Berlin Mitte Talk

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Berlin Mitte Talk episodes

  • Wie wichtig ist der Dialog mit China, Thomas König?

    China bleibt für die deutsche Wirtschaft ein wichtiger, zugleich aber zunehmend schwieriger Markt. Politische Spannungen, wachsende Konkurrenz und die europäische Debatte über De-Risking verändern die Bedingungen für deutsche Unternehmen.

    Was bedeutet das konkret für die Unternehmen vor Ort? Wie blickt China auf Deutschland und Europa – und wie verändert sich dadurch auch die politische Interessenvertretung der deutschen Wirtschaft?

    Darüber spreche ich im Podcast mit Thomas König, Referatsleiter China bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer und beim Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft.

    Die Antworten gibt's im Podcast!

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    36 min
  • Was kann Berlin von anderen europäischen Metropolen lernen, Anna Auerbach?

    Bei der Europawahl vor zwei Jahren ist die Partei Volt in Berlin schon auf 4,8 Prozent gekommen. Nur 0,2 Prozent mehr würden reichen, um erstmals in einen deutschen Landtag zu kommen.

    Doch wie wahrscheinlich ist das? Wofür steht die Partei? Und welche Konzepte hat sie für Berlin?

    Darüber spreche ich heute mit der Berliner Spitzenkandidatin Anna Auerbach

    Die Antworten gibt's im Podcast!

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    39 min
  • Was hat die CDU in Berlin bisher erreicht, Lukas Krieger?

    Seit 2023 wird Berlin von einem CDU-Bürgermeister regiert. Was hat der CDU-geführte Senat in den vergangenen drei Jahren erreicht? Was hat die CDU in den kommenden Jahren mit der Stadt vor? Und wie möchte sie ihre potenziellen Koalitionspartner davon überzeugen?

    Darüber spreche ich im Podcast mit dem Mann sprechen, der den Wahlkampf der Berliner CDU als Generalsekretär zu verantworten hat: Lukas Krieger!

    Die Antworten gibt's im Podcast!

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    41 min
  • Mit wem würden Sie am liebsten regieren, Nina Stahr?

    „Politik ändern. Berlin bleiben.“ Dieser Slogan ziert das Wahlprogramm der Berliner Grünen. Was genau soll sich ändern? Welche Pläne haben die Grünen für die Stadt? Und mit wem möchten sie diese umsetzen?

    Darüber spreche ich im Podcast mit der Berliner Co-Vorsitzenden der Grünen, Nina Stahr.

    Die Antworten gibt's im Podcast!

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    46 min
  • Wie wollen Sie die fünf Prozent schaffen, Christoph Meyer?

    Berlin geht besser! Mit diesem Slogan zieht der Berliner FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer in den Wahlkampf. Meyer will für die FDP nach drei Jahren Abwesenheit zurück ins Berliner Abgeordnetenhaus führen – und setzt dabei auf ein klares Versprechen: Berlin soll wieder funktionieren.

    Wie groß ist das Comeback-Potenzial der FDP, warum sollen bürgerliche Wähler lieber FDP als CDU wählen und was würde ein Senat mit Christoph Meyer und der FDP anders machen?

    Die Antworten gibt's im Podcast!

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    48 min
  • Was sind jetzt die nächsten Schritte für die FDP, Timo Lochocki und Tobias Schmidt?

    Gast: Tobias Schmidt, Managing Editor von Politik & Kommunikation, war beim 77. FDP-Bundesparteitag vor Ort.

    Gast: Timo Lochocki, Politikprofessor an der Quadriga Hochschule Berlin.
    Host: Konrad Göke, Chefredakteur von Politik & Kommunikation

    Der Überraschungscoup:

    • [ca. 00:01:51] Statt abzukühlen sei die Temperatur im Saal nach der Verkündung der Gegenkandidatur Strack-Zimmermanns „eher gestiegen“, berichtet Schmidt — eine Stimmung zwischen freudiger Erregung und „totaler Entrüstung“.
    • [ca. 00:03:13] Joachim Stamp legt dem Tagungspräsidium eine Liste mit 33 Namen vor und schlägt Marie-Agnes Strack-Zimmermann als Gegenkandidatin vor; im Kubicki-Lager habe man fast von einem „Dolchstoß“ gesprochen, weil niemand damit gerechnet hatte.
    • [ca. 00:03:57] Schon in der Aussprache habe der sozialliberale Flügel das bisherige Verfahren mit Höne als Kubickis Stellvertreter als Einigung „im Hinterzimmer“ kritisiert, ordnet Schmidt ein — den Delegierten sei eine Richtungsentscheidung aus der Hand genommen worden.
    • Was die Wahlergebnisse verraten:

