Autismus Talk

Autismus Talk

By Maik BlumenbergHealth & FitnessMental Health
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Autismus Talk episodes

  • Wahrnehmung F2: Wenn Geräusche dich erschöpfen
    Warum Hören für Autisten oft mehr Arbeit ist als für andere

    Geräusche sind für viele Menschen einfach Hintergrund. Für viele Autisten sind sie jedoch dauerhaft präsent und oft anstrengend. In dieser Folge spreche ich offen über meine eigenen Erfahrungen mit Geräuschbelastung im Alltag und verbinde sie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wahrnehmung bei Autismus.

    Du erfährst, warum es für viele Autisten schwierig ist, Gespräche von Hintergrundgeräuschen zu trennen, weshalb Geräusche nicht einfach ausgeblendet werden können und warum das so viel Energie kostet. Außerdem geht es darum, was im Gehirn passiert, wenn Reize nicht gefiltert werden und wie es dadurch zu Überlastung und Erschöpfung kommen kann.

    Diese Folge soll Verständnis schaffen. Für Betroffene, die sich darin wiedererkennen und für Menschen, die Autismus besser verstehen wollen.

    In dieser Folge geht es um:

    – Schwierigkeiten mit Hintergrundgeräuschen
    – Warum Gespräche in lauten Umgebungen anstrengend sind
    – Sensorische Überlastung und Erschöpfung
    – Unterschiede in der Wahrnehmung bei Autismus
    – Strategien im Umgang mit Geräuschen

    Deine Erfahrungen:

    Hast du ähnliche Erlebnisse oder kennst du jemanden, dem es so geht? Schreib es gerne in die Kommentare oder teile die Folge mit anderen.

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    16 min
  • Podcasthon Spezial: Autismus Deutschland eV
    Ein Gespräch mit Autismus Deutschland e.V.

    Gast dieser Folge

    Fabian Diekmann

    Verein

    Autismus Deutschland e. V.

    Website

    https://www.autismus.de

    Spendenlink

    https://www.autismus.de/ueber-uns/spenden.html

    Themen der Folge

    Autismus in Deutschland

    Herausforderungen für Betroffene und Familien
    Unterstützungsangebote von Autismus Deutschland
    Beratung und Interessenvertretung
    Warum Aufklärung über Autismus wichtig ist

    Diese Folge ist Teil des Podcasthon. Eine internationale Initiative, bei der Podcasts gemeinnützige Organisationen vorstellen und unterstützen.

    Wenn dir diese Folge gefallen hat, teile sie gerne mit anderen oder unterstütze die Arbeit von Autismus Deutschland.

    Helfen Sie den Menschen mit Autismus!

    Der Bundesverband autismus Deutschland e.V. ist auf die Unterstützung vieler Freunde und Förderer angewiesen.

    Gerne können Sie auf folgendes Konto spenden:

    Konto-Nr. 1255 122 150 bei der Hamburger Sparkasse, BLZ 200 505 50

    BIC: HASPDEHH
    IBAN: DE47 2005 0550 1255 1221 50

    Empfänger: autismus Deutschland e.V. - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus

    17 min
  • Wahrnehmung F1: Warum schauen Autisten oft nicht in die Augen?
    Blickkontakt zwischen Gehirn, Stress und gesellschaftlichen Erwartungen

    In dieser Folge geht es um ein Thema, das viele Autisten ihr ganzes Leben begleitet: Blickkontakt.

    Ich spreche über meine eigenen Erfahrungen und darüber, warum Blickkontakt für mich manchmal funktioniert und manchmal Stress auslöst.

    Danach schauen wir gemeinsam auf den wissenschaftlichen Hintergrund.

    Du erfährst unter anderem:

    • warum Blickkontakt für viele Menschen eine wichtige soziale Information ist

    • welche Rolle das Gehirn bei der Verarbeitung von Blickkontakt spielt
    • warum direkter Blick in die Augen für manche Autisten Stress auslösen kann
    • warum die alte Theorie über Spiegelneuronen heute kritischer gesehen wird
    • warum Blickkontakt auch stark von gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist
    • und warum fehlender Blickkontakt nichts über Aufmerksamkeit oder Interesse aussagt

    Eine Folge über Wahrnehmung, Missverständnisse und darüber, wie unterschiedlich Kommunikation sein kann.

    Mehr zum Podcast:

    Autismus Talk

    12 min
  • Autismus und ADHS jetzt Heilbar!
    Wie falsche Heilversprechen, Wundermittel und Angstmarketing Hoffnung verkaufen

    In dieser Episode geht es um:

    • Warum Autismus nicht heilbar ist und warum das wichtig ist

    • Typische unseriöse Angebote wie Entgiftung, MMS oder „Wundertherapien“
    • ADHS und das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln
    • Was Ernährung wirklich leisten kann und was nicht
    • Wie Angstmarketing funktioniert
    • Die wichtigsten Warnsignale bei Heilversprechen
    • Wie man seriöse Unterstützung erkennt

    Hinweis: Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung. Sie dient der sachlichen Aufklärung und Orientierung.

