Bestandsbuch Tiermedizin

Bestandsbuch Tiermedizin

By Richard Dihen & Marc DillyBusinessMarketing
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Bestandsbuch Tiermedizin episodes

  • BBT #20 - Twitter
    Eine Einführung in die Plattform mit dem Vogel

    Twitter Basics

    • Twitter ist eine sog. „Microblogging“ Plattform, auf der die Nutzer via „Micro-Nachrichten“, mit einer max. Länge von 280 Zeichen miteinander kommunizieren können

    • früher war die Länge der Nachrichten mit 140 Zeichen noch kürzer; dies wurde vor einiger Zeit allerdings geändert

    • weltweit kann Twitter eine monatliche Nutzerzahl von 330 Millionen aktiven Nutzern vorzeigen (diese Zahl hält sich recht stabil); laut einer ARD/ ZDF-Onlinestudie sind es in Deutschland allerdings „nur“ 2,8 Millionen wöchentliche Nutzer; im Vergleich zu anderen Plattformen also deutlich weniger

    • Wer nutzt Twitter also?

    • Der große „Trumpf“ von Twitter ist, dass der Kanal von „Echtzeitkommunikation“ lebt! Sobald es brandaktuelle Nachrichten gibt, kann man auf Twitter am schnellsten von ihnen erfahren! So ist es kein Zufall, dass auf der Plattform vor allem Politiker, Journalisten und einflussreiche Aktivisten mit „Tweets“ arbeiten und die Nachrichten des Tages entsprechend verbreiten

    • auch auf Twitter kann man ein Profil aufbauen bzw. einrichten, Personen folgen, Tweets kommentieren, „liken“ und natürlich „re-tweeten“ (also in den eigenen Feed einpflegen)

    • die Tweets selbst können dabei mit Hashtags versehen werden, was die jeweiligen Tweets wieder in „Kategorien“ einordnet, die Reichweite erhöht und die thematische Auffindbarkeit erleichtert

    • wichtig sind auch die „Trends“, die jedem in seinem Twitter-Profil angezeigt werden; dies soll die Interaktion erhöhen

    • Twitter Best-Practices

      1. Twitter unterscheidet sich grundlegend von anderen Social Media Kanälen, nämlich dahingehend, dass die Plattform von „Echtzeit-Kommunikation“ lebt – das ist die „Sprache“ der Plattform  heißt für uns: Beiträge werden hier nicht einfach von den anderen Kanälen kopiert und abgeladen, sondern sie müssen entsprechend an die Plattform angepasst werden – allein schon wegen der Zeichenlänge

      2. Aufbauend darauf: wenn Beiträge gemacht wurden, sollte man auch für die Interaktion danach bereitstehen und auf Fragen der Community zeitnah antworten

      3. Auch Twitter ist planbar, hat aber verschiedene Stoßzeiten! Spezielle Events wie Corona sind nicht planbar, allerdings kann man sicher sein, dass auf Twitter zu solchen Ereignissen viel los ist  hier sollte man bereit sein und sich in die Interaktion stürzen

      4. Auf Twitter wird interagiert wie auf einer „Cocktail-Party“, heißt: man kann sich problemlos in bestehende Gespräche „einklinken“. So werden auf dieser Plattform Interaktionen aufgebaut und die Nähe zur Zielgruppe gesucht - unbedingt aktiv machen!

      5. Je spezieller die Kommunikation, desto besser! Über die Suchfunktion kann man nicht nur nach Profilen, sondern auch nach Hashtags oder gar einzelnen Wörtern suchen. Wer seine Zielgruppe finden und sich mit dieser austauschen möchte, der sollte diese Funktion unbedingt testen

      6. Twitter lebt nicht nur von Kommunikation, sondern ebenso „Interaktion“. Re-tweeten, liken und kommentieren sollten auf jeden Fall zu den eigenen Werkzeugen gehören

      7. Besuchermessen nutzen, um vorab in Kontakt mit den richtigen Personen zu kommen

      8. Die Listen-Funktion nutzen, um eine Liste entsprechender Nutzer zu erstellen, mit denen man fortlaufend interagieren möchte

      9. Wie oft pro Tag „tweeten“? Den eigenen Rhythmus finden und entsprechend definieren! Am besten funktioniert Twitter dann, wenn die Benutzung in den eigenen Tagesablauf integriert wird

      10. Schnelles Following durch „Folgen / Entfolgen“ aufbauen. Bei Twitter sieht man auf einen Blick, wer einem zurückfolgt und wer nicht. So kann eine entsprechende Balance eingehalten werden

      11. Unser Fazit

        • Twitter kann nicht nur sinnvoll sein, sondern einen effektiv von der eigenen Konkurrenz abheben. Allerdings sollte man sich im klaren darüber sein, dass die Interaktion auf Twitter eine völlig andere ist. Um hier erfolgreich zu sein Bedarf es entsprechender Umstellung

        • wer bereit ist diesen Weg zu gehen, der wird auf Erfolg mit der Plattform haben!

        • Links/Lesenswerte Beiträge zu dem Thema findet ihr hier:

          https://diri-socialmedia.de/twitter-fuer-unternehmen/

          https://business.twitter.com/de.html

          https://diri-socialmedia.de/wie-funktioniert-twitter/

          48 min
        • BBT #19 - Telemedizin & Videosprechstunde in der Tiermedizin
          „Digitalisierung“ oder vielleicht doch nicht so ganz?!

          Heute zu Gast: Björn Becker.

          Gemeinsam mit Björn möchten wir über die Themen Telemedizin und im Speziellen den Einsatz von Videosprechstunden im tierärztlichen Alltag sprechen. Darüber hinaus werden wir uns selbstverständlich auch über Möglichkeiten des (Online-)Marketings sprechen und zwar aus erster Hand und direkt aus der Praxis ;).

          **Teil I – Zielsetzung (Agenda), Vorstellung und Einleitung **

          • Austausch zum Thema Telemedizin in der in der Tiermedizin und den Einsatz von Videosprechstunden/Online Sprechstunden in der Praxis
          • Vorstellung Björn (Tierarzt, Werbekaufmann/Kaufmann für Marketing und Kommunikation, Promotionsstudent ;))
          • Einschub: "VetMeeTogether" als virtueller "Stammtisch" zur Zukunft der Veterinärmedizin (siehe Links).

            Teil II - Informationen zum Thema Telemedizin/Videosprechstunde

            Wir widmen uns nun folgenden Fragen:

            • Was ist Telemedizin (ggf. ein Blick in die Humanmedizin (1)?
            • COVID-19 Pandemie als Katalysator für die Telemedizin?
            • Was sind Vorteile für die Praxis?
            • Was sind/können Schwierigkeiten sein (Bandbreite, Technik etc.)?
            • Was sind die Anforderungen an die Hardware und Umgebung?
            • Welche Systeme gibt es? Was sind die Vor- und Nachteile?
            • Was ist derzeit erlaubt, was nicht?
            • Wie sieht es konkret mit der Abrechnung aus?
            • Zwischenfazit: Welche Mehrwerte entstehen für die Tierhalterinnen und welche für die Kollegeninnen?

              Teil III – Digitalisierung & Marketing in der tierärztlichen Praxis Telemedizin/Videosprechstunde als ein Element des Angebots/Portfolio der eigenen Praxis (?) Einnahmequelle (?)

              • Allgemeines zum aktuellen Stand der Digitalisierung in der tierärztlichen Praxis – wie ist deine Sicht? Was wird in Zukunft entscheidend sein für den Erfolg der eigenen Praxis?
              • Digitale Kompetenzen (#digitalliteracy) – wie kann man diese verbessern? Was wären deine Tipps?
              • Endgeräte & technischen Standard – Welchen Einfluss hat Hardware und Equipment für den Erfolg? Was sind deine Erfahrungswerte um auf dem aktuellen Stand und effektiv in der Praxis zu bleiben?
              • Strategien fürs Marketing (z.B. VETTITUDE)
              • Content Strategie
              • Social Media & ROI
              • Fazit & Zusammenfassung:

                • Videosprechstunden in der Tiermedizin sind durch die Corona-Krise aktueller denn je geworden

                • es ist davon auszugehen, dass Videosprechstunden zukünftig noch relevanter werden und dabei als eine weitere Einkommensquelle dienen können.

