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Wir befinden uns am Ende einer turbulenten parlamentarischen Sitzungswoche, die ich im Podcast mit meinem Gast Julius Betschka vom Stern bespreche. Vor allem am Dienstag ging es hoch her: Zunächst veröffentlichte die Junge Gruppe der Unionsfraktion einen Beschluss, in dem sie ankündigt, die Rentenreform, auf die sich Union und SPD letzte Woche im Koalitionsausschuss erst geeinigt hatten, nicht mittragen zu wollen. Später am Tag sorgte dann auch die SPD Ihrerseits für Schlagzeilen, als der SPD-Verteidigungsminister einen Kompromiss der beiden Koalitionsfraktionen zur Wiedereinsetzung der Wehrpflicht blockierte.
Und schließlich gab es dann noch eine sehr aufsehenerregende Titelgeschichte des Stern. Am Sonntag kommt die CDU-Führung zu einer eintägigen Strategieklausur zusammen und möchte darüber beraten, wie man künftig mit der AfD umgehen sollte. Im Vorfeld haben zwei ehemalige Spitzenpolitiker der Union und ein prominenter parteinaher Historiker im Stern eine „kritische Bestandsprüfung“ der Brandmauer gefordert. Was die drei umtreibt, auf welche Resonanz sie gestoßen sind und was inhaltlich von den Forderungen zu halten ist, konnte ich mit dem Mit-Autor der Titelgeschichte besprechen.
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Mit der Politikwissenschaftlerin und Russland-Expertin Dr. Sarah Pagung spreche ich über ein Thema, dass uns seit gut einem Monat leider immer wieder beschäftigt: Die wiederholte russische Aggression an der NATO-Ostflanke. Wobei es sich inzwischen nicht mehr nur auf die östliche EU-Außengrenze beschränkt. Seit Wochen häufen sich Meldungen über russische Drohnen, die in den Luftraum europäischer Staaten eindringen, über mysteriöse Überflüge, elektronische Störaktionen und über neue Verteidigungsinitiativen der EU und der NATO.
Diese Vorfälle werfen Fragen auf: Was bezweckt Russland damit? Wie reagiert Europa – militärisch, politisch und gesellschaftlich? Und was bedeutet das langfristig für unsere Sicherheit?
Die Antworten gibt's im Podcast:
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Am Freitag feiern wir 35 Jahre Deutsche Einheit! In dieser Folge spreche ich mit Peter Voß, der als Leiter der ZDF-Hauptredaktion „Aktuelles“ und Moderator des heute-Journals Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre hautnah die Zeit zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung begleitet hat. Aus erster Hand erzählt er von seinen Begegnungen mit Bundeskanzler Helmut Kohl, Außenminister Hans-Dietrich Genscher und den außenpolitischen Berater Horst Teltschik und gibt einen Einblick in die Dynamiken dieser Zeit.
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Am kommenden Sonntag finden in Nordrhein-Westfalen die Stichwahlen zu den Kommunalwahlen statt: Insgesamt stehen 21 Oberbürgermeisterposten und 15 landratsposten zur Wahl. Besonders im Fokus: Die beiden Duelle SPD vs. AfD in Duisburg und Gelsenkirchen, sowie CDU vs. AfD in Hagen.
Einer, der ganz genau hinschaut, ist der CDU-Europa-Abgeordnete Dennis Radtke aus Bochum-Wattenscheid. Mit ihm spreche ich aber nicht nur über die Stichwahl in NRW, sondern auch über die Rolle der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), deren Vorsitzender Radtke ist, innerhalb der CDU. Am Wochenende traf sich die CDA zum Bundesausschuss in Frankfurt und sparte dabei nicht mit Kritik an so mancher sozialpolitischer Aussage, die aktuell aus der CDU zu hören ist.
Ich sprach mit ihm über den angekündigten Herbst der Reformen, den Stand des Sozialflügels in der CDU und - wie man das im Ruhrgebiet so macht - natürlich auch über Fußball.
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„Was darf Israel?“ Kaum eine Frage ist in den vergangenen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, kontroverser diskutiert worden – sowohl auf der Linken, als auch auf der Rechten. „Was darf Israel?“ ist konsequenterweise auch der provokante Titel eines Buchs, das in der vergangenen Woche im dtv-Verlag erscheinen ist. Der Publizist Hamed Abdel-Samad und der Journalist Philipp Peyman Engel gehen dieser Frage in Form eines Briefwechsels nach, in dem beide zwischen April und Juni 2025 ihre Argumente austauschen und dabei tief in die Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes eintauchen.
