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  • Vegan leben, ohne an der Welt zu verzweifeln

    Wenn du schon länger vegan lebst, kennst du das wahrscheinlich: Du möchtest eigentlich nur in Ruhe dein Essen genießen, wirst aber trotzdem immer wieder in Diskussionen verwickelt, musst dir dumme Sprüche anhören oder ungefragt erklären, warum du keine tierischen Produkte konsumierst.

    Und dann ist da noch die größere Frage: Wie schafft man es, optimistisch zu bleiben, wenn sich trotz aller Fortschritte am grundsätzlichen Umgang mit Tieren so wenig zu ändern scheint?

    Unsere Hörerin Annika hat uns vor Kurzem genau diese Fragen gestellt – und uns damit zu dieser Podcastfolge inspiriert.

    Wir leben inzwischen seit 16 Jahren vegan und haben in dieser Zeit nicht nur viele gesellschaftliche Veränderungen miterlebt, sondern auch selbst einiges dazugelernt. Unser Umgang mit nichtveganen Menschen hat sich ebenso verändert wie unsere Einstellung zu den gesellschaftlichen Entwicklungen, die uns auch heute noch manchmal wütend oder traurig machen.

    In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber,

    • wie sich unser Umgang mit dem Veganismus in den vergangenen 16 Jahren verändert hat,
    • warum wir heute längst nicht mehr jede Diskussion führen müssen,
    • weshalb wir noch immer glauben, dass die Zukunft vegan ist,
    • was uns die stoische Philosophie über ein erfülltes Leben nach unseren eigenen Werten lehren kann,
    • und warum es so wichtig ist, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.
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      • beVegt-Podcast #43: Tipps fürs Vegansein in einer nicht-veganen Welt
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        Der Beitrag Vegan leben, ohne an der Welt zu verzweifeln ist zuerst auf beVegt - vegan leben und laufen erschienen.

        1 hr 4 min
      • Mirko Heinrich, was zieht dich immer wieder nach Afrika?

        Als wir Mirko Heinrich vor gut zwei Jahren zum ersten Mal im beVegt-Podcast zu Gast hatten, war er gerade erst von einem außergewöhnlichen Abenteuer zurückgekehrt: Mit seiner gesamten Ausrüstung und Verpflegung auf dem Rücken war er in sechs Etappen insgesamt 240 Kilometer durch die Wüste Namibias gelaufen.

        Diese Erfahrung hat ihn tief geprägt. Noch heute schwärmt Mirko von der Stille und Weite der Wüste. Und von der Erkenntnis, mit wie wenig man eigentlich glücklich sein kann.

        Jetzt haben wir Mirko erneut in seiner Wiesbadener Altbauwohnung besucht, und natürlich hat er in der Zwischenzeit nicht die Füße hochgelegt – ganz im Gegenteil!

        Mit mittlerweile 60 Jahren hat er einige überraschende Altersklassensiege eingefahren, einen Lauf-Streak über 1.000 Tage gestartet und einen gesundheitlichen Rückschlag durch eine zunächst unbemerkte Borreliose-Infektion überwunden.

        Vor allem aber hat er sich einem neuen großen Abenteuer gestellt: dem Ultra X Tanzania, einem fünftägigen Etappenlauf über rund 230 Kilometer am Fuß des Kilimandscharo.

        In dieser Folge erzählt uns Mirko von den sportlichen Herausforderungen, überraschenden Begegnungen und unvergesslichen Momenten, die er in Tansania erlebt hat. Und wir sprechen darüber, warum es ihn immer wieder nach Afrika zieht und welche ganz besonderen Pläne er für die Zeit nach seiner bevorstehenden Pensionierung schmiedet.

        Mirkos Begeisterung für das Laufen, die Menschen und die Natur ist einfach ansteckend, und wir hoffen, dass du genauso viel Freude an seinen Geschichten hast wie wir.

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        • beVegt-Podcast #426: Mirko Heinrich, warum läufst du 240 km durch die Wüste Namibias?
        • Ultra X (Veranstalter des Etappenlaufs durch Tansania)
        • Zaza Faly e.V. (Deutscher Verein, der gemeinsam mit der madagassischen Partnerorganisation MANDA Straßenkinder und benachteiligte Familien in Antananarivo unterstützt)
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          Der Beitrag Mirko Heinrich, was zieht dich immer wieder nach Afrika? ist zuerst auf beVegt - vegan leben und laufen erschienen.