      • [ca. 00:05:27] Mit gezielten Angriffen auf Martin Hagen landet Strack-Zimmermann in ihrer Rede „ein paar Wirkungstreffer“ — der künftige Generalsekretär schneidet später ohne Gegenkandidaten schwächer ab als Kubicki in der Kampfabstimmung.
      • [ca. 00:05:55] Dass sich 40 Prozent ohne Wahlkampf mobilisieren ließen, wertet Schmidt als echte Überraschung und bezweifelt, dass Kubicki seine Härte durchhält — „man weiß jetzt, wo der Hammer hängt“.
      • [ca. 00:07:32] Lochocki hält die FDP dennoch für gut aufgestellt: Wähler entschieden sich erst vier bis sechs Wochen vor der Wahl, bis dahin erzeuge das interne „Ping-Pong“ wertvollen Nachrichtenwert.
      • Kubicki — Persönlichkeit statt Programm:

        • [ca. 00:09:48] Das stärkste Argument für Kubicki sei seine Bekanntheit über die Partei hinaus, beobachtet Schmidt: Man müsse nicht die Delegierten überzeugen, sondern die Wähler — Kubicki sei „das Asset“.
        • [ca. 00:11:02] Als Rechtsanwalt wisse er genau, „wie er Leute beleidigen kann, ohne dass es justiziabel wird“ — diese Selbstbeschreibung Kubickis zitiert Schmidt als Kern von dessen Auftreten.
        • [ca. 00:13:18] Schmidt verweist auf Martin Hagen als „Gehirn“ der Operation: Der frühere Geschäftsführer des Think Tanks R21 stehe für ein bewusst „konservatives“, nicht liberal-konservatives Profil.
        • Die strategische Grundfrage:

          • [ca. 00:14:40] Ist es für eine kleine Partei sinnvoll, „mit der Schrotflinte“ viele Gruppen anzusprechen, statt sich auf eine Wählergruppe zu fokussieren? Mit dieser Frage eröffnet Göke die Strategiedebatte.
          • [ca. 00:17:26] Entscheidend sei die „Wohl-und-Wehe-Frage“, erklärt Lochocki: ob die FDP wirtschafts- und sozialpolitische Themen besetzt oder den Kulturkampf — das wiege schwerer als das Links-Rechts-Schema.
          • Freiheit als Kernthema:

            • [ca. 00:18:15] Auf dem Parteitag sei kaum über Wirtschaft, dafür viel über Meinungsfreiheit gesprochen worden, widerspricht Schmidt aus eigener Anschauung: Auf die Frage nach Strafanzeigen wegen Politikerbeleidigung (Paragraf 188) habe Kubicki „null“ geantwortet und Applaus geerntet.
            • [ca. 00:18:49] Was die FDP gerade am meisten brauche, sei „eine neue Pandemie“, bringt Schmidt das Freiheitsthema scherzhaft auf den Punkt — dann hätten ihre freiheitsrechtlichen Themen wieder Konjunktur.
            • Medien und Sichtbarkeit:

              • [ca. 00:20:56] Zwischen 2013 und 2017 sei außer Christian Lindner kaum ein FDP-Politiker medial präsent gewesen, argumentiert Lochocki — die Konzentration auf eine glaubwürdige Spitzenperson genüge.
              • [ca. 00:25:57] Gegenüber der AfD sieht Lochocki die FDP im Vorteil: Die Leitmedien suchten „händeringend“ nach jemandem rechts der Friedrich-Merz-CDU, dem man „unbedenklich das Wort erteilen kann“.
              • Eine oder zwei liberale Parteien?:

                • [ca. 00:29:59] Eine Spaltung in eine links- und eine rechtsliberale Partei hält Schmidt für nicht überlebensfähig: Die Basis des Liberalismus in Deutschland sei zu schmal — die historische Leistung von Theodor Heuss bleibe der richtige Weg.
                • [ca. 00:32:35] Eine wirtschaftspolitische Positionierung rechts der Union sei „so schwer wie ein Matchbox-Auto auf dem Realparkplatz zu parken“, sagt Lochocki: Dort sei so viel Platz, dass dies „die Gewinnerformel für die nächsten zwei, drei Jahre“ wäre, während der Kulturkampf die FDP in der Regierung nach unten ziehe.
                • Die entscheidende Hürde:

                  • [ca. 00:34:01] Das genaue Wählerpotenzial sei nebensächlich, hält Lochocki fest: Entscheidend sei allein, ob die FDP über fünf Prozent komme und damit „die ganze Koalitionsarithmetik“ verändere — und der Union bürgerliche Mehrheiten ohne die AfD ermögliche.
                  • NRW als letzte Chance:

