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Lena Unterpertinger von der Technologischen Fachoberschule Fachrichtung Grafik in Brixen
Der Audio-Beitrag von Miriam Prinoth und Carolin Scherer vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Bozen
Alle klagen. Die Hoteliers über den flauen Start in die Urlaubs-Saison, Einheimische über den inzwischen hereingebrochenen Urlauber-Tsunami. Fakt ist, der Tourismus-Motor brummt, der Tourismus boomt. Zu merken auf den Straßen und Parkplätzen, in den Gasthäusern und auf den Wanderwegen, in den Schwimmbädern und in den Öfis. Die Landesregierung versuchte mit dem Bettenstopp dagegen zusteuern, ein Tourismusrat soll gegen den wachsenden antitouristischen Unmut, Stichwort Gästekarte, Stimmung machen. Gleichzeitig bewirbt die IDM weiterhin das Land, mehr als 35 Millionen Nächtigungen sind die Folge. In der Hoch-Zeit arbeiten in der Branche an die 50.000 Beschäftigte. Südtirols Tourismus boomt und legt jährlich – trotz Klagens der Hoteliers – ständig zu. Es klagen aber auch die Einheimischen, die sich in manchen Teilen des Landes überflutet fühlen. Thomas Benedikter vom Heimatpflegeverband spricht gleichzeitig dem Tourismus die Eigenschaft ab, Wohlstandsschaffer zu sein. Der grenzenlose oder der entgrenzte Tourismus, darüber wird in dieser Folge gegrantelt:
In ihrem Audiobeitrag für den Schüler:innenpreis "CLAUS" beschäftigt sich Sonja Keim vom OSZ Sterzing mit Femiziden in Italien. Sie versucht darin zu ergründen, wo Gewalt anfängt und welche Auswege es gibt.
Aus der ehemaligen „Unruheprovinz“ Baskenland ist eine Vorbildregion geworden. Die Eigenstaatlichkeit scheint kein Thema mehr zu sein. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Die Wahlergebnisse im autonomen Baskenland, zum Regionalrat und zu den Europawahlen, fallen aus dem Rahmen. Im baskischen Parlament halten die beiden baskischen Parteien, die konservative PNV und die einstige
An der politischen Seitenlinie treffen sie sich wieder, die zwei „alten weisen Männer“ – Hans Heiss und Wolfgang Mayr – zum Grantler-Treffen. Das befürchtete große Beben blieb bei den Europawahlen aus, wie von Hans Heiss in der ersten Folge optimistisch prophezeit. Dafür gibt es ein französisches Nachbeben, Parlaments-Neuwahlen, erste Runde gestern. Mit anzunehmenden dramatischen Folgen, bedauert Hans Heiss. Er sieht auch die von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni betriebene Verfassungsreform äußerst kritisch.
Zwei ehemalige Südtirol-Attentäter der 1960er-Jahre schauen kritisch auf ihre Vergangenheit zurück. Und beide schauen skeptisch auf das heutige Südtirol. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
35 Menschen starben während der ersten Attentatswelle zwischen 1956 und 1961, mehr als 40.000 Polizisten und Soldaten waren in Südtirol stationiert, die Geheimdienste mischten mit, wie Hans-Karl Peterlini in seinen Büchern „Feuernacht, Südtirols Bombenjahre“ und „Bomben aus zweiter Hand“ recherchierte.
Siehe auch: Bombenjahre; Südtiroler Feuernacht – Zwischen Bomben und Autonomie; Die Feuernacht – Österreich und die Südtirol-Bomben; Bombenjahre – Feuernacht (Folge III); BAS-Tirol; Was Terroristen gegen Strommasten hatten;
Der Oberschüler Jannik Burger rüttelt an der Südtiroler Identität des “Mir sein mir”. Burger gewann damit den Schüler:innenpreis "Claus" für journalistisches Arbeiten.
Jannik Burger und 13 weitere Audio- und Videobeiträge geben dem Initiator und Projektleiter des Schüler:innenpreises, Hermann Rogger, recht: Bei guter Vorbereitung können Oberschüler:innen journalistisch
Siehe auch: Claus-Tandem; Claus-Tandem auf Instagram; Volksgruppen-Diversität; Heimat fremde Heimat; Ethno-Tipps; Volksgruppen-ORF; Interkulturelles Medienprojekt; barfuss-Serie Claus 2022; barfuss-Serie Claus 2023;
Die Journalistin Barbara Bachmann schrieb eine Ich-Reportage über die Tod-Geburt ihrer Tochter Hera und gab damit vielen Sternenkinder mehr Sichtbarkeit. Für diesen Tabubruch erhielt sie den diesjährigen Claus-Gatterer-Preis.
Der österreichische Journalist Kurt Langbein fand beim Festakt in Sexten nur lobende Worte für „Ein Leben so kurz“. Laut salto.bz ein „intimer Text“, den Langbein
Trotz des Amnestiegesetzes gilt der abgesetzte katalanische Regierungschef Carles Puigdemont für die spanische Justiz weiterhin als „Verbrecher“. Mit ihm ist aber noch zu rechnen, sagt Politikwissenschaftler Matthias Scantamburlo im dritten Teil der Podcast-Reihe über die Wahlen in Katalonien.
Für die spanische Justiz bleibt der abgesetzte katalanische Regierungschef Carles Puigdemont weiterhin als Feind des Staates, ein Verräter, Verbrecher und Terrorist. Trotz der in Kraft getretenen Amnestie. Die spanische Justiz, besonders die Führungsebene, war lange stockkonservativ bis reaktionär geprägt. Werden die Sozialisten die Situation entkrampfen? Wird die katalanische Linke ERC dabei eine Rolle spielen, als Partner in der Regionalregierung? Die ERC ist in dieser Frage gespalten, nicht von ungefähr, kommentiert Matthias Scantamburlo.
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