiten von Temple Grandin und Simon Baron-Cohen.

    Wenn du dich in der Folge wiedererkennst oder jemanden besser verstehen willst, teile sie gerne.

    Podcast: Autismus Talk

    Neue Folgen jeden Montag

    16 min
  • Serien Analyse: Leben im Spektrum ehrlich aber nicht vollständig
    Was die MDR Reihe zeigt und was noch fehlt

    In dieser Folge geht es um die MDR Reihe Leben im Spektrum.

    Ich teile meine persönliche Einschätzung zu den ersten Folgen und spreche über zentrale Themen wie Beziehung, Arbeit, Freundschaften und den inneren Druck zu funktionieren.

    Außerdem geht es um kritische Punkte, die mir aufgefallen sind. Dazu gehören fehlende Lösungsansätze, Probleme im Schulsystem, späte oder fehlende Diagnosen sowie Aspekte, die in der Doku bisher kaum gezeigt werden.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage, ob der Begriff Spektrum wirklich breit genug dargestellt wird oder ob wichtige Bereiche wie ADHS oder andere Überschneidungen fehlen.

    Die Folge ist eine ehrliche Einordnung und gleichzeitig ein Ausblick darauf, was in weiteren Episoden noch kommen könnte.

    Mehr von mir

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    12 min
  • Wahrnehmung F3: Wenn Licht zu viel wird
    Warum visuelle Reize bei Autismus und ADHS überfordern können

    In dieser Folge spreche ich über ein Thema, das viele unterschätzen: visuelle Reizüberflutung.

    Ich erzähle aus meiner eigenen Perspektive, wie stark Licht, Bewegung und viele Eindrücke gleichzeitig auf mich wirken können. Vom Einkaufen bis hin zum Restaurantbesuch. Dinge, die für andere normal sind, können schnell zur Belastung werden.

    Im zweiten Teil erkläre ich, was wissenschaftlich dahinter steckt. Wie das Gehirn Reize filtert, warum dieser Filter bei Autismus anders arbeitet und welche Rolle ADHS dabei spielt.

    Diese Folge soll helfen zu verstehen, dass es nicht um fehlendes Interesse oder Unkonzentriertheit geht, sondern um eine andere Art, die Welt wahrzunehmen.

    Wenn du dich darin wiedererkennst oder jemanden kennst, auf den das zutrifft, kann diese Folge helfen, vieles besser einzuordnen.

    10 min

About Autismus Talk

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In diesem Podcast geht es um Autismus, ADHS und Neurodivergenz so, wie sie im echten Leben stattfinden. Nicht als Theorie, nicht als Diagnoseleitfaden, sondern aus der Perspektive eines spät diagnostizierten Autisten, der gelernt hat, mit den eigenen Besonderheiten umzugehen und sie einzuordnen.