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Das sagt der kanadische Filmemacher Ernest Webb über die Iynu, die Cree im nördlichen Quebec. Mit seinen Dokumentarfilmen taucht er immer wieder tief ein in die Welt seiner Iynu.
Ernest Webb stammt aus dem Cree-Dorf Chisasibi, das Iyu-Wort für großer Fluss an der James Bay im tiefen Norden der kanadischen Provinz Quebec. Webb, der Geschichten-Erzähler mit der Kamera, zählt zu den erfolgreichen Regisseuren des indian country. Mit seiner Produktionsfirma Rezolution Pictures bringt Webb Dokumentarfilme über die Kulturen, Geschichten und Probleme der indigener Völker Kanadas in die Mainstream-Medien zu bringen. Webb und sein Team sind Chronisten des neuen Kolonialismus auf dem Land der Cree, der Iyu: Staudämme, Überflutung, Bergbau und kahlschlagende Holzwirtschaft. Ernest Webb war nach seinen Veranstaltungen in München Gast des Filmclubs und der Freien Universität Bozen, Webb und die Iyu im ersten Teil des Podcast von Wolfgang Mayr über Ernest Webb.
Mit diesem Versprechen sicherte sich Ministerpräsidentin Georgia Meloni von den neofaschistischen Fratelli d´Italia die Stimmenthaltung der SVP bei ihrem Regierungsstart. Was fehlt der Autonomie?
Es geht um die Wiederherstellung autonomer Kompetenzen, wie sie 1992 galten. Damals erklärte Österreich der UNO, den Streit mit Italien wegen Südtirol beigelegt zu haben. Der österreichische Außenminister Bruno Kreisky hatte 1960 Südtirol vor die UNO gebracht. Begründung, Italien scherte sich nicht um den Pariser Vertrag zwischen Österreich und Italien mit seinem Autonomieversprechen. Das von der Nachkriegsregierung erlassen Erste Autonomiestatut brachte Südtirol keine Autonomie, argumentierte Kreisky. Seit damals passierte viel, Bomben, Folter, Leid und Demütigungen. 1972 trat die neue Autonomie in Kraft. 1992 befand Österreich, der Pariser Vertrag ist erfüllt.
War die Autonomie 1992 weitreichender, ist sie seitdem geschrumpft? Die Antworten darauf sind unterschiedlich, Verfassungsrechtlerin Esther Happacher und Völkerrechtler Peter Hilpold und ihre Analysen im Podcast von Wolfgang Mayr:
Seit vier Jahren kommt die Volkspartei nicht mehr zur Ruhe. Ein Jahr vor den Landtagswahlen eskaliert der Streit, zwischen den Freunden im Edelweiß und dem Landeshauptmann. Und es ist kein Ende in Sicht.
Die SVP-Fraktion legt sich weiterhin gegen den Landeshauptmann quer, der Obmann benötigt mehrere Tage, bevor er den Landeshauptmann gegen vorgebrachte Spendenvorwürfe verteidigt. Gleich zweimal vertagt Obmann Philipp Achammer eine angesetzte Klausur auf unbestimmte Zeit. Die Burgräfler Bezirksobfrau Rosmarie Pamer, Bürgermeisterin von St. Martin in Passeier, und die Bürgermeisterin von Hafling Sonja Plank kritisierten das führungslose Schlingern ihrer Partei. Der Bozner Politikwissenschaftler Hermann Atz vom Meinungsforschungsinstitut apollis beschreibt im Podcast von Wolfgang Mayr die SVP als ein Tollhaus.
Rudi Vouk von der Enotna Lista und Hubert Mikl vom Volksgruppenzentrum über die miserable rechtliche Lage der sechs Minderheiten in Österreich.
Die autonomen Südtirolerinnen und Südtiroler scheren sich wenig um Minderheitenrechte anderswo. Der Europäische Gerichtshof EuGH versenkte die Minority Safepack, das Minderheitenpaket der Minderheitenorganisation Fuen. Die Richter stimmen mit der EU-Kommission überein, für Minderheiten sind die Mitgliedsstaaten zuständig. Deren Umgang mit Minderheiten ist EU weit mit wenigen Ausnahmen kaltschnäuzig. Von den 13 Minderheiten in Italien hat nur Südtirol eine weitreichende Autonomie, die Regionen in Spanien oder die deutschsprachige Minderheit in Belgien. Und dann ist Schluss. Wenig herzeigbar sind die Schutzmaßnahmen in Österreich, sagen der Klagenfurter Anwalt Rudi Vouk und Hubert Mikl vom Volksgruppenzentrum in Wien im folgenden Podcast von Wolfgang Mayr.
Die auch in Südtirol aktive Chorleiterin Nataliya Lukina aus Charkiv leidet mit ihrer alten Heimat. Seit 20 Jahren schon lebt Lukina in Österreich. Die studierte vielseitige und vielseitig engagierte Musikerin hofft auf einen ukrainischen Sieg gegen die russischen Invasoren.
