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Twitter Basics
Twitter ist eine sog. „Microblogging“ Plattform, auf der die Nutzer via „Micro-Nachrichten“, mit einer max. Länge von 280 Zeichen miteinander kommunizieren können
früher war die Länge der Nachrichten mit 140 Zeichen noch kürzer; dies wurde vor einiger Zeit allerdings geändert
weltweit kann Twitter eine monatliche Nutzerzahl von 330 Millionen aktiven Nutzern vorzeigen (diese Zahl hält sich recht stabil); laut einer ARD/ ZDF-Onlinestudie sind es in Deutschland allerdings „nur“ 2,8 Millionen wöchentliche Nutzer; im Vergleich zu anderen Plattformen also deutlich weniger
Wer nutzt Twitter also?
auch auf Twitter kann man ein Profil aufbauen bzw. einrichten, Personen folgen, Tweets kommentieren, „liken“ und natürlich „re-tweeten“ (also in den eigenen Feed einpflegen)
die Tweets selbst können dabei mit Hashtags versehen werden, was die jeweiligen Tweets wieder in „Kategorien“ einordnet, die Reichweite erhöht und die thematische Auffindbarkeit erleichtert
wichtig sind auch die „Trends“, die jedem in seinem Twitter-Profil angezeigt werden; dies soll die Interaktion erhöhen
Twitter Best-Practices
Twitter unterscheidet sich grundlegend von anderen Social Media Kanälen, nämlich dahingehend, dass die Plattform von „Echtzeit-Kommunikation“ lebt – das ist die „Sprache“ der Plattform heißt für uns: Beiträge werden hier nicht einfach von den anderen Kanälen kopiert und abgeladen, sondern sie müssen entsprechend an die Plattform angepasst werden – allein schon wegen der Zeichenlänge
Aufbauend darauf: wenn Beiträge gemacht wurden, sollte man auch für die Interaktion danach bereitstehen und auf Fragen der Community zeitnah antworten
Auch Twitter ist planbar, hat aber verschiedene Stoßzeiten! Spezielle Events wie Corona sind nicht planbar, allerdings kann man sicher sein, dass auf Twitter zu solchen Ereignissen viel los ist hier sollte man bereit sein und sich in die Interaktion stürzen
Auf Twitter wird interagiert wie auf einer „Cocktail-Party“, heißt: man kann sich problemlos in bestehende Gespräche „einklinken“. So werden auf dieser Plattform Interaktionen aufgebaut und die Nähe zur Zielgruppe gesucht - unbedingt aktiv machen!
Je spezieller die Kommunikation, desto besser! Über die Suchfunktion kann man nicht nur nach Profilen, sondern auch nach Hashtags oder gar einzelnen Wörtern suchen. Wer seine Zielgruppe finden und sich mit dieser austauschen möchte, der sollte diese Funktion unbedingt testen
Twitter lebt nicht nur von Kommunikation, sondern ebenso „Interaktion“. Re-tweeten, liken und kommentieren sollten auf jeden Fall zu den eigenen Werkzeugen gehören
Besuchermessen nutzen, um vorab in Kontakt mit den richtigen Personen zu kommen
Die Listen-Funktion nutzen, um eine Liste entsprechender Nutzer zu erstellen, mit denen man fortlaufend interagieren möchte
Wie oft pro Tag „tweeten“? Den eigenen Rhythmus finden und entsprechend definieren! Am besten funktioniert Twitter dann, wenn die Benutzung in den eigenen Tagesablauf integriert wird
Schnelles Following durch „Folgen / Entfolgen“ aufbauen. Bei Twitter sieht man auf einen Blick, wer einem zurückfolgt und wer nicht. So kann eine entsprechende Balance eingehalten werden
Unser Fazit
Twitter kann nicht nur sinnvoll sein, sondern einen effektiv von der eigenen Konkurrenz abheben. Allerdings sollte man sich im klaren darüber sein, dass die Interaktion auf Twitter eine völlig andere ist. Um hier erfolgreich zu sein Bedarf es entsprechender Umstellung
wer bereit ist diesen Weg zu gehen, der wird auf Erfolg mit der Plattform haben!
Links/Lesenswerte Beiträge zu dem Thema findet ihr hier:
https://diri-socialmedia.de/twitter-fuer-unternehmen/
https://business.twitter.com/de.html
https://diri-socialmedia.de/wie-funktioniert-twitter/
Heute zu Gast: Björn Becker.
**Teil I – Zielsetzung (Agenda), Vorstellung und Einleitung **
Einschub: "VetMeeTogether" als virtueller "Stammtisch" zur Zukunft der Veterinärmedizin (siehe Links).
