Bestandsbuch Tiermedizin

Bestandsbuch Tiermedizin

By Richard Dihen & Marc DillyBusinessMarketing
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Bestandsbuch Tiermedizin episodes

  • BBT #10 - Online Marketing Trends 2020
    Ohne Content läuft nichts, ohne Kontext noch viel weniger!

    Was verändert sich in 2020? Wie sollten bewährte und neue Marketingstrategie ausgerichtet werden?

    Wir haben mal einen Blick in die "veterinärmedizinische" Glaskugel gewagt und unsere Trends fürs Online Marketing zusammengestellt:

    1. „Es wird lauter“ in der Online Marketing Landschaft: es geht immer mehr um Kontext, nicht nur um Content -> auch die Brand / eigene Marke wird immer wichtiger.

    2. Podcasting wird immer (noch) beliebter.

    3. Eingeschränkte, organische Reichweite: Ad Budgets hochfahren, auch für Posts auf eigenen Präsenzen.

    4. Immer mehr Unternehmen bauen eigene Gruppen auf WhatsApp und Co. als direktester Weg zur Kommunikation auf.

    5. TikTok ist auf dem Vormarsch! Hierbei wird deutlich, dass die "Story-Funktion" (nicht nur wegen TikTok) immer wichtiger wird. Es wird deutlich, dass die Leute keine Lust auf "reine" Werbung, sondern Inhalte und Geschichten haben.

    6. Video Content nimmt weiter zu!

    7. Grundsätzliche Aussichten:

      • Wir werden Werbung gegenüber immer resistenter!
      • Voice Marketing wird DAS Thema der nächsten Jahre!
      • Call to Action:

        Lasst uns wissen, auf welchen Trend ihr euch am meisten freut?
        Schreibt uns an [email protected] oder auf Facebook & Instagram!

        42 min
      • BBT #9 - Takeaways Berlin
        Seminar "Digitale Kommunikation & Digitalisierung in der Veterinärmedizin" des DVG-VET-Congress 2019

        Takeaways nach dem Seminar:

        Hier unser Rückblick eines hochspannenden und intensiven Seminars „Digitale Kommunikation in der Veterinärmedizin“ im Rahmen des DVG-VET-Congress 2019 in Berlin.

        Takeaways nach dem Seminar:

        • Digitale Kommunikation findet auf mehreren Kanälen in einem hohen Tempo statt, sowohl innerhalb der Tierärzteschaft als auch unter den Tierhalterinnen und Tierhalter findet ein „digitaler“ und kommunikativer Austausch statt
        • Kunden & Patientenbesitzer sind vermehrt online unterwegs und sind somit nicht nur Empfänger (vgl. Homepage, Blog) sondern zunehmend auch Sender
        • Akzeptanz (Toleranz) gegenüber „digitaler“ Kommunikation
        • Digitalisierung ist KEIN Hype! - Handlungsfähig sein ist das Gebot!
        • Tierärzte, die sich dem Thema "Online Marketing" nicht verschließen, spüren sehr wohl die Veränderung, die von "Dr. Google" ausgeht und reagieren entsprechend. Hauptaufgabe ist dabei, den "vorab informierten Kunden" gekonnt abzuholen, die Konversation gekonnt zu moderieren und das angesammelte Wissen des Kunden in Bezug auf den vorliegenden Sachverhalt zu setzen und zu relativeren
        • Tierärzte, die sich dem Thema "Online Marketing" nicht verschließen, spüren sehr wohl die Veränderung, die von "Dr. Google" ausgeht und reagieren entsprechend. Hauptaufgabe ist dabei, den "vorab informierten Kunden" gekonnt abzuholen, die Konversation gekonnt zu moderieren und das angesammelte Wissen des Kunden in Bezug auf den vorliegenden Sachverhalt zu setzen und zu relativeren.

          Viele Tools - SEO Tools, Analyse-Tools, Google Ads und Co. -, die für andere Bereiche zu den Basics gehören, sind in diesem Bereich noch völlig ungenutzt, zum Teil sogar noch unbekannt. Hier liegt noch extrem viel Potential verborgen.

          Annahme I: im Vergleich zu anderen Branchen, sind die "Klickpreise" hier noch extrem niedrig. Vor allem mit Blick auf den "Customer-Lifetime-Value" eines gewöhnlichen Tierhalters. Den Bereich Google Ads, gerade als Tierarztpraxis mit kaum vorhandener Stammkundschaft, also unbedingt angehen!

          Auch in dieser Branche behindert die (nicht vorhandene) Digitalisierung in Deutschland die allgemeine Entwicklung und Verbreitung neuartiger Techniken und Praktiken (Stichwort: die Relevanz der Bandbreite im Bereich Teleradiologie). Im Vergleich zu anderen Ländern hinken wir teilweise meilenweit zurück!

          Redaktionspläne und Co. spielen in dieser Branche (noch) eine untergeordnete Rolle. In diesen meisten Fällen mangelt es grundsätzlich erst einmal an den Ideen. Die Frage nach "ob" dominiert hier noch ganz klar. Das "wie (können wir das Ganze noch besser machen)" wird hier erst zu späterem Zeitpunkt in den Vordergrund rücken.

          Annahme II: nur durch effektive "Starthilfe" von Veterinären und Tierärzten, die mit dem Thema vertraut sind und sich im Bereich "Online Marketing" mutig nach vorne bewegen, wird hier auch im Rest der Branche "offensive Bewegung" in die Sache kommen.

          • An vielen Stellen wird sich zu selten in die Situation des Kunden / Patientenbesitzer versetzt. Fragen wie:

          1. Wie hat sich das Suchverhalten der Kunden über die letzten Jahre verändert?
          2. Wie und wo suchen Tierhalter heute nach Fragen auf ihre Antworten?
          3. Wo müssen wir mit unserer Praxis und Expertise deshalb – quasi als Umkehrschluss – (online) zu finden sein?
          4. sollten verstärkt den Alltag vieler Tierärzte dominieren. Nur so entsteht nämlich eine Online-Marketing-Strategie, die nicht am Kunden vorbei entwickelt werden!

