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Die BWA ist das zentrale Controllinginstrument für kleine und mittlere Unternehmen. Die BWA wird meist standardmäßig vom Steuerberater jeden Monat zur Verfügung gestellt und enthält wichtige Informationen darüber, wie das Unternehmen im letzten Monat verdient hat. Besonders interessant ist der Vergleich mit dem gleichen Monat des Vorjahres. Im Podcast gehe ich darauf ein, welche Informationen genau die BWA enthält und wie man sie nutzen kann.
Lieber Hörer, ich freue mich sehr über Feedback unter [email protected].
Die Analyse eines Jahresabschlusses folgt acht zentralen Leitfragen:
1. Wie hoch war der Umsatz des Unternehmens im vergangenen Jahr und um wie viel hat er sich im Verhältnis zum Vorjahr verändert?
2. EBIT-Marge: Wie hoch ist der prozentuale Anteil des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen (EBIT) am Umsatz? Welches sind die größten Aufwandsposten?
3. Return on Investment: Wie hoch ist das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) im Verhältnis zum Vermögen des Unternehmens?
4. Mit welchen Vermögensgegenständen wurde dieses Ergebnis erwirtschaftet? Welches sind wertmäßig die vier wichtigsten Vermögensgegenstände?
5. Wie ist das Unternehmen finanziert? Wie hoch ist der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital?
6. Wie hoch ist das Verhältnis der Finanzverbindlichkeiten zum EBITDA?
7. Wie viel Bargeld generiert das Unternehmen aus dem laufenden Geschäft?
8. Kann sich das Unternehmen aus dem laufenden Geschäft selbst finanzieren? (Übersteigt der operative Cashflow den Cashflow aus Investitionstätigkeit?)
In der Kapitalflussrechnung wird die Veränderung der Kasse in den betrachteten Zeitraum erfasst. Es wird dargestellt, wieviel Geld durch das operative Geschäft reingekommen ist, für wieviel investiert wurde und welche Transaktionen mit den Kapitalgebern (Eigenkapitalerhöhung, Dividendenzahlungen, Kreditaufnahmen oder Kredittilgungen) stattgefunden haben. Die Analyse der Kapitalflussrechnung ist eng an die Frage geknüpft, in welcher unternehmerischen Situation das Unternehmen ist. Wird derzeit eher gesät (also viel investiert) oder eher geerntet.
Die Cashflow-Performance ist heute wesentlich wichtiger als früher, insbesondere nach der Finanzkrise hat die Beachtung des Cashflows sehr zugenommen.
Liebe Hörer, ich freue mich sehr über Feedback unter [email protected].
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist die wichtigste Performancerechnung für das Unternehmen. Sie stellt dar, um wieviel das Unternehmen in dem betrachteten Zeitraum (zB ein Jahr) sein Vermögen aus eigener Kraft, aus eigenem unternehmerischen Handeln (also nicht, indem man einen neuen Kredit aufgenommen hat oder indem der Eigentümer frisches Geld zugeschossen hat) verändert hat. Hoffentlich erhöht, dann ist das Jahresergebnis positiv. Unternehmen sind nämlich nur dann überlebensfähig, wenn sie auf lange Sicht mindestens so viel verdienen, wie der Eigentümer erwartet. Sonst wird er das Unternehmen nicht weiter betreiben.
In der Bilanz ist das Vermögen eines Unternehmens dargestellt und wie es finanziert ist. Man kann ablesen, wie "wohlhabend" das Unternehmen ist (allerdings ist viel Geld in der Kasse zum Beispiel gar nicht gut) und in welches Vermögen das Unternehmen seine Geldmittel investiert hat. Wir können auch lesen, welcher Teil des Vermögens von den Eigentümern (zum Beispiel den Aktionären) und wieviel von der Bank finanziert wurde. Auch können wir zukünftige Belastungen ablesen. Die Bilanz ist sehr wichtig, um die zukünftige Ertragskraft und die finanzielle Solidität zu beurteilen.
Der Jahresabschluss ist das zentrale Element, um den Unternehmensstatus darzustellen und die unternehmerische Performance zu messen. Alle Stakeholder nutzen den Jahresabschluss, um zu entscheiden, ob und wie sie mit dem Unternehmen zusammenarbeiten. Da der Jahresabschluss so wichtig ist, isst er auch gesetzlich geregelt und übrigens international weitgehend harmonisiert. Nur so kann man deutsche mit amerikanischen, französische mit chinesischen und indische mit schweizerischen Abschlüssen vergleichen.
Business Cases sind die Basis der unternehmerischen Wertgenerierung. Jedes unternehmerische Projekt, das über mehrere Jahre läuft, ist ein Business Case. Wenn ein Business Case nicht die Erwartungen erfüllt, kann er die Existenz des Unternehmens gefährden. Konkreter: Alle Unternehmensinsolvenzen sind die Folge von gescheiterten Business Cases. Also passen Sie gut drauf auf! :-)
Unternehmen sind dann erfolgreich, wenn sie ihre Mitarbeiter, ihre Kunden und ihre Eigentümer gleichermaßen zufriedenstellen. Im Grunde ist das eine Binsenweisheit. Oft ist es am unklarsten, wie man die Eigentümer zufriedenstellt: nämlich mit ausreichend Rendite. Der Podcast erklärt, wie Unternehmen diese ausreichende Rendite sicherstellen.
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