Können Gewässer ihre Rechte einklagen? Der deutsche Völkerrechtler Michael Riegner sagt dazu eindeutig ja. Ein Podcast (2) von Wolfgang Mayr:
Die Künstlerin Stefanie Zoche, der Autor Claus Biegert undder Völkerrechtler Michael Riegner boten auf dem Journalismusfest Innsbruck eine Performance an: DieAnhörung der Flüsse Loisach, Isel und Rio Ulla. Siekonnten sich vor einem imaginierten Gericht – dem World Council of Living Waters - vertreten lassen, durch Anwält:innen, wie Unternehmen auch. Nur Imagination? Nein, entgegnet der Völkerrechtler Riegner, Realpolitik für Mensch, Natur undMitwelt:
Nachtrag: Die Teilnehmenden der Performance „Anhörung derFlüsse“ auf dem Journalismusfest in Innsbruck gründeten dengrenzüberschreitenden Verein „River Riots“.
Siehe auch:
"Die Konferenz der Flüsse"
"Sind Flüsse Lebewesen?"
Natur und Justiz: Wenn Tiere, Seen und Wälder klagen können
«Flüsse sind nicht Dinge, sondern Gegenüber»
Klimawandel: Wenn Flüsse sprechen
Gewässerökologie - Wenn gestaute Flüsse wieder frei fließen