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Geräusche sind für viele Menschen einfach Hintergrund. Für viele Autisten sind sie jedoch dauerhaft präsent und oft anstrengend. In dieser Folge spreche ich offen über meine eigenen Erfahrungen mit Geräuschbelastung im Alltag und verbinde sie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wahrnehmung bei Autismus.
Du erfährst, warum es für viele Autisten schwierig ist, Gespräche von Hintergrundgeräuschen zu trennen, weshalb Geräusche nicht einfach ausgeblendet werden können und warum das so viel Energie kostet. Außerdem geht es darum, was im Gehirn passiert, wenn Reize nicht gefiltert werden und wie es dadurch zu Überlastung und Erschöpfung kommen kann.
Diese Folge soll Verständnis schaffen. Für Betroffene, die sich darin wiedererkennen und für Menschen, die Autismus besser verstehen wollen.
In dieser Folge geht es um:
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Themen der Folge
Autismus in Deutschland
Diese Folge ist Teil des Podcasthon. Eine internationale Initiative, bei der Podcasts gemeinnützige Organisationen vorstellen und unterstützen.
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Helfen Sie den Menschen mit Autismus!
Gerne können Sie auf folgendes Konto spenden:
Konto-Nr. 1255 122 150 bei der Hamburger Sparkasse, BLZ 200 505 50
Empfänger: autismus Deutschland e.V. - Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus
In dieser Folge geht es um ein Thema, das viele Autisten ihr ganzes Leben begleitet: Blickkontakt.
Ich spreche über meine eigenen Erfahrungen und darüber, warum Blickkontakt für mich manchmal funktioniert und manchmal Stress auslöst.
Danach schauen wir gemeinsam auf den wissenschaftlichen Hintergrund.
Du erfährst unter anderem:
• warum Blickkontakt für viele Menschen eine wichtige soziale Information ist
Eine Folge über Wahrnehmung, Missverständnisse und darüber, wie unterschiedlich Kommunikation sein kann.
Mehr zum Podcast:
In dieser Episode geht es um:
• Warum Autismus nicht heilbar ist und warum das wichtig ist
Hinweis: Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung. Sie dient der sachlichen Aufklärung und Orientierung.
Shownotes zur Folge: Ehrlichkeit wird bestraft
In dieser Episode geht es um ein Thema, das viele bewegt und gleichzeitig polarisiert: Ehrlichkeit.
Warum wird Direktheit oft negativ bewertet?
Inhalt der Folge:
– Persönliche Erfahrungen mit Ablehnung, Ghosting und moralischen Bewertungen aufgrund direkter Kommunikation
Wissenschaftliche Hintergründe basieren unter anderem auf:
– Arbeiten zum Double Empathy Problem
Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen möchten, warum Ehrlichkeit nicht für alle gleich klingt – und warum unterschiedliche Kommunikationsstile oft vorschnell moralisch bewertet werden.
Teile die Folge gern und hinterlasse deine Gedanken:
In dieser Episode geht es um die gesellschaftliche Bewertung von ADHS und Autismus.
Inhalte der Folge:
– Persönliche Einordnung aus meiner Sicht mit beiden Diagnosen
Diese Folge soll nicht relativieren, sondern differenzieren.
Bleib neugierig. Bleib du.
In dieser Folge geht es um die Frage, warum Aufklärung über Autismus und ADHS so wichtig ist und warum sie für Betroffene gleichzeitig sehr viel Kraft kosten kann.
Wenn du neu hier bist, ist diese Folge ein guter Einstieg.
Bleib neugierig.
Beziehungen scheitern bei Autismus und ADHS selten an fehlender Liebe. Häufig scheitern sie an Missverständnissen, unausgesprochenen Erwartungen und fehlender Passung. Neurodivergente Menschen brauchen oft Klarheit, emotionale Sicherheit und Struktur, während modernes Dating Mehrdeutigkeit, Tempo und permanente Bewertung belohnt.
Ein zentrales Thema der Folge sind Dating Checklisten, Green Flags und Red Flags. Ursprünglich gedacht als Schutz, werden sie im Alltag oft zu starren Bewertungssystemen. Viele autistische oder ADHS typische Verhaltensweisen werden dabei fälschlich als Warnzeichen interpretiert, obwohl sie keine Grenzverletzungen darstellen.
Dating Apps verstärken diese Dynamiken zusätzlich. Plattformen wie Tinder oder Bumble setzen auf schnelle Entscheidungen, Vergleich und Austauschbarkeit. Für viele neurodivergente Menschen führt das zu emotionaler Überlastung, Selbstzweifeln und sogenanntem Dating Burnout.
Dating Burnout beschreibt einen Zustand emotionaler Erschöpfung durch wiederholtes Dating ohne stabile Bindung. Hoffnung, Investition und Ablehnung wechseln sich ab, während der Wunsch nach Nähe bestehen bleibt. Besonders belastend sind abrupte Kontaktabbrüche ohne Erklärung, da sie keine Einordnung ermöglichen.
Diese Folge macht deutlich, dass Dating Burnout keine persönliche Schwäche ist, sondern eine nachvollziehbare Reaktion auf ein System, das nicht auf neurodivergente Bedürfnisse ausgelegt ist. Sie lädt dazu ein, Beziehung nicht als Leistung zu betrachten, sondern als etwas, das passende Bedingungen braucht.
Wenn du dich in dieser Folge wiederfindest, bist du nicht allein. Nähe darf anstrengend sein. Sie sollte aber nicht dauerhaft erschöpfen.
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