Vor 20 Jahren verließ Lukina ihre Heimat, zog für das angestrebte Musik-Studium nach Graz in der österreichischen Steiermark. Nataliya Lukina ist angekommen, die Chorleiterin und Orchesterdirigentin arbeitet inzwischen in Kärnten, Südtirol und Deutschland. Sie betreute mehrere Landesjugendchöre, leitet in Südtirol den kleinen aber feinen Chor „Alla Breve“ und ist künstlerische Assistentin der Audi Jugendchorakademie. Die russische Invasion rückte ihre Heimat wieder stärker ins eigene Bewusstsein, erzählt sie im Podcast mit Wolfgang Mayr.
US-Präsident Joe Biden und seine Demokraten profitierten bei den midterms-Wahlen von Trump und seinem Radikalismus. Sie konnten sich als verantwortungsvolle Partei profilieren, analysiert ZDF-Journalistin Alexandra Hawlin.
Die Verluste im Kongress sind überschaubau. Bei den anstehenden Stichwahlen in Georgia für den Senat hoffen die Demokraten auf einen weiteren Sieg. Die Chancen stehen dort nicht schlecht. Bei den Präsidentschaftswahlen 2020 setzten sich in Georgia die Demokraten, wenn auch knapp, gegen die Republikaner durch. US weit schreckten Trump und seine KandidatInnen offensichtlich auch eigene republikanische Wähler ab. Zugunsten der Demokraten, sagt Hawlin im Podcast von Thomas Hanifle und Wolfgang Mayr.
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Die Verschärfung der Abtreibungsregeln wurden für die US-Republikaner zum Boomerang. Frauen wählten blau, verhalfen den Demokraten bei den midterms zu einem historischen Erfolg, sagt die gebürtige Südtiroler ZDF-Journalistin Alexandra Hawlin.
Traditionellerweise werden bei diesen Halbzeit-Wahlen, bei den midterms, die Regierenden abgestraft. Ordentlich. Dieses Mal war es anders. Im Senat verfügen die Demokraten über eine hauchdünne Mehrheit, im Kongress haben die Republikaner nur acht Mandate mehr als die Regierungspartei. Außerdem sind überraschend viele KandidatInnen aus dem Trump-Lager gescheitert. Am 6. Dezember findet in Georgia die letzte Stichwahl dieser midterms statt. Warum sind diese Halbzeit-Wahlen anders gelaufen? Welche Faktoren trugen dazu bei? Setzen sich die Republikaner nach dem Wahltriumph von Ron De Santis in Florida von Trump ab? Antworten im Podcast von Thomas Hanifle und Wolfgang Mayr.
Die unterschiedlichen Gesichter des anderen Amerika, das sich in aufgelassene Militäranlagen zurückzieht oder als Bürgerwehren für ihre Ordnung sorgen wollen. ZDF-Journalistin Alexandra Hawlin machte sich auf die Reise in dieses tiefrote Amerika.
US-Kulturjournalist Kurt Anderson präsentierte während der Präsidentschaft von Donald Trump sein Buch „Fantasyland“. Seit 500 Jahren, seine These, verdrängen die Amerikaner erfolgreich die Realität, biegen sie sich zurecht. Anderson meint damit Rechtsradikale, Linksradikale, Religiöse. Deren Hang zum Magischen und Fantastischen, ist tief in die kollektive DNA der Amerikaner eingeschrieben, ist Anderson überzeugt. Er findet, das große amerikanischen Experiment ist spektakulär gescheitert. Es führte dazu, dass Grenzen zwischen Realität und Illusion verrutschten und ein Mann wie Donald Trump ins Weiße Haus gewählt wurde. Alexandra Hawlin schaute im „Fantasyland“ vorbei, in South Dakota und in Arizona. Ein Podcast von Thomas Hanifle und Wolfgang Mayr.
Es gibt in den Vereinigten Staaten zwei USA. Das rote Trump-Land im Landesinneren, das blaue Biden-Land an den Küsten. Diese beiden Landesteile, grob gezeichnet, stehen sich ablehnend bis feindlich gegenüber.
Das gilt auch für Georgia, wo am 6. Dezember zum Abschluss der Midterms-Stichwahlen zum Senat stattfinden, zwischen dem Demokraten Raphael Warnock und dem Republikaner Herschel Walker. Zerrissenes Georgia, wie das ganze Land. Was ist los in den USA? Antworten danach suchte ZDF-Journalistin Alexandra Hawlin bei ihren Reisen durch die USA. Die gebürtige Südtirolerin zählt zum crossmedialen Team des ZDF in Washington. Ihre These, Sorgen und Ängste treiben die US-Gesellschaft auseinander, sagt Hawlin im Podcast von Thomas Hanifle und Wolfgang Mayr.
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