                • für den Kunden „von Morgen“ kann die Videosprechstunde immer relevanter, vor allem aber bequemer werden - gerade dann, wenn man diese „Digital Natives“ für sich gewinnen möchte, kann man das Thema Videosprechstunde als USP bei sich in der Praxis platzieren.

                • wenn Videosprechstunde, dann professionell! Es ist eher hinderlich, wenn Videosprechstunden ohne die entsprechende, digitale Vorbereitung, angeboten werden - hier sollte man sich die Zeit nehmen, um sich entsprechend in das Thema einzuarbeiten.

                  Quellen, Links und Hintergründe der Folge:

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Telemedizin

                  https://www.bundestieraerztekammer.de/d.php?id=5861 - Telemedizin in der veterinärmedizinischen Praxis - Empfehlungen der BTK

                  Björns Websites, Checklisten & Co.:

                  http://www.einfach-ein-guter-tierarzt.de
                  https://www.vettitude.de/
                  https://www.tierarzt-im-dienst.de/
                  https://www.chiro-to-go.de/
                  https://www.facebook.com/bjorn.becker.54
                  https://www.facebook.com/TierarztpraxisDrBecker/
                  Video „Allgemeine Untersuchung für die Telemedizin“: https://youtu.be/S01Y0BjfWt8

                  Ein kostenloses Webinar von Björn findet ihr hier: https://www.vet-webinar.com/de/webinar-archive/bibliovet/die-digitale-tierarztpraxis-neue-wege-in-der-kundenkommunikation/

                  VetMeeTogether - Der Online Tierärztestammtisch zur Zukunft der Veterinärmedizin: https://www.facebook.com/VetMedZukunft/

                  Dort auch immer der Verweis auf die XING Veranstaltung zum kostenlosen Anmelden.

                  (1) Wade, V., Eliott, J., Karnon, J., & Elshaug, A. G. (2010). A qualitative study of sustainability and vulnerability in Australian telehealth services. Stud Health Technol Inform, 161, 190-201.

                  Wade, V. A., Karnon, J., Elshaug, A. G., & Hiller, J. E. (2010). A systematic review of economic analyses of telehealth services using real time video communication. BMC health services research, 10(1), 233.

                  Mazan, M. R., Kay, G., Souhail, M. L., Bubeck, K., Jenei, T., & Merriam, J. (2017). Patients Without Borders: Using Telehealth to Provide an International Experience in Veterinary Global Health for Veterinary Students. Journal of veterinary medical education, 44(4), 632-639.

                  1 hr 7 min
                • BBT #18 - TikTok & Tiermedizin
                  Echte Chance oder völlig unnötig?

                  1. Einleitung:

                  Auch Plattformen wie Facebook und Instagram waren mal „TikToks“! Zu Beginn missachtet, haben sie sich zu extrem wichtigen Plattformen entwickelt – nicht nur für private Nutzer, sondern allen voran Unternehmen!

                  Allein aus diesem Grund sollte man sich zunächst selbst ein Bild über JEDE neue Plattform machen - auch wenn diese wieder verschwinden mögen, wie zum Beispiel „Vero“ vor 2 Jahren.

                  Denn wenn auch nur ansatzweise die Chance besteht einen hilfreichen Marketing-Kanal für das eigene Unternehmen aufzubauen, dann können diese ersten Monate „Goldwert“ für die Größe unseres Followings werden! Wieso, wird sich im Verlauf der Folge zeigen!

                  2. Was ist TikTok eigentlich?

                  Kurzbeschreibung: TikTok ist eine Plattform, auf der die Nutzer*innen kreative Videoinhalte, in einer Länge von 15 bis 60 Sekunden hochladen können.

                  Wie von Instagram Stories bspw. schon bekannt, können diese Videos mit Stickern, Effekten und vor allem Musik „veredelt“ werden. Besonders der Teil mit der Musik führt dazu, dass viele Außenstehende die Plattform von vornherein als reine „LipSync Plattform für Kinder“ abstempelten - dies ist so allerdings nur teilweise richtig

                  Zwar hat das chinesische Unternehmen „ByteDance“ die ehemalige App „Musical.ly“ – ehemals eine „LipSync“ App – aufgekauft und in die App TikTok integriert - die App selbst bietet aber natürlich auch komplett andere Inhalte.

                  Verrückt sind nicht nur die Inhalte auf TikTok, sondern vor allem auch die Nutzerzahlen: mittlerweile hat TikTok über 800 Millionen Nutzer, davon über 300 Millionen Nutzer außerhalb von China! Im Zeitraum von Januar bis November 2019 hatten weltweit 614 Millionen Menschen Tiktok heruntergeladen – mehr als Facebook (lediglich Whatapp und Messenger waren beliebter).

                  2019 war die App TikTok die #4 aller kostenlosen iPhone Apps zum Herunterladen (hinter YouTube, Instagram und Snapchat).

                  Und der Unternehmenswert wird mittlerweile auf unglaubliche 75 Milliarden US-Dollar geschätzt (!!!) - der Börsengang ist angeblich für 2020 geplant.

                  Das Unternehmen setzt auf mobile Endgeräte und KI. Neben Tiktok ist auch die News-App „Topbuzz“ sehr erfolgreich. Darüber hinaus ist ByteDance auch mit einer Lernplattform („Gogokid“) und einem Smartphone „Jianguo“ sowie einem potenziellen Spotify-Herausforderer „Resso“ am Start.

                  3. Wie wird TikTok (gekonnt) genutzt?

                  Wie schon erwähnt…Video (!), präferiert kreativ zusammengeschnittene Videos, stehen im Vordergrund und sorgen für „Likes“ und Reichweite.

                  • Grundfunktionen
                  • Post erstellen/Video erstellen, mit Text und Hashtags versehen (Funktionalität vergleichbar mit Instagram, Hashtags sorgen Reichweite)
                  • Herausforderungen: Schnitt von Videos / Einsatz von Filtern / Einsatz von Musik
                  • Wie können Veterinäre und Tierarztpraxen hier entsprechende Inhalte produzieren?

                    4. Wieso TikTok? Wie könnte die Plattform Unternehmen helfen?

                    Ausgangssituation ist, dass die Zielgruppe auf der Plattform natürlich entsprechend jünger ist. Ungefähr 41% der Nutzer*innen sind laut „Globalwebindex“ weiblich und zwischen 16-24 Jahren alt. Unternehmen, die TikTok ernsthaft für ihr Marketing nutzen möchten, müssen dementsprechend zunächst für diese Zielgruppen Inhalte produzieren.

                    Heißt für uns? TikTok ist – wie jede neue Social Media Plattform – als „Wette“, gleichzeitig aber auch als vermeintliche Investition in die Zukunft zu sehen.

                    a. Unternehmen ein „lustiges“ Gesicht geben, über Einblicke, die andere Plattformen nicht erlauben

                    b. Employer Branding

                    c. Unternehmen greifbarer machen

                    d. …

                    5. Wieso macht es Sinn, schon frühzeitig auf TikTok präsent zu sein?

                    • Von der erhöhten Reichweite profitieren! TikTok ist noch ein junges Medium, bei dem die organische Reichweite der eigenen Beiträge bei weitem noch nicht so eingeschränkt ist wie bspw. bei Facebook oder Instagram. Wer hier gute Inhalte produziert hat also die Chance eine überproportional hohe Reichweite zu bekommen und sich früh eine große Zielgruppe aufzubauen. Dies wird später nur bedingt möglich sein.

