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Auch hier sollten sich Mädchen und Frauen wehren, sagt Autorin Rosalyn D´Mello im Podcast (2) von Wolfgang Mayr.
Von Goa, über Mumbai, Neu Dehli nach Tramin, die lange Reise von Rosalyn D´Mello. Sie ist Feministin, sie war es in Indien, sie ist es hier. Hier ist es nicht weniger notwendig, feministisch zu sein, ist Rosalyn D´Mello überzeugt. Im FF-Interview fragt sie fast besorgt, „wo sind die zornigen Frauen?“ Ihr Leitmotiv, selbstbestimmt leben. Früher als Single, jetzt als Mutter und Ehefrau mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Thesen, die sie in ihren Seminaren an der Freien Universität Bozen an die Studierenden vermittelt. Rosalyn D´Mello scheint hier angekommen zu sein:
Siehe auch:
Traminer Marmeladen-Almanach
Researcher — Rosalyn D’Mello
Rosalyn D´Mello und ihr langer Weg von Goa ins Südtiroler Unterland. Ein Podcast (1) von Wolfgang Mayr.
Rosalyn D´Mello lehrt seit fünf Jahren an der Freien Universität Bozen, ist Autorin, arbeitet als Kunstkritikerin für indische Magazine und war Kolumnistin der Zeitung „Mid Day“ in Mumbai. Mit ihrem Roman „Handbook for my Lover“ von 2015, ein Bekenntnis der sexuellen Selbstbestimmung, etablierte sich D´Mello als feministische Autorin. Eine Dekade später erschien bei Raetia ihre „Gestillte Zeit – Mutter- und doch Selbstsein“. Mutterschaft, Migration, Zugehörigkeit und Rassismus die Themen. Sie tauschte die Mega-Metropole Neu Dehli mit dem überschaubaren Tramin ein.
Siehe auch:
Rosalyn D'Mello sul femminismo, la scrittura e il potere delle emozioni
Essayist — Rosalyn D’Mello
Rosalyn D'Mello | The Caravan
Rosalyn Dmello | India Foundation for the Arts
Oskar Peterlini und seine Planspiele für ein eigenständigeres Südtirol
Die SVP setzt auf eine pragmatische Autonomiepolitik, die Freiheitlichen und Südtiroler Freiheit auf das FernzielSelbstbestimmung. Das nahe Ziel orientiert sich an der sogenannten Remigrationspolitik der AfD und der FPÖ. Eine kleine Gruppe um den Verein Noiland Südtirol-Sudtirolo denkt laut über eine Eigenstaatlichkeit samt Willensnation a´ la Schweiz nach, Oskar Peterlini wirbt für eine ideale Autonomie. In seinem Buch „Wie eigenständig ist Südtirol?“ versucht er ein Gedankenspiel. Ein Podcast (2) von Wolfgang Mayr.
Siehe auch:
Aaland, eine echteMuster-Autonomie
Aaland, Wissenschaftund Frieden
Expertenkommissionprüfte Aaland-Autonomie
Aaland, 100 JahreTerritorialautonomie
Das Aalander„Heimatrecht“
Aaland, territorialautonomies
Professor Oskar Peterlini über die Qualität der Landesautonomie. Ein Podcast (1) von Wolfgang Mayr.
Der ehemalige SVP-Landtagsabgeordnete und Ex-Senator Oskar Peterlini ist ein Vielschreiber. Mehr als 100 wissenschaftliche Publikationen verfasste Peterlini, darunter einDutzend Fachbücher und Monografien. Wie beispielsweise „Autonomie als Friedenslösung“ oder „Wie eigenständig istSüdtirol?“. Und, er mischt sich immer wieder in die Autonomiepolitik, wie kürzlich um den Erhalt des mehrsprachigen Senatswahlkreises Bozen-Unterland.Engagement und Forschung schließen sich für Peterlini nicht aus.
Siehe auch:
Keine Siegesfeiern
Keine Zukunftsperspektive
Gelungen, aber mit Abstrichen
Nach der Reform ist vor der Reform
Richard Basler vom Kulturverein der Tschechen in Wien fordert echte politische Mitbestimmung.
Mit dem Volksgruppengesetz 1976 wurden die sogenanntenVolksgruppenbeiräte installiert. Sie sollen den Minderheiten die politische Mitbestimmung ermöglichen. Der Beiräte werden vom Bundeskanzleramt ausgewählt, ihre Mitbestimmung ist unverbindlich. Eine gehörige Aufwertung ist notwendig, sagt der Historiker und Aktivist Basler (2). Warum nicht die Volksgruppenbeiräte in Körperschaften umwandeln? Die Arbeiter- und Wirtschaftskammern als Vorbild. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Siehe auch:
Volksgruppen Bundeskanzleramt
Volksgruppen im Parlament
Verordnung über die Volksgruppenbeiräte
Novelle zum Volksgruppengesetz
Minderheitsrat der tschechischen und slowakischen Volksgruppe
ARGE Volksgruppen
Tschechische Spuren gibt es in Wien noch genügend. Ein Podcast von Wolfgang Mayr mit RichardBasler (1) vom KulturKlub der Tschechen und Slowaken.