            Bezüglich organischer Suchergebnisse, Ads auf Google und Co. herrscht an vielen Stellen "Konfusion" und es kursieren Mythen. Bspw. tun sich viele schwer zu verstehen, wie sich die organischen Suchergebnisse zusammensetzen, wie man hier selbst Rankings erzielt und vor allem, welche Rolle Google Ads bei den Platzierungen bzw. Suchergebnissen auf spezielle Suchanfragen spielen. Vom Gefühl her stellt die „Blackbox“ Google einen Bereich dar, "der ohnehin nicht gelöst und deshalb gar nicht erst angegangen wird".

            Links:

            https://www.linkedin.com/pulse/dgv-vet-congress-berlin-meine-key-takeaways-richard-dihen

            https://diri-socialmedia.de/einwegkommunikation-und-zweiwegkommunikation/

            32 min
          5. BBT #8 - Teleradiologie & Tiermedizin
            Heute zu Gast: Dr. Kerstin von Pückler

            Heute zu Gast: Dr. Kerstin von Pückler. Gemeinsam mit Kerstin möchten wir über die Themen Digitalisierung, Telemedizin, Teleradiologie, und selbstverständlich über (Online-)Marketing in der Tiermedizin sprechen.

            Teil I - Informationen zum Thema Teleradiologie

            Was Teleradiologie ist, haben wir kurz in der Einleitung thematisiert. Wir widmen uns nun folgenden Fragen

            • Was ist Teleradiologie (ggf. ein Blick in die Humanmedizin)?
            • Warum brauchen (auch) Tierärztinnen und Tierärzte Teleradiologie?
            • Was sind Vorteile für Kolleginnen und Kollegen?
            • Was sind/können Schwierigkeiten in der Teleradiologie sein (Bandbreite, Kommunikation, Technik/Lagerung etc.)?
            • Teil II - Teleradiologie als Geschäftsmodell (?)

              • Wie kam es zur Geschäftsidee von VetRad? Wer gehört noch dazu?
              • Was ist Euer Kerngeschäft? Wer ist die Zielgruppe?
              • Welche Vorteile kann VetRad herstellen für die Praxis/Tiermedizin?
              • Wie sieht ein klassischer Arbeitsauftrag bei VetRad aus und wie wird dieser bearbeitet?
              • Teil III - Geschäftsform und Organisation innerhalb des Unternehmens & Tipps zur Firmengründung

                In diesem Abschnitt haben wir viel über die nötige Infrastruktur gesprochen. Kerstin erzählte und reflektierte über die Unternehmensgründung von VetRad. Unter anderem wurden auch allgemeine Probleme und Tipps für Gründer gegeben und diskutiert.

                Teil IV - Digitalisierung und (Online-)Marketing

                • Allgemeines zur Digitalisierung
                • Teleradiologie im Internationalen Vergleich
                • Digitale Kompetenzen (#digitalliteracy)
                • Endgeräte & technischen Standard
                • Strategien fürs Marketing
                • Content Strategie
                • Social Media & ROI
                • Fazit & Zusammenfassung:

                  • Teleradiologie als Spezialisierung in der Tiermedizin ist angekommen und wird sich weiterentwickeln
                  • Nach einer guten Idee für ein Geschäftsmodell folgt jede Menge Arbeit ;)
                  • Bei der ganzen Arbeit sollte man stets im Auge behalten, dass es ein guter Ansatz ist „Mehrwerte“ zu generieren!
                  • Quellen und Links der Folge:

                    https://vetrad.de/ueber-vetrad/

                    https://de.wikipedia.org/wiki/Teleradiologie

                    Poteet, B. A. (2008). Veterinary teleradiology. Veterinary radiology & ultrasound, 49, S33-S36. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/j.1740-8261.2007.00331.x

                    1 hr 19 min
                  • BBT #7 - Google My Business
                    Wie werde ich für Kunden (mit Hilfe von Google My Business) sichtbar?
                    Part I - Wieso Google My Business (GMP)?
                    • Hypothese ist, dass sich das Kauf- und Suchverhalten der Kunden verändert hat (in jeder Branche).

                    • Wenn das tatsächlich so ist, dann gibt es auch kein „klassisches stöbern nach dem richtigen Laden / Praxis“ mehr. Wir könnten annehmen, dass dort, wo früher das Schaufenster und die Auslage als ein entscheidender Faktor fungierte, gibt es heute Google My Business Accounts (vgl. Einzelhandel).

                    • Schauen wir uns die monatlichen Suchanfragen an, so erkennen wir schnell, wie viele Leute monatlich nach Tierärzten in der Umgebung suchen

                    • Hier müssen wir also – auch als Tierärztinnen und Tierärzte – mit unserem digitalen „Schaufenster“ präsent sein und potentielle Kunden von uns überzeugen bzw. bestärken!

                    • Die Funktion / Denkweise von Google, ist dabei ziemlich einfach: der Suchende soll so schnell wie möglich die besten Ergebnisse, passend zu seiner Suche bekommen.

                    • Parameter sind dabei der lokale Bezug, das Profil selbst, die Bewertungen und das „persönliche Nutzerprofil“ der Suchenden.

                      Part II - So wird GMB eingerichtet…

                      Mit einem GMB Account erscheinen wir sowohl in der „normalen“ Google Suche als auch in Google Maps. Bevor hier allerdings erscheinen können, müssen wir zunächst unser Profil einrichten!