                    • [ca. 00:36:12] Durch den Parteitag sieht Schmidt vor allem Henning Höne beschädigt: Vom Brückenbauer des Strack-Zimmermann-Flügels zum Kubicki-Unterstützer gewechselt, erhielt er nur 71 Prozent — während seiner Rede habe sich die Halle geleert.
                    • [ca. 00:40:39] Die NRW-Wahl im April sei die wichtigste bis zur Bundestagswahl, sagt Schmidt: Gehe sie verloren, finde sich „irgendein Verwalter der Konkursmasse“.
                    • Im Osten Retter der Demokratie?:

                      • [ca. 00:41:15] Ein Drittel bis die Hälfte der ostdeutschen AfD-Wähler schwanke und suche eine demokratische Alternative, legt Lochocki seine steile These dar — die FDP müsse jeden fünften AfD-Wähler gewinnen, um über fünf Prozent zu kommen.
                      • [ca. 00:43:37] Käme die FDP im Osten über die Hürde und nähme der AfD die Alleinregierung, rette sie damit ausgerechnet Friedrich Merz „seinen Job“ — das Paradox, auf das Lochocki hinausläuft.
                      • [ca. 00:44:06] Zum Abschluss verspricht sich Lochocki und sagt „AfD“ statt „FDP“; Göke kommentiert den Versprecher als vielsagenden „Konnex“.
                      • 45 min
                      • Was können wir von der Kubicki-FDP erwarten, Thomas Sigmund?

                        Gut zwei Wochen vor dem Bundesparteitag der FDP in Berlin ist der interne Machtkampf um den Parteivorsitz entschieden. NRW-Landeschef Henning Höne zieht seine Kandidatur zurück und schließt sich Wolfgang Kubicki an. Der 74-jährige wird damit (zunächst einmal für ein Jahr) neuer FDP-Parteivorsitzender, Höne wird Stellvertreter.

                        Kubicki hat nun die Aufgabe, die FDP in insgesamt sieben Landtagswahlen im Laufe des nächsten Jahres zu führen. Auf dem Spiel steht nicht weniger als das langfristige Überleben der Partei.

                        Wie ist diese vorzeitige Einigung zu bewerten und was können wir von der neuen Kubicki-FDP personell und inhaltlich erwarten? Das frage ich heute Thomas Sigmund, Leiter des Meinungsressorts beim Handelsblatt und Kenner der Partei.

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                        32 min
                      • Regierungskrise im Vereinigten Königreich - Wird Keir Starmer jetzt gestürzt, Jochen Bittner?

                        Der britische Premierminister Keir Starmer fürchtet um seinen Job. Zahlreiche Abgeordnete der regierenden Labour Party fordern öffentlich seinen Rücktritt, Regierungsmitglieder wie Gesundheitsminister Wes Streeting sind zurückgetreten und fordern Starmer heraus.

                        Was sind die Gründe für Starmers Unbeliebtheit? Wird eine Ablösung die Regierung retten? Und in welche Richtung entwickelt sich das Parteiensystem im Vereinigten Königreich nach den Ergebnissen der jüngsten Kommunalwahlen?

                        Darüber spreche ich mit Jochen Bittner, Großbritannien-Korrespondent für die Zeit in London und täglicher Beobachter der Politik in Westminster.

                        Die Antworten gibt's im Podcast!

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                        38 min
                      • Wie viel Humor verträgt die Politik, Ricarda Lang?

                        Am Sonntag, 10. Mai, fand in Berlin die Social Media Academy der Heinrich-Böll-Stiftung statt, der parteinahen Stiftung von Bündnis 90 / Die Grünen. Das Highlight zum Abschluss der zweitägigen Konferenz bildete ein Interview über authentische Kommunikation und Humor in der Politik, das "Berlin Mitte Talk"-Host Tobias Schmidt mit der ehemaligen Grünen-Parteivorsitzenden Ricarda Lang führen durfte. Heraus gekommen ist ein kurzweiliges Gespräch über die Frage, wie viel Humor Politik verträgt, wie eine authentische Social-Media-Kommunikation gelingt und wo der schmale Grat zwischen lustig und cringe verläuft.

                        Hört rein!

                        1 hr 2 min
                      • Ein Jahr Merz'sche Kanzler-Kommunikation, mit Béla Anda

                        Seit einem Jahr ist Friedrich Merz Bundeskanzler - und hat seitdem kaum ein kommunikatives Fettnäpfchen ausgelassen. Mit Béla Anda, dem ehemaligen Regierungssprecher von Bundeskanzler Gerhard Schröder, spreche ich über die wacklige Kanzler-Kommunikation von Friedrich Merz und erhalte einen Einblick in die Gewerke des Bundespresseamtes, das Binnenverhältnis zwischen einem Kanzler und seinem Sprecher sowie die Kommunikationsstrategie rund um die größte Sozialstaatsreform unserer Zeit.

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                        37 min

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                      Der Podcast von politik&kommunikation. Einmal pro Woche spricht Moderator und Podcast-Host Tobias Schmidt mit einem Gast aus dem politischen Berlin darüber, was die Hauptstadt bewegt.