                    • Früh Follower aufbauen und in (junge) Zielgruppe investieren. Klar, die Zielgruppe auf TikTok ist aktuell noch jünger als auf anderen Plattformen. Aber: auch diese Zielgruppe wird älter und so verbirgt sich hinter diesen jüngeren Generation der „Käufer von Morgen“. Es kann also durchaus Sinn machen, in diese jüngere Zielgruppe zu investieren und hier früh eine Beziehung zu seinen Kunden von Morgen aufzubauen!

                    • Plattform kennenlernen und eigenen Content perfektionieren. Wer früher mit der Produktion von Inhalten auf der Plattform beginnt, der findet natürlich auch schneller sein ganz persönliches „Format“. Ein Vorteil, denn auch auf TikTok geht es darum die Content-Formen zu finden, die am besten zum eigenen Unternehmen passen. Wer früher loslegt, kommt diesbezüglich schneller ans Ziel!

                    • Noch zu erwähnen und nicht zu vergessen…TikTok stand auch schon immer wieder in der Kritik – nicht ganz ungewöhnlich für Social Media Plattformen. Wer sich dazu einlesen möchte, folgt diesem Link:

                      https://netzpolitik.org/2019/tiktoks-obergrenze-fuer-behinderungen/

                      https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/chinesische-app-tiktok-unter-verdacht-1.4665556

                      Quellen:

                      https://www.futurebiz.de/artikel/tiktok-statistiken-2019/

                      https://www.gevestor.de/details/bytedance-das-wertvollste-start-up-der-welt-soll-an-die-boerse-883714.html

                      https://influencermarketinghub.com/de/tiktok-statistiken/

                      https://blog.globalwebindex.com/trends/tiktok-music-social-media/

                      1 hr
                    • BBT #17 - Websites
                      Website für die eigene Praxis

                      Gemeinsam haben wir versucht aus dem „Dschungel“ an Möglichkeiten die Vorteile und Nachteile zur Gestaltung einer eigenen (Praxis-) Website für Euch zusammen zustellen. Folgende Fragen haben wir diskutiert und versucht praxisorientiert zu beantworten:

                      • Was hat sich in den letzten Jahren beim Thema „Websites“ verändert?
                      • Wie hat sich der Markt in den letzten 3-5 Jahren hier entwickelt?
                      • Warum eine eigene Website bzw. wozu benötige ich eine eigene Website?
                      • Was sollte eine Website für Tierärztinnen und Tierärzte alles können?
                      • Tipps von Can:

                        Bei Websiten gibt es tausend Dinge zu beachten, doch man kann mit kleineren Maßnahmen große Ziele erzielen.
                        Folgende Tipps sollte man sich daher zu Herzen nehmen und umsetzen.

                        Tipp1: Aus Kundensicht denken

                        Eine Website sollte nie die innere Firmenstruktur rausdrücken, sondern auch Kundensicht gedacht werden.

                        Der User soll schnell ans Ziel kommen und die Mehrwerte finden die für Ihn/Sie relevant sind.

                        Tipp2: Mobile optimierte Seiten

                        Die Bedeutung von Mobile nimmt immer mehr zu. Schnell mal auf das Handy geschaut und nach der Praxis gesucht.

                        Sind Websiten nicht für das Handy optimiert, hat es nicht nur negative Einflüsse auf das Suchmaschinenranking, sondern auch beim User.

                        Tipp3: Keine Kompromisse beim Design

                        Trage das eigene Design der Praxis auch ins Internet. Viele Patientenbesitzer*innen informieren sich vor dem ersten Kontakt.

                        Zeigen Sie sich daher von der besten Seite mit einem stimmigen Bild nach außen.

                        Tipp4: Safty first - Auf Datensicherheit achten

                        Auch bei einer kleinen Website können personenbezogene Daten erfasst und übermittelt werden. Gehe daher genauso wie in der Praxis sehr sensibel mit diesen Daten um und mache keine Kompromisse bei der Sicherheit!

                        Links zur Folge:

                        http://can-arslan.de/

                        https://www.smarttec.biz/

                        https://t3n.de/news/ueber-uns-seite-richtig-gestalten-1153271/

                        1 hr 11 min
                      • BBT #16 - Digitalisierung & Tiermedizin
                        Brauchen wir noch Tierärztinnen und Tierärzte in der Zukunft?

                        Teil I – Zielsetzung (Agenda), Vorstellung und Einleitung

                        • Austausch zum Thema Digitalisierung in der (Tier-)Medizin – Fortsetzung unseres Gesprächs und unserer Diskussion auf dem DVG Vet-Congress 2019 in Berlin
                        • kurze Vorstellung von Jan Ehlers (Lehrstuhl für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen; Vizepräsident Universität Witten/Herdecke)
                        • Einschub: Podcast – Zweikörperproblem; Podcast über Digitalisierung, neue Technologien und Innovationen die Gesundheit und Gesellschaft; Markus + Sven = Zweikörper, Jan = Gastkörper.

                          Teil II – Digitalisierung in der (Tier-)Medizin

                          Im Folgenden werden wir in unserem Gespräch und Austausch folgende Fragen diskutieren und beantworten (oder wenigsten versuchen Antworten zu finden :))

                          • Was kann man sich unter der Überschrift „Digitalisierung in der (Tier-)Medizin“ alles vorstellen?
                          • Weshalb ist das Thema Digitalisierung in der „Tiermedizin“ eurer Meinung nach so ein faszinierendes Thema, das jeden Zuhörer bewegt?
                          • Wo liegen die größten Schnittmengen von Human- und Tiermedizin (in der Digitalisierung)?
                          • Brauchen wir eigentlich noch Tierärztinnen und Tierärzte in der Zukunft?
                          • Wie steht es mit der „Digitalisierung“ im internationalen Vergleich?
                          • Teil III - Digitalisierung und die Universität Witten/Herdecke

                            • Woran arbeitest du (Jan) bzw. die Universität konkret, um digitale Kompetenzen zu fördern (auf Seiten der Studierenden und der „Gesellschaft“)?
                            • Wie sieht das Marketing an der Universität Witten/Herdecke aus?
                            • Du bist in Sachen Social Media sehr präsent, was macht die Universität? Wie nutzen Studierende Social Media?
                            • Welchen Einfluss könnten die sozialen Medien in Zukunft auf den Job des Tierarztes haben? -> Behauptung Richard: mit Blick auf das Nutzerverhalten wird sich hier in Zukunft hier einiges ändern und die Tierärzte, die es sich clever zunutze machen werden extrem davon profitieren
                            • Fazit & Zusammenfassung:

                              Die Digitalisierung wird sich auch in der Tiermedizin stetig weiterentwickeln und sukzessive Einkehr in der Praxisalltag finden. An vielen Stellen werden wir mit Techniken konfrontiert werden, die uns zunächst vermeintlich überfordern. Trotzdem haben alle Innovationen grundsätzlich das Potential das eigene (Praxis-)Leben – vor allem aber auch das der Kunden – nachhaltig zu verbessern. Ob wir uns auf diese Digitalisierungsthemen einlassen, ist eine Frage, die jeder für sich persönlich klären muss.

                              Fakt ist: auch wie beim Online-Marketing geht es bei der Digitalisierung primär darum frühestmöglich eine Affinität für die zum Teil komplexen Themengebiete zu entwickeln. Es könnte daher durchaus Sinn machen, solche wichtigen Themen bereits in das Studium zu integrieren. Denn wie immer im Leben: je größer, komplexer – und daher auch einschüchternder – ein Themenbereich ist, desto eher neigen wir dazu diesen vor uns herzuschieben. Und gerade unter diesem Aspekt wird es besonders schwer sich die nötigen Kompetenzen für die Digitalisierung anzueignen, wenn man nebenbei noch seinen hektischen Praxisalltag zu „handlen“ hat.

                              1 hr 8 min
                            • BBT #15 - Online Marketing Buchtipps
                              ... diese Bücher kann man bis zum Ende lesen.

