Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften episodes

  • Der Umsturz von 1989/90: eine Revolution?
    Der britische Historiker Timothy Garton Ash bezeichnete die Ereignisse in Deutschland der Jahre 1989/90 einige Zeit später nicht als Revolution sondern als Refolution. Das Kunstwort drückte in seinem Verständnis genau das aus, was sich in der Wendezeit ereignet hatte: eine eigenwillige Mischung aus Revolution, Evolution und Reform. Wie blickt man heute auf das damalige Geschehen, bei dem eine Weltordnung zusammenbrach, vieles aber erhalten blieb und sich einiges neu fügte? Wie erklärt man 1989/90 aus der gegenwärtigen Perspektive? Auf diese Fragen versuchen unter den Augen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die aus der ersten Reihe das Gespräch verfolgt, vier ehemalige DDR-Bürger sowie ein Bundesbürger Antworten zu finden: Marianne Birthler, Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Prof. Dr. Joachim Sauer und Prof. Dr. Richard Schröder sowie Prof. Dr. Jürgen Kocka. Moderiert wird das Gespräch von Wlodzimierz Borodziej.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/der_umsturz_von_1989_90_eine_revolution?nav_id=6879
    49 min
  • „Die Kunst auf den Barrikaden!“ Ikonische Dynamik von der Reformation bis zur Revolution
    Mit entblößtem Busen und der Trikolore in der Hand führt die Freiheit in Gestalt einer Frau das sich erhebende Volk an. Eugène Delacroix' Gemälde, das kurz nach der Julirevolution von 1830 entstanden ist, zählt zu den berühmtesten Ikonen, die Revolution, Rebellion und Aufstand bildlich thematisieren. Bis heute rekurrieren Protestformen auf dieses Bild der Frau mit nackter Brust, beispielsweise in der sogenannten Femen-Bewegung, bei der Aktivistinnen oben ohne demonstrieren. Die Kunsthistoriker Prof. Dr. Andreas Beyer von der Universität Basel und Prof. Dr. Michael Diers von der Humboldt-Universität Berlin diskutieren in ihrem Gespräch dieses und andere Bilder aus der Kunstgeschichte seit der Reformation, die Revolutionen und andere politische Umbrüche begleitet und vielleicht sogar ausgelöst haben.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc_kunst_auf_den_barrikaden
    57 min
  • Revolutionen im 20. Jahrhundert - und was kommt dann?
    Hat sich das Programm der Revolution heute erschöpft? Liegt es an Vorstellungen über Gewaltakte, die mit Revolutionen untrennbar verbunden zu sein scheinen, dass diese inzwischen eher negativ konnotiert sind? Wie blutig aber waren Revolutionen des 20. Jahrhunderts tatsächlich? Sind es eher zwischenstaatliche Kriege und Bürgerkriege, die infolge revolutionärer Umstürze zu großem Blutvergießen geführt haben? Darüber diskutieren der Osteuropa-Historiker Prof. Dr. Manfred Hildermeier von der Universität Göttingen, der Lateinamerika-Historiker Prof. Dr. Stefan Rinke von der Freien Universität Berlin sowie der Sinologe Prof. Dr. Rudolf G. Wagner von der Universität Heidelberg. Sie vergleichen dabei vor allem Revolutionen in Europa mit denen in Lateinamerika und Asien. Moderiert wird das Gespräch von der Historikerin und Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung Prof. Dr. Ute Frevert.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/revolutionen_im_20._jahrhundert_und_was_kommt_dann?nav_id=6878
    58 min
  • Wie revolutionär ist die Reformation?
    Die Frage, ob es sich bei der Reformation vor 500 Jahren um eine Revolution gehandelt hat, ist nicht neu. Schon im Umfeld der Französischen Revolution wurde darüber debattiert, ob die Reformation revolutionär gewesen sei? Wollte Luther tatsächlich eine Revolution? Ging es ihm um den politisch-sozialen Umbruch einer Ordnung oder eher um spirtuelle Erneuerung? Kann man im Mittelalter überhaupt revolutionär sein oder ist der Begriff der Revolution untrennbar mit der Moderne verbunden? Über diese und anschließende Fragen diskutieren die Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger von der Universität Münster, der Theologe Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf von der Universität München sowie der Journalist und Luther-Biograph Willi Winkler. Moderiert wird das Gespräch vom Theologen und Kirchenhistoriker Prof. Dr. Christoph Markschies.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/wie_revolutionaer_ist_die_reformation?nav_id=6877
    48 min
  • Sind Revolutionen noch möglich?
