BARFUSS - Leute und Geschichten

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BARFUSS - Leute und Geschichten episodes

  • „Wir müssen uns vor dem Vaterland schützen“

    Hans Heiss grantelt mit Wolfgang Mayr über Donald Trump, Herbert Kickl und die AfD. Läuten sie das Ende der liberalen „Boomer“-Ära ein?

    Schon vor Amtsantritt tobte der neue alte US-Präsident, seine Annexionspläne: Grönland, Kanada, Panama-Kanal. Mit Trump kehrt offensichtlich der alte US-Imperialismus zurück. Und Südtirols „Schutzmacht“, „Vaterland“ oder Nachbar Österreich wird möglicherweise einen freiheitlichen Bundeskanzler erhalten. Wir sollten uns davor schützen, kommentiert Heiss die blau-schwarzen Koalitionsverhandlungen und sieht die ÖVP in einer Sackgasse. Wird es in Deutschland die AfD schaffen, 90 Jahre nach der Machtergreifung Adolf Hitlers, stärkste Partei zu werden?

     Siehe auch: Die braunen Wurzeln der FPÖ, Etappen der Parteigeschichte der AfD, Fantasyland, Die Welt, wie sie gefällt

    25 min
  • Die Welt hereinholen

    Minet schaut für Rai Südtirol auf die divers gewordene Welt. Seit 20 Jahren beschreibt Minet das Anderssein hier und anderswo. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.

    Minet steht für Minderheiten-Netzwerk im Fernsehen von Rai Südtirol und das schon seit 20 Jahren. Ein Team um den Musiker Peter Paul Kainrath, Intendant des Klangforums

    Wien und Macher des Trans-Art-Festivals in Bozen, schaut Minderheiten hinterher, den alten wie den neuen Minoritäten. Kainrath schaffte es, sein TV-Magazin zu vernetzen, mit Survival International, Minority Rights Group und der Minderheiten-Redaktion des ORF. Erstaunlich allemal, wo die Minet-Kamera samt Journalist:innen in den vergangenen 20 Jahren überall stand.

     

    Siehe auch: minoranze nel mondo, Minet – das Minderheitenmagazin, Daheim – das Volksgruppenmagazin ORF, volksgruppen.orf

    21 min
  • „Experimente im Fernen Osten“

    Der Eurac-Forschende Marc Röggla berät südkoreanische Provinzen in Autonomiefragen. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.

    Von Südtirol lernen heißt autonom werden. Eine Abwandlung eines alten Lenin-Spruchs. Vier südkoreanische

    Provinzen lassen sich von der Europäischen Akademie in Bozen in Autonomiefragen beraten. Das Forschungsinstitut der Provinz Gangwon und das Center for Autonomy Expierence der Eurac unterzeichneten ein entsprechendes
    Kooperationsabkommen. Für Schlagzeilen sorgte letzthin der inzwischen abgesetzte Staatspräsident, der per Kriegsrecht ein Amtsenthebungsverfahren wegen Korruption verhindern wollte.

    9 min
  • „Danger Zones“ (3)

    Für die Eurac-Forschenden Hannes Obermair und Josef Prackwieser ist Buch „Danger Zones“ noch immer aktuell. Die vor 100 Jahren erschienene Publikation des britischen Historikers John Stephens ist ein Manifest für Minderheitenrechte.

    Stephens befasste sich als Sonderberichterstatter des Völkerbundes für Minderheiten auch mit der Lage der Südtiroler:innen im Faschismus. Stephens warnte trotz der Bedrohung die Minderheiten vor Abschottung und deren negativen Folgen. Er warb für Pluralismus und Offenheit, bei den Minderheiten und bei den Nationalstaaten. Obermair und Prackwieser und ihre Thesen, im folgenden Podcast mit Wolfgang Mayr.

    15 min
  • „Immer noch aktuell“

    Der britische Historiker John Stephens warb in der Zwischenkriegszeit für die Belange der – religiösen sowie kulturellen, sprachlichen und nationalen - Minderheiten.

    Der Sonderberichterstatter des Völkerbundes zu Minderheitenfragen war ein Kenner der Materie, seine Rückschlüsse gelten heute auch noch, würdigen die Eurac-Forschenden Hannes Obermair und Josef Prackwieser die Arbeit von Stephens. Sie bezeichnen das vor fast 100 Jahren erschienene Buch als immer noch aktuell. Damals entstandene „Minderheitenprobleme“ wirken noch immer nach, neue sind seit dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entstanden. 

    11 min
  • Danger Zones

    Sind Minderheiten-Regionen gefährlich, gar Pulverfässer? Sie könnten dazu werden. Oder auch nicht. Eine Podcast-Serie von Wolfgang Mayr mit den Eurac-Forschenden Hannes Obermair und Josef Prackwieser.

    Das kurdische Nord-Syrien und das palästinensische Gaza sind zweifelsohne „Danger Zones“, vor Jahrzehnten noch Südtirol, Nord-Irland, das Baskenland, Korsika. Mit „Danger Zones“ beschrieb der britische Historiker John Stephens nach dem Ersten Weltkrieg die Lage der neu entstandenen nationalen Minderheiten im östlichen Mitteleuropa. Sein 1929 erschienenes Buch bezeichnen Obermair und Prackwieser als brandaktuell und legten es – kommentierend – neu auf.

