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Teil 1 – Die Grundfragen klären
Wonach suche ich genau? Welche Aufgaben soll die Agentur übernehmen?
Grundsätzlich kann man sagen, gibt es drei Möglichkeiten zur Zusammenarbeit:
Welche Ergebnisse erhoffe ich mir durch die Zusammenarbeit mit der Agentur?
Welches Budget möchte bzw. kann ich monatlich investieren?
Budget ist immer ein schweres Thema, gerade dann, wenn man über Dienstleistungen verhandelt, mit denen der potentielle Kunde bzw. die Patientenbesitzerinnen noch gar keine Erfahrungswerte haben.
Möchte man einen Bereich entwickeln, dessen Auswirkungen nur schwer kurzfristig messbar sind, sollte man andere Maßstäbe ansetzen als bei Bereichen, die direkt für Umsatz sorgen sollen. Ein Beispiel hierfür wäre das Erstellen und Veröffentlichen von Social Media Beiträgen vs. dem Fahren von Google Ads. Beim zweiten Fall zählen die Ergebnisse! Im ersten Fall kann der Maßstab auch sein, ob man den Bereich überhaupt ohne die Agentur bespielen würde (weil man hierfür zum Beispiel nie gesondert jemanden einstellen würde). In dem Fall können sich beispielsweise 450 € Betreuungspauschale pro Monat natürlich rechnen, weil ein 450 € Job einem Arbeitgeber mehr kostet
Macht eine Beratung in meinem konkretem Fall Sinn?
Ein Bereich, in dem es immer wieder zu Enttäuschungen kommt, ist das Thema Beratung. In vielen Branchen ist es üblich, dass man als Unternehmen von externen Experten beraten wird. Diesem Gedanken bleiben nach wie vor viele treu, ohne dabei den Transfer auf die praktische Umsetzung zu bedenken.
Hier mal ein paar Fallbeispiele:
Case 1: ich stecke bereits seit langem selbst in der Umsetzung und bin in einem Bereich an einen Punkt gekommen, an dem ich nicht weiterkomme.
Case 2: ich stehe völlig am Anfang und sehe den „Wald vor lauter Bäumen nicht“ - wo soll ich überhaupt beginnen?!
In beiden Fällen macht eine gute Beratung Sinn, weil das Expertenwissen einen von Punkt A nach B befördert und dabei hilft Ressourcen einzusparen und eine klare Linie zu finden. Im Bestfall haben die Berater*innen viele Fehler bereits selbst gemacht und können so proaktiv dabei helfen entsprechende Gefahrenherde zu umschiffen.
Fälle, in denen Beratung keinen Sinn macht, sind immer die, in denen das Problem in einem völlig anderen Bereich liegt. Zum Beispiel die Themen "(Wo)Manpower", fehlendes Budget oder schlichtweg ein Mangel an Zeit. Hier entsteht regelmäßig Frustration, da die Inhalte der Beratung – selbst, wenn sie erstklassig waren – nicht umgesetzt werden können!
Soll die Zusammenarbeit irgendwann enden? Wenn ja, wann genau?
Hier sind Frustrationen vorprogrammiert – auf beiden Seiten! Denn dem Auftraggeber wird es irgendwann zu teuer – und er bricht die Zusammenarbeit ab – wodurch die Agentur wiederum an einen Punkt kommt, an dem die (selbst gesetzten) Ziele noch nicht erreicht sind; so ziehen beide Parteien das schlechteste aus der Zusammenarbeit!
Diese Frage fast eigentlich alle Punkte vorher zusammen. Nur, wenn beide Seiten genau wissen, was sie wollen, kann auf diese Punkte auch gezielt hingearbeitet werden. Ansonsten entstehen an vielen Stellen oft Missverständnisse, die für beide Seiten zum berühmt berüchtigten „Geschmäckle“ führen.
Teil 2 – Zusammenfassung und Abschluss
Die Arbeit mit einer Agentur kann für beide Seiten erstklassig sein – sofern beide Seiten wissen, woran überhaupt gearbeitet wird!