    13 min
  • Warum Ehrlichkeit wird bestraft
    Warum direkte Menschen plötzlich als kalt und böse gelten

    Shownotes zur Folge: Ehrlichkeit wird bestraft

    In dieser Episode geht es um ein Thema, das viele bewegt und gleichzeitig polarisiert: Ehrlichkeit.

    Warum wird Direktheit oft negativ bewertet?

    Warum gelten klare Worte schnell als kalt oder hart?
    Und warum scheint Offenheit nur so lange akzeptiert zu sein, wie sie angenehm bleibt?

    Inhalt der Folge:

    – Persönliche Erfahrungen mit Ablehnung, Ghosting und moralischen Bewertungen aufgrund direkter Kommunikation

    – Unterschiedliche Kommunikationsstile bei Autismus
    – Warum direkte Sprache häufig falsch gedeutet wird
    – Das Double Empathy Problem und gegenseitige Missverständnisse
    – Masking und Camouflaging: Anpassung als Schutzstrategie
    – Warum soziale Anpassung enorme Energie kostet
    – Zusammenhang zwischen chronischem Anpassungsdruck und autistischem Burnout

    Wissenschaftliche Hintergründe basieren unter anderem auf:

    – Arbeiten zum Double Empathy Problem

    – Forschung zu Camouflaging und Masking bei Autismus
    – Studien zu ersten sozialen Eindrücken bei autistischen Personen
    – Definitionen und Beschreibungen von autistischem Burnout

    Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen möchten, warum Ehrlichkeit nicht für alle gleich klingt – und warum unterschiedliche Kommunikationsstile oft vorschnell moralisch bewertet werden.

    Teile die Folge gern und hinterlasse deine Gedanken:

    Wurdest du schon einmal für deine Ehrlichkeit kritisiert oder missverstanden?

    16 min
  • Warum ADHS negativer bewertet wird als Autismus
    Gesellschaftliche Bilder, Vorurteile und was wirklich dahintersteckt

    In dieser Episode geht es um die gesellschaftliche Bewertung von ADHS und Autismus.

    Inhalte der Folge:

    – Persönliche Einordnung aus meiner Sicht mit beiden Diagnosen

    – Warum ADHS häufig mit Chaos und Unzuverlässigkeit verknüpft wird
    – Warum Autismus langsam differenzierter betrachtet wird
    – Historische Entwicklung beider Diagnosen
    – Störungslogik vs. Neurodiversitätsansatz
    – Wissenschaftliche Perspektiven auf Stärken und Herausforderungen
    – Leistungsorientierung als gesellschaftlicher Einflussfaktor
    – Warum Umweltbedingungen eine zentrale Rolle spielen

    Diese Folge soll nicht relativieren, sondern differenzieren.

    Nicht beschönigen, sondern einordnen.
    Und vor allem: Verständnis fördern.

    Bleib neugierig. Bleib du.

    17 min
  • Nachteilsausgleich im DACH Raum (Komplex)
    (Sehr Komplex) Deutschland Österreich Schweiz im Vergleich
    (Sehr Komplex und viele Informationen, hat selbst mich etwas Überfordert)
    Nachteilsausgleich klingt nach einem klaren Prinzip, wird aber in jedem Land unterschiedlich umgesetzt. In dieser Folge vergleiche ich Deutschland, Österreich und die Schweiz und zeige, wo sich die Systeme ähneln und wo sie sich deutlich unterscheiden.
    Ich gehe darauf ein, wie Nachteilsausgleich in Schule und Ausbildung geregelt ist, welche Rolle Diagnosen spielen, warum Österreich oft von ausgleichenden Maßnahmen spricht und weshalb die Schweiz den Nachteilsausgleich besonders klar strukturiert hat.
    Ausgangspunkt ist eine konkrete Frage aus Österreich. Ziel der Folge ist es, verständlich zu erklären, warum Chancengleichheit im deutschsprachigen Raum sehr unterschiedlich organisiert ist und warum Betroffene trotz ähnlicher Voraussetzungen völlig verschiedene Erfahrungen machen.
    17 min
  • Nachteilsausgleich in Deutschland
    Wer ihn bekommt und warum er so oft scheitert
    Deutschland Version Einfachere (Ersterteil des Podcast)
    [DACH Version Komplex kommt um 18Uhr (Kompletter Podcast)]
    Nachteilsausgleich soll Chancengleichheit schaffen. In der Praxis erleben viele Betroffene jedoch das Gegenteil. In dieser Folge spreche ich darüber, was Nachteilsausgleich in Deutschland eigentlich bedeutet, wer Anspruch darauf hat und warum er so häufig an fehlender Diagnose, unklaren Zuständigkeiten oder falschen Bewertungen scheitert.
    Ich erkläre, wann Nachteilsausgleich gewährt werden muss und wann nicht, warum nicht die Diagnose allein entscheidend ist, sondern der konkrete Bedarf, und weshalb besonders autistische Menschen, Menschen mit ADHS oder Lernbeeinträchtigungen oft durchs Raster fallen.
    Die Folge verbindet persönliche Erfahrungen mit einer sachlichen Einordnung der rechtlichen und schulischen Grundlagen in Deutschland und zeigt, wo das System fair sein will, aber in der Umsetzung versagt.
    11 min
  • Aufklärung, Sichtbarkeit und der Preis dahinter
    Warum Autismus in der Öffentlichkeit Kraft kostet und trotzdem wichtig ist