Teil II - Informationen zum Thema Telemedizin/Videosprechstunde
Zwischenfazit: Welche Mehrwerte entstehen für die Tierhalterinnen und welche für die Kollegeninnen?
Teil III – Digitalisierung & Marketing in der tierärztlichen Praxis Telemedizin/Videosprechstunde als ein Element des Angebots/Portfolio der eigenen Praxis (?) Einnahmequelle (?)
Fazit & Zusammenfassung:
Videosprechstunden in der Tiermedizin sind durch die Corona-Krise aktueller denn je geworden
es ist davon auszugehen, dass Videosprechstunden zukünftig noch relevanter werden und dabei als eine weitere Einkommensquelle dienen können.
für den Kunden „von Morgen“ kann die Videosprechstunde immer relevanter, vor allem aber bequemer werden - gerade dann, wenn man diese „Digital Natives“ für sich gewinnen möchte, kann man das Thema Videosprechstunde als USP bei sich in der Praxis platzieren.
wenn Videosprechstunde, dann professionell! Es ist eher hinderlich, wenn Videosprechstunden ohne die entsprechende, digitale Vorbereitung, angeboten werden - hier sollte man sich die Zeit nehmen, um sich entsprechend in das Thema einzuarbeiten.
Quellen, Links und Hintergründe der Folge:
https://de.wikipedia.org/wiki/Telemedizin
Björns Websites, Checklisten & Co.:
Ein kostenloses Webinar von Björn findet ihr hier: https://www.vet-webinar.com/de/webinar-archive/bibliovet/die-digitale-tierarztpraxis-neue-wege-in-der-kundenkommunikation/
VetMeeTogether - Der Online Tierärztestammtisch zur Zukunft der Veterinärmedizin: https://www.facebook.com/VetMedZukunft/
(1) Wade, V., Eliott, J., Karnon, J., & Elshaug, A. G. (2010). A qualitative study of sustainability and vulnerability in Australian telehealth services. Stud Health Technol Inform, 161, 190-201.
Wade, V. A., Karnon, J., Elshaug, A. G., & Hiller, J. E. (2010). A systematic review of economic analyses of telehealth services using real time video communication. BMC health services research, 10(1), 233.
Mazan, M. R., Kay, G., Souhail, M. L., Bubeck, K., Jenei, T., & Merriam, J. (2017). Patients Without Borders: Using Telehealth to Provide an International Experience in Veterinary Global Health for Veterinary Students. Journal of veterinary medical education, 44(4), 632-639.
1. Einleitung:
Auch Plattformen wie Facebook und Instagram waren mal „TikToks“! Zu Beginn missachtet, haben sie sich zu extrem wichtigen Plattformen entwickelt – nicht nur für private Nutzer, sondern allen voran Unternehmen!
Allein aus diesem Grund sollte man sich zunächst selbst ein Bild über JEDE neue Plattform machen - auch wenn diese wieder verschwinden mögen, wie zum Beispiel „Vero“ vor 2 Jahren.
Denn wenn auch nur ansatzweise die Chance besteht einen hilfreichen Marketing-Kanal für das eigene Unternehmen aufzubauen, dann können diese ersten Monate „Goldwert“ für die Größe unseres Followings werden! Wieso, wird sich im Verlauf der Folge zeigen!
2. Was ist TikTok eigentlich?
Kurzbeschreibung: TikTok ist eine Plattform, auf der die Nutzer*innen kreative Videoinhalte, in einer Länge von 15 bis 60 Sekunden hochladen können.
Wie von Instagram Stories bspw. schon bekannt, können diese Videos mit Stickern, Effekten und vor allem Musik „veredelt“ werden. Besonders der Teil mit der Musik führt dazu, dass viele Außenstehende die Plattform von vornherein als reine „LipSync Plattform für Kinder“ abstempelten - dies ist so allerdings nur teilweise richtig
Zwar hat das chinesische Unternehmen „ByteDance“ die ehemalige App „Musical.ly“ – ehemals eine „LipSync“ App – aufgekauft und in die App TikTok integriert - die App selbst bietet aber natürlich auch komplett andere Inhalte.
Verrückt sind nicht nur die Inhalte auf TikTok, sondern vor allem auch die Nutzerzahlen: mittlerweile hat TikTok über 800 Millionen Nutzer, davon über 300 Millionen Nutzer außerhalb von China! Im Zeitraum von Januar bis November 2019 hatten weltweit 614 Millionen Menschen Tiktok heruntergeladen – mehr als Facebook (lediglich Whatapp und Messenger waren beliebter).
Und der Unternehmenswert wird mittlerweile auf unglaubliche 75 Milliarden US-Dollar geschätzt (!!!) - der Börsengang ist angeblich für 2020 geplant.
