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Am Mittwoch ging eine Schlagzeile um die Welt: Israel und die Terrororganisation Hamas haben sich im Gazastreifen auf eine Waffenruhe und ein Geiselabkommen geeinigt. Am Sonntag soll diese in Kraft treten, das hat auch Benjamin Netanjahu bestätigt. Wir beschäftigen uns diese Woche damit, ob dieser Deal langfristig für Frieden sorgen kann. Auch der Kanzlerkandidat der Grünen, Robert Habeck, hat eine Diskussion in den Medien ausgelöst. Er äußerte die Idee, Einkünfte aus Kapitalerträgen zur Finanzierung der Sozialbeiträge heranzuziehen. Wir fragen uns: Ist diese Idee vielleicht gar nicht so schlecht, wie behauptet wird?
Beim Hintergrund der Woche befassen wir uns dieses Mal mit der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA). In drei ausgewählten Modellregionen wird sie seit Mittwoch getestet. Wie man die ePA nutzen kann – und wie man widerspricht – hat Redakteur Nikolaus Nützel für den BAYERISCHEN RUNDFUNK zusammengetragen. Im Perspektivwechsel der Woche blicken wir nach Südkorea. Zum ersten Mal in der Geschichte Südkoreas ist ein amtierender Präsident verhaftet worden. Yoon Suk Yeol hatte Südkorea Anfang Dezember mit der kurzzeitigen Verhängung des Kriegsrechts in eine politische Krise gestürzt. Wie das mit dem Kalten Krieg zusammenhängt, hat Raphael Rashid in einem Beitrag für THE GUARDIAN erläutert.
Diese Themen diskutiert Buzzard-Gründer Felix Friedrich mit Redaktionsleiter Sebastian Garthoff im Wochenrückblick.
Alle Links zu Perspektiven und Debatten aus dem Podcast finden sich hier: https://www.buzzard.org/
Der designierte US-Präsident Trump schürt schon vor seinem Amtsantritt Sorgen in den Medien. Er erhebt nicht nur Anspruch auf den Panama-Kanal und wirbt für eine Zusammenführung mit Kanada, sondern macht auch sein bleibendes Interesse deutlich, Grönland zu übernehmen. Wir fragen uns in diesem Rückblick was es eigentlich mit Trumps Interesse an Grönland auf sich hat. Für einen weiteren Aufschrei sorgt auch der Vorsitzende der Allianz-Versicherung, Oliver Bäte. Er fordert, die Lohnfortzahlungen am ersten Krankheitstag zu streichen. Aber, ist Deutschland tatsächlich zu oft krank? Und was sagen die Stimmen aus den Medien zu dieser provokanten Forderung?
Beim Hintergrund der Woche befassen wir uns dieses Mal mit dem Meta-CEO Mark Zuckerberg. Dieser äußerte den Beschluss künftig keine Faktenchecks mehr bei den Social-Media Plattformen Facebook, Instagram und Threads durchzuführen. Chefredakteur Harald Neuber vom Onlinemagazin TELEPOLIS hat zusammengetragen, was die Gründe für die Entscheidung sind – und ob es damit auch Folgen für die EU und Deutschland gibt. Im Perspektivwechsel der Woche beschäftigen wir uns mit der Frage, wie die AFD zu ihrem unaufhaltsamen Aufschwung kommt. Christoph Schwennicke, Politikchef von T-ONLINE befasst sich mit diesem Thema und versucht diesen ‚Vibe-Shift' hin zu rechtspopulistischer Politik zu erklären.
Diese Themen diskutiert Buzzard-Gründer Felix Friedrich mit Redaktionsleiter Sebastian Garthoff im Wochenrückblick.
