Wie das Gehirn Gerüche verarbeitet und warum sie schwer auszublenden sind
Gerüche werden direkt im emotionalen Zentrum des Gehirns verarbeitet und lösen schnelle Reaktionen aus
Bei Autismus ist die Filterfunktion für Sinnesreize oft verändert, wodurch Gerüche im Vordergrund bleiben
Gerüche lassen sich schwer ausblenden und wirken oft dauerhaft präsent
Die Bewertung von Gerüchen kann deutlich intensiver sein als bei nicht autistischen Menschen
Unangenehme Gerüche können körperliche Reaktionen wie Übelkeit oder Stress auslösen
Gerüche können im Kopf „nachwirken“, auch wenn sie nicht mehr vorhanden sind
Mehrere Gerüche gleichzeitig erhöhen die Reizbelastung deutlich
Gerüche können Konzentration, Verhalten und Nähe zu Menschen beeinflussen
Stress und Überlastung verstärken die Wahrnehmung von Gerüchen zusätzlich
Verständnis und angepasste Umgebungen helfen, die Belastung zu reduzieren