3. Wie wird TikTok (gekonnt) genutzt?
Wie schon erwähnt…Video (!), präferiert kreativ zusammengeschnittene Videos, stehen im Vordergrund und sorgen für „Likes“ und Reichweite.
Wie können Veterinäre und Tierarztpraxen hier entsprechende Inhalte produzieren?
4. Wieso TikTok? Wie könnte die Plattform Unternehmen helfen?
Ausgangssituation ist, dass die Zielgruppe auf der Plattform natürlich entsprechend jünger ist. Ungefähr 41% der Nutzer*innen sind laut „Globalwebindex“ weiblich und zwischen 16-24 Jahren alt. Unternehmen, die TikTok ernsthaft für ihr Marketing nutzen möchten, müssen dementsprechend zunächst für diese Zielgruppen Inhalte produzieren.
Heißt für uns? TikTok ist – wie jede neue Social Media Plattform – als „Wette“, gleichzeitig aber auch als vermeintliche Investition in die Zukunft zu sehen.
a. Unternehmen ein „lustiges“ Gesicht geben, über Einblicke, die andere Plattformen nicht erlauben
b. Employer Branding
c. Unternehmen greifbarer machen
d. …
5. Wieso macht es Sinn, schon frühzeitig auf TikTok präsent zu sein?
Von der erhöhten Reichweite profitieren! TikTok ist noch ein junges Medium, bei dem die organische Reichweite der eigenen Beiträge bei weitem noch nicht so eingeschränkt ist wie bspw. bei Facebook oder Instagram. Wer hier gute Inhalte produziert hat also die Chance eine überproportional hohe Reichweite zu bekommen und sich früh eine große Zielgruppe aufzubauen. Dies wird später nur bedingt möglich sein.
Früh Follower aufbauen und in (junge) Zielgruppe investieren. Klar, die Zielgruppe auf TikTok ist aktuell noch jünger als auf anderen Plattformen. Aber: auch diese Zielgruppe wird älter und so verbirgt sich hinter diesen jüngeren Generation der „Käufer von Morgen“. Es kann also durchaus Sinn machen, in diese jüngere Zielgruppe zu investieren und hier früh eine Beziehung zu seinen Kunden von Morgen aufzubauen!
Plattform kennenlernen und eigenen Content perfektionieren. Wer früher mit der Produktion von Inhalten auf der Plattform beginnt, der findet natürlich auch schneller sein ganz persönliches „Format“. Ein Vorteil, denn auch auf TikTok geht es darum die Content-Formen zu finden, die am besten zum eigenen Unternehmen passen. Wer früher loslegt, kommt diesbezüglich schneller ans Ziel!
Noch zu erwähnen und nicht zu vergessen…TikTok stand auch schon immer wieder in der Kritik – nicht ganz ungewöhnlich für Social Media Plattformen. Wer sich dazu einlesen möchte, folgt diesem Link:
https://netzpolitik.org/2019/tiktoks-obergrenze-fuer-behinderungen/
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/chinesische-app-tiktok-unter-verdacht-1.4665556
Quellen:
https://www.futurebiz.de/artikel/tiktok-statistiken-2019/
https://www.gevestor.de/details/bytedance-das-wertvollste-start-up-der-welt-soll-an-die-boerse-883714.html
https://influencermarketinghub.com/de/tiktok-statistiken/
https://blog.globalwebindex.com/trends/tiktok-music-social-media/
Gemeinsam haben wir versucht aus dem „Dschungel“ an Möglichkeiten die Vorteile und Nachteile zur Gestaltung einer eigenen (Praxis-) Website für Euch zusammen zustellen. Folgende Fragen haben wir diskutiert und versucht praxisorientiert zu beantworten:
Tipps von Can:
Tipp1: Aus Kundensicht denken
Eine Website sollte nie die innere Firmenstruktur rausdrücken, sondern auch Kundensicht gedacht werden.
Tipp2: Mobile optimierte Seiten
Die Bedeutung von Mobile nimmt immer mehr zu. Schnell mal auf das Handy geschaut und nach der Praxis gesucht.
Tipp3: Keine Kompromisse beim Design
Trage das eigene Design der Praxis auch ins Internet. Viele Patientenbesitzer*innen informieren sich vor dem ersten Kontakt.
Tipp4: Safty first - Auf Datensicherheit achten
Auch bei einer kleinen Website können personenbezogene Daten erfasst und übermittelt werden. Gehe daher genauso wie in der Praxis sehr sensibel mit diesen Daten um und mache keine Kompromisse bei der Sicherheit!