          1 hr 55 min
        • Unser Smartphone-Experiment – und seine überraschenden Folgen

          Vor etwa drei Monaten haben wir ein kleines Experiment gestartet: Was passiert, wenn wir unser Smartphone nicht mehr ständig griffbereit haben, sondern es wie ein Werkzeug behandeln, das wir gezielt benutzen und anschließend wieder zurück in die „Werkzeugkiste“ legen?

          In Folge 537 des beVegt-Podcast haben wir davon erzählt, wie diese simple Veränderung unseren Umgang mit dem Smartphone quasi über Nacht auf den Kopf gestellt hat – und welche positiven Auswirkungen das auf unseren Alltag hatte.

          Doch dabei ist es nicht geblieben. Wie so oft hat diese eine Veränderung einen Stein ins Rollen gebracht, und wir haben seitdem noch einige weitere Gewohnheiten hinterfragt und Neues ausprobiert.

          In dieser Folge ziehen wir eine Zwischenbilanz unseres Smartphone-Experiments: Was hat sich bewährt, wo sind wir in alte Muster zurückgefallen und welche Fragen beschäftigen uns weiterhin? Außerdem sprechen wir darüber, warum Daniel inzwischen ohne Sportuhr läuft, Katrin nicht mehr rund um die Uhr ihre Gesundheitsdaten trackt und wir unseren Urlaub mit einer analogen Kamera festgehalten haben.

          Außerdem stellen wir dir unseren neuen vierwöchigen Online-Kurs „Das Smartphone-Experiment“ vor, der am kommenden Montag startet. Gemeinsam werden wir darin wieder die Kontrolle über unsere Smartphonenutzung zurückgewinnen und lernen, unser Smartphone bewusster und selbstbestimmter zu verwenden. Die Anmeldung ist ab sofort bis Sonntag um 22 Uhr geöffnet.

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          • Unser neuer Kurs: Das Smartphone-Experiment (Anmeldung bis Sonntag um 22 Uhr geöffnet)
          • Erwähnte Podcastfolgen
            • beVegt-Podcast #537: Wie wir unsere Smartphone-Zeit um 90 % reduziert haben (und was seitdem passiert ist)
            • beVegt-Podcast #547: Megamarsch Frankfurt: 86 Kilometer, ein DNF und viele Erkenntnisse
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              Der Beitrag Unser Smartphone-Experiment – und seine überraschenden Folgen ist zuerst auf beVegt - vegan leben und laufen erschienen.

              1 hr 24 min
            • Megamarsch Frankfurt: 86 Kilometer, ein DNF und viele Erkenntnisse

              Viermal bin ich bislang bei einer 100-Kilometer-Wanderung an den Start gegangen, und viermal habe ich es ins Ziel geschafft. Mal mit mehr, mal mit weniger Schwierigkeiten – aber am Ende konnte ich mir immer die wohlverdiente Finisher-Medaille um den Hals hängen.

              Als ich mich vor einigen Monaten zum Megamarsch Frankfurt 2026 anmeldete, hatte ich deshalb auch keine Zweifel daran, dass es beim fünften Mal genauso laufen würde. Zumal die Vorbereitung mit dem 60 Kilometer langen Mauerwegmarsch in Berlin und unserer Fernwanderung auf dem South Downs Way in England eigentlich ziemlich gut gelaufen war.

              Tja, und dann kam alles anders.

              In Folge 547 des beVegt-Podcast erzähle ich Katrin von den Höhen und Tiefen meiner fünften 100-Kilometer-Wanderung, die für mich nach 86 Kilometern ein vorzeitiges Ende genommen hat.

              Wir sprechen darüber, warum ich diesmal schon auf den ersten Kilometern mit meinem Kopf zu kämpfen hatte, was unterwegs alles schiefgelaufen ist und welche Gedanken mir durch den Kopf gingen, als mir langsam klar wurde, dass ich es diesmal vielleicht nicht bis ins Ziel schaffen würde.

              Und natürlich verrate ich auch, wie ich heute über das erste DNF meines Lebens denke – und ob ich mich trotzdem noch einmal auf das Abenteuer einer 100-Kilometer-Wanderung einlassen würde.