                      • Schritt 1: Google My Business in Google eintippen, erstes Ergebnis auswählen und „loslegen“. Zunächst wird der Name des Unternehmens angelegt; Interessanterweise kann es sein, dass unser Profil schon von einem Kunden oder Google selbst angelegt wurde (in diesem Fall müssen wir also nur die Inhaberschaft nachweisen).
                      • Schritt 2: auf Google Maps eintragen lassen. Das ist für die lokale Suche extrem wichtig, wenn potentielle Kunden nach unseren Leistungen in Zusammenhang mit Ihrem aktuellen Standort suchen.
                      • Schritt 3: Eintrag bestätigen. Die geschieht auf einem sehr „klassischen und analogen“ Weg, per Postkarte
                      • Zwischenfazit: mit nur drei Schritten sind wir nun auf GMB auffindbar und nehmen an der heutigen „Online-Suche“ aktiv Teil – ganz ohne SEO-Kenntnisse!

                        Part III - Den GMB Eintrag (richtig) finalisieren!

                        Damit haben wir es allerdings noch nicht vollständig geschafft! Schließlich müssen wir unser Konto jetzt noch einrichten und hübsch machen für unsere Kunden. Schließlich sollte die Nutzer*Innen in unserem „Online-Schaufenster“ genau sehen, „was“ Sie/Er von uns bekommt, „wann“ wir erreichbar sind und „wie“ wir gefunden werden.

                        Basics:

                        • Beschreibung (kurz und prägnant)
                        • Adresse
                        • Telefonnummer
                        • E-Mail
                        • Praxiszeiten
                        • Optional und in jedem Fall empfehlenswert: Bildmaterial zum Unternehmen / Bildmaterial zur Praxis; ggf. Verlinkung zur eigenen Webseite (wenn vorhanden, GMB funktioniert aber auch ohne!)

                          Part IV – Tipps zur Gewinnung von (Neu)Kunden und effektiven Nutzung von GMP!

                          Zugang und Nutzung: GMB kann sowohl über den Browser, als auch über eine App genutzt werden (es gibt also keine Ausreden, es nicht zu tun).

                          • Tipp #1: (ist ein offensichtlicher) Bewertungen sammeln!  schafft Vertrauen und hilft dem Ranking
                          • Tipp #2: aussagekräftige Bilder in das eigene Profil hochladen! Auch in das eigene Schaufenster würde man nicht einfach mit „nichts“ dekorieren! Aussagekräftige Bilder zur Praxis, zum Team, zur Inneneinrichtung, zu Gerätschaften, zu Bildern mit Patienten (ACHTUNG Erlaubnis der Veröffentlichung von Bildmaterial sollte schriftlich vorliegen). Informationen und Bilder können Vertrauen schaffen und haben das Zeug dazu, die potentiellen Kunden von uns zu überzeugen!
                          • Tipp #3: Möglichkeit nutzen und Beiträge erstellen (vgl. Blog), so können auch in GMB Beiträge erstellt werden. Ein (Blog-)Beitrag, stellt unser „Know-How“ unter Beweis und sorgt im Bestfall dafür, dass Google unseren Eintrag präferiert zeigt.
                          • Tipp #4: Immer mal wieder einen Blick auf die Statistiken in der App werfen (kann man auch gut mit dem Handy tun, wenn man unterwegs ist.) Der Fokus sollte hier sein herauszufinden was gut funktioniert und „Klicks“ generiert - dann bitte mehr davon!
                          • Tipp #5: sachlich auf negatives Feedback reagieren
                          • Fazit & Zusammenfassung:

                            GMB kann extrem helfen schnell und gut auf Google für potentielle (Neu-)Kunden auffindbar zu sein. Das Anlegen eines Eintrags ist einfach, unkompliziert und es entstehen keine Kosten. Es ist hilfreich, wenn wir uns auch ein paar Gedanken dazu machen, wie kann ich meine Praxis/Klinik optimal (v.a. mit Bildmaterial) präsentieren, wie gehe ich mit Feedback von Kunden um und wie motiviere ich Kunden*Innen positive Bewertungen einzutragen.

                            49 min
                          • BBT #6 - Dr. Google
                            Wie operiert Dr. Google eigentlich?
                            Part I - Fragen zu (Dr.) Google und die Ausmaße
                            • Was ist Googles Grundfunktion? (der Start von Google und das Ziel dahinter)
                            • Wie hat sich Google entwickelt? (lernender Algorithmus)
                            • Welche Rolle nimmt Google im Leben der Tierhalter*Innen (Stand 2019) ein?
                            • Was bedeutet das für TierhalterInnen und TierärzteInnen gleichermaßen?
                            • Einschub: 98% der befragten TierärzteInnen in Großbritannien sagten, dass sich die Kunden von den „Onlinefunden“ beeinflussen lassen; 58% der TierhalterInnen gingen vor dem Besuch in der Tierarztpraxis online auf die Suche nach Diagnosen und Ursachen von Erkrankungen.

                              Link (Studie der British Veterinary Association, BVA):

                              https://www.bva.co.uk/News-campaigns-and-policy/Newsroom/News-releases/98--of-small-animal-vets-say-owners-consult--Dr-Google-,-with-80--seeing-pets-brought-in-too-late/

                              Ein Blick zur „großen“ Schwester der Humanmedizin zeigt, dass hier

                              52% Prozent der Patienten, die das Internet bei Gesundheitsfragen nutzen, sind mit dem Ergebnis von „Dr. Google“ zufrieden sind. Neben Fakten suchten Patienten im Netz Sicherheit, Trost, Austausch und auch Zerstreuung. Es ist anzunehmen, dass diese Suchkriterien auch für viele Tierhalter*Innen zutreffend ist.

                              Link zur ausführlichen Bertelmann-Studie (2018):

                              https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/VV_SpotGes_Gesundheitsinfos_final.pdf

                              Part - II. Unternehmen können sich „Dr. Google“ zunutze machen

                              Als moderne Menschen möchten wir schnelle Antworten für die (aktuell) „großen“ Probleme in unserem Leben finden. Wen und wie finden finden Tierhalter*Innen Ihre Antworten auf tiermedizinische Fragen aktuell?