Links zur Folge:
http://can-arslan.de/
https://www.smarttec.biz/
https://t3n.de/news/ueber-uns-seite-richtig-gestalten-1153271/
Teil I – Zielsetzung (Agenda), Vorstellung und Einleitung
Einschub: Podcast – Zweikörperproblem; Podcast über Digitalisierung, neue Technologien und Innovationen die Gesundheit und Gesellschaft; Markus + Sven = Zweikörper, Jan = Gastkörper.
Teil II – Digitalisierung in der (Tier-)Medizin
Teil III - Digitalisierung und die Universität Witten/Herdecke
Fazit & Zusammenfassung:
Die Digitalisierung wird sich auch in der Tiermedizin stetig weiterentwickeln und sukzessive Einkehr in der Praxisalltag finden. An vielen Stellen werden wir mit Techniken konfrontiert werden, die uns zunächst vermeintlich überfordern. Trotzdem haben alle Innovationen grundsätzlich das Potential das eigene (Praxis-)Leben – vor allem aber auch das der Kunden – nachhaltig zu verbessern. Ob wir uns auf diese Digitalisierungsthemen einlassen, ist eine Frage, die jeder für sich persönlich klären muss.
Fakt ist: auch wie beim Online-Marketing geht es bei der Digitalisierung primär darum frühestmöglich eine Affinität für die zum Teil komplexen Themengebiete zu entwickeln. Es könnte daher durchaus Sinn machen, solche wichtigen Themen bereits in das Studium zu integrieren. Denn wie immer im Leben: je größer, komplexer – und daher auch einschüchternder – ein Themenbereich ist, desto eher neigen wir dazu diesen vor uns herzuschieben. Und gerade unter diesem Aspekt wird es besonders schwer sich die nötigen Kompetenzen für die Digitalisierung anzueignen, wenn man nebenbei noch seinen hektischen Praxisalltag zu „handlen“ hat.
Einleitung:
Buchtipp 1: Jab Jab Jab Right Hook / Deutsch: Storytelling in sozialen Medien
Autor: Gary Vaynerchuk
Empfehlung, weil:
Buchtipp 2: Marketing
Autor: Brian Tracy
Empfehlung, weil:
Buchtipp 3: They Ask you Answer
Autor: Marcus Sheridan
Empfehlung, weil:
Buchtipp 4: Building a Story Brand
Autor: Donald Miller
Empfehlung, weil:
Buchtipp 5: The Ultimate Marketing Plan
Autor: Dan S. Kennedy
Empfehlung, weil:
Zwei Bonus-Tipps von Marc
Bonus-Tipp 1: Blog Boosting - Content | Marketing | Design | SEO
Autoren: Robert Weller & Michael Firnkes
Ich lese dieses Buch, weil:
Fazit (bisher): Tolles Buch für den Einstieg und „Hobbyblogger“ (wie mich ;)). Empfehlung für alle, die nach professionellen Tipps suchen und anfangen, oder auch den bestehenden Blog voranbringen möchte.
Bonus-Tipp 2: Suchmaschinen-Optimierung: Das umfassende Handbuch
Autor: Sebastian Erlhofer
Ich lese dieses Buch, weil:
Fazit (so far…): Inhaltsumfang wie ein Lehrbuch, dabei jedoch verständlich und praxisorientiert geschrieben. Ich finde es toll zum Nachschlagen, wer viel Zeit hat und wenn SEO sein Thema ist, sollte und kann man es komplett lesen.
Abschluss:
Gut gemeinter Tipp, wie man an solche Bücher rangehen sollte: anwenden, anwenden, anwenden! Gerade die strategischen Dinge gehen schnell wieder verloren, wenn sie nicht umgesetzt und zu Papier gebracht werden!
Einleitung:
Unter „Digital Literacy“ kann man die Alphabetisierung einer digitalen Welt bzw. des Internets verstehen. Der Begriff „Literacy“ ist hierbei als Kompetenz, des digitalen Lesens, Schreiben und Kommunizierens zu verstehen. Allgemein könnte man auch sagen es werden die Kompetenzen beschrieben, die bei einer effektiven und effizienten Benutzung digitaler Technologien, notwendig sind.
Welche digitalen Kompetenzen brauchen wir als Online-Marketer?
Welche digitalen Kenntnisse hat meine Zielgruppe?
Eine repräsentative Umfrage wurde von YouGov im Auftrag von Maisberger unter mehr als 2.000 Teilnehmern in Deutschland durchgeführt.
Am bekanntesten waren:
Das Mittelfeld:
Am wenigsten bekannt waren:
Die zehn genannten Technologien werden von mehr als der Hälfte der Befragten nicht angewendet. Anwendungs- und Berührungspunkte gab es bei etwas mehr als einem Drittel der Befragten. Nur hier kann davon ausgegangen werden, dass bei der Bevölkerung Grundkenntnisse oder auch tiefere Kenntnisse über die Technologien vorhanden sind.