Agenturen erfüllen einen ganz bestimmten Zweck, sind oft aber die falsche Lösung für ein spezifisches Problem – die Erwartungen und konkreten Teilbereiche gilt es vorab zu benennen und zu konkretisieren. Kommt man als Praxis zum Zwischenergebnis, dass man für die Zusammenarbeit mit einer Agentur noch nicht bereit ist, weil die eigenen Strukturen noch nicht stimmen, dann ist dies besser als die falschen Erwarten an einen Dienstleister zu stellen à diese werden im Regelfall nämlich nicht erfüllt.
Wie immer gilt die Devise: erst das eigene Konstrukt analysieren und genau definieren, was man benötigt – und was man sich leisten kann. Erst im nächsten Schritt sollte man auf die Suche gehen
Weiterführende Links
Ein bisschen schamlose Werbung zu Richards Social Media Agentur Di.Ri Social Media - https://diri-socialmedia.de
Und noch mehr schamlose Werbung zu entermedia – Film- und Videoproduzent und für uns diejenigen, den Podcast überhaupt erst möglich gemacht haben - https://www.entermedia.de
Einleitung
LinkedIn selbst gehört zum Microsoft Konzern und hat mittlerweile über 756 Millionen Nutzer*innen weltweit. Für viele ist LinkedIn DER Inbegriff einer funktionierenden B2B-Plattform (XING wurde hier aus unserer Sicht längst abgehängt). Grundsätzlich gibt es auf LinkedIn private Profile und Unternehmensprofile. Im Fokus stehen natürlich eher die privaten Profile, welche entsprechend gepflegt und aufbereitet werden können. Nichtsdestotrotz sind je nach Branche einige Unternehmen sehr aktiv auf LinkedIn unterwegs.
LinkedIn ist zwar vermeintlich eine B2B Plattform…der Content wird allerdings von Menschen für Menschen produziert! Das sieht man auch in der Entwicklung der letzten Monate, wo Inhalte immer persönlicher werden. Es bleiben vor allem die Inhalte hängen, die eine Story erzählen und die Emotionen beim Gegenüber ansprechen!
Marketing auf LinkedIn – Wie können Tierärztinnen und Tierärzte LinkedIn grundsätzlich einsetzen?
Zunächst die Frage aller Fragen: macht LinkedIn für Tierärzte überhaupt Sinn?!
Weiterführende Links & Quellen:
https://www.futurebiz.de/artikel/linkedin-statistiken/
Rückblick und Einleitung
Wenn wir noch einmal auf die letzte Folge mit Jan zurückblicken, dann kamen wir ebenfalls zu folgendem Schluss…auch beim Thema Online-Marketing geht es darum sich schnell und flexibel an neue Situationen und Kanäle anzupassen – diese zu verstehen, zu nutzen und für die eigenen Ziele einzusetzen (vgl. Lösen eines Problems). Frühestmöglich eine Affinität für die zum Teil komplexen digitalen Themengebiete zu entwickeln ist sicherlich hilfreich dabei. Es könnte daher durchaus Sinn machen, wichtige Themen der digitalen Transformation bereits in das Studium zu integrieren. Denn wie immer im Leben: je größer, komplexer – und daher auch einschüchternder – ein Themenbereich ist, desto eher neigen wir dazu diesen vor uns herzuschieben. Und gerade unter diesem Aspekt wird es besonders schwer sich die nötigen Kompetenzen für die Digitalisierung anzueignen, wenn man nebenbei noch seinen hektischen Praxisalltag zu „handeln“ hat.
Die digitale Kompetenz ist eine Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts. Ihre Förderung und die Ausschöpfung des Potenzials digitaler Medien für das Lehren und Lernen, erfordern von den Lehrenden ein immer breiteres Spektrum an Kompetenzen. Der DigCompEdu Rahmen beschreibt die digitale Kompetenz von Lehrenden und richtet sich an Lehrende auf allen Bildungsebenen, von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen bis hin zur Hochschul- und Erwachsenenbildung.
Quelle:
Kompetenzfelder nach DigComp2.0
Quelle:
Diskussion
Digitale Kompetenzen sind der Dreh- und Angelpunkt vieler Diskussionen. Egal aus welcher Perspektive eine Annäherung an eine digitale Transformation erfolgt, es kommt stets zu den folgenden Thesen, Fragen und Forderungen:
These:
Frage:
Forderungen zur Bundestagswahl 2021 (bpt): Tierärztemangel – Jetzt Gegensteuern!