                              Einleitung:

                              • Wie stehst du zum Thema Bücher bzw. Wissen „anlesen“?
                              • Was muss ein gutes Buch deiner Meinung nach mitbringen?
                              • Buchtipp 1: Jab Jab Jab Right Hook / Deutsch: Storytelling in sozialen Medien

                                Autor: Gary Vaynerchuk

                                Empfehlung, weil:

                                • das erste Buch, dass für mich die Bedeutung von „Social Media Posts“ als Marketing Tool auf ein höheres Level gehoben hat; es geht nicht einfach nur um Content, sondern darum, dass wir mit unserem Content echte Mehrwerte liefern
                                • wer Social Media benutzen möchte, um im Kopf zu bleiben, der muss sich heutzutage starker Konkurrenz aussetzen. Wer hier einfach nur Nachrichten hochlädt und sich keine Mühe gibt bzw. in die Schuhe seiner (potentiellen) Kunden versetzt, der wird hier keine Erfolge erzielen – zurecht! Unser Nutzer haben Mehrwerte verdient
                                • Obwohl das Buch aus dem Jahr 2013 ist, gehört es für mich zum Standardwerk, wenn es um das Thema Social Media Marketing geht meiner Meinung nach verbirgt sich hinter dem Buch nämlich das richtige „Mindset“, um an das Thema Social Media Marketing ranzugehen
                                • Buchtipp 2: Marketing

                                  Autor: Brian Tracy

                                  Empfehlung, weil:

                                  • Dieses Buch ist leicht verdaulich und schnell durchgelesen, hat aber eine gigantische Wirkung – wenn man mit dem Buch arbeitet
                                  • Im Gegensatz zu vielen „Marketing-Schinken“ ist dieses Büchlein stets „to the point“ und lässt durch gezielte Fragen den Leser zum Star der Show werden; dies ist definitiv ein Buch, mit dem man arbeiten muss!
                                  • In 21 kurzen Kapiteln geht es an Themen wie „Three Key Questions in Marketing“, „Customer Focused Marketing“, „Why People Buy“, „The Marketing Mix“, „Positioning Strategies“, „Creative Marketing Growth Strategies“
                                  • Wer mit diesem Buch arbeitet, zieht das Maximum heraus; sowohl als Marketing „Neuling“ als auch als Marketer mit Erfahrung, der sein Marketing feinjustieren möchte
                                  • Buchtipp 3: They Ask you Answer

                                    Autor: Marcus Sheridan

                                    Empfehlung, weil:

                                    • Dieses Buch ist definitiv das, welches mir am meisten die Augen geöffnet hat
                                    • Was für mich faszinierend war: wie ein Blog dafür genutzt werden kann, um echten, wertvollen Traffic auf die Seite zu bekommen, bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte der Blog eines Unternehmens keine wirkliche Bedeutung für mich
                                    • Die Kernthese des Buchs ist so simpel wie genial: überleg dir, welche Fragen deine potentiellen Kunden sich stellen und schreibe darüber! So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: du ziehst Menschen auf deine Homepage und du positionierst dich als absoluter Experte in deinem Gebiet
                                    • • Selbstredend, dass dieses Buch bzw. diese Herangehensweise einen großen Einfluss auf die spätere Keyword-Recherche hat

                                      Buchtipp 4: Building a Story Brand

                                      Autor: Donald Miller

                                      Empfehlung, weil:

                                      • Klasse Buch, das einen tollen Rahmen für das Thema „Storytelling“ bzw. dem Aufbau einer Marke bietet
                                      • Das Buch beschreibt, welche Elemente eine gute Story immer und immer wieder hat; dieses Wissen kann dann bspw. nahtlos auf den Aufbau der eigenen Webseite umgemünzt werden
                                      • Grundsätzlich steht hier die Kommunikation nach außen im Vordergrund, aber auch die Kernfrage: wie halten wir den Nutzer, wenn ihr mit unserem Unternehmen in Kontakt kommt, „bei der Stange“? Wie bleiben wir im Kopf? Wie überzeugen wir ihn von unserem Angebot, ohne ständig zu schreien „UNSER ANGEBOT IST DAS BESTE!“
                                      • Sehr interessant vor allem für die, die sich Branding technisch vom Rest abheben möchten
                                      • Buchtipp 5: The Ultimate Marketing Plan

                                        Autor: Dan S. Kennedy

                                        Empfehlung, weil:

                                        • Ein sehr „Marketing lastiges“ Buch, bei dem es vor allem darum geht, die Zielgruppe des eigenen Unternehmens zu verstehen
                                        • Ein Kerngedanke, den man aus diesem Buch mitnehmen sollte: die gleiche Message ist nicht für jeden „Touchpoint“ das richtige! Unsere Zielgruppe ist immer in verschiedenen Phasen und wir müssen sie entsprechend ihrer Phase ansprechen; hier geht es von „Awareness“ bis „Find a reason to act now!“
                                        • Setzt man sich intensiv mit diesem Thema auseinander, so wird einem recht schnell deutlich, wieso ein Social Media Post anders klingen muss als ein E-Mail Newsletter Text, das wiederum anders eine Google Ad und diese wiederum anders als ein Gastbeitrag in einer Fachzeitschrift
                                        • Zwei Bonus-Tipps von Marc

                                          Bonus-Tipp 1: Blog Boosting - Content | Marketing | Design | SEO

                                          Autoren: Robert Weller & Michael Firnkes

                                          Ich lese dieses Buch, weil:

                                          • Kurzweilig, leichte Sprache; ist halt eher ein praktischer Ratgeber und weniger ein Lehrbuch
                                          • Blog Grundlagen leicht erklärt (allerdings ohne technische Tiefe)
                                          • Einige Tipps zum Blog-Marketing und SEO
                                          • Praxistipps enthalten
                                          • Fazit (bisher): Tolles Buch für den Einstieg und „Hobbyblogger“ (wie mich ;)). Empfehlung für alle, die nach professionellen Tipps suchen und anfangen, oder auch den bestehenden Blog voranbringen möchte.

                                            Bonus-Tipp 2: Suchmaschinen-Optimierung: Das umfassende Handbuch

                                            Autor: Sebastian Erlhofer

                                            Ich lese dieses Buch, weil:

                                            (Ich schlage in diesem Buch nach, weil)

                                            • (zu) Umfangreich! Viele Details und technische Tiefe durchaus vorhanden
                                            • Nahezu alle Bereiche der Suchmaschinenoptimierung werden beschrieben (schaut mal rein in die Kapitelübersicht)
                                            • Fazit (so far…): Inhaltsumfang wie ein Lehrbuch, dabei jedoch verständlich und praxisorientiert geschrieben. Ich finde es toll zum Nachschlagen, wer viel Zeit hat und wenn SEO sein Thema ist, sollte und kann man es komplett lesen.

                                              Abschluss:

                                              Gut gemeinter Tipp, wie man an solche Bücher rangehen sollte: anwenden, anwenden, anwenden! Gerade die strategischen Dinge gehen schnell wieder verloren, wenn sie nicht umgesetzt und zu Papier gebracht werden!

                                              53 min
                                            • BBT #14 - Digital Literacy
                                              ...über digitale Kompetenzen und Online-Marketing

                                              Einleitung:

                                              Unter „Digital Literacy“ kann man die Alphabetisierung einer digitalen Welt bzw. des Internets verstehen. Der Begriff „Literacy“ ist hierbei als Kompetenz, des digitalen Lesens, Schreiben und Kommunizierens zu verstehen. Allgemein könnte man auch sagen es werden die Kompetenzen beschrieben, die bei einer effektiven und effizienten Benutzung digitaler Technologien, notwendig sind.

                                              Ihr merkt es vielleicht schon…so einfach ist eine allgemeine Begriffsbestimmung gar nicht. Eine gute Übersicht und ein, aus meiner Sicht, sehr gelungener Versuch einer kurzen Begriffsbestimmung zu „Digital Literacy“ ist Lars Killian gelungen. Kommen wir jedoch langsam aber sicher wieder zurück zum Thema Online-Marketing.

                                              Welche digitalen Kompetenzen brauchen wir als Online-Marketer?