Zwischenfazit: Gehört haben einige von digitalen Technologien, aber die Anwendung findet (noch) bei einer sehr kleinen Gruppe statt.
"Wo geht die Reise hin?"
Beim Blick in die Zukunft kann eine jeweils deutlich höhere Kontaktmöglichkeit mit den neuen Technologien festgestellt werden:
Trend aufwärts:
Trend abwärts - wenn das noch geht ;)
Die 10 genannten Technologien können von den Befragten, die schon davon gehört haben, im Schnitt zu 44% oberflächlich und zu 19% tiefgreifend erklärt werden. Zusammengenommen also zu 63%. Zu 4% können sie nicht erklärt werden.
Wie sieht es bei den Tierärztinnen und Tierärzten aus?
Zu Beginn des Jahres hat der Dessauer Zukunftskreis Veterinärmedizin zur Teilnahme an einer Umfrage aufgerufen. Die Studie zum Stand der Digitalisierung in der Veterinärmedizin hat das Ziel, den Status quo im deutschsprachigen Raum zu erfassen. Darüber hinaus auch zu untersuchen, welchen Einfluss sie auf den tierärztlichen Beruf im Jahr 2030 haben könnte. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Herbert-Gürtler-Hörsaal der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig vorgestellt (17. April 2020, 16:00 bis 18:30 Uhr).
Fazit:
Ungeachtet der demographischen Entwicklung werden wir uns als Gesellschaft und als Tierärzteschaft vermehrt mit digitalen Technologien beschäftigen (müssen). Der Umgang und der Erwerb von Kompetenzen in diesem Bereich sollten so früh wie möglich beginnen („Chaos macht Schule“). Idealerweise in der Schule, aber spätestens im Studium bzw. der Berufsausbildung. In der Zwischenzeit bieten sich vielseitige Möglichkeiten in den sozialen Netzwerken bzw. im Austausch innerhalb und außerhalb der Community.
Quellen & Links:
https://wb-web.de/aktuelles/digital-literacy-versuch-einer-begriffsbestimmung.html
https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/w/weiterbildungseinrichtungen/regionalkonferenzen/hamm_14/praesentation_ag/ag_5.pdf
https://deutschland2050de.files.wordpress.com/2020/01/agentur-maisberger-whitepaper-skepsis-der-deutschen-gegenc3bcber-neuen-technologien.pdf
https://www.bundestieraerztekammer.de/btk/statistik/
https://www.oeffentliche-it.de/documents/10181/14412/Deutschland-Index+der+Digitalisierung+2019
Immer mehr Menschen konsumieren Videos, auch die Algorithmen der Plattformen geben Videos eine größere Reichweite. Wie können wir also Video-Marketing für unsere eigene Praxis einsetzen?
Ziel der Folge: den oft „einschüchternden“ Bereich des Video-Marketings runterbrechen und clevere Tipps geben, mit denen auch Tierärztliche Praxen und Kliniken in Zukunft ihr eigenes Video-Marketing betreiben können.
Dafür haben wir uns Unterstützung in Persona von Bashkim Sefedini von der Firma entermedia GmbH aus Heidelberg geholt. Zu Beginn werden wird Bashkim („Bashi“) sich und entermedial vorstellen. Anschließend gehen wir ans Eingemachte in Sachen Videomarketing und versuchen Euch einen guten Überblick zu geben. Hier die Fragen und Antworten von Bashi.
Wie hat sich der Bereich Video Marketing aus deiner Sicht in den letzten Jahren entwickelt und verändert?
Videomarketing hat sich gemeinsam mit dem Aufstieg von Socia-Media Plattformen entwickelt. Video-Werbeanzeigen haben die höchste Klickrate von allen digitalen Anzeigeformaten. Kunden schauen sich 4-mal lieber ein Video zu einem Produkt an, als einen Text zu lesen. Auffällig ist, dass die Werbekampagnen immer provokanter und auch emotionaler werden. Siehe die Kampagne #heimkommen von EDEKA - es gibt mehr Narratives Storytelling. Teilweise sogar provozierte Shitstorms. Positiv zu erwähnen: Unternehmen machen mehr Webserien & Videoreihen. Vlogs etc. Aber dennoch, die meisten Unternehmen haben noch nichts mit Videomarketing am Hut. Viele Werbeagenturen in DE haben Videoproduktion nicht auf dem Schirm. Kaum eine, hat ein eigenes Videoteam oder eine Videoproduktionsfirma als Kooperationspartner. Da ist noch viel Nachholbedarf.
Was muss ein gutes Video deiner Meinung nach mitbringen?
Inhalt: Es muss dem Zweckgebunden sein. Es muss das enthalten, was der Titel oder Beschreibung verspricht.