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Am Montag hat der Bundestag über die Vertrauensfrage von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) abgestimmt – und wie von allen Seiten erwartet dem Regierungschef das Vertrauen verweigert. Damit ist die Ampel endgültig Geschichte. Schon mit Scholz' Rede am Montag und den Reaktionen darauf wurde klar, dass es jetzt richtig losgeht mit dem Wahlkampf um ihre Nachfolge. Am Dienstag haben die Parteien dann ihre Wahlprogramme für die Bundestagswahl am 23. Februar vorgestellt. Für ordentlich Diskussionsstoff im Wahlkampf haben außerdem die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF gesorgt. Gemeinsam wollen sie zwei TV-Duelle vor der Bundestagswahl veranstalten – eines mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU), das andere mit den Spitzenkandidaten von Grünen und AfD, Robert Habeck und Alice Weidel. Das sorgt für Kritik, vor allem bei Grünen und der AfD. Wir blicken auf die Reaktionen aus der Medienwelt und fragen: Sind solche TV-Duelle überhaupt noch zeitgemäß?
Beim Hintergrund der Woche schauen wir diese Woche auf das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Dort begann diese Woche die Verhandlung, ob Deutschland eine Mitschuld an US-Drohnenangriffen im Jemen trägt. Das ZDF hat die wichtigsten Informationen zu den aktuellen Ereignissen zusammengestellt. Im Perspektivwechsel der Woche widmen wir uns dieses Mal dem Urteil im Vergewaltigungsprozess um Gisèle Pélicot in Frankreich. STERN Crime-Redakteurin Isabelle Zeiher beschreibt in ihrem Artikel, warum ein solches Verbrechen genauso auch in Deutschland hätte stattfinden können.
Diese Themen diskutiert Buzzard-Gründer Dario Nassal mit Redaktionsleiter Sebastian Garthoff im Wochenrückblick.
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Aufständische Rebellen rund um die Gruppe HTS und ihren Anführer Muhammad al-Dschaulani haben innerhalb von zehn Tagen die jahrzehntelange Diktatur des Assad-Regimes in Syrien beendet. Noch herrscht Ungewissheit, wie es in Syrien weitergeht. In Deutschland ist unter Politikern und Journalisten unterdessen die Debatte entbrannt, ob syrische Flüchtlinge jetzt in ihre Heimat zurückkehren sollten. Außerdem wird Bundeskanzler Olaf Scholz am kommenden Montag im Bundestag die Vertrauensfrage stellen. Mit Blick auf die noch offenen Vorhaben der scheidenden Ampel-Regierung fragen wir uns diese Woche im Podcast: Sollten Union und FDP der Bundesregierung helfen, verbleibende Gesetzesvorhaben zu beschließen?
Beim Hintergrund der Woche schauen wir diese Woche nach Argentinien. Dort regiert Javier Milei jetzt seit einem Jahr. Pünktlich dazu hat FDP-Chef Christian Lindner seine Äußerungen verteidigt, wonach Deutschland sich mehr von dem umstrittenen argentinischen Präsidenten und dem Tech-Milliardär abschauen sollte. Was Milei im ersten Jahr seiner Präsidentschaft tatsächlich erreicht hat, hat sich Simon Cleven beim Nachrichtenportal T-ONLINE genauer angesehen. Im Perspektivwechsel der Woche blicken wir auf die heftigen Reaktionen im Netz auf den Mord an US-Versicherungschef Brian Thompson. Leo Fischer von der linken Tageszeitung ND sieht im amerikanischen Gesundheitssystem Parallelen auch zu Deutschland.
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In Frankreich hat die Nationalversammlung die Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Michel Barnier abgewählt. Der rechtsnationale Rassemblement National (RN) um Gründerin Marine Le Pen hat einen Misstrauensantrag des Linksbündnis Nouveau Front Populaire unterstützt. Dadurch gerät auch Präsident Emmanuel Macron unter Druck: Einzelne Stimmen haben bereits seinen Rücktritt gefordert. Das lehnt Macron ab. Währenddessen werden nach Donald Trumps Wahlsieg Diskussionen über ein mögliches Kriegsende in der Ukraine geführt. Trump selbst hatte als Versprechen im Wahlkampf verkündet, den Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden zu wollen. Nun liegen seit einigen Tagen erste Details von Trumps Friedensplan vor. Auch darüber sprechen wir dieses Mal im Podcast: Ist es wirklich realistisch, dass Trump einen Frieden in der Ukraine verhandeln kann?