                              Suchbeispiel Nummer 1:

                              Suchbegriff: „Hund Durchfall“ (ca. 6.900 Suchanfragen pro Monat / Quelle = „KWFinder“ Tool)

                              Suchergebnis: in den ersten 4 Ergebnissen sind 2 Online-Shops, die selbst Tierfutter, zur potentiellen Heilung des Hundes verkaufen

                              Ergebnis aus Sicht des Tierhalters: der Tierhalter holt sich hier seine Eigendiagnose ab und bestellt das entsprechende Futter direkt online – in den meisten Fällen ohne dabei vorher einen Tierarzt aufzusuchen

                              Suchbeispiel Nummer 2:

                              Suchbegriff: „Katze schnupfen“ (ca. 13.000 Suchanfragen pro Monat / Quelle = „KWFinder“ Tool)

                              Suchergebnis: in den ersten 3 Ergebnissen sind 3 Online-Shops, die selbst Tierfutter, zur potentiellen Heilung des Katzenschnupfens verkaufen

                              Ergebnis aus Sicht des Tierhalters: der Tierhalter holt sich hier seine Eigendiagnose ab und bestellt das entsprechende Futter direkt online – in den meisten Fällen ohne dabei vorher einen Tierarzt aufzusuchen

                              Vorteil für Unternehmen/Tierarztpraxen: die Erstplatzierten auf Google haben eine größe Chance Ihre Produkte zu verkaufen.

                              Vorteile für Tierhalter*Innen: Eigendiagnose und Kauf möglich; eigenes Gewissen beruhigt; Möglichkeit mit einer vermeintlichen zweiten Meinung/Diagnose in die Tierarztpraxis zu gehen.

                              Nachteile für (niedergelassene) TierärzteInnen: potentiell weniger Kunden bzw. Patienten, weil Eigendiagnosen getroffen werden könnten und „kein Bedarf“ mehr für einen Praxisbesuch besteht; die eigene (fachliche) Diagnose wird durch „informierte“ TierhalterInnen angezweifelt und in Frage gestellt

                              Nachteile für die Tiere: POTENTIELL FALSCHE DIAGNOSEN / DAS TIER WIRD ZU SPÄT IN DIE PRAXIS GEBRACHT!

                              Das Paradoxe ist… die eigentlichen ExpertenInnen, die solche Fälle bereits behandelt und gesehen haben, sind die TierärzteInnen selbst! Diese werden allerdings nicht gefunden und deshalb oftmals auch nicht besucht!

                              Das Problem: das Suchverhalten der Tierbesitzer hat sich verändert! Die Expertise von Tierärztinnen und Tierärzten ist oft nicht mehr die erste Anlaufstelle für Fragen und Informationen rund um das eigene Tier!

                              Die Gründe hierfür sind u.a.:

                              1. Finanzielle Engpässe
                              2. Mangelndes Verständnis für das (klinische) Problem
                              3. Eine hohe Motivation, das eigene Tier selbst zu behandeln
                              4. …
                              5. Link (Studie der British Veterinary Association, BVA):
                                https://www.bva.co.uk/News-campaigns-and-policy/Newsroom/News-releases/98--of-small-animal-vets-say-owners-consult--Dr-Google-,-with-80--seeing-pets-brought-in-too-late/

                                Unsere Prognose: diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen!

                                Part - III. Lösungsansätze – Wie nutze ich „Dr. Google“ effektiv für mich und meine Praxis?
                                • Beiträge auf der eigenen Homepage/Facebook-Seite
                                • Tiermedizinische Portale bzw. „Experten-Portale“
                                • Facebook-Gruppen
                                • etc.
                                • Kurzfazit: Google (be)nutzen, um selbst für vielerlei Fragen gefunden zu werden!

                                  Wenn wir als ExpertenInnen wahrgenommen und auf Google gefunden werden möchten, dann müssen wir damit beginnen Inhalte zu produzieren und damit Antworten auf die offenen Fragen der TierhalterInnen zu liefern
                                  Der große Vorteil ist…wir haben das Expertenwissen schon!
                                  Ein großer Nachteil könnte sein… das Ganze ist zeitaufwendig?!

                                  Praxis Tipps: So wird man selbst zu „Dr. Google“ & Google kann (be)nutzen:

                                  1. Einen Blog in die eigene Homepage integrieren
                                  2. Themen sondieren: über was kann ich bzw. möchte ich schreiben? Für was möchte ich auf Google entsprechende Rankings erzielen?
                                  3. Angebot: „Keyword-Recherche“ für alle Zuhörerinnen und Zuhörer des Podcasts kostenlos! Bitte Anfrage an [email protected]
                                  4. Content Produktion beginnen:
                                    • Grobes Bild über den Suchbegriff verschaffen
                                    • Eigenen Text entsprechend ausrichten bzw. gliedern
                                    • Text mit Bildern veröffentlichen
                                    • Ein grobes (aber realistisches) Ziel definieren: 1x pro Monat einen Beitrag veröffentlichen
                                    • Zusammenfassung:

                                      Google clever nutzen, um dem aktuellen Suchverhalten der Zielgruppe zu entsprechen und online gefunden zu werden. Somit nutzen wir Dr. Google clever für uns und können Eigendiagnosen & Co. entgegenwirken.

