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Es gibt keine europäische Minderheitenpolitik, sagt Paul Videsott vom „Südtiroler Volksgruppen-Institut“ im Podcast von Wolfgang Mayr:
Die EU kauft russisches Flüssiggas und finanziert damit auch den russischen Krieg in der Ukraine. Die EU scharwenzelt um das islamistische Regime in Syrien herum, genauso um Serbien und die Türkei. Die EU geht vor der MAGA-USA in die Knie. Intern cancelt die EU die eigenen Öko-Programme, der Europäische Gerichtshof favorisiert den „freien Warenverkehr“ auf Kosten der Gesundheit der Bürger:innen. Der EuGH und die Kommission verwarfen die „Minority Safepack“. Dagegen wehren Abgeordnete aus Minderheitenregionen, für sie arbeite der Wissenschaftler Paul Videsott ein Memorandum aus. Inder EU herrscht Stillstand in der dürftigen Minderheiten-Politik.
Siehe auch:
Studie Sprachenvielfalt und kulturelle Vielfalt
Fuen
ELEN
European Free Alliance
EP-InterfraktionMinderheiten
Kurdistan im Irak steckt in einer Sackgasse fest. Eine Analyse von Thomas Schmidinger, Professor an der kurdischen Universität in Erbil.
Mehr als 30 Jahre lang war die kurdische Autonomieregion imNord-Irak ein gelungenes Modell. Für die Lösung eines Konflikts, für die Selbstverwaltung und auch für einen stabilen Wohlstand. Die USA erzwangen nach dem zweiten Golfkrieg 1991 die regionale Autonomie, die inzwischen gefährdet ist. Auch und wegen der Unversöhnlichkeit der beiden regierendenParteien und deren Vetternwirtschaft. Ein Podcast von Wolfgang Mayr:
Siehe auch:
Die Kurden haben den Pfad der Demokratie verlassen
Abwarten in Erbil
Die Autonomie wankt
Süd-Kurdistan steckt in einer tiefen Krise. Die Autonomie-Region im Irak scheint gefährdet zu sein. Ein Podcast vonWolfgang Mayr.
Nach dem zweiten Golfkrieg 1991 entstand im Schatten der US-Luftwaffe die autonome Region Kurdistan im Irak. Die USA und ihre arabischen Verbündeten vertrieben die irakische Armeeaus Kuweit, Saddam Hussein ließ im Gegenzug hunderttausende Kurden vertreiben.Die US-Armee stoppte die ethnische Säuberung, unter dem US-Schutzschirm riefen die kurdischen Parteien ihre autonome Region aus. Mehr als zwei Jahrzehnte später ist diese Autonomie keine Alternative mehr. Was ist passiert, eine Analyse von Thomas Schmidinger.
Siehe auch:
Irakisch-Kurdistan, ein Vorbild?
Institutionelle Angriffe auf Irakisch-Kurdistan
Erdöl aus Irakisch-Kurdistan
Rojava, das Ende der Autonomie
Ist Rojava am Ende?
Die schwedischen Roma und ihr legaler Aktionismus. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Seit Jahren engagiert sich Lars Lindgren für die kulturellen undsprachlichen Rechte der schwedischen Roma. Laut Lindgren reicht die rechtliche Anerkennung einer Minderheit nicht aus, deren Ausgrenzung und Diskriminierung zu verhindern. Für Lindgren schließen Minderheitenrechte auch soziale Rechte ein. Es geht um Anerkennung und Menschenwürde, auch im liberalen Schweden.
Siehe auch:
Roma-Monitoring
Roma Civil Rights
Roma in Schweden
Lars Lindgren im Volksgruppenhaus im Burgenland
National Minorities in Sweden
Minderheiten und ihre Sprachen in Schweden
Gute Nacht Kroat:innen, im Burgenland schrumpft die kroatische Minderheit. Ein Podcast von Wolfgang Mayr mitKonstantin Vlasich.