    In dieser Folge geht es um die Frage, warum Aufklärung über Autismus und ADHS so wichtig ist und warum sie für Betroffene gleichzeitig sehr viel Kraft kosten kann.

    Ich stelle mich und meinen Weg kurz vor und erkläre, warum dieser Podcast entstanden ist.
    Ich spreche darüber, wie mir meine Projekte helfen, meinem Leben und meinen Erfahrungen Sinn zu geben.
    Es geht um Sichtbarkeit, Öffentlichkeit und die Erwartungen, die damit verbunden sind.
    Ich erkläre, warum Energie bei Autismus und ADHS begrenzt ist und warum Grenzen kein Rückzug, sondern Selbstschutz sind.
    Außerdem lade ich euch ein zum Live-Stream am Mittwoch um 18 Uhr auf Twitch und TikTok, wo ich gemeinsam mit euch auf den TV-Beitrag in hr die ratgeber um 18:45 Uhr reagieren werde.

    Wenn du neu hier bist, ist diese Folge ein guter Einstieg.

    Wenn du schon länger zuhörst, ist sie eine ehrliche Einordnung dessen, warum ich diese Arbeit mache.

    Bleib neugierig.

    Bleib du selbst.
    Bleib einzigartig.

    22 min
  • Autismus Talk - Beziehungen wollen und trotzdem scheitern
    Autismus, ADHS, Dating Checklisten und warum Nähe heute so erschöpfend ist

    Beziehungen scheitern bei Autismus und ADHS selten an fehlender Liebe. Häufig scheitern sie an Missverständnissen, unausgesprochenen Erwartungen und fehlender Passung. Neurodivergente Menschen brauchen oft Klarheit, emotionale Sicherheit und Struktur, während modernes Dating Mehrdeutigkeit, Tempo und permanente Bewertung belohnt.

    Ein zentrales Thema der Folge sind Dating Checklisten, Green Flags und Red Flags. Ursprünglich gedacht als Schutz, werden sie im Alltag oft zu starren Bewertungssystemen. Viele autistische oder ADHS typische Verhaltensweisen werden dabei fälschlich als Warnzeichen interpretiert, obwohl sie keine Grenzverletzungen darstellen.

    Dating Apps verstärken diese Dynamiken zusätzlich. Plattformen wie Tinder oder Bumble setzen auf schnelle Entscheidungen, Vergleich und Austauschbarkeit. Für viele neurodivergente Menschen führt das zu emotionaler Überlastung, Selbstzweifeln und sogenanntem Dating Burnout.

    Dating Burnout beschreibt einen Zustand emotionaler Erschöpfung durch wiederholtes Dating ohne stabile Bindung. Hoffnung, Investition und Ablehnung wechseln sich ab, während der Wunsch nach Nähe bestehen bleibt. Besonders belastend sind abrupte Kontaktabbrüche ohne Erklärung, da sie keine Einordnung ermöglichen.

    Diese Folge macht deutlich, dass Dating Burnout keine persönliche Schwäche ist, sondern eine nachvollziehbare Reaktion auf ein System, das nicht auf neurodivergente Bedürfnisse ausgelegt ist. Sie lädt dazu ein, Beziehung nicht als Leistung zu betrachten, sondern als etwas, das passende Bedingungen braucht.

    Wenn du dich in dieser Folge wiederfindest, bist du nicht allein. Nähe darf anstrengend sein. Sie sollte aber nicht dauerhaft erschöpfen.

    28 min

About Autismus Talk

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In diesem Podcast geht es um Autismus, ADHS und Neurodivergenz so, wie sie im echten Leben stattfinden. Nicht als Theorie, nicht als Diagnoseleitfaden, sondern aus der Perspektive eines spät diagnostizierten Autisten, der gelernt hat, mit den eigenen Besonderheiten umzugehen und sie einzuordnen.