                                      Quellen und Links zu dieser Folge:

                                      https://www.bva.co.uk/News-campaigns-and-policy/Newsroom/News-releases/98--of-small-animal-vets-say-owners-consult--Dr-Google-,-with-80--seeing-pets-brought-in-too-late/

                                      https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/VV_SpotGes_Gesundheitsinfos_final.pdf

                                      Beispiel Online Experten:

                                      https://www.yourxpert.de/tierarzt-online

                                      https://www.vetz.vet/de-de/vetsXL

                                      https://www.drsam.de/

                                      55 min
                                    • BBT #5 - Instagram
                                      „Brauche ich Instagram eigentlich (für meine Praxis/Klinik)?“

                                      Part I: Die Zahlen sprechen für sich…

                                      Im Alltag lautet die Frage von Unternehmen nicht mehr „Brauche ich Instagram eigentlich?“, sondern „Wie kann ich Instagram effektiv für mein Unternehmen nutzen?“

                                      Soll heißen…die Plattform Instagram ist aus Marketing-Sicht aktuell heiß wie „Frittenfett“!
                                      Fakten und Zahlen sprechen eine deutliche Sprache! Instagram hat mittlerweile:

                                      • Mehr als 1 Milliarde aktive Nutzer
                                      • Davon mind. 15 Millionen Menschen in Deutschland (Zahl vom August 2017, also eher höher als niedriger einzuschätzen)
                                      • Über 500 Millionen Menschen konsumieren täglich Instagram-Stories
                                      • Mehr als 51% aller Nutzer öffnen Instagram mindestens 1x täglich
                                      • 35% sogar mehrmals pro Tag
                                      • Und: 70% aller Nutzer haben die Plattform in der Vergangenheit bereits verwendet, um sich über ein Unternehmen bzw. eine Marke zu informieren
                                      • Quelle: http://www.futurebiz.de/artikel/instagram-statistiken-nutzerzahlen/#.XXqd2SgzbD4

                                        Zwischenfazit: Wer zurzeit auf Instagram setzt, der liegt laut Zahlen und der allgemeinen Wahrnehmung voll im Trend!

                                        Part II – Die Fragen des Tierarztes und die Antworten des Marketers

                                        • Was ist Instagram überhaupt? Welche Arten von Inhalten können auf Instagram gepostet werden?
                                        • Was sind Hashtags und welche Rolle spielen sie?
                                        • Welche Erwartungen könnte ein Tierarzt vor dem Start haben?
                                        • Was soll Instagram mit dem eigenen Business tun?
                                        • Was hält uns aktuell von Instagram ab?
                                        • Wie interagieren die potentiellen Kunden mit Instagram?
                                        • Welche Rolle nimmt Instagram im Leben der Nutzer aktuell ein?
                                        • Wie oft soll ich pro Woche posten?
                                        • Was soll ich in Bezug auf meine Praxis posten und wie soll ich die Bildunterschriften wählen?
                                        • Welches „Posting-Format“ (Bild, Video, Story) passt am besten zu mir und wie kann ich diese gewinnbringend einsetzen?
                                        • Soll ich auf Instagram privat, über die Nachrichten mit potentiellen Patienten interagieren oder wirkt das unprofessionell?
                                        • Wie lange dauert es, bis wir auf Instagram mit „echten“ Erfolgen rechnen können?
                                        • Was kostet mich Instagram effektiv an Zeit und Geld?
                                        • Part III - Tipps und Tricks für gute Instagram Posts!

                                          1. Hohe Qualität der Bilder (Bearbeitung mit Programmen wie z.B. Snapseed; https://en.wikipedia.org/wiki/Snapseed oder GIMP; https://de.wikipedia.org/wiki/GIMP)

                                          2. Stories nutzen, um die Community mit hinter die Kulissen zu nehmen. Hierbei spielt der Punkt Authentizität eine große Rolle

                                          3. Die richtigen Hashtags identifizieren und strategisch nutzen, um die eigene Reichweite sukzessive zu vergrößern

                                          4. Zu guter Letzt: Auch bei Instagram gilt: vorab Content Ideen „brainstormen“, diese sondieren und mit einem Redaktionsplan arbeiten (siehe auch BBT #4 – Redaktionsplan)

                                          5. 47 min
                                          6. BBT #4 - Redaktionsplan
                                            Der Garant für fortlaufende Inhalte auf Social-Media!

                                            Part I – Grundlagen

                                            WAS ist ein Redaktionsplan eigentlich und WIESO ist es sinnvoll einen Redaktionsplan im Praxisalltag zu nutzen?

                                            Der Redaktionsplan ist der Ort, an dem die eigenen Social-Media Inhalte geplant und gesammelt werde. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Vorlagen im Netz.

                                            Links:

                                            https://www.some-communication.de/social-media/5-tipps-fuer-den-optimalen-social-media-redaktionsplan-vorlage-2019/2018/10/10/

                                            https://t3n.de/news/social-media-redaktionsplan-2019-1124261/

                                            https://www.onlinemarketing-praxis.de/social-media/social-media-redaktionsplan-muster-als-vorlage

                                            Zum einen ist ein Redaktionsplan übersichtlich, zum anderen sorgt ein Redaktionsplan dafür, dass die eigenen Inhalte rechtzeitig veröffentlicht werden. Außerdem sorgt ein Redaktionsplan für eine klare Rollenverteilung innerhalb des Teams und gibt Struktur.

                                            CAVE: Fehlende Konstanz der eigenen Posts ist nach wie vor einer der größten „Killer“ für die eigenen Social Media Ambitionen

                                            Part II – Die Umsetzung!

                                            Wie könnte man im Team an und in einem Redaktionsplan arbeiten?

                                            Zu Beginn sollte man zunächst einmal folgendes festlegen:

                                            • WAS posten wir zukünftig auf unseren Social-Media-Kanälen?
                                            • WAS ist das Ziel unserer Social-Media-Aktivitäten?
                                            • WAS wollen wir mit unseren Beiträgen in keinem Fall auslösen?
                                            • Die Beantwortung dieser Grundfragen macht die Suche nach den passenden Inhalten für den eigenen Kanal viel einfacher!