Jetzt sprechen wir eine spezielle Zielgruppe an. Viel Arbeit, wenig Zeit und oft gerade neu im Bereich Marketing. Grundsätzlich: wie können Tierärzte in den Bereich Video Marketing starten?
Ich würde jeden raten, ganz am Anfang bei der Unternehmensgründung und bei der Erstellung der Corporate Identitiy und der Styleguides, Video-Marketing mit einzubeziehen. Das haben nämlich ganz wenige Unternehmen. Frage stellen, welchen Mehrwert kann ich meinen Kunden und Potenzielle Kunden anbieten? Was sind die Fragestellungen und Probleme, die immer wieder kehren? Bei Bedarf, Rhetorik Coach beauftragen. Üben in einer Kameralinse rein zu reden, das ist leider viel schwerer als man denkt.
Was wird an Ausrüstung benötigt? (Teure Kamera vs. Smartphone, Tripod, Gimbell?)
Technik:
TIPP: Alles was über ein einfaches Youtube / Statement vor der Kamera Video hinaus geht, würde ich als Laie nicht selbst machen. Ich würde tatsächlich niemanden raten einen Werbefilm oder Produktfilm selbst zu produzieren. Das erforderliche technische Knowhow wird oft unterschätzt und ist oft nach hinten losgegangen. Mache haben sogar einen ungewollten viralen Hit gelandet ;).
Welche Tipps hast du für jemanden, der noch nie ein Video gedreht hat? Worauf sollte in jedem Fall geachtet werden? (Licht, Hoch- vs. Querformat, …)
Technik:
Heißer Tipp: Exportiert in einer hohen Qualität. Stellt die Bitrate (min. 20Mbit/sec) auf CBS, das geht bei den meisten Schnittprogrammen. Die jeweiligen Plattformen, konvertieren es eh auf Ihre eigene Codec Standards bevor es veröffentlicht wird.
Müssen Videos bearbeitet werden?
Bearbeitung ist Pflicht! Unnötige lange Pausen wegschneiden. Mach es dem Zuschauer bequem. Ich empfinde oft Videos als unnötig zeitraubend. Wenn es kein Livestream ist, gibt es keinen Grund ein Video unbearbeitet hochzuladen.
Für alle die Videos doch bearbeiten möchten: hast du Tipps, was die Verwendung von Software betrifft? Gibt es gute, vielleicht sogar kostenlose Software, für Anfänger?
Gib uns 3-5 Tipps / Content-Formate, die eine Praxis deiner Meinung nach einsetzen könnte / sollte!
Ansonsten ist es immer schön, ein Imagefilm auf der Website sehen zu können. Das verschafft vertrauen und ein besseres Gefühl für jeden, der noch unsicher ist.
Wo siehst du die Zukunft des Video-Marketings? Wird sich das Verhalten der Nutzer weiter verändern?
Technische Normen gibt es in dem Sinne nicht mehr wie früher beim Fernsehen. PAL / SECAM / NTSC. Für YouTube & Co. spielen die Formate keine Rolle. Interessant ist, dass technische Normen und Standards immer mehr die einzelnen Plattformen bestimmen.
Video-Marketing wird eine größere Rolle spielen. Die Fakten sprechen für sich.
Das Potenzial von Videomarketing und Videokommunikation ist wirklich enorm und es könnte sich für viele als Wettbewerbsvorteil erweisen wie sie jetzt damit beginnen.
https://www.entermedia.de/
1. Einleitung:
Der Aufhänger dieser Folge war eine konkrete Anfrage, die wir über Instagram zum Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) bekommen haben. Ein super spannendes Thema, welches nicht nur den Kern der Online-Marketing Welt, sondern jeden mit einer Webseite beschäftigen sollten. Schließlich möchte man im Web ja gefunden werden!
Für uns Aufhänger genug, um die Folge über SEO zeitnah aufzunehmen, weil: wichtiges Thema, dass immer mehr die Tiermedizin durchdringt – und dabei oft natürlich viele Fragen aufwirft.
Eins vorweg: diese Folge versteht sich keineswegs als kompletter „SEO-Guide“! Denn: SEO ist ein komplexes Thema mit über 200 Faktoren, die später Einfluss auf unsere Rankings haben können!
Mit dieser Folge möchten wir eine erste Einleitung zu dem Thema geben und die wichtigsten Punkte abarbeiten. Klar ist, dass es in Zukunft mit Sicherheit weitere Folgen geben wird, in der wir genauer auf das Thema „SEO“ eingehen und weitere Faktoren „guter“ Suchmaschinenoptimierung unter die Lupe nehmen.