Mit ihrem Sketch „Laku noc´ hravati“ machen KonstantinVlasich und Freund:innen auf die missliche Lage ihrer Minderheit aufmerksam. Trotz eines zweisprachigenBildungssystems und eines angeblich zweisprachigenöffentlichen Dienstes in 30 Gemeinden nimmt die Zahl derkroatischsprechenden Burgenländer:innen ab. Der böse Sketch, eine Art Hilferuf.
Siehe auch:
Minderheitenschulwesen
Schule mehrsprachig
Nervender Ethnostress
Wegkommen vom Ethno-Stress
Eingeklemmt im Stillstand
Erac/Herz wird beim Schnapsen verspielt
Nahtoderfahrungen zählen zu den rätselhaftesten Erlebnissen überhaupt – und doch sprechen nur wenige Menschen darüber. Deborah Hopfgartner und Leo Obergasteiger widmen sich im Rahmen des Schüler:innenpreises CLAUS 2026 einem Thema, das bis heute viele Fragen aufwirft.
Die derzeitige Autonomiepolitik ist nicht nur eine Gratwanderung, findet Professor Hilpold (2), sie ist nicht zukunftsfit.
Der Innsbrucker Rechtswissenschaftler Peter Hilpold kritisiert die Autonomiereform als dürftig. Es fehlt der Tiefgang und die Substanz. Und ihn verwundert nicht, dass der langjährige SVP- Parlamentarier Karl Zeller empfiehlt, autonomiepolitisch vorsichtig zu sein. Konkret, das Verfassungsgericht dürfe nicht provoziert werden. Also leisetreten? Professor Hilpold zweifelt an der Zukunftstauglichkeit der Autonomiereform. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Robert Treuer trotzte den Nazis und dem US-Bureau of Indian Affairs. Eine Lebensgeschichte zwischen Wien und Minnesota.
Der jüdische Sozialdemokrat Robert Treuer flüchtete in den1930er Jahren vor den Nazis aus Wien und fand eine neue Heimat bei den Anishinaabe im US-Bundesstaat Minnesota. Der Wiener Kulturanthropologe Thomas Schmidinger veröffentlichte seine Biografie „und ich lernte kämpfen“. Eine Geschichte wie ein Krimi, aber keine Fiktion. In Wien kämpfte Treuer für soziale Gerechtigkeit und gegen die Nazis, in Minnesota für die Rechte der Anishinaabe. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Siehe auch:
Tribal Nations in Minnesota
American Indian Movement
TheHeartbeat of Wounded Knee
Die Autonomie-Reform ist beschlossen – doch wie weit reicht sie tatsächlich? Im Podcast spricht der Innsbrucker Rechtswissenschaftler Peter Hilpold über verpasste Chancen,politische Machtspiele und warum er der Reform in zentralen Punkten die Substanz abspricht.
Dem Präsidenten der Sechser-Kommission, Alessandro Urzi´ vonFratelli d´ Italia, gelang bei der Autonomie-Reform der größteWurf. So wurde die Ansässigkeitsklausel von vier auf zwei Jahre gekappt, die italienische Vertretung in den Gemeindeausschüssen festgeschrieben. Urzi´ drängt jetzt erfolgreich darauf, den gemischtsprachigen Bozner Senatswahlkreis ethnisch zu „säubern“. Urzi´ schaffte es, viel Substanz in die Reform der Autonomie hineinzupacken, Substanz, die der restlichen Autonomiereform fehlt, sagt Professor Hilpold im Podcast mit Wolfgang Mayr.
Siehe auch:
Österreich sind nicht die Hände gebunden
Nicht besonders weitreichend
„In einer Sackgasse
Die Trumpisierung der SVP
Sexualisierte Gewalt beginnt oft mit einem Wegsehen der Gesellschaft. Im Rahmen des Schüler:innenpreises CLAUS 2026 setzen sich Anna Totmoser und Elsa Kirchler mit dem Thema auseinander und zeigen, warum Schweigen nicht die Betroffenen schützt, sondern die Täter.
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