Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften episodes

  • Die Vermessung des Universums
    Die Astrophysiker haben es gemessen: Das Universum hat derzeit einen Durchmesser von 14 Milliarden Lichtjahren. Wenn man dem gegenüberstellt, wie weit der Mensch jemals von der Erde entfernt war - 400.000 Kilometer im Verlauf der Apollo 13-Mission -, übersteigt diese Distanz jedes menschliche Vorstellungsvermögen. Denn: Ein Lichtjahr entspricht zehn Billionen Kilometern. Bei solchen Dimensionen steht vor allem eine Frage im Raum: Wie misst man das? Wie ist es möglich, von einem Partikel des Universums aus solche Berechnungen anzustellen? Der Astrophysiker Prof. Dr. Matthias Steinmetz vom Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam (AIP) zeigt in seinem Vortrag, dass bereits die Griechen der Antike den Umfang der Erde messen konnten, ohne die damals bekannte Welt jemals verlassen zu haben. Was sich seitdem an Messverfahren zur Berechnung der Ausmaße des Universums entwickelt hat, davon handelt diese Präsentation.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/die_vermessung_des_universums?nav_id=8231
    48 min
  • Eröffnung des Salons Sophie Charlotte
    „Maß und Messen“ - so lautet das Motto des Salons Sophie Charlotte 2019. Flüchtig klingt das Thema nach einem Heimspiel für die Naturwissenschaften, bei denen Anwendungen, in denen Maß genommen oder etwas gemessen beziehungsweise vermessen wird, zum Forschungsalltag gehören. Aber wäre es nicht vermessen, bei Maß und Messen nicht auch an andere Wissenschaftler und deren Disziplinen zu denken? Zum Beispiel an Sozialwissenschaftler, die ebenfalls messen, Daten miteinander vergleichen und ins Verhältnis zueinander setzen. Und auch die Geisteswissenschaften, die sich längst natur- und sozialwissenschaftlichen Verfahren geöffnet haben, dort, wo es Sinn macht und erkenntnisfördernd sein kann, stehen hier alles andere als im Abseits. Ihre Disziplinen sind es nicht zuletzt, die sterile Messverfahren in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext rücken und entscheidende Fragen nach Sinn, Zweck und Verantwortung stellen. Prof. Dr. Martin Grötschel, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, eröffnet den Salon Sophie Charlotte 2019 in diesem holistischen Verständnis von "Maß und Messen". Seiner Eröffnung schließt sich eine erste musikalische Darbietung des RIAS-Kammerchors an.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/eroeffnung_salonsc
    32 min
  • Steven Pinker | The Psychology, Biology, and History of Violence
    Steven Pinker is an experimental psychologist who conducts research in visual cognition, psycholinguistics, and social relations. He grew up in Montreal and earned his BA from McGill University (Canada) and his Ph.D. from Harvard University (USA). Currently Johnstone Professor of Psychology at Harvard, he has also taught at Stanford University and MIT. He has won numerous prizes for his research, his teaching, and his ten books – including The Language Instinct. How the Mind Works, The Blank Slate: The Modern Denial of Human Nature, The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined, and The Sense of Style: A Writing Manual for the 21st Century. He is an elected member of the National Academy of Sciences, and writes frequently for The New York Times, The Guardian, and other publications. His latest book is called Enlightenment.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/steven_pinker_the_psychology_biology_and_history_of_violence?nav_id=8071
    1 hr 31 min
  • Bilderwelten. Wie die Digitalisierung das Lernen verändert
    Visualität ist zur Leitkategorie der öffentlichen wie privaten Kommunikation geworden. Die Konsequenzen dieser Veränderung lassen sich inzwischen auch in akademischer Lehre und der Schuldidaktik wahrnehmen. In der Schule etwa zeigt sich eine Hinwendung zur Visualität durch die gesteigerte Bedeutung der Präsentation als Vermittlungs- und Prüfungsformat, in der Fachdidaktik und auch an den Hochschulen werden neue Formen der Wissensvermittlung erforscht und weiterentwickelt.
    Erstmals wurde im Rahmen des Jugend präsentiert Bundeskongresses die Bedeutung von visuell vermitteltem Wissen aus verschiedenen Perspektiven diskutiert: Beim Kongress trafen PraktikerInnen aus der Schule auf WissenschaftlerInnen und VertreterInnen von Bildungsinstitutionen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bilderwelten._wie_die_digitalisierung_das_lernen_veraendert?nav_id=8034
    58 min
  • Kleine Sprachen – große Fragen: Was untersucht die linguistische Feldforschung?