Links und Informationen
https://epale.ec.europa.eu/de/blog/oer-digital-skills-competences-adult-learners
https://ec.europa.eu/jrc/sites/jrcsh/files/digcompedu_leaflet_de-2018-09-21pdf.pdf
https://epale.ec.europa.eu/de/content/neue-fassung-des-referenzrahmens-fuer-digitale-kompetenzen
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/initiative-digitale-bildung-1860856
https://intern.tieraerzteverband.de/bpt/aktuelles/meldungen/Dokumente/2021-06-15_F…
EHLERS JP und NITSCHE J (2021): Digitale Lernkompetenz. In: MATUSIEWICZ D und WERNER JA (Hrsg.): Future Skills in Medizin und Gesundheit. MWV, Berlin, 214-219
Rückblick und Hintergründe
Unser Fazit der Folge #16 war, dass die digitale Transformation sich auch in der Tiermedizin stetig weiterentwickeln und sukzessive Einkehr in der Praxisalltag finden wird. An vielen Stellen werden wir mit technischen Innovationen konfrontiert werden, die uns zunächst vermeintlich überfordern. Trotzdem haben alle Innovationen grundsätzlich das Potential das eigene (Praxis-)Leben – vor allem aber auch das der Kundinnen und Kunden – nachhaltig zu verbessern. Ob wir uns auf diese Digitalisierungsthemen einlassen, ist eine Frage, die jeder für sich persönlich klären muss.
Gemeinsame Diskussion
Background
Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass neuronale Strukturen, die auf primäre und sekundäre Belohnungen reagieren, auch an der Verarbeitung von sozialen Belohnungen beteiligt sind. Das "Like" - ein beliebtes Feature in sozialen Medien - teilt Eigenschaften mit monetären und sozialen Belohnungen als ein Mittel des Feedbacks, welches verstärkendes Lernen (reinforcement learning) beeinflusst. Trotz der Allgegenwärtigkeit des "Like" ist wenig über die neuronalen Korrelate des Feedbacks an andere bekannt. In dieser Studie haben wir die neuronalen Korrelate des Verteilens von Likes an andere auf sozialen Medien kartiert. Achtundfünfzig Jugendliche und junge Erwachsene absolvierten im MRT-Scanner eine Aufgabe, die die soziale Foto-Sharing-App Instagram nachahmte. Wir untersuchten die neuronalen Reaktionen, wenn die Teilnehmer anderen ein positives Feedback gaben. Die Erfahrung, anderen in sozialen Medien Likes zu geben, war mit der Aktivierung von Gehirnkreisen verbunden, die mit Belohnung zu tun haben. Das Bereitstellen von Likes war auch mit der Aktivierung von Hirnregionen verbunden, die an der Verarbeitung von Belohnungen und an exekutiven Funktionen beteiligt sind.
Quelle:
Gemeinsame Diskussion
Welche Perspektiven gibt es? Für wen sind Follower und Likes enorm wichtig und was haben Tierärztinnen und Tierärzte damit zu tun?
Wie kann ich Likes und positive Interaktionen fördern?
Was verhindert Likes und das “Folgen” von Personen? Gibt es potentielle Gefahren Tierärztinnen und Tierärzte? Wenn ja, welche?
Wie kann ich Gefahren aus dem Weg gehen und wie reagiere ich adäquat?
Um dieses Thema "Instagram Stories" im Detail abzuarbeiten und wertvolle Insights für die Praxis zu bekommen, haben wir jemanden eingeladen, dessen Stories wir nicht nur gerne selbst konsumieren, sondern die auch ganz gut aufzeigen, wie die Stories im (Marketing) Alltag strategisch eingesetzt werden können.
Teil I – Allgemeine Fragen zu Instagram Stories
Teil II – Produktion von Instagram Stories – worauf gilt es zu achten?