                                              WICHTIG: Unsere Social Media Ambitionen brauchen einen NORDPOL, an dem sich unsere Ideen bzw. der Ideenfindungsprozess orientieren kann. So entsteht eine einheitliche „Stimme“ des eigenen Unternehmens bzw. der Praxis/Klinik innerhalb der sozialen Medien. Der Nordpol selbst sollte dabei stark daran geknüpft werden, den Kundinnen und Kunden bzw. der eigenen Community fortlaufend Mehrwerte zu liefern!

                                              Wer übernimmt welche Aufgaben?

                                              Folgende Aufgaben müssen im Zusammenhang mit den anstehenden Social Media Inhalten übernommen werden:

                                              • Bildmaterial besorgen
                                              • Texte schreiben (Emojis und Co. festlegen)
                                              • Recherche bei speziellen Beiträgen zu wissenschaftlichen Inhalten
                                              • Korrektur lesen
                                              • Auf dem „Laufenden“ bleiben
                                              • Mit der Community interagieren (Kommentare und Co.)
                                              • Außerdem wichtig: Proof-Read!

                                                Wer ist die letzte Kontrollinstanz, bevor ein Post endgültig online geht?
                                                Unser Ziel: Klare Regeln für die Zusammenarbeit im Redaktionsplan definieren! Dies vermeidet Missverständnisse und sorgt für eine fließende Integration im Alltag!

                                                Wie wird im Plan zukünftig gearbeitet?

                                                • Wer darf Änderungen im Plan vornehmen?
                                                • Wie werden Notizen im Plan integriert und wie sorgen wir dafür, dass diese zugeordnet werden können (z.B. über ein internes „Farbsystem“)?
                                                • Wo und wie werden Ideen zukünftig gesammelt? Hierbei könnte man einen zentralen Reiter „Ideenkiste“ anlegen und so dafür sorgen, dass jede Idee gehört wird und keine Ideen untergehen.
                                                • WICHTIG: Redaktionsplan unbedingt so bearbeiten, dass er nach jeder Veränderung synchronisiert wird (z.B. Dropbox, OneDrive, Google Drive etc.).

                                                  Redaktionsplan mit Inhalten füllen:

                                                  Schritt 1: Content Ideen mittel Brainstorming im Team finden, die Ideen sollten sowohl zur Zielgruppe, als auch zur eigenen Praxis passen.

                                                  Schritt 2: Inspiration im Netz, von anderen Praxen/Kliniken (ggf. auch in der Human-/Zahnmedizin) holen – OHNE dabei zu kopieren!

                                                  Ziel soll es sein sich ein Bild darüber zu machen, was bei der Zielgruppe gut funktioniert.

                                                  Schritt 3: Immer mehr Content Ideen finden, wie zum Beispiel:

                                                  • Wichtige Events der eigenen Branche
                                                  • Wichtige Veränderungen der eigenen Branche
                                                  • „Events des Jahres“ (Sport und Co.)
                                                  • Die „besonderen Tage des Jahres“ feiern und clever nutzen
                                                  • Offene Fragen der Community beantworten
                                                  • „User-Generated-Content (UGC)“ = Inhalte, die von den Nutzern herangetragen werden an die Praxis und von diesen erstellt werden.
                                                  • Part III - Abschließende Worte

                                                    • Der eigenen Kreativität freien Lauf lassen und das eigene Team so gut wie möglich in den Prozess involvieren.
                                                    • Eine realistische Anzahl an Posts pro Wochen planen. Andernfalls wird Social Media schnell zum „Problem“, was wiederum das ganze Team demotiviert.
                                                    • Immer die Mehrwerte für die eigene Zielgruppe im Auge haben!
                                                    • Zwingt euch dazu, den Redaktionsplan regelmäßig zu pflegen.
                                                    • Ganz wichtig: Lasst Euch nicht von „zu wenigen Likes“ und ausbleibenden Reaktionen der Community demotivieren! Die eigene Community kann zunächst klein sein. Eine eigene Community möchte zunächst Vertrauen zum Unternehmen/zur Praxis und den Inhalten aufbauen. Das ist ein LONG-TERM-PROJEKT! :)
                                                    • 45 min
                                                    • BBT #3 - Facebook ist (nicht) tot!
                                                      ...doch stimmt das wirklich?

                                                      Part 1: Nutzung und Ziel(gruppe)

                                                      • Das Nutzungsverhalten hat sich durch das Internet bzw. die sozialen Medien stark verändert. Facebook ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Leben der meisten Menschen und wird nicht nur genutzt, um sich mit Freunden und Familie zu unterhalten, sondern außerdem, um sich zu offenen Fragen und interessanten Themen zu informieren
                                                      • Welche Zielgruppen sind aktuell auf Facebook unterwegs, welche nicht?
                                                      • „Facebook ist tot!“ Vielleicht für die jüngeren Zielgruppen, aber nicht für die ältere und damit kaufkräftigere Generation! Dies belegen die Umsätze von Facebook und Analysen der Altersstruktur der Facebook-User.
                                                      • bevor wir uns der Frage „Wie nutze ich Facebook für meine Praxis?“ zuwenden, müssen wir die Schlüsselfrage abarbeiten: Wie wird Facebook eigentlich von der Zielgruppe genutzt? Welche Rolle nimmt Facebook im Leben der meisten Menschen ein?
                                                      • Hierbei sollte der Fokus nicht darauf liegen fortlaufend Werbung für das eigene Unternehmen zu machen, sondern wertvolle Inhalte zu liefern und so einen festen Platz im täglichen Leben der Zielgruppe einzunehmen. Denn gute Inhalte werden nicht als lästige Werbung wahrgenommen und sorgen dafür, dass wir immer wiederkommen und uns an die Praxis / Facebook-Seite langfristig erinnern.
                                                      • Zwischenfazit:

                                                        • Facebook ist immer noch – und vielleicht gerade jetzt – sinnvoll, da die Zielgruppen für prakt. Tierärztinnen und Tierärzte sich immer noch auf der Plattform bewegen!
                                                        • eine aktive Facebook-Präsenz kann (v.a. Neukunden) dabei helfen, sich ein Bild von der Praxis zu bekommen und basierend darauf eine informierte Erstkontaktaufnahme zu machen.
                                                        • Part 2: Fragen zu den ersten Schritten

                                                          Worauf sollten wir beim Erstellen der Seite achten? Was ist hierbei wichtig?