Beim Hintergrund der Woche schauen wir diese Woche nach Syrien. Das Land war lange aus den Nachrichten verschwunden – nun gibt es dort wieder heftige Kämpfe zwischen der islamistischen Rebellengruppe Hajat Tahrir Al-Scham (HTS) und dem syrischen Militär. Aleppo - eine Millionenmetropole - ist am vergangenen Wochenende quasi über Nacht von den Islamisten eingenommen worden. Im Perspektivwechsel der Woche kommentiert die Volontärin der WIRTSCHAFTSWOCHE, Lara Dehari, die Forderung von FDP-Chef Christian Lindner, man solle sich in Deutschland mehr an Personen wie Tech-Milliardär Elon Musk oder Argentiniens Präsident Javier Milei orientieren.
Diese Themen diskutiert Buzzard-Gründer Dario Nassal mit Redaktionsleiter Sebastian Garthoff im Wochenrückblick.
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Seit Mittwochmorgen herrscht zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon eine Waffenruhe. Beide haben sich zum Rückzug aus dem Kampfgebiet verplichtet. Damit einher geht die Hoffnung, dass auch die Hamas im Gazastreifen in naher Zukunft zu einem solchen Schritt bereit sein könnte und die Konflikte in der Region enden. Gleichzeitig sieht der ehemalige Oberbefahlshaber der ukrainischen Armee, Walerij Saluschnyj, eine andere globale Entwicklung: Er äußerte die Ansicht, „dass wir im Jahr 2024 absolut davon ausgehen können, dass der Dritte Weltkrieg begonnen hat.“ Auch diese Frage soll uns heute beschäftigen. Können die einzelnen Konflikte weltweit summiert bereits als Beginn eines Weltkriegs betrachtet werden?
Der Hintergrund der Woche dreht sich dieses Mal um die Weltklimakonferenz COP29 in Baku und deren Ergebnisse. Und: Der Absturz eines DHL-Frachtflugzeugs mit einem Todesopfer nahe der litauischen Stadt Vilnius hat Spekulationen über eine mutmaßliche russische Sabotageaktion entfacht. Im Perspektivwechsel der Woche beleuchtet der leitende Redakteur von T-ONLINE, Jonas Mueller-Töwe, die russischen Sabotageaktionen der Vergangenheit: von Brandsätzen in Leipzig bis zum Tiergartenattentat in Berlin.
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US-Präsident Joe Biden hat der Ukraine erlaubt, mit weitreichenden US-Raketen auch Ziele auf russischem Territorium anzugreifen. Das hat hierzulande die Debatte um die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine wieder befeuert. Bundeskanzler Olaf Scholz hat seine ablehnende Haltung bekräftigt, Union, Grüne und FDP hingegen sind für eine Lieferung. Außerdem steht seit dieser Woche fest: Die SPD bleibt bei Scholz als Kanzlerkandidaten und Boris Pistorius verzichtet auf die Kandidatur. Der Wahlkampf kann also entgültig losgehen. Uns stellt sich deshalb die Frage: Was dürfen wir inhaltlich im Wahlkampf erwarten, unabhängig von den Kandidaten?
Der Hintergrund der Woche liefert dieses Mal eine Zusammenfassung über die Klagen gegen Donald Trump und warum diese wohl fallengelassen werden. Und: Auf dem G20-Gipfel haben die teilnehmenden Staaten ihre Absicht bekräftigt, für eine wirksame Besteuerung von Milliardären effektiv zusammenzuarbeiten. Anlässlich dessen kommt der Perspektivwechsel der Woche heute vom Politologen Chronis Polychroniou, der findet: Extremer Reichtum sollte lieber gleich ganz abgeschafft werden.