                                              1. Grundkenntnisse Smartphone
                                              2. Überblick über die verschiedenen Social Media Plattformen
                                              3. Überblick über die verschiedenen „Ad-Produkte“ (Google Ads, Facebook Ads, usw.)
                                              4. Social Media Plattformen nutzen
                                              5. Social Media Plattformen – und ihre Nutzer – verstehen
                                              6. Welche digitalen Kenntnisse hat meine Zielgruppe?

                                                Eine repräsentative Umfrage wurde von YouGov im Auftrag von Maisberger unter mehr als 2.000 Teilnehmern in Deutschland durchgeführt.

                                                Es wurden zehn Technologien und deren Bekanntheitsgrad abgefragt.

                                                Am bekanntesten waren:

                                                • Cloud Computing: 36%
                                                • Big Data: 32%
                                                • Das Mittelfeld:

                                                  • Augmented Reality: 29%
                                                  • Social Bots: 29%
                                                  • Blockchain: 28%
                                                  • Internet of Things: 26%
                                                  • Am wenigsten bekannt waren:

                                                    • Software-defined Manufacturing: 11%
                                                    • Machine Vision: 7%
                                                    • Immersive Media: 6%
                                                    • Sematic Web: 6%
                                                    • Die zehn genannten Technologien werden von mehr als der Hälfte der Befragten nicht angewendet. Anwendungs- und Berührungspunkte gab es bei etwas mehr als einem Drittel der Befragten. Nur hier kann davon ausgegangen werden, dass bei der Bevölkerung Grundkenntnisse oder auch tiefere Kenntnisse über die Technologien vorhanden sind.

                                                      Zwischenfazit: Gehört haben einige von digitalen Technologien, aber die Anwendung findet (noch) bei einer sehr kleinen Gruppe statt.

                                                      "Wo geht die Reise hin?"

                                                      Beim Blick in die Zukunft kann eine jeweils deutlich höhere Kontaktmöglichkeit mit den neuen Technologien festgestellt werden:

                                                      Die 10 genannten Technologien werden künftig voraussichtlich im Schnitt zu 45% verwendet werden. Im Vergleich zur aktuellen Verwendung von 38% ist dies ein durchschnittlicher Anstieg um 7 Prozentpunkte.

                                                      Trend aufwärts:

                                                      • Cloud Computing 53%
                                                      • Internet of Things 50%
                                                      • Semantic Web 50%
                                                      • Immersive Media 49%
                                                      • Trend abwärts - wenn das noch geht ;)

                                                        • Social Bots 38%
                                                        • Software-defined Manufacturing 39%
                                                        • Die 10 genannten Technologien können von den Befragten, die schon davon gehört haben, im Schnitt zu 44% oberflächlich und zu 19% tiefgreifend erklärt werden. Zusammengenommen also zu 63%. Zu 4% können sie nicht erklärt werden.

                                                          In punkto Kenntnistiefe überwiegt also das oberflächliche Wissen – mit einer groben Vorstellung davon, um was es bei den Technologien geht und wo sie möglicherweise zum Einsatz kommen.

                                                          Wie sieht es bei den Tierärztinnen und Tierärzten aus?

                                                          Zu Beginn des Jahres hat der Dessauer Zukunftskreis Veterinärmedizin zur Teilnahme an einer Umfrage aufgerufen. Die Studie zum Stand der Digitalisierung in der Veterinärmedizin hat das Ziel, den Status quo im deutschsprachigen Raum zu erfassen. Darüber hinaus auch zu untersuchen, welchen Einfluss sie auf den tierärztlichen Beruf im Jahr 2030 haben könnte. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Herbert-Gürtler-Hörsaal der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig vorgestellt (17. April 2020, 16:00 bis 18:30 Uhr).

                                                          Fazit:

                                                          Ungeachtet der demographischen Entwicklung werden wir uns als Gesellschaft und als Tierärzteschaft vermehrt mit digitalen Technologien beschäftigen (müssen). Der Umgang und der Erwerb von Kompetenzen in diesem Bereich sollten so früh wie möglich beginnen („Chaos macht Schule“). Idealerweise in der Schule, aber spätestens im Studium bzw. der Berufsausbildung. In der Zwischenzeit bieten sich vielseitige Möglichkeiten in den sozialen Netzwerken bzw. im Austausch innerhalb und außerhalb der Community.

                                                          Quellen & Links:

                                                          https://wb-web.de/aktuelles/digital-literacy-versuch-einer-begriffsbestimmung.html

                                                          https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/w/weiterbildungseinrichtungen/regionalkonferenzen/hamm_14/praesentation_ag/ag_5.pdf

                                                          https://deutschland2050de.files.wordpress.com/2020/01/agentur-maisberger-whitepaper-skepsis-der-deutschen-gegenc3bcber-neuen-technologien.pdf

                                                          https://www.bundestieraerztekammer.de/btk/statistik/

                                                          https://www.oeffentliche-it.de/documents/10181/14412/Deutschland-Index+der+Digitalisierung+2019

                                                          47 min
                                                        • BBT #13 - Video-Marketing
                                                          Heute zu Gast: Bashkim Sefedini (entermedia GmbH)
                                                          Einleitung:

                                                          Immer mehr Menschen konsumieren Videos, auch die Algorithmen der Plattformen geben Videos eine größere Reichweite. Wie können wir also Video-Marketing für unsere eigene Praxis einsetzen?

                                                          Ziel der Folge: den oft „einschüchternden“ Bereich des Video-Marketings runterbrechen und clevere Tipps geben, mit denen auch Tierärztliche Praxen und Kliniken in Zukunft ihr eigenes Video-Marketing betreiben können.

                                                          Dafür haben wir uns Unterstützung in Persona von Bashkim Sefedini von der Firma entermedia GmbH aus Heidelberg geholt. Zu Beginn werden wird Bashkim („Bashi“) sich und entermedial vorstellen. Anschließend gehen wir ans Eingemachte in Sachen Videomarketing und versuchen Euch einen guten Überblick zu geben. Hier die Fragen und Antworten von Bashi.

                                                          Interview

                                                          Wie hat sich der Bereich Video Marketing aus deiner Sicht in den letzten Jahren entwickelt und verändert?

                                                          Videomarketing hat sich gemeinsam mit dem Aufstieg von Socia-Media Plattformen entwickelt. Video-Werbeanzeigen haben die höchste Klickrate von allen digitalen Anzeigeformaten. Kunden schauen sich 4-mal lieber ein Video zu einem Produkt an, als einen Text zu lesen. Auffällig ist, dass die Werbekampagnen immer provokanter und auch emotionaler werden. Siehe die Kampagne #heimkommen von EDEKA - es gibt mehr Narratives Storytelling. Teilweise sogar provozierte Shitstorms. Positiv zu erwähnen: Unternehmen machen mehr Webserien & Videoreihen. Vlogs etc. Aber dennoch, die meisten Unternehmen haben noch nichts mit Videomarketing am Hut. Viele Werbeagenturen in DE haben Videoproduktion nicht auf dem Schirm. Kaum eine, hat ein eigenes Videoteam oder eine Videoproduktionsfirma als Kooperationspartner. Da ist noch viel Nachholbedarf.

                                                          Was muss ein gutes Video deiner Meinung nach mitbringen?

                                                          Inhalt: Es muss dem Zweckgebunden sein. Es muss das enthalten, was der Titel oder Beschreibung verspricht.

                                                          Hohe Absprungrate liegt meist an einer falschen Erwartung. Clickbaiting – Lohn sich nur für die Presse. Besser wenige und richtige Views als viele unrelated Views. Kein Video um des Videos Willen. Es sollte technisch einwandfrei sein. D.h. ordentliches scharfes Bild, Grafikeinblendungen und Animationen nur wenn sie der Informationsvermittlung dienen. Insgesamt sollte es ein stimmiges und leicht verdauliches Informationshäppchen sein.

                                                          Jetzt sprechen wir eine spezielle Zielgruppe an. Viel Arbeit, wenig Zeit und oft gerade neu im Bereich Marketing. Grundsätzlich: wie können Tierärzte in den Bereich Video Marketing starten?