Ein Drittel der Wiener Bevölkerung ist tschechischstämmig, sagt Google. Ein Blick in das Wiener Telefonbuch genügt, die Empfehlung von Google. In der Habsburger Ära sollen in Wienbis zu 300.000 Bürgerinnen und Bürger tschechisch gesprochen haben. Heute? Vermutet und geschätzt bis zu 80.000. Laut dem Historiker Basler leben inzwischen viele tschechischsprachige Österreicher:innen in Niederösterreich.
Siehe auch:
Tschechen in Wien
Wiener Bevölkerung - Staatsbürgerschaft, Herkunft, Zu- undAbwanderung
Kulturclub der Tschechen
Vertrag von Brünn
Schulverein Komensky – Zweisprachig vom Kindergarten bis zur Matura
Die Internet-Aktivistin PolitischSophie ist eine Influencerin für das Gute. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
„Laut im Internet,“ der Titel des barfuss-Interviews mit PolitischSophie, salto.bz zitiert sie mit der Aussage „Aktivismussoll wütend machen“. Ja, sie kann wütend werden, wegen derUngerechtigkeiten. Deshalb ihr Instagram-Aktivismus. UndArbeiten möchte sie nach der Ausbildung in einem Pflegeheim, da sein für Seniorinnen und Senioren. Es ist schön, wie sich diese Menschen freuen, wenn man für sie da ist, erzählt PolitischSophie. Die andere Seite ihres Engagements. Was oder war versteckt sich hinter der Marke PolitischSophie?
Von zwei Frauen am Rand. Die Schweizerin Anaïs Clerc und ihr Appell an den Dialog.
Am 27. September eröffnet die Dekadenz (2) in Brixen mit „faulender Mond“ von Anaïs Clerc die neue Saison. Der Inhalt: Zwei Frauen arbeiten in einer Fleischerei, zerteilen Schweinehälften, belegen Sandwiches und kommen einander näher. Mit skurrilem Humor und Poesie erzählt das Stück von Menschen am gesellschaftlichen Rand – und davon, wie eine Partei – eine rechtsradikale Partei - prekäre Lebenslagen und Unsicherheit mit einfachen Antworten und großen Versprechen für sich nutzt. Für die Töne dazwischen sorgt die kosovarische Klangkünstlerin Natyrë Elezi. Inszeniert wird das Stück von Julia Jenewein. Drei Szenen im Podcast, Theater zum Reinhören:
Eine Kritik zum Stück. Ein Zitat aus der „Süddeutschen Zeitung“: „Wer in einer rechten Partei ist, dem kann man nicht die Hand reichen? In der träumerischen Inszenierung von AnaïsClercs „Faulender Mond“ ist das allerdings möglich.“ Auch in der Inszenierung von Julia Jenewein.
Siehe auch:
Wer hat die Macht?
Nur überleben will der Mensch
Der Kern des Stücks „Faulender Mond“ auf der Bühne der Dekadenz (1) in Brixen. Ein barfuss-Podcast.
Die Schweizer Anaïs Clerc ist keine Agit-Prop-Autorin. Ihr Theatertext „Faulender Mond“ verbindet gesellschaftspolitische Fragen mit Poesie und feinem Humor. Sie schaut auf Menschen, die übersehen werden, und forscht nach, warum Rechtsradikale Hoffnungen mit Versprechen wecken können. Im Mittelpunkt von „Faulender Mond“ stehenAntje (Brigitte Knapp) und „Sie“ (Viktoria Obermarzoner): eine ehemalige Fahrkartenkontrolleurin und eine gescheiterte Schauspielerin (Regie Julia Jenewein). In einer Fleischerei begegnen sich zwei Menschen, die nach einem besseren Leben und einem Ort suchen, an dem sie bleiben dürfen. Zwischen Alltag, Einsamkeit und Hoffnung entsteht eineFreundschaft, die beiden Halt gibt.
Der ehemalige ORF-Journalist Lorenz Gallmetzer braucht immer noch seine Dosis „News“.
Dann und wann kommentiert und analysiert Lorenz Gallmetzer auf salto.bz noch politische Ereignisse. Wie die Lage in Frankreich oder den Wahlsieg von Péter Magyar in Ungarn über den Trump- und Putin-Freund Orban. Immer pointiert, klar positioniert auf der Seite der demokratischen Mitte, diese leicht links geneigt. Trotzdem, betont Lorenz Gallmetzer, er fühltsich dem Disput und den Fakten verpflichtet. Gallmetzer ist seit 15 Jahren in Pension, journalistisch stillhalten kann er aber nicht.Ein Podcast von Wolfgang Mayr:
Siehe auch:
Am Schauplatz
Weltjournal
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