    10 min
  • Das Banat?

    Aus der vergessenen einstigen deutschsprachigen Region Banat in Rumänien stammt die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Die Geschichte des Banats ähnelt der

    Südtiroler Vergangenheit. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.

    Während die Südtiroler:innen trotz Nazi-Verstrickungen im Land bleiben durften, wurden die Deutschsprachigen des Banats – ein Landstrich in Rumänien, Ungarn und Serbien – im Zweiten Weltkrieg evakuiert oder vertrieben. Nur mehr einige tausende „Banater Schwaben“ blieben im Land ihrer Vorfahren. Viele berühmt gewordene Persönlichkeiten stammten und stammen aus diesem abgelegenen Landstrich, so der US-Schauspieler Johnny Weissmüller, der Künstler Ioan

    Holender, die Schriftstellerin Herta Müller oder der Physik-Nobelpreisträger Sefan Hell. Vom alten Banat der Habsburger Zeit und der frühen rumänischen Republik ist wenig übriggeblieben, die dörfliche und die städtische Architektur
    und eine kleine Anzahl von Banater Schwaben.


    Siehe auch: Spätaussiedler aus Rumänien, Demokratische

    Forum der Deutschen in Rumänien, Landsmannschaft der Banater Schwaben, Verein der Banater Schwaben
    Österreichs, Donauschwäbisches Zentralmuseum, Kultur-
    und Dokumentationszentrum, Kulturreferat
    für den Donauraum

     

    16 min
  • „Czernowitz, Bukowina“

    Die einstige deutsch-jüdische Habsburger Metropole erlebt eine kulturelle Renaissance. Eine Folge der - inzwischen gefährdeten - ukrainischen Unabhängigkeit. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.

    Czernowitz im Buchenland, Bukowina, ist die Heimat großartiger Autor:innen: Rose Ausländer, Paul Celan und Gregor von Rezzori.  Sie waren die literarischen „Aushängeschilder“ dieser multikulturellen Stadt. Czernowitz, ukrainisch Tscherniwzi, in der südwestlichen Ukraine, hat eine

    bewegte Geschichte hinter sich. Unter den Habsburgern eine kulturelle Hochburg mit starker jüdischer Prägung, im Zweiten
    Weltkrieg „Schauplatz“ der Shoah, eine versunkene Welt. Seit der staatlichen Unabhängigkeit blüht Czernowitz wieder auf. Die Stadt sucht Anschluss an ihre Vergangenheit.


    Siehe auch: Deutsches Volkshaus in Czernowitz, 100 Jahre Deutsches Haus, Czernowitz sucht Zukunft, Der Schmerz der

    “deutschen” Ukrainer, Schwarzer Witz zwischen Heimat und Exil, Czernowitz und der Krieg, Czernowitz-Bukowina, Stätte der Eintracht, Copernico – Czernowitz,

    19 min
  • „Hieb- und stichfest?“

    Das fragt sich Hans Heiss in dieser Folge von „Grantler Unlimited“. Er bezieht sich auf die Ermittlungen der Anti-Mafia-Behörde zur Signa-Gruppe von Rene´ Benko und Heinz-Peter Hager. Mafia in Südtirol?

    Die Vorwürfe sind gravierend, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Manipulationen von Ausschreibungen, Steuervergehen. Adressat: die Signa-Gruppe. Über 70 betroffenen Personen wurde ein Hausarrest verhängt. Es geht um Immobilien, um den Waltherpark in Bozen, um das Zusammenspiel von Wirtschaft und kommunaler Politik. Oder geht es gar um mehr, wie die Neue Südtiroler Tageszeitung vermutet. Um den Landeshauptmann, wie salto.bz die Landtagsopposition zitiert. Die Südtiroler Wirtschaftszeitung hält dagegen. Die SWZ ist skeptisch.

    19 min
  • Muss Big Tech weg?

    Martin Andree lässt kein gutes Haar an den Internet-Konzernen. Sie dominieren uns, schreibt er in seinem Buch „Big Tech muss weg“. Der digital native und Medienwissenschaftler nennt die Konzerne eine Gefahr für die Demokratie.

    Martin Andree kennt die Materie. Er weiß, worüber er spricht und was er warum kritisiert. Der Wissenschaftler ist nicht nur forschender Theoretiker, sondern auch Praktiker, mit seinen AMPdigitalventures. Seit Jahren schon setzt sich Andree besonders mit den Gefahren des Internets auseinander. Die Tech-Konzerne dominieren uns, warnt er, gefährden Demokratie und Freiheit uns zwar weltweit. Deshalb, Big Tech muss weg, fordert er in seinem neuen Buch, „eignen wir uns das Internet wieder an“. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.

    ...

    Siehe auch: Andree über Big Tech, Holt euch das Netz zurück; Big Tech muss weg; Wie uns Internetkonzerne dominieren; Wie Tech-Riesen unsere Demokratie abschaffen; Die Machtverteilung im Netz;

    10 min

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Interessante Menschen, aktuelle Themen und Minderheiten: Das steht im Mittelpunkt dieses Podcasts von Journalist Wolfgang Mayr, produziert vom Onlinemagazin barfuss.it.

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