Teil III – Tipps & Tricks für alle, die selbst mit Instagram Stories starten möchten
Top Tipps für Instagram Stories von Daniela:
Informationen & Links:
http://www.praxis-krause-erl.de
https://www.instagram.com/drdees_vet_life/
https://diri-socialmedia.de/instagram-marketing-agentur/
https://www.instagram.com/bestandsbuch_tiermedizin/
Teil I - Einleitung
YouTube hat mittlerweile über 1,9 Milliarden monatlich aktive Nutzer, jede Minute werden ca. 400 Stunden Videomaterial hochgeladen und täglich werden über 1 Milliarde Stunden an YouTube Videos angesehen - mehr als auf Netflix und Facebook zusammen!
Teil II - Allgemeine Fragen zu YouTube
Gemeinsam mit Karim bearbeiten und diskutieren wir zu folgenden Fragen:
Teil III - Marketing auf YouTube
Es geht weiter mit…
Teil IV - Produktion von Inhalten auf YouTube für die Praxis
Und zu guter Letzt:
TOP TIPPS:
1.) Guter Ton ist auch bei bewegten Bildern/Videos sehr wichtig!
2.) Produziert gute Themen mit guter Intention!
3.) Seid mit Spaß bei der Sache!
Links:
https://www.instagram.com/DerYoutubeTierarzt/
https://www.youtube.com/c/DerTierarzt/featured
https://www.brandwatch.com/de/blog/statistiken-youtube/
https://www.youtube.com/user/caseyneistat
https://www.youtube.com/watch?v=WxfZkMm3wcg&ab_channel=CaseyNeistat
https://www.youtube.com/watch?v=ZwYy4scOJi8&ab_channel=CaseyNeistat
„Life - Long - Learning“ - Was fördert diese Lebenseinstellung?
Ganz klar: das Internet! Neue Informationen sind nur eine Suche auf Google entfernt die Anmeldung bei einem Online- oder Zertifizierungskurs dauert nur wenige Minuten und Bücher können bequem nach Hause bestellt werden.
Die Herausforderung dabei ist die eigene Zeit mit Blick auf das Thema „Lernen“ so clever wie möglich zu nutzen.
Besonders diese Folge liegt uns am Herzen, weil wir beide aus eigener Erfahrung sagen können, dass wir erst Wege finden mussten, um mit der Flut an Informationen überhaupt zurechtzukommen.
Die Challenge: man arbeitet sich zu Beginn extrem intensiv in verschiedene Themen ein und startet. Anschließend bemerkt man, dass die Zeit mehr und mehr zur absoluten Mangelware wird. Trotzdem gibt es extrem viele spannende neue Themen, die grundsätzlich interessant für einen klingen… wie also vorgehen?
Ziele der Folge heute sind…zum einen Tipps & Trick liefern, wie das eigene Lernen strukturiert werden kann und um anderen einige Quellen aufzeigen, wo wir glauben gute Informationen zu finden.
Tipp 1: Eine „Relevante-Themen-Mindmap” erstellen
Gerade zum Start kann es Sinn machen eine übersichtliche Mindmap zu erstellen:
Tipp 2: Problem- und themenbezogen nach Input suchen
Achtung: die Online Marketing Welt ist thementechnisch extrem breit! Gerade als wissbegierige Person, die hier entsprechende Ambitionen mitbringt, läuft man Gefahr immer wieder ein neues „Nugget“ zu finden, mit welchem man sich unbedingt beschäftigen muss!
Auch hier wieder ableitend von der eigenen Mindmap arbeiten; welche Themen sind wirklich relevant für meinen Unternehmenserfolg? Was kann und will ich auslagern? Was will und muss ich selbst machen?
Tipp 3: Zertifizierungen nutzen – allerdings nur, wenn die Lerninhalte voll passen
Zertifizierungskurse können ein guter Weg sein, um das eigene Wissen auf- und auszubauen
Beispiele:
Gefahr allerdings hier in einen „Zertifizierungswahn“ zu verfallen! Nicht alle Zertifizierungen machen Sinn, kosten aber natürlich immer Geld und vor allem Zeit!
Tipp 4: Workshops besuchen und dabei auch ruhig investieren – solange das Feedback stimmt
Auch Workshops halten wir für extrem sinnvoll – online wie offline! Besonders wertvoll sind sie dann, wenn man auch wirklich etwas in die Tat umsetzen und das eigene Wissen anwenden muss.
Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass vor allem "Teams" von einem Workshop-Tag profitieren können. Ob das Ganze hilft, hängt allerdings von der späteren Umsetzung ab.
Tipp 5: Mit einem personalisierten Feed immer auf dem Laufenden bleiben
Persönlich finden wir es extrem schwer, ständig auf dem Laufenden zu bleiben und immer die aktuellsten und wichtigsten Infos zur Hand zu haben.
Ein Best Practice ist hier auf Feedly (https://feedly.com/) zu setzen und so die wichtigsten Infos von den wichtigsten Blogs quasi bündeln zu lassen (Feedly = Nachrichtenaggregator / RSS-Feed).
Achtung: in diesem Bereich nicht der falschen Produktivität verfallen und sich einfach nur mit dem Abhaken von Artikeln beschäftigen ;)
Tipp 6: Bei offenen Fragen / großen „Roadblocks“ einen Experten kontaktieren, auch wenn dies mit Kosten verbunden ist
Ein Punkt, der ebenfalls unglaublich wichtig ist (und das nicht, weil wir auch beraten), weil wir bei dem Thema in der Vergangenheit so unglaublich viel Zeit verschwendet haben!
Intensive Recherchen, auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen…hier haben Experten die Antwort oft direkt parat / und im Endeffekt klopft einem keiner auf die Schulter, wenn man Stunden damit verbracht hat ein Problem zu lösen :)
Tipp 7: Marketing Bücher studieren – vor allem Werke aus den USA
Ein offensichtlicher Tipp, zu dem wir ja auch schon eine Folge gemacht haben (Folge 15)
Wichtig ist es wirklich mit den Büchern zu arbeiten! Wenn die Aufforderung etwas auszufüllen oder Fragen zu beantworten, dann auch machen!
Vielleicht hierzu noch eine subjektive Meinung: wir finden, dass Bücher aus den USA teilweise nicht nur kreativer sind, sondern mit den Inhalten auch aktiv vermitteln wollen, dass der Konsument im Vordergrund des Contents steht.
Tipp 8: Austausch mit Gleichgesinnten – kann immer eine Quelle guter Inspirationen sein
Abschließender Tipp
Wichtige Erkenntnis von Richard: Irgendwann mit dem Lernen neuer, großer Bereiche aufhören; es wird nicht möglich sein Social Media Marketing, Fotografie, Videoschnitt und Programmierung gut unter einen Hut zu bekommen; Fokus auf einige Kernbereiche und in diesen extrem gut werden!
Erkenntnis von Marc: Monatliche - / vierteljährliche Lernziele setzen, messen, diese dann abfeiern oder korrigieren;)
Weitere Informationen und Links:
https://diri-socialmedia.de/marketing-buecher/
https://diri-socialmedia.de/online-marketing-buecher/
https://www.facebook.com/business/learn/certification?ref=ens_rdr
https://omr-academy.de/
https://academy.hubspot.com/
Wie bereist in der Folge BBT #27 möchten wir über Möglichkeiten im Bereich Digitalisierung und Telemedizin in der Tiermedizin sprechen. Dabei soll u.a. die Plattform https://pfotendoctor.de/ im Fokus stehen. Doch beginnen wir kurz mit einer kleinen Vorstellungsrunde…
Anschließend widmen wir uns den folgenden Themenbereichen und Fragen.
Teil 1 – Entwicklung der Plattform
Wie kam es zu der Idee Pfotendoctor zu entwickeln?
Wie habt ihr euch als Team gefunden? Woher kam die Verbindung zur Tiermedizin/Tierärztin in Eurem Team?
Wie lange lief der Entwicklungsprozess für eure Idee?
Gab es bei der Entwicklung / Fertigstellung Punkte, die ihr – aus welchen Gründen auch immer – unterschätzt habt?
Wie funktioniert Pfotendoctor?
Wie unterscheidet sich der Pfotendoctor von anderen Anbietern?
Teil 2 – Feedback zur Plattform und Marketing
Welches Feedback habt ihr von der Community bisher bekommen? (Sowohl von Nutzern als auch Tierärzten)
Wie sehen die Grundpfeiler eurer Marketing Strategie aktuell aus? Welche Teildisziplinen sind hierbei besonders relevant für euch?