Ich hatte in der vergangenen Woche die Möglichkeit, mit beiden zu sprechen. Wie auch in Ihrem Buch haben beide inhaltlich schlussendlich nicht zusammengefunden, dennoch endet das Buch, wie auch das Gespräch im Podcast, versöhnlich: In der Hoffnung, dass ein Gespräch wie das zwischen Hamed Abdel-Samad und Philipp Peyman Engel beispielhaft für eine breite gesellschaftliche Debatte stehen kann, die wir in der Offenheit grade nicht führen.
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In dieser Spezial-Folge des Podcaste Berlin-Mitte-Talk live vom Kommunikationskongress in Berlin, der wichtigsten jährlichen Veranstaltung für Kommunikationsverantwortliche und PR-Menschen in der gesamten DACH-Region, spreche ich mit dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Bodo Ramelow von den Linken darüber, wie staatspolitische Verantwortung in der Opposition aussehen kann.
Fest steht: Die Linke wird in der laufenden Legislaturperiode gebraucht werden - bei Grundgesetzänderungen und bei Wahlen der Richter zum Bundesverfassungsgericht. Arbeiten die Linken als konstruktive Opposition mit der Regierung zusammen, wie schon bei Sondervermögen und Kanzlerwahl, oder wählen die Linken den Weg in die Fundamentalopposition?
Die Antworten gibt's im Podcast:
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In diesen Tagen jährt sich zum zehnten Mal das, was allgemein als Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise angesehen wird: Die Grenzoffenhaltung, bzw. die nicht erfolgte Schließung der deutsch-österreichischen Grenze in der Nacht von 4. auf den 5. September 2015. Zwischen September 2015 und März 2016 kamen insgesamt mehr als eine Millionen Geflüchtete über die Balkan-Route nach Deutschland – die meisten von ihnen aus den Bürgerkriegsländern Syrien und Afghanistan.
Wie gut hat es mit der Integration dieser Menschen geklappt? Wie haben sich die migrantischen Communities durch die Neuankömmlinge verändert? Und was hat das mit der aufnehmenden Gesellschaft gemacht? Wohin hat sich der deutsche Diskurs rund um Geflüchtete in den letzten 10 Jahren entwickelt?
Die Antworten gibt's im Podcast:
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Im August 2025 lag die AfD zum ersten Mal in einer bundesweiten Umfrage auf dem ersten Platz: Bei Forsa, mit 26 zu 24 Prozentpunkten vor der Union. Unter normalen Umständen würde man von ihr als der "Partei der Stunde" sprechen.
Da jedoch weder die Zeiten, noch die Partei als normal gelten können, hatte ich Fragen: An Ann-Katrin Müller aus der Spiegel-Hauptstadtredaktion. Was macht die AfD aktuell so stark? Was hat es mit dem ominösen Strategiepapier zur Übernahme von Regierungsverantwortung auf sich? Wer sind die Strippenzieher der AfD-internen Lager? Und erwartet uns bei der NRW-Kommunalwahl im Ruhrgebiet unser blaues Wunder?
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Sie sieht sich als eine der wenigen dezidiert konservativen Stimmen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und damit als Gegengewicht und Korrektiv zu einer vermeintlichen links-grünen Meinungs(über)macht: Die Journalistin und Moderatorin Julia Ruhs vom Bayrischen Rundfunk fiel früh mit einer klaren Haltung und markigen Sprüchen zu Themen wie Gendern und Migration auf. Eingebracht hat ihr diese Rolle nicht nur ihr eigenes Format "Klar" im NDR und eine eigene Kolumne im Magazin Focus, sondern auch einen Buchvertrag. In ihrem neuen Buch "Links-Grüne Meinungsmacht - Die Spaltung unseres Landes“, erschienen im Langen-Müller-Verlag München, beschreibt sie, was aus ihrer Sicht falsch läuft - im Journalismus und im Diskurs in Deutschland generell.
Ich hatte Fragen, und die habe ich ihr im Gespräch gestellt. Die Antworten gibt's im Podcast, das Buch gibt's hier.
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Die parlamentarische Sommerpause ist auch die Zeit für Sommerreisen. Handelsblatt-Korrespondent Julian Olk hat sowohl Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche als auch die beiden Grünen Co-Vorsitzenden Franziska Brantner und Felix Banaszak begleitet, die quer durch Deutschland unterwegs sind. Mit den frischen Eindrücken seiner Reisen analysiert er die ersten 100 Tage von Reiche als Wirtschaftsministerin und die Dynamik der Grünen-Führung in der Opposition.
Wie macht sich Katherina Reiche im zurechtgestutzten Wirtschaftsministerium und auch welche Köpfe setzt sie? Wer hat im Grünen-Quartett (Neben Brantner und Banaszak noch die beiden Co-Fraktionschefinnen Britta Haßelmann und Katharina Dröge) den Hut auf? Und warum macht Friedrich Merz bisher eigentlich so viele Fehler?
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