
Sign up to save your podcasts
Or


Kinder rangeln gerne miteinander und mit ihren Eltern. Kitzel-Attacken und Spiele wie Armdrücken gehören zum Alltag der Kinder dazu. So können sie ihre eigenen Kräfte erfahren und spüren. Rangeleien sind gesund und gut, sagt Diplom-Pädagoge Dr. Udo Baer. Es kann bei der Erziehung helfen, die Kinder stark zu machen. Allerdings sind Rangeleien nicht gut, wenn sie auf Kosten anderer Menschen passieren. Wenn die Kinder andere Menschen verletzen oder erniedrigen, müssen die Eltern einschreiten. Aggressives Verhalten von Kindern hat meist einen Grund, erklärt der Diplom-Pädagoge. Dr. Udo Baer empfiehlt den Eltern, die Ursache für die Aggressionen bei den Kindern zu suchen.
Wenn Kinder im Schlaf das Bett einnässen, ist zu viel Druck häufig die Ursache. Tagsüber fällt es Kindern leicht, die Kontrolle über ihren Körper zu behalten. In der Nacht fallen Druck und Kontrolle von den Kindern ab. Diplom-Pädagoge Dr. Udo Baer rät Eltern, gelassen und entspannt mit solchen Situationen umzugehen. Das Einnässen ist erst ein Problem, wenn es regelmäßig passiert. Dann sollten die Eltern nach der Ursache für den Druck suchen, erklärt Dr. Udo Baer. In vielen Fällen hilft es, den Kindern durch gemeinsame Zeit und Geborgenheit den Druck zu nehmen. Außerdem erzählt Dr. Udo Baer, wie Eltern auf keinen Fall auf das Einnässen reagieren sollten.
Wozu brauchen Kinder Parteilichkeit? Wie unterscheidet sich Parteilichkeit bei Kindern und Erwachsenen? Diplom-Pädagoge Dr. Udo Baer erklärt, was Parteilichkeit für Kinder bedeutet. Es geht vor allem darum, eigene positive Erfahrungen zu machen. Kinder brauchen ihre Eltern als Vorbilder, um Halt und Unterstützung zu finden. Dr. Udo Baer erzählt auch, warum Eigensinn Kindern gut tut. Eigensinn besteht aus den Wörtern "eigen" und "Sinn": Kinder lernen, einen Sinn für ihre eigenen Haltungen zu entwickeln. Dadurch werden sie auch solidarischer mit anderen Menschen. Im Podcast "BAERpod" fordert Dr. Udo Baer von den Erwachsenen: Nehmt euch die Kinder zum Vorbild, wenn es um Parteilichkeit geht!
Haben Kinder überzogene Wünsche? Und wie soll man darauf eingehen? Über Maß und Maßlosigkeit spricht Dr. Udo Baer, Diplom-Pädagoge und Autor aus Neukirchen-Vluyn mit Moderator Jürgen Mickley. Kinder werden zunächst ohne Maß geboren, jedoch entwickeln sie mit den Jahren vor allem durch Beziehungen ihre eigenen Ansprüche. Außerdem erklärt Dr. Udo Baer, wie wichtig Wünsche und ein eigener Wille für die menschliche Entwicklung sind. Dabei sollen die Eltern den Kindern die Suche nach dem eigenen Maß überlassen, aber auch für sie da sein.
Exzentrizität heißt: Ein Ereignis von außen zu betrachten und rational zu hinterfragen: Was bedeutet das eigentlich? Kinder hinterfragen nicht alles. Dr. Udo Baer erklärt, dass Kinder diesen exzentrischen Standpunkt erst mit zunehmendem Alter einnehmen können. Eltern müssen den Kindern einen exzentrischen Standpunkt näher bringen. So können Eltern ihren Kindern zum Beispiel Folgendes erklären: Es ist wichtig, pünktlich zum Kindergarten zu fahren, damit Mama und Papa zur Arbeit können, um Geld zu verdienen und Essen zu kaufen. Auf der anderen Seite wollen wir manche Erlebnisse gar nicht vernünftig betrachten. Laut Sozialpädagoge Dr. Udo Baer ist es manchmal auch wichtig, unvernünftige Emotionen zuzulassen. Bei Kindern kommt das häufig vor. Hier braucht das Kind zuerst Bestätigung und nicht sofort den exzentrischen Standpunkt.
Lernen und Identifizieren - sind das nicht zwei ganz unterschiedliche Dinge? Sozialpädagoge Dr. Udo Baer erklärt, wie Lernen und Identifizieren bei Kindern zusammenhängt. Identifizieren kommt von Identität, dem Eigenen: Laut Dr. Udo Baer orientieren sich Kinder an anderen Menschen, um ihre eigene Identität auszubilden. Dabei nehmen sie auch die Haltungen und Einstellungen ihrer Vorbilder ein. Im Podcast "BAERpod" spricht Dr. Udo Baer zudem über die Bedeutung des Spielens für das kindliche Lernen.
Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus. Zwischen Intensität und Flachheit pulsiert das Leben hin und her. Erwachsene können diesen Rhythmus meist nicht leben. Sie müssen sich an den Rhythmus anpassen, den die Gesellschaft ihnen vorgibt. Bei Kindern ist das anders. Wie das kindliche "Hin und Her" funktioniert, erklärt Sozialpädagoge Dr. Udo Baer. Im Podcast "BAERpod" erzählt er auch, warum Erwachsene Verständnis für das kindliche Rhythmusgefühl zeigen sollten.
Träumen ist wichtig für Kinder, erklärt Sozialpädagoge Dr. Udo Baer. Wenn Kinder in einen Tagtraum abdriften, dann verarbeiten sie Erfahrungen unterbewusst. Im Gespräch mit Moderator Jürgen Mickley wird deutlich, warum man Kinder dabei nicht stören sollte. Udo Baer empfiehlt auch Erwachsenen, mal zu träumen, zu meditieren und abzuschalten. Nach solchen Wahrnehmungspausen sei die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern und Erwachsenen meist besser.
"Ich will aber!" - Auf diesen Satz ihrer Kinder reagieren viele Eltern genervt. Die Aufregung ist jedoch nicht immer berechtigt, erklärt Sozialpädagoge Dr. Udo Baer: Es ist gut, wenn Kinder ihren Willen äußern. Man sollte ihnen möglichst viel Spielraum geben. Wenn Kinder mit Trotz reagieren, lernen sie, sich zu behaupten. In seinem Podcast "BAERpod - Kinderwürde" erklärt Dr. Udo Baer auch, wie Eltern mit unvertretbaren Risiken umgehen sollten. In Gefahrensituationen müsse man den Kindern durchaus Grenzen aufzeigen.
Spielen ist die Sprache der Kinder, findet Sozialpädagoge Dr. Udo Baer. In seinem Podcast "BAERpod - Kinderwürde" erklärt er, wieso Spiele für Kinder wichtig sind. Als Erwachsener sollte man sich aufs Spielen mit Kindern einlassen. Dr. Udo Baer gibt Tipps, wie man das richtig angeht. Er erklärt außerdem, wieso er pädagogische Spiele ablehnt.
From the publisher's feed

43 Listeners

8 Listeners

18 Listeners

49 Listeners

2 Listeners

3 Listeners

9 Listeners

144 Listeners