2. SEO Basics
Das erste Mal ist uns das Thema „SEO“ im Zusammenhang mit Tierärztinnen und Tierärzten auf dem DVG Vet Congress, während unseres Seminars, begegnet. Interessanterweise gab es hier einige Mythen und Fehlinformationen, was die SEO „Basics“ betrifft.
Deshalb das Wichtigste zuerst: was ist SEO eigentlich NICHT?
Die Antwort: SEO sind keine „Google Ads“! Heißt: die ersten Ergebnisse auf Google, die mit dem Wort „Anzeigen“ versehen sind, sind keine organischen Suchergebnisse und fallen deshalb auch nicht unter den Begriff „Suchmaschinenoptimierung“.
Das sind nämlich Google Ads, für die wir bezahlen müssen. Ein spannendes Thema, welchem wir uns mit Zukunft auch widmen werden!
3. Wie funktioniert „SEO“ eigentlich?
Eine der ersten Fragen, die wir im Zusammenhang mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung regelmäßig gestellt bekommen: ist SEO eigentlich schwer?
Zum Verständnis: SEO ist auf jeden Fall schwer, ja!
Das eigene Ranking auf Google wird von über 200 „Ranking-Faktoren“ beeinflusst!
Auf der anderen Seite: SEO ist allerdings auch nie so schwer, wie man als „Laie“ auf den ersten Blick denken mag!
Wichtig ist für uns nämlich nicht, dass wir all diese Faktoren kennen und täglich in unsere Überlegungen miteinbeziehen. Wichtig ist für uns, dass wir eine Seite kreieren, die den anderen Nutzern über ihre Inhalte Mehrwerte liefert. Grob runtergebrochen ist in erster Linie sowohl die Qualität der Inhalte, als auch die Qualität unserer Seite – mit Blick auf deren Schnelligkeit und Aufbau – wichtig.
Wir müssen uns vor Augen führen, dass die Suchmaschinen dieser Welt von „echten“ Menschen, mit „echten“ Problemen genutzt werden. Googles Mission ist es, diesen Menschen die besten Antworten zu liefern. Im Umkehrschluss heißt das für unseren Content also?
WIR MÜSSEN PASSGENAUE ANTWORTEN LIEFERN!
Blicken wir auf SEO als Ganzes, ist wichtig zu verstehen, dass „SEO“ zunächst eine technische Seite im Backend hat. Hierunter fallen bspw. der Aufbau der Webseite, die Codestruktur der Webseite und viele weitere, technische Faktoren.
Weiterhin ist der eigentliche Content auf unserer Seite ein relevanter Faktor. Also das, was die Seitenbesucher beim Besuch unserer Webseite tatsächlich sehen.
Wichtig sind außerdem Backlinks, die wir für unsere Webseite – im Bestfall fortlaufend – generieren können. Gerade diesem Thema werden wir uns in der nächsten Folge zur Suchmaschinenoptimierung primär widmen.
Runtergebrochen, sind die wichtigsten SEO-Ranking-Faktoren aktuell:
4. Wie beginne ich mit effektiver „SEO“?
Es gibt einen wichtigen SEO-Grundsatz, den man sich vor dem Aufbau der eigenen Seite immer vor Augen führen sollte: jede (Unter)Seite in der eigenen Webseitenarchitektur deckt immer nur 1 Hauptkeyword ab!
Das heißt: Wir werden nie ein mit einer Seite sowohl für das Keyword „Tierarzt Heidelberg“ und „Durchfall bei Hunden“ gleichzeitig „Ranken“. Genauso wenig mit einer Seite für das Keyword „Durchfall bei Katzen“ und „Schnupfen beim Hund“
Wieso? Jedes dieses Keywords ist alleinstehender Suchbegriff, zu dem die Menschen auf Google separat voneinander Informationen suchen. Da Google passgenaue Informationen liefern möchte, kann es die Suchbegriffe gar nicht zusammenfassen. Denn schließlich will niemand, der nach Informationen zum Thema „Durchfall beim Hund“ sucht auf der gleichen Seite etwas zum „Schnupfen bei Katzen“ lesen.
Denken wir also an den Aufbau unseres Blogs, stellen wir schnell fest: zu jedem Thema gehört aus SEO-Sicht immer ein eigener Blog Beitrag. Nur so können wir Google aktiv dabei unterstützen, die Intention hinter unserem Beitrag zu verstehen und somit die Webseite für die richtigen Keywords zu indexieren.
Für alle die sich jetzt die Frage stellen: Wann erkenne ich, dass ich eine neue Seite / neuen Blog Post für einen Suchbegriff anlegen muss? Die kurze Antwort: einfach mal „Googlen“. Sobald sich die Suchergebnisse für die jeweiligen Keywords drastisch verändern – also komplett andere URLs haben – handelt es sich um verschiedene Keyword-Gruppen. In diesem Fall können wir beide Keywords also großer Wahrscheinlichkeit nach nicht mit einem einzigen Blog Post erreichen.