                                                          Ich würde jeden raten, ganz am Anfang bei der Unternehmensgründung und bei der Erstellung der Corporate Identitiy und der Styleguides, Video-Marketing mit einzubeziehen. Das haben nämlich ganz wenige Unternehmen. Frage stellen, welchen Mehrwert kann ich meinen Kunden und Potenzielle Kunden anbieten? Was sind die Fragestellungen und Probleme, die immer wieder kehren? Bei Bedarf, Rhetorik Coach beauftragen. Üben in einer Kameralinse rein zu reden, das ist leider viel schwerer als man denkt.

                                                          Was wird an Ausrüstung benötigt? (Teure Kamera vs. Smartphone, Tripod, Gimbell?)

                                                          Projektvorlagen für meine Serie am Rechner anlegen, sodass ich nur noch copy/pasten muss, um nicht jedes Mal alles anlegen und importieren muss - bewegte Grafiken (Intro/Outro/Einblendungen usw.). Einstellungsprofile bei der Kamera anlegen. Je mehr voreingestellt, desto schneller kann man auch auf aktuelle Ereignisse reagieren.

                                                          Technik:

                                                          • Einfaches Stativ (schon ab 50€)!
                                                          • Ob Video oder DSLR Kamera, spielt keine große Rolle. Full-HD sollte jede können.
                                                          • Ein gutes Ansteckmikro. Sennheiser oder Rode bieten gute Lösungen dafür. Bei den Mikros sollte nicht gespart werden.
                                                          • Je teurer die Technik, desto schwerer ist die Bedienung.
                                                          • TIPP: Alles was über ein einfaches Youtube / Statement vor der Kamera Video hinaus geht, würde ich als Laie nicht selbst machen. Ich würde tatsächlich niemanden raten einen Werbefilm oder Produktfilm selbst zu produzieren. Das erforderliche technische Knowhow wird oft unterschätzt und ist oft nach hinten losgegangen. Mache haben sogar einen ungewollten viralen Hit gelandet ;).

                                                            Welche Tipps hast du für jemanden, der noch nie ein Video gedreht hat? Worauf sollte in jedem Fall geachtet werden? (Licht, Hoch- vs. Querformat, …)

                                                            • Wie bei den meisten Publikationen = Einleitung – Hauptteil – Schlussteil
                                                            • Einleitung: Worum geht’s? Gut ist, wenn man mit einer Fragestellung oder Problemdarstellung beginnen. Stellt euch als Person vor und nicht als Firma. Man baut keine Beziehung zu einer Firma auf, sondern zu Menschen. Sprich den einzelnen Zuschauer an, nicht DIE Zuschauer.
                                                            • Hauptteil: Hauptcontent und Auflösung. Komm aber zum Punkt. Nicht zu lange drum herum quatschen.
                                                            • Ende: Ein Fazit ziehen und Anregungen oder Feedback der Zuschauer anfordern.
                                                            • Testet euch einfach selbst bevor ihr ein Video hochlädt. Schauts euch an fragt euch ob ihr es selbst freiwillig bis zum Ende anschauen würdet.
                                                            • Technik:

                                                              • Hochformat nur für die Story-Funktion der Plattformen, sonst sehe ich keinen Grund. Längere Videos schaut man sich lieber im Querformat an.
                                                              • Kämpfe nicht gegen das Licht der Sonne, nutze Sie aber nicht gegen
                                                              • Du sollst keine Achsensprünge (bsp. Fussball Spiel) machen. Verwirrt durch den Perspektivenwechsel.
                                                              • Nichts macht das Video schlechter als schwer verständlicher Ton. Soll nicht hallen, soll laut genug sein.
                                                              • 12db war/ist TV-Norm und Gesetz bei den Sendern. Im Netz hält sich keiner daran und die meisten pegeln auf 0db. Sonst ist man auffallend leiser als die durchschnittlichen Videos.
                                                              • Animationen und Effekte nur wenn sie bei der Informationsvermittlung helfen. Ansonsten ist es eine sehr zeitintensive Spielerei welche sich sogar als hinderlich bei der Informationsvermittlung darstellen könnte.
                                                              • Heißer Tipp: Exportiert in einer hohen Qualität. Stellt die Bitrate (min. 20Mbit/sec) auf CBS, das geht bei den meisten Schnittprogrammen. Die jeweiligen Plattformen, konvertieren es eh auf Ihre eigene Codec Standards bevor es veröffentlicht wird.

                                                                Müssen Videos bearbeitet werden?

                                                                Bearbeitung ist Pflicht! Unnötige lange Pausen wegschneiden. Mach es dem Zuschauer bequem. Ich empfinde oft Videos als unnötig zeitraubend. Wenn es kein Livestream ist, gibt es keinen Grund ein Video unbearbeitet hochzuladen.

                                                                Authentizität ist enorm wichtig. Authentisch bedeutet nicht = schlecht. Ist das Bild schlecht - ist der Ton kaum verständlich ist es nicht authentisch. Ich finde es gibt heutzutage keinen Grund für ein technisch schlechtes Video.

                                                                Für alle die Videos doch bearbeiten möchten: hast du Tipps, was die Verwendung von Software betrifft? Gibt es gute, vielleicht sogar kostenlose Software, für Anfänger?

                                                                Ich kann keine kostenlose Software guten Gewissens empfehlen. Wenn ihr euch für Videomarketing entschieden habt und es ernsthaft betreiben wollt, dann besorgt euch die dafür geeignete Tools. Ich kann zwar ein Werbeplakat oder Werbeanzeige auch mit Paint gestalten - dauert aber sehr lange und schön wird’s auch nicht vermutlich. Bei Videoproduktion ist es nicht anders. Ob Avid, Final Cut, oder Premiere von Adobe - „Adobe Cloud 60€ im Monat, mit allen Programmen von Adobe, oder nur Premiere 24€.

                                                                Gib uns 3-5 Tipps / Content-Formate, die eine Praxis deiner Meinung nach einsetzen könnte / sollte!

                                                                1. Evergreens, ewig richtige Videos, Best Practices, Tierpflege
                                                                2. E-Mail / Social-Media Fragen sammeln und in einem Video beantworten.
                                                                3. Wenn man eigene Produkte verkauft - Erklärvideos oder Service-Videos - Rückgang von Serviceanfragen
                                                                4. Aktuelle Rechtliche Fragestellungen (Steuer, Tier anmelden. Kaufen/Verkaufen von Tieren. Etc.)
                                                                5. Ansonsten ist es immer schön, ein Imagefilm auf der Website sehen zu können. Das verschafft vertrauen und ein besseres Gefühl für jeden, der noch unsicher ist.

                                                                  Wo siehst du die Zukunft des Video-Marketings? Wird sich das Verhalten der Nutzer weiter verändern?

                                                                  Technische Normen gibt es in dem Sinne nicht mehr wie früher beim Fernsehen. PAL / SECAM / NTSC. Für YouTube & Co. spielen die Formate keine Rolle. Interessant ist, dass technische Normen und Standards immer mehr die einzelnen Plattformen bestimmen.

                                                                  Es geschieht sehr viel zurzeit. Eine Vorhersage ist unmöglich. Augmented Reality (AR) wird in naher Zukunft eine wesentlich größere Rolle spielen als das gegenwärtig der Fall ist. Entsprechend wird es viele Marketingmöglichkeiten geben. Es wird aktuell sehr viel in die Richtung geforscht und entwickelt.

                                                                  Video-Marketing wird eine größere Rolle spielen. Die Fakten sprechen für sich.

                                                                  • Videos in den sozialen Netzwerken werden 12x häufiger geteilt als Texte und Fotos zusammen.
                                                                  • Im Schnitt verbringt ein Internetnutzer 88% mehr Zeit auf einer Webseite mit Video als auf einer ohne.
                                                                  • Mit Video ist es 85% wahrscheinlicher, dass ein Websitebesucher zum Kunden wird.
                                                                  • Das Potenzial von Videomarketing und Videokommunikation ist wirklich enorm und es könnte sich für viele als Wettbewerbsvorteil erweisen wie sie jetzt damit beginnen.