    Revolutionen scheinen heute einer vergangenen historischen Epoche anzugehören. Die letzten, an die man sich im Westen noch gerne erinnert, sind die Umstürze in der DDR und in den anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks. Aber auch in diesen Fällen ist man sich nicht immer sicher, inwiefern der Begriff der Revolution das Geschehen damals tatsächlich trifft. Zu sehr ist der Gedanke an eine Revolution mit exessiver Gewalt, viel Blut und langem Schrecken verbunden. Verglichen mit den großen Revolutionen von 1766, 1789, 1848 oder 1917 ist der Systemwechsel von 1989/90 vergleichsweise friedlich verlaufen. Heute spricht man auch deshalb lieber von Reformen, wenn es darum geht, Gesellschaften umzubauen. Ist das Konzept von Revolution sogesehen berechtigterweise keine Option mehr für politisches Handeln? Sind die (westlichen) Gesellschaften inzwischen so gut austariert, dass Revolutionen heute nicht mehr nötig sind? Fehlen die fundamentalen Gegensätze, aus denen eine revolutionäre Situation entstehen könnte? Kurz: Sind Revolutionen überhaupt noch möglich? Über diese Fragen diskutieren unter der Leitung des Historikers Prof. Dr. Francois Etienne der frühere Bundesaußenminster Joseph Fischer, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler und die Journalistin und Mitbegründerin von Attac Deutschland Jutta Sundermann.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sind_revolutionen_noch_moeglich?nav_id=6876
    56 min
  • Martin Grötschel | Eröffnung des Salons Sophie Charlotte
    Der „Salon Sophie Charlotte 2017“ stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von „Rebellionen, Revolutionen oder Reformen“. Was sind Ursachen, Chancen und Risiken dieser drei geschichtsmächtigen Kräfte? Mehr als 100 Mitwirkende, darunter Historiker, Sozial- und Islamwissenschaftler, Musik- und Literaturwissenschaftler, politische Aktivisten, Politiker a.D. und Politiktheoretiker, aber auch Natur- und Technikwissenschaftler stellten sich an diesem Abend diesen Fragen in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Der Päsident der Akademie, Prof. Dr. Martin Grötschel, hat den Abend eröffnet.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/martin_groetschel_eroeffnung_des_salons_sophie_charlotte?nav_id=6888
    15 min
  • Night of Artificial Creativity (Teil 3)
    Can AI be creative? Or is creativity one of the few realms where humans cannot be replaced by machines, software and automation? In cooperation with the Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, STATE presents an evening with talks, artist presentations and performances on the topic of Artificial Creativity, the final events in the academy’s two day program “How do new ideas come into being? Analog thinking in science and art — Leibniz’s idea of invention”. These sessions ask the question: Can AI be creative? Or is creativity one of the few realms where humans cannot be replaced by machines, software and automation? The evening ended with two performances: actors interpreting a new script written by Goodwin’s AI during the event, followed by Gamut Inc, an ensemble that uses custom-made computer-driven mechanical music-machines, and who has developed specialised live-control software which allows playing techniques not accessible to human performers.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/night_of_artificial_creativity_teil_3?nav_id=6770
    25 min
  • Night of Artificial Creativity (Teil 2)
    What does “artificial creativity” mean, and how does the notion we have of it challenge our idea of creativity and creation? Does artificial intelligence and creativity pose a threat to creativity and artistic creation? Could it do so in the near future, and could co-existence or even collaboration between human and artificial creativity be envisioned in a future of creative expression?
    These questions will be explored by Margaret Boden, in conversation with Ross Goodwin — AI researcher at New York University and creator of Sunspring’s AI script writer —, and artists Florian Dohmann (part of art collective YQP) and Roman Lipski, as they explore the analytic, critic and prophetic questions regarding artistic engagement with AI, cutting-edge scientific research and audience questions.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/night_of_artificial_creativity_teil_2?nav_id=6769
    1 hr 9 min
  • Night of Artificial Creativity (Teil 1)
    Can AI be creative? Or is creativity one of the few realms where humans cannot be replaced by machines, software and automation? In cooperation with the Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, STATE presents an evening with talks, artist presentations and performances on the topic of Artificial Creativity, the final events in the academy’s two day program “How do new ideas come into being? Analog thinking in science and art — Leibniz’s idea of invention”. These sessions ask the question: Can AI be creative? Or is creativity one of the few realms where humans cannot be replaced by machines, software and automation?
    The program will kick off with the screening of "Sunspring”, a short science fiction movie written entirely by AI. Then, our keynote speaker will be Margaret Boden, author of “Creativity and Art: Three Roads to Surprise” and research professor of cognitive science at Sussex University’s Department of Informatics.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/night_of_artificial_creativity_teil_1?nav_id=6677
    1 hr 15 min
  • Christina Schneider | Kreativität im Spannungsfeld von Determination und Kombinatorik in Leibniz Metaphysik
    Wo kommt in Leibniz' Metaphysik die Kreativität her, durch die Neues erst entstehen kann? Dieser Frage geht in ihrem Vortrag die Philosophin und Statistikerin PD Dr. Christina Schneider von der Ludwig-Maximilians-Universität München nach. Eine entscheidende Größe in Leibniz Denken ist dabei die Kombinatorik zu. Wie kann man Ideen miteinander kombinieren, um daraus neue Ideen zu entwickeln? Dass dabei dem Kalkül eine determinierende Rolle zukommt, führt letztlich auch zu der Frage, wie frei der Mensch in seiner Kreativität tatsächlich ist beziehungsweise sein kann.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/christina_schneider_kreativitaet_im_spannungsfeld_von_determination_und_kombinatorik_in_leibniz_metaphysik?nav_id=6676
    41 min

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