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              • Erwähnte Beiträge und Podcastfolgen
                • Beitrag: Ultrawandern: Der Ultimative Guide für Training, Ausrüstung und Mindset
                • beVegt-Podcast 187: Erfahrungsbericht vom 100 km Megamarsch Frankfurt 2019
                • beVegt-Podcast 291: Megamarsch 2021: Wie wandert man 100 km, ohne Blasen zu bekommen?
                • beVegt-Podcast 327: Ein Ultrawanderer kennt keinen Schmerz: Daniels 100 km-Wanderung rund um Köln
                • beVegt-Podcast 445: Megamarsch Frankfurt 2024: 100 Kilometer durch Regen und Matsch
                • beVegt-Podcast 546: 100 Meilen auf dem South Downs Way in England
                • beVegt-Podcast 411: Dennis Andres, wie schafft man positive Veränderungen im Leben?
                • beVegt-Podcast 537: Wie wir unsere Smartphone-Zeit um 90 % reduziert haben (und was seitdem passiert ist)
                • beVegt-Podcast 539: Bericht vom Mauerwegmarsch 2026: Durch Hitze, Nacht und Regen
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                    1 hr 40 min
                  • 100 Meilen auf dem South Downs Way in England

                    100 Meilen, acht Wandertage und jede Menge neue Eindrücke: Im September waren wir auf dem South Downs Way unterwegs, einem Fernwanderweg, der uns von Winchester bis an die englische Südküste nach Eastbourne geführt hat.

                    In dieser Folge nehmen wir dich mit auf unsere Reise und erzählen dir, was uns unterwegs besonders überrascht und begeistert hat – vom perfekten Wanderwetter über die erstaunlich gute vegane Verpflegung bis zu den vielen Begegnungen mit Menschen, die diesen Urlaub für uns ganz besonders gemacht haben.

                    Natürlich sprechen wir auch darüber, was uns weniger gut gefallen hat, warum der Weg erst nach einigen Tagen so richtig seinen Reiz für uns entfaltet hat, was wir beim nächsten Mal anders machen würden – und welche kleinen und größeren Erkenntnisse wir aus knapp zwei Wochen in England mit nach Hause genommen haben.

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                      • beVegt-Podcast-Folge 503: Marcel Szeitz: Vom Nichtsportler zum veganen Marathonläufer
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                        1 hr 39 min
                      • Thor Wanzek, wie hilft dir der Läufer-Spirit im Leben und in deiner Arbeit mit Kindern?

                        Wann hast du zum letzten Mal einen handgeschriebenen Brief bekommen? Bei uns ist das erst ein paar Monate her – er kam von unserem Podcasthörer Thor Wanzek, zusammen mit einer selbst geschriebenen Kurzgeschichte über den Drachenlauf im Siebengebirge, die Thor als kleines Heft hatte drucken lassen.

                        Dass er ausgerechnet diesen Weg gewählt hat, passt ziemlich gut zu ihm. Seit seiner Jugend gestaltet Thor Fanzines für die Metal-Szene, er läuft am liebsten durch Wald und Wiesen und verzichtet dabei auf die Laufuhr am Handgelenk. Das Analoge und Handgemachte ist für ihn ein Gegenpol zu einer Welt, in der vieles immer schneller und flüchtiger wird.

                        Doch das ist nur eine Seite von Thor.

                        Er erzählt uns auch, warum er mit Anfang 30 überhaupt mit dem Laufen angefangen hat – in einer Lebensphase, in der er nach der Arbeit immer häufiger Alkohol brauchte, um herunterzukommen. Wir sprechen darüber, wie das Laufen für ihn zu einem Ventil und schließlich zu einem wichtigen Teil seiner Identität geworden ist – und was es mit ihm macht, dass er nach einer Covid-Infektion im September 2025 noch immer mit gesundheitlichen Beschwerden kämpft und erst langsam wieder ins Laufen hineinfindet.

                        Diese Erfahrung führt uns schließlich auch zu Thors Beruf. Als Schulsozialarbeiter an einer inklusiven Grundschule in Köln arbeitet er mit Kindern, die ganz unterschiedliche Herausforderungen mitbringen. Dabei hilft ihm auch das, was er seinen „Läufer-Spirit“ nennt: nicht aufgeben, wenn es schwierig wird, Pausen akzeptieren und trotzdem immer weiter in Richtung Ziel gehen.

                        Wir sprechen mit Thor außerdem über die psychischen Belastungen, denen er bei Grundschulkindern begegnet, über seinen kritischen Blick auf Smartphones und soziale Medien im Kindesalter – und darüber, wie er das Laufen ganz praktisch in seine pädagogische Arbeit integriert.