                                                                    Links & Quellen:

                                                                    https://www.entermedia.de/

                                                                    1 hr
                                                                  • BBT #12 - SEO
                                                                    "search engine optimization (SEO)" - Sichtbarkeit Einfach Optimieren

                                                                    1. Einleitung:

                                                                    Der Aufhänger dieser Folge war eine konkrete Anfrage, die wir über Instagram zum Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) bekommen haben. Ein super spannendes Thema, welches nicht nur den Kern der Online-Marketing Welt, sondern jeden mit einer Webseite beschäftigen sollten. Schließlich möchte man im Web ja gefunden werden!

                                                                    Für uns Aufhänger genug, um die Folge über SEO zeitnah aufzunehmen, weil: wichtiges Thema, dass immer mehr die Tiermedizin durchdringt – und dabei oft natürlich viele Fragen aufwirft.

                                                                    Eins vorweg: diese Folge versteht sich keineswegs als kompletter „SEO-Guide“! Denn: SEO ist ein komplexes Thema mit über 200 Faktoren, die später Einfluss auf unsere Rankings haben können!

                                                                    Mit dieser Folge möchten wir eine erste Einleitung zu dem Thema geben und die wichtigsten Punkte abarbeiten. Klar ist, dass es in Zukunft mit Sicherheit weitere Folgen geben wird, in der wir genauer auf das Thema „SEO“ eingehen und weitere Faktoren „guter“ Suchmaschinenoptimierung unter die Lupe nehmen.

                                                                    2. SEO Basics

                                                                    Das erste Mal ist uns das Thema „SEO“ im Zusammenhang mit Tierärztinnen und Tierärzten auf dem DVG Vet Congress, während unseres Seminars, begegnet. Interessanterweise gab es hier einige Mythen und Fehlinformationen, was die SEO „Basics“ betrifft.

                                                                    Deshalb das Wichtigste zuerst: was ist SEO eigentlich NICHT?

                                                                    Die Antwort: SEO sind keine „Google Ads“! Heißt: die ersten Ergebnisse auf Google, die mit dem Wort „Anzeigen“ versehen sind, sind keine organischen Suchergebnisse und fallen deshalb auch nicht unter den Begriff „Suchmaschinenoptimierung“.

                                                                    Das sind nämlich Google Ads, für die wir bezahlen müssen. Ein spannendes Thema, welchem wir uns mit Zukunft auch widmen werden!

                                                                    Was ist „SEO“ also? Was umfasst der Begriff?

                                                                    • Organische Suchergebnisse auf Google, für die jeweiligen Suchbegriffe
                                                                    • Wenn wir an Suchmaschinenoptimierung denken, ist unser Ziel immer, für unsere Seite / unsere Blog Posts mit den jeweiligen Suchbegriffen eine entsprechende hohe Platzierung in den Suchmaschinen zu erzielen
                                                                    • Wenn wir an die Funktionalität der Suchmaschine Google denken, kann man zusammenfassend zu SEO sagen: wir möchten mit unserer Seite für die für uns wichtigen Suchbegriffe gefunden werden, da dies mit hoher Wahrscheinlichkeit den zu uns passenden Kunden anziehen!
                                                                    • Was wir in erster Linie brauchen, sind also hochwertige Inhalte, die unsere Zielgruppe (richtig) ansprechen! Dies tun unsere Inhalte, indem sie auf die richtigen Fragen antworten und die benötigten Informationen liefern!
                                                                    • 3. Wie funktioniert „SEO“ eigentlich?

                                                                      Eine der ersten Fragen, die wir im Zusammenhang mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung regelmäßig gestellt bekommen: ist SEO eigentlich schwer?

                                                                      Zum Verständnis: SEO ist auf jeden Fall schwer, ja!

                                                                      Das eigene Ranking auf Google wird von über 200 „Ranking-Faktoren“ beeinflusst!

                                                                      Auf der anderen Seite: SEO ist allerdings auch nie so schwer, wie man als „Laie“ auf den ersten Blick denken mag!

                                                                      Wichtig ist für uns nämlich nicht, dass wir all diese Faktoren kennen und täglich in unsere Überlegungen miteinbeziehen. Wichtig ist für uns, dass wir eine Seite kreieren, die den anderen Nutzern über ihre Inhalte Mehrwerte liefert. Grob runtergebrochen ist in erster Linie sowohl die Qualität der Inhalte, als auch die Qualität unserer Seite – mit Blick auf deren Schnelligkeit und Aufbau – wichtig.

                                                                      Wir müssen uns vor Augen führen, dass die Suchmaschinen dieser Welt von „echten“ Menschen, mit „echten“ Problemen genutzt werden. Googles Mission ist es, diesen Menschen die besten Antworten zu liefern. Im Umkehrschluss heißt das für unseren Content also?

                                                                      WIR MÜSSEN PASSGENAUE ANTWORTEN LIEFERN!

                                                                      Blicken wir auf SEO als Ganzes, ist wichtig zu verstehen, dass „SEO“ zunächst eine technische Seite im Backend hat. Hierunter fallen bspw. der Aufbau der Webseite, die Codestruktur der Webseite und viele weitere, technische Faktoren.

                                                                      Weiterhin ist der eigentliche Content auf unserer Seite ein relevanter Faktor. Also das, was die Seitenbesucher beim Besuch unserer Webseite tatsächlich sehen.

                                                                      Wichtig sind außerdem Backlinks, die wir für unsere Webseite – im Bestfall fortlaufend – generieren können. Gerade diesem Thema werden wir uns in der nächsten Folge zur Suchmaschinenoptimierung primär widmen.

                                                                      Runtergebrochen, sind die wichtigsten SEO-Ranking-Faktoren aktuell:

                                                                      • Qualität und Einzigartigkeit des Contents auf der eigenen Seite (dazu natürlich: Update des Contents auf der eigenen Seite, bspw. im Blog)
                                                                      • Eine gute, „crawlbare“ Seitenstruktur
                                                                      • Aufzählungs-TextDie Schnelligkeit / Ladezeit der eigenen Webseite
                                                                      • Die „responsiveness“ der Webseite (Desktop + mobil)
                                                                      • Die Qualität des eigenen Link-Profils
                                                                      • 4. Wie beginne ich mit effektiver „SEO“?

                                                                        Es gibt einen wichtigen SEO-Grundsatz, den man sich vor dem Aufbau der eigenen Seite immer vor Augen führen sollte: jede (Unter)Seite in der eigenen Webseitenarchitektur deckt immer nur 1 Hauptkeyword ab!

                                                                        Das heißt: Wir werden nie ein mit einer Seite sowohl für das Keyword „Tierarzt Heidelberg“ und „Durchfall bei Hunden“ gleichzeitig „Ranken“. Genauso wenig mit einer Seite für das Keyword „Durchfall bei Katzen“ und „Schnupfen beim Hund“

                                                                        Wieso? Jedes dieses Keywords ist alleinstehender Suchbegriff, zu dem die Menschen auf Google separat voneinander Informationen suchen. Da Google passgenaue Informationen liefern möchte, kann es die Suchbegriffe gar nicht zusammenfassen. Denn schließlich will niemand, der nach Informationen zum Thema „Durchfall beim Hund“ sucht auf der gleichen Seite etwas zum „Schnupfen bei Katzen“ lesen.

                                                                        Denken wir also an den Aufbau unseres Blogs, stellen wir schnell fest: zu jedem Thema gehört aus SEO-Sicht immer ein eigener Blog Beitrag. Nur so können wir Google aktiv dabei unterstützen, die Intention hinter unserem Beitrag zu verstehen und somit die Webseite für die richtigen Keywords zu indexieren.