    Eine Sprache zu erforschen bedeutet immer auch, in fremde Lebenswelten einzutauchen: An diesem Abend werden besondere Einblicke in die linguistische Forschung präsentiert. Diese findet nämlich nicht allein am Schreibtisch statt, sondern führt Linguistinnen und Linguisten oft in weit entlegene Gebiete. Mit Kamera und Mikrofon ausgerüstet, erkunden sie fremde Sprachen in Grammatik und Wortschatz und erfahren nebenbei vieles, was das Alltagsleben der Sprecherinnen und Sprecher bestimmt. Das Studium kleiner Sprachen und die ethnologische Forschung hängen somit eng zusammen. In kurzen Vorträgen wird gezeigt, wie man auf Vanuatu Geschichten erzählt, wie im Amazonasgebiet Trommeln Nachrichten überbringen, wie aufwendig traditionelle Stiefel auf Kamtschatka gefertigt werden und wie anders man in Papua Neuguinea mit Kindern spricht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kleine_sprachen_grosse_fragen_was_untersucht_die_linguistische_feldforschung?nav_id=8036
    1 hr 9 min
  • 3. Berliner Antiquity Slam
    Wie schminkten sich Männer im alten Ägypten? Wie quakte der antike Frosch ohne den Buchstaben “Q”? Und gab es den Antiquity Slam nicht schon bereits vor 100 Jahren? Diese und weitere Fragen beantworteten insgesamt sieben Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beim Antiquity Slam am 7. November um 20 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW). Mit viel Witz, Charme und ausgefallenen Darbietungen präsentierten Slammerinnen und Slammer aus Disziplinen wie der Klassischen Archäologie, der Ägyptologie und den alten Sprachen in jeweils zehn Minuten ihre Forschungsthemen. Das Publikum wählte am Ende des Abends mit der Dauer und Lautstärke seines Applauses die Gewinnerin: die Altphilologin Claudia Wick aus München mit einem Vortrag über antike Tierlaute.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/3._berliner_antiquity_slam?nav_id=7994
    2 hr 4 min
  • Künstliche Intelligenz in der medizinischen Diagnose – Bleibt der Mensch in der Verantwortung?
    Wie schminkten sich Männer im alten Ägypten? Wie quakte der antike Frosch ohne den Buchstaben “Q”? Und gab es den Antiquity Slam nicht schon bereits vor 100 Jahren? Diese und weitere Fragen beantworteten insgesamt sieben Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beim Antiquity Slam am 7. November um 20 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW). Mit viel Witz, Charme und ausgefallenen Darbietungen präsentierten Slammerinnen und Slammer aus Disziplinen wie der Klassischen Archäologie, der Ägyptologie und den alten Sprachen in jeweils zehn Minuten ihre Forschungsthemen. Das Publikum wählte am Ende des Abends mit der Dauer und Lautstärke seines Applauses die Gewinnerin: die Altphilologin Claudia Wick aus München mit einem Vortrag über antike Tierlaute.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kuenstliche_intelligenz_in_der_medizinischen_diagnose_bleibt_der_mensch_in_der_verantwortung?nav_id=7984
    1 hr 9 min
  • Politische Pöbeleien von Luther bis Trump
    Der gegenwärtige politische Diskurs erscheint ungewöhnlich aufgeheizt, nicht zuletzt durch die sozialen Medien. So kann der amerikanische Präsident seine politischen Gegner auf Twitter öffentlich beleidigen, während die Gesellschaft über Tabubrüche, die Grenzen der Meinungsfreiheit und soziale Kontrolle diskutiert. In historischer Perspektive sind politische Pöbeleien jedoch kein neues Phänomen. Schon Luther hetzte gegen die aufständischen Bauern, Juden und Muslime. Wie lassen sich Schmähungen und Beleidigungen historisch und rechtlich einordnen? Können die gegenwärtigen Auswüchse juristisch geregelt werden oder muss hier die Gesellschaft einschreiten? Darüber diskutieren mit dem FAZ-Mitherausgeber Jürgen Kaube der Historiker Uffa Jensen und der Rechtswissenschaftler Christoph Möllers.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/politische_poebeleien_von_luther_bis_trump?nav_id=7627
    51 min
  • Siri, Alexa & Co
    Digitale Sprachassistenten wie Siri oder Alexa erobern unsere Wohnungen. Wie wirken sich die kleinen Helfer auf unser Leben aus? Welche Interessen verfolgen Google und Co mit der Durchsetzung ihrer Produkte am Markt? Und was bedeutet es, dass wir uns mit Gesprächspartnern unterhalten, die durch ihre Stimmprogrammierung zwar menschlich anmuten, letztlich aber unbelebte Gegenstände sind? Trotz ständig perfektionierter Technik kommt es etwa immer wieder zu Missverständnissen in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, wie der Schriftsteller Ulrich Woelk in einem Hörspiel humorvoll dargestellt hat. Im Gespräch mit dem Google-Mitarbeiter Jens Redmer und dem Leiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, Wolfgang Wahlster, werden die Veränderungen durch die neuesten technischen Entwicklungen im Bereich der Computerlinguistik diskutiert. Die Moderation übernimmt die Tagesspiegel-Redakteurin Dorothee Nolte.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/siri_alexa_co?nav_id=7629
    1 hr 2 min
  • Dr. Dolittle, zur Hilfe bitte!
    Menschenaffen, die mit Symbolen kommunizieren, intelligente Tauben, die einen Matisse von einem Picasso unterscheiden können. Verfügen Tiere tatsächlich über eine eigene Sprache? Und können Menschen die Sprache der Tiere verstehen? Seit Loftings Kinderbuchklassiker Doktor Dolittle, in dem der Protagonist mühelos mit seinen tierischen Patienten in ihren jeweiligen Sprachen palavert, sind diese Fragen auch in der Wissenschaft immer wieder thematisiert worden. Im Gespräch gehen die Primatenforscherin Julia Fischer und der Biopsychologe Onur Güntürkün den Möglichkeiten und Grenzen nach, die Kommunikation von Tieren zu verstehen. Die Moderation übernimmt ZEIT-Journalist Andreas Sentker.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/dr._dolittle_zur_hilfe_bitte?nav_id=7626
    59 min

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