Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften episodes

  • Sprachrausch und Sprachdürre
    Sprachdürre, also kurze, knappe Sätze im Präsens - mit dieser Metapher beschreibt die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff den Schreibstil vieler Wissenschaftler. Aber ist es nicht auch Ziel der Literatur, der Vergangenheit zu gedenken? Sollten wissenschaftliche Publikationen nur Erkenntnisse vermitteln oder auch für den interessierten Laien zugänglich sein? Und was versteht man überhaupt unter dem Gegenteil, dem sogenannten Sprachrausch? Bezieht sich die zweite Metapher des Vortrags lediglich auf lange, verschachtelte Sätze? Im Rahmen des diesjährigen Salon Sophie Charlottes sprach Lewitscharoff mit dem Sprachwissenschaftler Jürgen Trabant über diese Themen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sprachrausch_und_sprachduerre?nav_id=7589
    44 min
  • Die Kunst – zur Sprache gebracht
    "Die Kunst - zur Sprache gebracht", so lautete der Titel eines im letzten September erschienenen Buches des Kunsthistorikers Andreas Beyer. Im Salon Sophie Charlotte sprechen Beyer und der Literaturwissenschaftler Ernst Osterkamp darüber, ob Sprache eine Waffe für oder gegen die Kunst ist. Mit welchen Waffen würde die Kunst zurückschlagen? In welcher Weise stützt die Sprache die Kunst? Und inwiefern ist die Kunst gar auf die Sprache angewiesen?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/die_kunst_zur_sprache_gebracht?nav_id=7621
    56 min
  • Fluch, Schmähgesang, Hasspredigt - Zum Verhältnis von Sprache und Gewalt
    Im Zuge des Aufstiegs sozialer Medien zu virtuellen Sprachrohren von Meinungen und Ansichten wurde nach und nach ein Problem immer sichtbarer: Bei Facebook und Co., aber beispielsweise auch in den Kommentarspalten der Online-Ausgaben von Tages- und Wochenzeitungen lassen Nutzer und Nutzerinnen Wut, Hass und Schmähungen freien Lauf. Die eingeforderte sogenannte Netiquette spielt kaum noch eine Rolle, für Beleidigungen und Flüche aller Art scheint es kaum noch Hemmungen zu geben. Ist die digitale Kommunikation dafür verantwortlich? Befördert die Online-Welt die Enthemmung? Oder ist Gewalt in der Sprache menschlicher Existenz von Beginn an eingeschrieben? Über diese und anschließende Fragen diskutierte Barbara Stollberg-Rilinger mit Martin Jehne, Gerd Schwerhof, Willibald Steinmetz und Martin Zimmermann.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/fluch_schmaehgesang_hasspredigt_zum_verhaeltnis_von_sprache_und_gewalt?nav_id=7578
    1 hr 1 min
  • Slamposium mit Bas Böttcher und Frank Braun
    Der Duden nahm im vergangenen Jahr rund 5.000 neue Wörter auf - ein starkes Indiz dafür, dass Sprache sich verändert und offenbar nie damit aufhört. Neue Wörter bieten Menschen, die mit Wörtern arbeiten, eine neue Spielwiese. So etwa dem Sprachspielduo bestehend aus Bas Böttcher (Slampoet) und Frank Braun (Musikpoet), das beim Salon Sophie Charlotte 2018 eine Kostprobe seiner Sprach-Musik-Kunst gab.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/slamposium_mit_bas_boettcher_und_frank_braun?nav_id=7524
    25 min
  • In jeder Sprache sitzen andere Augen
    Maiglöckchen nennt man sie in der deutschen Sprache, im Rumänischen heißen sie Kleine Tränen. Im Gespräch mit Christoph Markschies verdeutlicht die Schriftstellerin Herta Müller nicht nur entlang dieses Beispiels, dass in jeder Sprache andere Augen sitzen. Doch wessen Augen sind gemeint? Wer schafft Sprache, wer erfindet Wörter für die Dinge, die wir gedanklich und sprachlich zu fassen versuchen? Herta Müller berichtet dabei von ihrer Kindheit in einem rumänischen Dorf, in dem Sprache viele Formen annehmen konnte und musste.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/in_jeder_sprache_sitzen_andere_augen?nav_id=7523
    54 min
  • Martin Grötschel | Eröffnung des Salons Sophie Charlotte
    1929 schreibt Kurt Tucholsky alias Peter Panter in einer seiner berühmten Glossen: „Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf.“ Aber können Worte wirklich die Welt verändern? Der „Salon Sophie Charlotte 2018“ war dem Nachdenken über die Wirkung von Sprache, über Sprache als Instrument gewidmet. Wie verändern sich Sprachen? Wie verändert Sprache die Welt und die Wahrnehmung und Auffassung von Welt? Wann wirkt Sprache wie? Mehr als 100 Mitwirkende stellten sich an diesem Abend diesen Fragen in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Der Päsident der Akademie, Prof. Dr. Martin Grötschel, hat den Abend eröffnet.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte_2018_eroeffnung
    15 min
  • Feuer, Rauch und Asche: Die Sprache des Kochens im Spiegel der Sprache der Chemie
    Eine der größten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte prägt unser tägliches Leben und unsere Kulturen bis heute: das Kochen. Die kontrollierte Nutzung des Feuers bot dem Menschen schon sehr früh eine ganze Reihe neuer Methoden, Lebensmittel chemisch und physikalisch zu verändern und zu konservieren – und damit auch schmackhafter zu machen. Doch welche Mechanismen verbergen sich hinter den zahlreichen Prozeduren, die sich im Laufe der langen Geschichte des Kochens herausgebildet haben und über die wir mit vielfältigen Begrifflichkeiten reden können? Die universelle Sprache der Chemie kann verborgene Zusammenhänge aufdecken, weil sie Kochvorgänge auf der molekularen Ebene verständlich macht und somit wesentlich genauer ist als unsere Alltagssprache.
