Landeshauptmann Arno Kompatscher setzt auf die kontinuierliche Erweiterung der Autonomie. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Die Urteile über die Autonomie-Reform fallen unterschiedlich aus. Doch auch Gegner und Kritiker finden, immerhin. Für den Verfassungsrechtler und Eurac-Forschenden FrancescoPalermo ist die Reform ein Beweis für eine lebendige Autonomie. Sie ist und bleibt dynamisch. Artig bedankte sich deshalb Landeshauptmann Kompatscher bei Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Sie hat Wort gehalten, lobte Kompatscher Meloni. Aber, diese Reform ist kein Schlusspunkt, ist Kompatscher überzeugt, denn nach der Reform ist vor der nächsten Reform.
Nachtrag: Wurde die Reform möglich, weil es „italienische“ Zugeständnisse gab, wie die Verringerung der Ansässigkeitsklausel, die „italienische“ Vertretung in den Gemeindeausschüssen und in der Landessregierung? Nein, weist Kompatscher die Frage zurück, das sind keine Zugeständnisse. Die Logik stimmt doch nicht, dass wenn sich eine Sprachgruppe freut, diese automatisch zum Schaden der anderen sein müsste.
Siehe auch:
Eigenständiger in die Zukunft
Nachdenken über die Zukunft
Lebensferne Autonomie?
Lebensferne Autonomie (2)?