                                                          Was sollen wir posten? Worauf sollen wir beim Posten achten? Wie können wir die Posts, ohne große Vorkenntnisse selbst erstellen? Wie oft sollten wir pro Woche posten? Gibt es die perfekte Anzahl an Posts, mit der perfekte Tageszeit pro Woche?

                                                          • Wie bekommen wir Follower?
                                                          • Sollen wir überhaupt, und wenn ja dann wie, in den für uns relevanten Gruppen auf Facebook interagieren? Was bringt uns das Ganze?
                                                          • Part 3: Abschluss

                                                            • Wie wichtig ist dir als Tierärztin/Tierarzt „Word of Mouth“ Marketing? Wie sehen werden wir als Konsumenten von Empfehlungen unserer engsten Freunde geleitet?
                                                            • Wenn „Word of Mouth“ wichtig ist, wieso hoffen wir nur darauf, dass unsere Kunden über uns sprechen? Wieso sorgen wir nicht dafür, bspw. mit einer aktiven Facebook-Präsenz, dass wir ein „Teil“ im (digitalen) Leben einnehmen und unsere Kunden über uns, im Kreise ihrer Familie und Freunde (dafür wird Facebook nämlich in erster Linie genutzt), positiv reden können?
                                                            • Hinweis: Mit Hilfe von sozialen Medien schaffen wir es den „Word-of-Mouth-Effekt“ zu skalieren!
                                                            • 59 min
                                                            • BBT #2 - Bestandsaufnahme
                                                              Brauchen Tierärztinnen & Tierärzte überhaupt Online-Marketing?

                                                              Part 1 – Das Problem!?

                                                              -> Facebook, Instagram, die eigene Homepage, ein Blog, Google, Google Ads, Suchmaschinenoptimierung, Snapchat, LinkedIn, XING, YouTube…es gibt einfach VIEL ZU VIELE Kanäle, die man für die Praxis potentiell einsetzen könnte? Verlangsamt und beeinflusst dies den Entscheidungsprozess?

                                                              Part 2 – Die Kernfragen…

                                                              1. Wie stehen Tierärztinnen und Tierärzte zur Welt des Online Marketing?
                                                              2. Wie sieht eigentlich ein „typischer Tag“ in einer Tierarztpraxis aus?
                                                              3. a. Gibt es diesen „typischer Tag“ überhaupt?
                                                                b. Wie arbeitet das Team zusammen? Wer macht was und worauf liegt der Fokus?
                                                              4. Wie ist die „Tierärzteschaft“ strukturiert?
                                                              5. a. Wie sind die Altersstruktur und Verteilung der Generationen in der Branche?
                                                                b. Was spricht aus der Sichtweise einer Praktikerin/eines Praktikers „pro“oder „contra“ Online-Marketing?

                                                                Part 3 – OPPORTUNITIES!

                                                                Opportunity: Facebook & Facebook-Gruppen

                                                                Wie viele Menschen sind täglich zu tiermedizinischen Themen, online (!) und tauschen sich aus?

                                                                MARKETING GRUNDSATZ: Wir müssen und mit unseren Marketing-Aktivitäten immer dort bewegen, wo auch die Augen und das Hauptinteresse der potentiellen Kunden/Patientenbesitzern bewegen.

                                                                Es scheint als hätte es hier in den letzten Jahren einige Veränderungen beim Kunden gegeben!

                                                                Opportunity: Suchvolumen für relevante Phrasen in Google und anderen Suchmaschinen

                                                                Wie und wie viele Menschen suchen pro Monat nach entsprechenden Phrasen, die eine Tierärztin / ein Tierarzt allesamt beantworten könnte?

                                                                Wäre es nicht clever, wenn man als Experte/-in (in der Tiermedizin) hier bspw. via Blog Posts vertreten ist?

                                                                KURZFAZIT: Der Weg mit einem „kranken“ Tier zur Tierarztpraxis/Klinik hat sich mit der Entwicklung des Internets stark verändert und verändert sich fortwährend!!!

                                                                Opportunity 3: Lokale SEO Chancen

                                                                Praxisbeispiele mit Auszügen lokaler Suchbegriffe nach Tierarztpraxen (Beispiele: „Tierarzt Leipzig“ = 2.800x pro Monat, „Tierarzt Berlin“ = 2.800x pro Monat, „Tierarzt Karlsruhe“ = 1.900x pro Monat, „Tierarzt Heidelberg“ = 880x pro Monat) Eine exakte Beschreibung zur „lokalen Suchmaschinenoptimierung“ wird ein Thema für eine eigene Folge sein.

                                                                FAKT: Sehr viele Menschen suchen monatlich nach „Lösungen“ für Probleme, die alle direkt mit der Brache zu tun haben. Dies beutet jede Menge Chancen und direkte Vorteile für ein Marketing ONLINE!

                                                                Part 4 – Conclusion

                                                                Worin liegt der große Vorteil, wenn man als Tierärztin/Tierarzt eine aktive Online Präsenz? Wie kann man Kanäle effektiv nutzen und welche neuen Kanäle sind interessant?