    In Kooperation mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/feuer_rauch_und_asche_die_sprache_des_kochens_im_spiegel_der_sprache_der_chemie?nav_id=7349
    52 min
  • Likest Du nur oder lebst Du auch? Die digitale Revolution und ihre Folgen
    Die digitale Revolution ist in aller Munde. Doch was genau ist das Revolutionäre am Digitalen bzw. was ist das Digitale an der Revolution? Möglicherweise aber handelt es sich bei dem Begriff der digitalen Revolution noch um einen Platzhalter für einen Wandel, der nach wie vor schwer zu fassen ist. Im Anschluss daran stellt sich die Frage, wer die Revolutionäre sind? Sind es die sogenannten digital natives oder gehören schon alle, die ein Smartphone nutzen bereits dazu? Und was genau unternehmen diese Revolutionäre? Ist Liken schon ein revolutionärer Akt? Oder ist es ganz anders: Ist das Digitale am Ende der Totengräber des Konzepts Revolution? Diesen und anschließenden Fragen stellt sich die Runde um den Mathematiker und Moderator Prof. Dr. Peter Deuflhard: der Soziologe und Journalist Dr. Christoph Kucklick, der Informatiker Alexander Markowetz, die Jura-Studierende Melodie Parva und die Psychologin Dr. Constanze Schreiner.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/likest_du_nur_oder_lebst_du_auch_die_digitale_revolution_und_ihre_folgen?nav_id=6886
    1 hr 5 min
  • Wer lügt im Netz? - Von Bots, Trollen und anderen Akteuren
    Um sich im Kommunikationsraum Internet sicher bewegen zu können, ist heute auch die Kenntnis der technischen Manipulationsmöglichkeiten maßgeblich. Vor allem die geziehlte Beeinflussung von Diskursen und Meinungen ist zu einem großen Thema geworden. Begriffe wir "Fake News", "Filterblasen", "Social Bots" und "Big Data" prägen die Debatte um die digitale Kommunikation.
    Mit welchen Mitteln aber lassen sich digitale Diskurse manipulieren und die Meinungsbildung im Netz beeinflussen? Was verbirgt sich eigentlich hinter Social Bots? Wie lassen sich gefälschte Kommentare und Nachrichten entlarven? Insbesondere in Wahlkampfzeiten stellt sich zudem die Frage, wie real die Möglichkeit ist, im Netz auf Entscheidungen von gesellschaftlicher Tragweite einzuwirken.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/wer_luegt_im_netz_von_bots_trollen_und_anderen_akteuren?nav_id=7288
    1 hr
  • Rebellische Klangwelten - Musikperformance der Tarkiba-Band
    Tarkiba - so heißt die 2016 in Berlin gegründete Band, deren Musiker alle aus Ägypten stammen. Tarkiba bedeutet, dass viele einzelne Teile - ähnlich einem Mosaik - zu einem lebendigen und vielfältigen Ganzen zusammengefügt wurden. So bildet die Band eine Brücke zwischen der arabischen Klangwelt und Weltmusik. In ihren Texten erzählen die Musiker von kleinen zwischenmenschlichen Begegnungen in ihrer Heimat, von den Träumen und Fantasien der Menschen. Mit Texten, die Geschichten aus dem Alltag der Menschen erzählen, möchten sie aufrütteln und zum Nachdenken anregen. Sie singen gegen Vorurteile, Stillstand und Tabus.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/rebellische_klangwelten_musikperformance_der_tarkiba_band?nav_id=6893
    23 min

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