Der einstige liberale Rebell Viktor Orban als Vorbild der Rechten
Viktor Orban und seine Fidesz stellten einst das autoritäreUngarn in Frage. Sie forderten nach dem Zusammenbruch des Kommunismus eine liberale Wende hin zu Rechtsstaat, Demokratie und Freiheit. Heute steht Orbanfür die „illiberale Demokratie“, für den Abbau von Demokratie, Orban exerzierte vor, US-Präsident Trump kopiert seinen ungarischen Freund, für die europäische radikale Rechte ist Orban die Leuchtfigur. Nicht von ungefähr warb US-Außenminister Rubio in Budapest für die Wiederwahl (gewähltwird am 12. April) von Orban, auch Trump-Vize Vance machte sich für den rechten Freund in Budapest stark. Der Wiener Historiker Gerhard Baumgartner, ein Kenner Ungarns, geht davon aus, dass Orban trotz vielfältiger Skandale in seinem Amtbestätigt wird. Ein Podcast (2) von Wolfgang Mayr.
Siehe auch:
Warum Orban nicht mehr begeistert
Warum Orban (noch nicht) fertig hat
WieOrban um seine Macht kämpft
Muskelspiele in Budapest
US-Wahlkampfhilfe für Orban