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Zum Abschluss gibt es wie immer die Good News der Woche!
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Nach dem Aus der Ampel-Koalition finden am 23. Februar 2025 Neuwahlen statt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will seine Partei erneut in die Bundestagswahl führen – und gewinnen. Doch angesichts der Umfragewerte für die SPD von derzeit rund 15 Prozent mehren sich die Zweifel. Erste Stimmen fordern, statt Scholz den weitaus populäreren SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius ins Rennen zu schicken. Und: Der gewählte US-Präsident Donald Trump formt derzeit sein Regierungsteam. Vertreten sind dabei vor allem loyale Hardliner – teils ohne politische Erfahrung. In einer Beraterfunktion ist auch Tech-Milliardär Elon Musk vorgesehen. Gleichzeitig gehen die Diskussionen darüber weiter, was eine Trump-Präsidentschaft für Deutschland und Europa bedeutet, nicht zuletzt im Hinblick auf den Ukraine-Krieg.
Im Hintergrund der Woche erfahrt ihr heute, welche offenen Gesetze nach dem Ampel-Aus noch wackeln. Der Perspektivwechsel der Woche berichtet, wie man als Oppositionelle in Belarus lebt. Dort gabe es diese Woche nämlich erstmals seit mehr als eineinhalb Jahren ein Lebenszeichen der inhaftierten russischen Oppositionellen Maria Kolesnikowa.
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Das Ampel-Bündnis aus SPD, Grünen und FDP ist nach rund drei Jahren offiziell beendet. Mit der Entlassung von Bundesfinanzminister Christian Lindner zog Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwochabend einen Schlussstrich. Er hat gleichzeitig die Vertrauensfrage für den 15. Januar angekündigt und Neuwahlen für Ende März in Aussicht gestellt. Aber wer trägt letztendlich die Verantwortung für das Scheitern der Ampel? Außerdem: Donald Trump hat die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen. Damit zieht er zum zweiten Mal ins Weiße Haus ein. Die demokratische Kandidatin Kamala Harris hat wiederum die Chance verpasst, als erste Frau ins Weiße Haus einzuziehen. War dieses Ergebnis absehbar und was erwartet uns in der Zukunft?
Im Schatten der US-Wahl hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den populären Verteidigungsminister Joav Gallant entlassen. Mit den Details dazu beschäftigt sich heute der Hintergrund der Woche. Der aktuelle Glücksatlas hat ergeben, dass Deutsche wieder zufriedener sind. Anlässlich dessen erklärt der Perspektivwechsel der Woche, warum und wie man lernen kann, glücklicher zu sein.
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Die Entscheidung der großen Zeitungen Los Angeles Times und Washington Post, künftig keine Wahlempfehlungen mehr abgeben zu wollen, hat diese Woche für Debatten gesorgt. Kritiker:innen vermuten dahinter persönliche Interessen der Milliardäre, denen die Zeitungen gehören. Hierzulande herrscht die Debatte über die Frage, wie wir aus der Wirtschaftsflaute herauskommen. Zwischen Milliardensubventionen und Sparmaßnahmen und Deregulierung - die Ampel-Koalition ist sich uneins über den Weg raus aus der Krise.
Der Hintergrund der Woche zeigt uns heute mit Blick auf das historische Unwetter in Spanien die Ergebnisse einer neuen Studie zum Klimawandel. Demnach treibt dieser die Opferzahlen bei Extremwetterereignissen in die Höhe. Der Perspektivwechsel der Woche stammt dieses Mal von einem amerikanisch-iranischen Analyst für Terrorismusbekämpfung. Er schreibt: „Israel kämpft auch für das iranische Volk gegen das Mullah-Regime“.
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