                                                                1. Auffindbarkeit erhöht sich – wenn man aktiv ins Online Marketing einsteigt heißt das nicht, dass man direkt alle eingangs erwähnten Chancen umsetzen muss! Wichtig ist, zunächst überhaupt eine Online Präsenz zu haben (z.B. eine Homepage oder einen gepflegten Google My Business Eintrag), um überhaupt auffindbar für die vielen Suchanfragen via Google zu werden. Fakt ist: die Suchbegriffe pro Monat sind vorhanden, werden Jahr für Jahr zunehmen und (!) – das Nutzerverhalten hat sich über die letzten Jahre grundlegend geändert. Die Suche nach Lösungen beginnt heute meist in Google oder in Facebook-Gruppen, und selten bis nicht mehr in den „Gelben Seiten“ oder der örtlichen Tierarztpraxis.

                                                                2. Content Marketing als Tool für „Community Building” und “Reputationsmanagement” nutzen – Tierhalter/-innen haben viele Fragen zur Gesundheit Ihrer Tiere und suchen (aktiv!) online nach den Antworten – täglich! Als Experte/-in sollte es von eigenem Interesse sich hier zu aktiv zu platzieren, Antworten zu liefern und hierrüber Vertrauen aufzubauen, die Reputation der eigenen Praxis zu stärken und damit eine eigene Community in der Online Welt zu schaffen.

                                                                3. Social Media Kanäle aktiv nutzen – heutzutage geht es (auch) für die Tierärzteschaft darum dort präsent zu sein, wo sich die Tierhalterinnen und Tierhalter – unsere potentiellen Kunden – im täglichen Leben „tummeln“ und über Ihre Tiere berichten und sich austauschen -> das geschieht (Stand 2019), zu einem Großteil auf entsprechenden Social Media Kanälen. Mit einer eigenen Facebook-Seite, vielleicht sogar einen eigenen Facebook-Gruppe, kann man auch hier Community Building betreiben und den eigenen Expertenstatus in der Branche ausbauen.

                                                                4. Abschließende Worte:

                                                                  In jeder Branche sehen die Gedankengänge hinsichtlich der Auswahl der passenden Kanäle anders aus. Begründung ist simpel: jedes Unternehmen hat eine andere Zielgruppe und andere Möglichkeiten Inhalte zu kreieren. Deshalb muss man immer die Kanäle wählen, auf denen die eigene Zielgruppe unterwegs ist und die, die am besten zum eigenen Unternehmen passen.

                                                                  Für prakt. Tierärztinnen und Tierärzte sind diese „Opportunities“ da, allerdings:

                                                                  • mit der Umsetzung ist auch technischer Aufwand verbunden
                                                                  • ebenso Zeitaufwand pro Woche
                                                                  • außerdem kann es eine „Knowledge-Gap“ geben
                                                                  • Kombiniert kann dies dazu führen, dass der Stein überhaupt nicht ins Rollen gebracht wird und man stillsteht.

                                                                    Verstärkt wird dies durch die Hypothese, dass die Aufwände und Investitionen ohnehin nicht im Verhältnis zum Ertrag stehen?!

                                                                    Fakt ist: die Digitalisierung wird unaufhaltsam voranschreiten! Potentielle Kunden werden ihr Verhalten in Zukunft nicht wieder ändern, sondern noch abhängiger von Internetdiensten wie Google und Co. sein. Wer hier präsent sein möchte, der muss sich bereits gegenüber diesen neuen Medien öffnen.

                                                                    Schlüssel hierfür: das ganze Thema sollte als langfristiges Investment gesehen werden! Man sollte es vermeiden „Erfolg“ direkt von Beginn an monetär zu messen. Wie bei andern Investitionen kommt der richtige „Payoff“ nämlich erst nach vielen Monaten, wenn man einiges in die eigene Online Präsenz investiert hat!

                                                                    55 min
                                                                  • BBT #1 - Teaser & Einleitung
                                                                    Online Marketing & Tiermedizin - Ein kongeniales Duo?

                                                                    So möchten wir in Zukunft vorgehen!

                                                                    Was können Zuhörer in Zukunft von uns und unserem Podcast erwarten?

                                                                    -> wir werden einzelne, relevante Themengebiete des Online Marketings abarbeiten. Dabei werden wir Tipps und Tricks geben, vor allem aber den Bezug zur täglichen Praxis herstellen.

                                                                    Wie werden wir an die Themen herangehen?

                                                                    -> hierbei möchten wir immer beide Seiten beleuchten und die Dinge einmal mit der „Online Marketing Brille“, gleichzeitig aber auch mit der „Veterinär-Brille“ beleuchten

                                                                    Wie können die Zuhörenden sich einbringen?

                                                                    -> Anregungen, Fragen und konstruktive Kritik können jederzeit per Mail ([email protected]), Facebook, Instagram und Co. an uns herangetragen. Wichtig für uns ist, dass wir in ständigem Austausch mit denen stehen, die den Podcast letztendlich abonnieren. Das, „was euch wirklich beschäftigt“, soll der Kerninhalt unserer Episoden werden

                                                                    Was wünschen wir uns für die Zukunft? (abschließende Worte)

                                                                    -> Mit diesem Podcast möchten wir dazu beitragen, dass sich allen Interessierten in der Welt der Tiermedizin da draußen, dank anwendbarer Tipps & Tricks, es einfacher beim Schritt in die Welt des Online Marketings haben. Im Idealfall hilft dieser Podcast dabei vermeintlich „komplexe“ Themen zu vereinfachen und so einen echten Bezug zur Praxis herzustellen. Nur so kann sich der Praxisalltag nämlich verbessern!

                                                                    15 min

                                                                  About Bestandsbuch Tiermedizin

                                                                  From the publisher's feed

                                                                  Oftmals sind es die völlig unerwarteten Kombinationen, die den Menschen in ihrem Leben richtig Freude bereiten. So wären da bspw. „Erdnussbutter + Marmelade“ zum Frühstück, „Hund + Katze“ als Haustiere und natürlich auch „Tierarztpraxen + Online Marketing“.