Inwieweit hat sich Eure Marketingstrategie (weiter)entwickelt bzw. habt ihr sie angepasst (z.B. im Bereich SEO)?
Teil 3 – Ausblick auf die Zukunft der Telemedizin
Wo seht ihr die grundsätzlichen Herausforderungen der Telemedizin in den nächsten Jahren?
Reden wir hier von einem Trend bzw. einem „nice to have“ oder stehen wir hier von grundlegenden Veränderungen?
Wie wird sich Pfotendoctor weiterentwickeln? Wo glaubt ihr wird die Reise in Sachen Telemedizin hingehen?
Teil 1 – Allgemeine Fragen
Frage an Matthias:
Es herrscht ja grds. ein Mythos, dass man für gute Bewegt Bilder große Kameras (ab 12 MP) und teures Equipment braucht. Was ist deine Meinung hierzu?
Matthias: Bullshit – wer glaubt mit „Hardware“ die „Software“ besser zu machen liegt falsch! Es kommt auf den hinter der Kamera an. Kaum jemand besitzt heute noch ein Smartphone, dass (unter den richtigen Umständen) nicht in der Lage wäre Social Media Inhalte zu produzieren.
Frage:
Ich persönlich bin als Profi mit meinem Equipment unterwegs – daher sind gewisse Eigenschaften für mich wichtig. Für den Ottonormalverbraucher tut es meist eine „Allrounder-Kamera“, die dann durch verschiedene Objektive erweitert werden kann.
Fünf essentiell wichtigen Dinge, auf die man als Produzent von Inhalten achten sollte:
Teil 2 – Konkrete Tipps für die Praxis
Tipp 1 – Ziele, Inhalte und Ablauf des Videos vorab planen (Kernbotschaft und Storyboard, Kanäle, Format, Länge, zusätzliches Material, Protagonisten, Drehlocation, Equipment)
Tipp 2 – Equipment nicht erst beim Dreh checken (Speicher, Akku, Licht, Ton etc.)
Tipp 3 – Es werde Licht – ohne geht nicht!
Tipp 4 - Bei Tonaufnahmen: Ein Mikro sollte schon drin sein
Tipp 5 - Zeit nehmen, um die Drehlocation vorzubereiten (Licht- und Bildverhältnisse, Deko, Nebengeräusche etc.)
Tipp 6 – Lieber zu viel Material als zu wenig (Überblendungen sammeln)
Tipp 7 – Passende Thumbnails gehören dazu!
Tipp 8 – Gute Stimmung verbreiten und deinen Protagonisten die Angst nehmen
Tipp 9 – Doppelt hält besser: Material immer direkt sichern!
Tipp 10 – Schnitt: Viele Wege führen nach Rom (Final Cut, Adobe Premiere, Davinci Resolve; Schnitt mit dem Smartphone: Luma Fusion, Splice)
Teil 3 – Abschließender Teil
Frage:
Low Budget:
Smartphone
Smartphone Case (Neewer – ca. 30 €)
Kleines Licht (Neewer – ca. 50 €)
Rode VideoMic Me (ca. 50 €)
Smartphone Gimbal (DJI OM – ca. 50 €)
Schnitt: Splice (monatlich 2,99€/Woche)
Gesamt (ohne Smartphone) unter 200 €
Di.Ri Setup:
Lumix GH5 mit VLog-Erweiterung
Sigma 18-35mm, Blende 1.8
Lumix G70 als Zweitkamera
DJI Ronin RS2 Gimbal
DJI Inpire 2 Drohne
Rode VideoMic Pro / Rode Filmmaker Kit
Diverse Lichtsetups
Schnitt: Final Cut / Adobe Premiere
Gesamt rund 10K €
Abschließende Ratschläge und Tipps von Matthias für die Praxis
Quellen & Links:
Kameravergleich - Bildqualität)
https://www.matthiashaltenhof.de/blog/iphone-12-pro-vs-samsung-galaxy-s20/
Plattformen
https://t3n.de/news/iphone-vs-android-studie-wertverlust-1351579/
https://www.netzwelt.de/smartphone/android-vs-ios-vergleich.html
https://www.youtube.com/c/AudioLibraryEN/featured
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