5. Blogging 101 – so werden unsere Inhalte auch gefunden
Um die richtigen Themen, passend zur eigenen Zielgruppe zu finden, gibt es mehrere Wege. Die offensichtlichsten: von den eigenen Kunden, anderen Webseiten und Google selbst inspirieren lassen! Es lohnt sich die eigenen Kunden zu befragen und selbst mal in Google auf die Suche zu gehen.
Wer jetzt ins „Schreibfieber“ gekommen ist, der bekommt an dieser Stelle eine Anleitung von uns, mit der er seine nächsten Blog Posts aufbauen kann – und damit hoffentlich auch für die richtigen Keywords gefunden wird!
An dieser Stelle sei gesagt: nach diesem Muster gehen WIR, im Blog unserer Agentur vor. Es gibt natürlich weitere Arten, wie man einen Blog Post aus SEO-Sicht optimal aufbauen kann. Wir haben mit dieser Methode allerdings schöne Erfolge erzielt und konnten die Besucherzahlen unserer Homepage von 0 auf mehrere tausend Besucher pro Monat hochfahren. Deshalb: it’s worth a try!
a) Wir nutzen Keyword-Tool (gut, weil Suchvolumen, usw.)
b) Grundsätzlich aber: in Google nach dem Thema suchen und Anhand der Überschriften erkennen, was das Keyword bzw. die Keyword-Gruppen sind)
a) Eigener Input
b) Die ersten 5 Ergebnisse auf Google checken: was wird hier thematisiert? Wie sind hier die Überschriften der jeweiligen Absätze? -> das zeigt uns, was die User hier lesen möchten
c) Länge: die ersten 5 Ergebnisse auf Google hinsichtlich der Anzahl der Wörter vergleichen -> Quersumme nehmen und x-Prozent draufpacken
a) Headerbild
b) Bilder im Text, wenn möglich, passend wählen
a) Text importieren
b) H1 Überschrift festlegen -> aussagekräftig
c) H2 Überschriften festlegen -> im Bestfall mit Keyword-Variationen
d) H3 Überschriften festlegen -> v.a. wenn Text mit vielen Aufzählungen
e) Bilder, samt „Alt-Texten“ einfügen -> Alt-Text immer Hauptkeyword und Keyword-Variationen -> Achtung: Bilder so klein wie möglich machen! Nicht mehrere MB pro Bild!
f) Meta-Beschreibung einfügen -> das sieht der User quasi als Vorschau, direkt in Google. Wie können wir den User hiermit auf unsere Seite locken?
g) Fokus-Keyword mit Yoast festlegen -> Aussagen zur Keyword-Dichte / Yoast hat Ampelsystem
Hier noch einige SEO-Tools, die uns im Alltag ungemein helfen:
6. Zum Abschluss
Die letzte Frage, die man oft hört: Sollte ich meine SEO-Aktivitäten an eine Expertin / an einen Experten auslagern?
Ab einer gewissen Größe, mit steigenden Ambitionen und wachsendem Budget, kann es irgendwann natürlich Sinn machen. Trotzdem sind wir der Meinung, dass man vieles zunächst selbst (richtig) machen kann und das in jedem Fall auch versuchen sollte.
Part I – Welche Bewertungsportale gibt es? Welche spielen eine wichtige Rolle in der Tiermedizin?
Fazit: Bewertungen von Tierärztinnen und Tierärzten ist grundsätzlich erlaubt! Man sollte daher regelmäßig überprüfen was über die Praxis/Klinik im Internet veröffentlicht wird!
Part II – Wie gehe ich mit negativen Bewertungen um? Was ist zulässig, was nicht?
Ein paar Tipps für Euch:
Fazit: Hier stehen in der Regel fallbezogene Entscheidungen im Fokus. Bewertungsportale sind Bestandteil der Informationsgewinnung von Tierhaltern im Internet UND werden es bleiben als eine wichtige Informationsquelle bei der Entscheidungsfindung! Tierärztliche Praxen und Kliniken sollten passende Wege, um Patientenbesitzer von ihren Leistungen und Service zu überzeugen. Daher sollten sie Social Media Marketing in ihrer strategischen Planung aufnehmen, um potentielle Neukunden und Bestandskunden dort zu erreichen, wo diese als User anzutreffen sind.
Links & Quellen:
https://www.wir-sind-tierarzt.de/2018/02/jameda-bewertung-bgh-urteil-loeschen/
https://de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm
https://www.wir-sind-tierarzt.de/2019/08/shitstorm-tieraerzte-am-digitalen-pranger/
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