BARFUSS - Leute und Geschichten

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BARFUSS - Leute und Geschichten episodes

  • 70 Gold- und Platin-Awards

    Der österreichische Komponist Christian Kolonovits und seine steile Karriere. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.

     

    Wolfgang Ambros oder STS zählten zu seinen „Kunden“, Kolonovits war einer der „Väter“ des Austro-Pops. Aber auch Placido Domingo und Luciano Pavarotti. Kolonovits schrieb zahlreiche Kompositionen für das Wiener Burgtheater oder die Wiener Volksoper genauso für die „Linzer Klangwolke“. Die Liste ist noch bedeutend länger. Spannend, Kolonovits stammt aus dem überschaubaren burgenländischen Rechnitz und mischte in der globalen Komponistenszene mit. Viele Auszeichnungenerhielt er bereits, die jüngste – den Eurostar für besondere Verdienste um die Unterhaltungsmusik – erst kürzlich im burgenländischen Oberwart.

     

    Siehe auch:

    Allan wie a Stan

    Es lebe der Zentralfriedhof

    Ba-Ba-Banküberfall

    Linzer Klangwolke

    Skorpions & The Berliner Philharmonic-Orchestra

     

     

    8 min
  • Währenddessen

    Laut Eva-Maria Resch, die Berlinerin aus Pfalzen, wird sich vieles schmerzhaft verändern. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.

    Die Politikwissenschaftlerin Eva-Maria Resch positioniert sich unmissverständlich, pro-palästinensisch, pro-arabisch,antikapitalistisch, eindeutig links. Resch lebt im Berliner „Problembezirk“ Neu-Kölln, eine arabische Hochburg mit Clan-Strukturen, in der die Partei „Die Linke“ weitaus stärkste Kraft ist. Eva-Maria Resch war in der Entwicklungshilfe tätig und seit ihrem Ausstieg schreibt sie. Mit ihrem Roman „Währenddessen“gewann sie den Wettbewerb ZOOM-ED 2026 für Neuautor:innen des Raetia-Verlages und der Autoreninnen- undAutorenvereinigung SAAV. Das Debüt einer Autorin, Zitat Raetiaund SAAV, die gegen das Schweigen anschreibt. Eva-Maria Resch:

     

    Siehe auch:

    Israelkritik?Ja! Antisemitismus? Nein!

    „Projekt zur Auslöschung der palästinensischen Gemeinschaft“

    Für ein demokratisches Israel/Palästina

    Tom Segev – Es war einmal ein Palästina

    Tom Segev – Die ersten Israelis

    Historisch völlig falsch abgebogene Linke

    Berliner Verhältnisse

    18 min
  • „Wir sind Burgenländer:innen“

    Felsőőrség, Gradišće und Burgenland, drei Bezeichnungen für das mehrsprachige österreichische Bundesland.

    Multinational, mehrsprachig, multikulturell und multireligiösist die österreichische Hauptstadt Wien. Auch die übrigen Städte im Land, Linz, St. Pölten, Graz, Klagenfurt/Celovec, Salzburg oder Innsbruck sind diverser geworden. Immer schon divers war und ist das Burgenland. Eine gewachseneVielfalt, die jetzt sogar der Landeshauptmann Doskozil beschwört. Immerhin, spät aber doch, sagt Petar Tyran, ein Pionier und Veteran der österreichischen Minderheiten-Politik. Eine Vielfalt in der Einheit, heißt die Landeslosung. DieEröffnung des Volksgruppenhauses in mittelburgenländischen Oberwart stand im Zeichen dieser Vielfalt. Ein Podcast (2) von Wolfgang Mayr:

     

    Siehe auch:

    Hrvatski Centar-Kroatisches Zentrum

    Skolsko drusto Bec-Kroatischer Schulverein Wien

    Hrvatski Akademski Klub-Kroatischer Akademikerclub HAK

    Hrvatsko kulturno društvo u Gradišću-KroatischerKulturverein Burgenland

    Minderheitenschulwesen – BildungsdirektionBurgenland

    Zweisprachiges Gymnasium Oberwart

    Hrvatsce novine

    Hrvati - Visti

    9 min
  • Fast ein Märchen

    Marinka Brecelj ist in Bozen aufgewachsen, wurde zur Barock-Spezialistin und lebt heute in einem historischen Hof bei Wien. Im Podcast erzählt sie von Musik, Herkunft und einem Lebensweg, der fast wie ein Märchen klingt.


    Marinka Brecelj wuchs im italienischen Arbeiterviertel inBozen auf, heute lebt sie im historischen Katharinenhof imniederösterreichischen Kritzendorf. Nördlich von Wien. Sie hat sich dort musikalisch eingerichtet, mit ihren beiden Ensembles, Fiori Musicali und Baroque Arabesque. Die Ensembles sind bunt,divers. Musikalisch ausgebildet wurden Marinka Brecelj in Wien,Mailand und Bologna. Die Pianistin und Cembalistin ist eine anerkannte Barock-Spezialistin, die recht kreativ historische Werke aufführt. Die Geschichte von Marinka Brecelj, fast ein Märchen.

     

    25 min
  • Unkomplizierte Mehrsprachigkeit

    Im österreichischen Burgenland überlebte eine diverse Sprachenlandschaft.

     

    Geschätzte 15 Prozent der burgenländischen Bevölkerungsprechen neben Deutsch Romanes, Ungarisch oder Kroatisch. Vermutlich sind es auch mehr. Genaue Zahlen gibt es nicht. Von Zweisprachigkeit „betroffen“ sind mehr als 20 Prozent, heißt es im Buch „Mehrsprachigkeit im Burgenland“. Ob diese Annahmen noch stimmen? Das Buch ist vor 30 Jahren erschienen. Inzwischen bekennt sich die sozialdemokratische Regierungspartei – der grüne Koalitionspartner sowieso - offensiv zur sprachlichen Vielfalt, nennen sie ein Element der burgenländischen Identität. Ernstgemeint? Sonntagsreden?Ein Podcast (1) von Wolfgang Mayr.

