Mit ihrem Film erinnert Ana Grilc an die slowenischenDeportierten in der NS-Zeit.
Es ist kein Zufall, dass Ana Grilc ihren Film „Ko zori spomin/Wenn die Erinnerung reift“ in der Fraktion Zahomc-Achomitz vorstellte. Teil der Gemeinde Hohenthurn im Kärntner Gailtail, in dem noch slowenisch gesprochen wird. Aber nur mehr wenige Bewohner:innen das Gailtals sindslowenischsprachig, Grilc stammt aus diesem Gebiet. Ein Kulturverein stemmt sich gegen das Verschwinden. Das kleine Dorf ist im Sport eine Großmacht. Aus Zahomc-Achomitz kommen Olympiasieger, die Skispringer Karl Schnabel oder Europacupsieger Franz Wiegele und noch viele mehr. Zahomc war als Ort der Premiere des Films „Ko zori spomin/Wenn die Erinnerung reift“. Die Erinnerung an die Deportierten.
Nachtrag: Der Film „Ko zori spomin/Wenn die Erinnerung reift“ wurde vom Bundeskanzleramt Österreich, vom Nationalfond der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, vom Zukunftsfond der Republik Österreich, vom österreichischen Bildungsministerium und vom Land Kärnten gefördert.
Siehe auch:
Ko zori spomin/Wenn die Erinnerung reift
Andrej Kokot
Achomitz-Zahomc: Ein Dorf mit Sprungkraft - Daheim - das Volksgruppenmagazin - ORF ON
Minet - Die slowenische Minderheit in Kärnten: zu Gast in Achomitz-Zachomc
UNTERWEGS_DURCHS_GAILTAL-ZILJA_Leseprobe.pdf
Hermagor/Šmohor – Orte des (Nicht-) Erinnerns? – 2. Teil – Heim ins Reich – Deportation der slowenischsprachigen Bevölkerung | Rote Spuren