                                                                        Für alle die sich jetzt die Frage stellen: Wann erkenne ich, dass ich eine neue Seite / neuen Blog Post für einen Suchbegriff anlegen muss? Die kurze Antwort: einfach mal „Googlen“. Sobald sich die Suchergebnisse für die jeweiligen Keywords drastisch verändern – also komplett andere URLs haben – handelt es sich um verschiedene Keyword-Gruppen. In diesem Fall können wir beide Keywords also großer Wahrscheinlichkeit nach nicht mit einem einzigen Blog Post erreichen.

                                                                        5. Blogging 101 – so werden unsere Inhalte auch gefunden

                                                                        Um die richtigen Themen, passend zur eigenen Zielgruppe zu finden, gibt es mehrere Wege. Die offensichtlichsten: von den eigenen Kunden, anderen Webseiten und Google selbst inspirieren lassen! Es lohnt sich die eigenen Kunden zu befragen und selbst mal in Google auf die Suche zu gehen.

                                                                        Wer jetzt ins „Schreibfieber“ gekommen ist, der bekommt an dieser Stelle eine Anleitung von uns, mit der er seine nächsten Blog Posts aufbauen kann – und damit hoffentlich auch für die richtigen Keywords gefunden wird!

                                                                        An dieser Stelle sei gesagt: nach diesem Muster gehen WIR, im Blog unserer Agentur vor. Es gibt natürlich weitere Arten, wie man einen Blog Post aus SEO-Sicht optimal aufbauen kann. Wir haben mit dieser Methode allerdings schöne Erfolge erzielt und konnten die Besucherzahlen unserer Homepage von 0 auf mehrere tausend Besucher pro Monat hochfahren. Deshalb: it’s worth a try!

                                                                        1. Keyword-Recherche: über was möchte ich eigentlich schreiben?
                                                                        2. a) Wir nutzen Keyword-Tool (gut, weil Suchvolumen, usw.)

                                                                          b) Grundsätzlich aber: in Google nach dem Thema suchen und Anhand der Überschriften erkennen, was das Keyword bzw. die Keyword-Gruppen sind)

                                                                          1. Gliederung des Blog Posts:
                                                                          2. a) Eigener Input

                                                                            b) Die ersten 5 Ergebnisse auf Google checken: was wird hier thematisiert? Wie sind hier die Überschriften der jeweiligen Absätze? -> das zeigt uns, was die User hier lesen möchten

                                                                            c) Länge: die ersten 5 Ergebnisse auf Google hinsichtlich der Anzahl der Wörter vergleichen -> Quersumme nehmen und x-Prozent draufpacken

                                                                            1. Bildmaterial aussuchen
                                                                            2. a) Headerbild

                                                                              b) Bilder im Text, wenn möglich, passend wählen

                                                                              1. Publizieren des Blog Posts (in WordPress)
                                                                              2. a) Text importieren

                                                                                b) H1 Überschrift festlegen -> aussagekräftig

                                                                                c) H2 Überschriften festlegen -> im Bestfall mit Keyword-Variationen

                                                                                d) H3 Überschriften festlegen -> v.a. wenn Text mit vielen Aufzählungen

                                                                                e) Bilder, samt „Alt-Texten“ einfügen -> Alt-Text immer Hauptkeyword und Keyword-Variationen -> Achtung: Bilder so klein wie möglich machen! Nicht mehrere MB pro Bild!

                                                                                f) Meta-Beschreibung einfügen -> das sieht der User quasi als Vorschau, direkt in Google. Wie können wir den User hiermit auf unsere Seite locken?

                                                                                g) Fokus-Keyword mit Yoast festlegen -> Aussagen zur Keyword-Dichte / Yoast hat Ampelsystem

                                                                                Hier noch einige SEO-Tools, die uns im Alltag ungemein helfen:

                                                                                • Google Search Console (kostenlos)
                                                                                • Google Analytics (kostenlos)
                                                                                • Google selbst (kostenlos)
                                                                                • Keyword-Tools, wie bspw. KWFinder (teilweise kostenlos)
                                                                                • Das Plugin „Yoast SEO“ für WordPress. Dieses hilft bei der Erstellung der Meta-Tags, Keyword-Optimierung und Co. (kostenlose Version reicht völlig aus)
                                                                                • 6. Zum Abschluss

                                                                                  Die letzte Frage, die man oft hört: Sollte ich meine SEO-Aktivitäten an eine Expertin / an einen Experten auslagern?

                                                                                  Ab einer gewissen Größe, mit steigenden Ambitionen und wachsendem Budget, kann es irgendwann natürlich Sinn machen. Trotzdem sind wir der Meinung, dass man vieles zunächst selbst (richtig) machen kann und das in jedem Fall auch versuchen sollte.

                                                                                  1 hr 5 min
                                                                                • BBT #11 - Bewertungsportale
                                                                                  Fluch & Segen zugleich!?

                                                                                  Part I – Welche Bewertungsportale gibt es? Welche spielen eine wichtige Rolle in der Tiermedizin?

                                                                                  • Google – die Nummer 1???
                                                                                  • Jameda
                                                                                  • …
                                                                                  • Fazit: Bewertungen von Tierärztinnen und Tierärzten ist grundsätzlich erlaubt! Man sollte daher regelmäßig überprüfen was über die Praxis/Klinik im Internet veröffentlicht wird!

                                                                                    Tipp: Versucht aktiv eure Bewertungen und die Portale bzw. Kanäle zu steuern in dem man Patientenbesitzer auffordert positive Bewertungen (v.a. bei Google) zu hinterlassen.

                                                                                    Part II – Wie gehe ich mit negativen Bewertungen um? Was ist zulässig, was nicht?

                                                                                    • Anonym vs. personalisierte Bewertungen
                                                                                    • Bewertung von Freundlichkeit, Wartezeiten etc.
                                                                                    • Freie Meinungsäußerung vs. Persönlichkeitsrecht vs. Beleidigung/Verleumdung
                                                                                    • Vorsicht: Shitstorm!
                                                                                    • Ein paar Tipps für Euch:

                                                                                      • Besonnen, zeitnah und möglichst sachlich antworten ;) - das Internet vergisst nicht!
                                                                                      • Wenn es zu „wild“ wird, lohnt es sich eine Anwältin/ einen Anwalt hinzuzuziehen und vorerst nicht zu antworten
                                                                                      • Für einen etwaigen Rechtsstreit die Seite speichern
                                                                                      • Fake-Bewertungen überprüfen lassen auf Anfrage beim Portalbetreiber.
                                                                                      • Offline-Online Maßnahmen müssen getroffen werden, damit der gute Service vor Ort auch online noch nachwirken kann.
                                                                                      • Fazit: Hier stehen in der Regel fallbezogene Entscheidungen im Fokus. Bewertungsportale sind Bestandteil der Informationsgewinnung von Tierhaltern im Internet UND werden es bleiben als eine wichtige Informationsquelle bei der Entscheidungsfindung! Tierärztliche Praxen und Kliniken sollten passende Wege, um Patientenbesitzer von ihren Leistungen und Service zu überzeugen. Daher sollten sie Social Media Marketing in ihrer strategischen Planung aufnehmen, um potentielle Neukunden und Bestandskunden dort zu erreichen, wo diese als User anzutreffen sind.

                                                                                        Links & Quellen:

                                                                                        https://www.aerzteblatt.de/archiv/208481/Bewertungsportale-Wann-sich-Aerzte-wehren-sollten

                                                                                        https://www.wir-sind-tierarzt.de/2018/02/jameda-bewertung-bgh-urteil-loeschen/

                                                                                        https://de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm

                                                                                        https://www.wir-sind-tierarzt.de/2019/08/shitstorm-tieraerzte-am-digitalen-pranger/

                                                                                        47 min

                                                                                      About Bestandsbuch Tiermedizin

                                                                                      From the publisher's feed

                                                                                      Oftmals sind es die völlig unerwarteten Kombinationen, die den Menschen in ihrem Leben richtig Freude bereiten. So wären da bspw. „Erdnussbutter + Marmelade“ zum Frühstück, „Hund + Katze“ als Haustiere und natürlich auch „Tierarztpraxen + Online Marketing“.