     

    Siehe auch:

    Offene Haus in Oberwart/Felsöör

    Mehrsprachigkeit, die Vielfalt im Burgenland

    Das Radio spricht deine Sprache

    Die Volksgruppen des Burgenlandes

    Kinder lernen Minderheitensprachen spielerisch

     

    16 min
  • „Wir sind in der Mitte“

    Romed Mungenast hat die Jenischen aus dem Abseits geholt. Drei jenische Stimmen im Podcast (3) von Wolfgang Mayr.

     

    Seit den Publikationen „Österreichische Lyrik und kein Wort Deutsch“, „Jenische Reminiszenzen“, „Jenische Fragmente“ und „Zigeuner“ haben jenischen Autor:innen ihren Platz gefunden. Romed Mungenast, Harald Swoboda, Simone Schönett oder Isabella Huser, Sprecher:innen des und der Jenischen. In der Schweiz sind die Jenischen als nationale Minderheit anerkannt, in Österreich scheiterte kürzlich die Anerkennung. Der Zentralrat der Jenischen in Deutschland kämpft mit Gutachten um die Anerkennung. Gutachten, um die eigene Existenz zu bestätigen, um zum Recht zu kommen:

     

    Siehe auch:

    Jenische Fragmente

    Jenisches Archiv und Harald Swoboda

    Werist die unbekannte Volksgruppe, die um ihre Recht kämpft?

    13 min
  • Ein Schritt vom Rand zur Mitte

    Der Aktivist Romed Mungenast initiierte die leise jenischeEmanzipationsbewegung.

     

    Der Eisenbahner Romed Mungenast ist so etwas wie der Martin Luther King der Jenischen. Mit seinen literarischen Arbeiten und seinen Recherchen holte er die abgedrängtenJenischen ins öffentliche Licht. Bundespräsident Thomas Klestil verlieh Mungenast wegen seiner Forschungen den Titel „Professor“. Damit rückte er vom gesellschaftlichen Rand weg hin in die Mitte, schreibt Sohn Dominik Mungenast. Seitdemtrauen sich die Versteckten, wenn auch zögerlich, an die Öffentlichkeit. Mit den „jenischen Kulturtagen“ in Innsbruck bot die Initiative Minderheiten eine weitere öffentliche jenische Plattform an. Ein Podcast (2) von Wolfgang Mayr.

     

    Siehe auch:

    Zentralrat der Jenischen in Deutschland

    Radgenossenschaft der Landstraße

    Von den Fahrenden

    Isabell Huser: „MeinVater sagte stolz, wir sind Zigeuner“.

    15 min
  • In Erinnerung an Romed Mungenast

    Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck als das imaginäre Zentrum der Jenischen

    Vor einigen Monaten lehnte das österreichische Parlament die Anerkennung der Jenischen als autochthone Volksgruppe ab. Mit ihren 10. jenischen Kulturtagen hielt die InitiativeMinderheiten Tirol dagegen. Gegen den Frust, gegen eine weitere Niederlage und in Erinnerung an den Tiroler jenischen Aktivisten und Schriftsteller Romed Mungenast. Die Hommage als Aufforderung, weiterzumachen. Ein Podcast (1) von Wolfgang Mayr.

     

    Siehe auch:

    Romed Mungenast

    Österreichische Lyrik und kein Wort Deutsch

    Jenische Reminiszenzen

    Jenische Reminiszenzen im ORF

     

    15 min
  • „Magyar Iskolaegyesüelt“

    Seit mehr als hundert Jahren versucht der ungarische Schulverein in Wien das Ungarische zu erhalten und zu fördern.

     

    In der Metropole Wien ist auch die ungarische Sprache beheimatet. Ein Relikt aus der Habsburger Monarchie, Flüchtlinge der niedergeschlagenen ungarischen Revolution 1956 zog es nach Wien, viele verließen während der Orban-Ära ihr Land, ein migrantisches Hin- und Herpendeln gab es schon immer. Die, die ihre ungarische Sprache bewahren wollen, finden Hilfe beim ungarischen Schulverein, den es seit mehr als100 Jahren gibt.

     

    Siehe auch:

    Ungarische Vereine in Österreich

    Zweisprachiges Bundesrealgymnasium in Oberwart/Felsöör

    Zweisprachigkeit in der Schule

    12 min
  • „Kulturna zadruga“

    „Kulturna zadruga“ – oder Kulturgenossenschaft, eine treibende Kraft der burgenlandkroatischen Szene. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.

     

    Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich die KUGA für ein mehrsprachiges Burgenland. Die Kuga sitzt in Veliki Borištof, deutsch Großwarasdorf, versteht sich als interkulturelles Zentrum, das sich für die Mehrsprachigkeit engagiert. Außerdem engagiert sich die KUGA gegen das Dorfsterben und den Verlust der Minderheitensprachen. Die KUGA verstand sich auch als ein Damm gegen die Assimilierung. Mit einem diversen Programm wehrt sich die KUGA gegen den deutschsprachigen Mainstream. Ein schwieriges Unterfangen.

     

    Siehe auch:

    Ein Platz für die Anderen

    In der Mitte angekommen

    Radio Mora

    Gradisce, Burgenland, multinational, kroatisch


    5 min

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Interessante Menschen, aktuelle Themen und Minderheiten: Das steht im Mittelpunkt dieses Podcasts von Journalist Wolfgang Mayr, produziert vom Onlinemagazin barfuss.it.

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