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                        • beVegt-Podcast #024 mit Leonard Kötters
                        • beVegt-Podcast #301: Anthony Horyna: Kann man ein Läufer sein, ohne zu laufen?
                        • beVegt-Podcast #322: Franziska Rennecke: „Laufen ist ein Teil von mir!“
                        • beVegt-Podcast #528: Anna Holz auf der Heide, wie lebt man mit chronischer Erschöpfung?
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                          2 hr 2 min
                        • Christine Kämmerer, wie findet man heraus, was einem wirklich guttut?

                          Wenn man Christine Kämmerer heute beim parkrun in Dortmund trifft oder ihr dabei zuhört, wie sie von der Vorbereitung auf ihr Marathondebüt erzählt, würde man niemals auf die Idee kommen, dass sie mit dem Laufen lange Zeit so überhaupt nichts anfangen konnte.

                          Im Schulsport gehörten die Waldläufe hinter ihrer Schule zu den Stunden, vor denen es ihr regelrecht graute. Sie war schnell außer Atem und hatte irgendwann für sich abgespeichert, dass Laufen wohl einfach nicht ihr Ding sei.

                          Heute sieht das völlig anders aus. Wenn Christine ihre Eltern in ihrer alten Heimat besucht, zieht sie oft als erstes die Laufschuhe an und läuft ausgerechnet durch die Wälder, in denen sie sich zu Schulzeiten so quälen musste. Sie gehört inzwischen zu den „Regulars“ des Pferdebachtal parkrun in Dortmund, ist bereits mehrere Halbmarathons gelaufen und bereitet sich gerade auf ihren ersten Marathon vor.

                          Den eigenen Weg finden

                          Aber wir haben mit Christine nicht bloß über ihre spät entdeckte Liebe zum Laufen gesprochen. In unserem Gespräch geht es immer wieder darum, wie befreiend es sein kann, vermeintliche Normen und Erwartungen zu hinterfragen und herauszufinden, was für einen selbst funktioniert.

                          Christine erzählt uns, wie das Nähen ihrer eigenen Kleidung ihren Blick auf ihren Körper und die Modeindustrie verändert hat. Warum sie Facebook und Instagram irgendwann aus ihrem Leben gestrichen hat. Weshalb sie beim Veganismus und beim Thema Nachhaltigkeit bewusst einen undogmatischen Weg gewählt hat. Und warum es für sie zu den schönsten Ritualen der Woche gehört, ganz alleine in einem Café zu sitzen, Cappuccino zu trinken, Kuchen zu essen und einfach ein bisschen Zeit mit sich selbst zu verbringen.

                          Herausgekommen ist ein wunderbar vielseitiges Gespräch über Bewegung, Körperakzeptanz, Gemeinschaft, Minimalismus und darüber, wie man im Laufe des Lebens immer besser herausfinden kann, was einem selbst wirklich guttut.

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                            • Aktuell gibt es bei KoRo auch wieder einen veganen Adventskalender, der prall gefüllt ist mit 24 rein pflanzlichen KoRoHighlights, darunter Bestseller, Limited Editions und natürlich auch ein paar Überraschungen.

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                              Der Beitrag Christine Kämmerer, wie findet man heraus, was einem wirklich guttut? ist zuerst auf beVegt - vegan leben und laufen erschienen.

                              1 hr 58 min
                            • Was wir in einer Woche essen (Herbst 2026)

                              Was landet eigentlich in einer ganz normalen Woche bei uns auf dem Teller? Um diese Frage zu beantworten, haben wir im September 2026 sieben Tage lang dokumentiert, was wir gegessen haben. Ganz „unbeeinflusst“ war diese Woche natürlich nicht – allein das Aufschreiben und das Wissen, dass wir später im Podcast darüber sprechen würden, hat unser Ernährungsverhalten vermutlich an der ein oder anderen Stelle verändert.

                              Die Rahmenbedingungen waren ziemlich ideal: Wir waren die ganze Woche zu Hause, hatten keine Restaurantbesuche und kaum Termine außer Haus. Trotzdem gab es einige Überraschungen, ein bisschen Porridge-Abwechslung, jede Menge Kartoffeln und mindestens ein Lebensmittel, das komplett gefehlt hat, obwohl wir es in den Wochen davor fast täglich gesnackt hatten.

                              In dieser Folge nehmen wir dich mit durch unsere komplette Woche – vom Frühstück über Mittag- und Abendessen bis zu den Snacks zwischendurch. Und weil uns das Format so viel Spaß gemacht hat, soll es nicht bei dieser einen Folge bleiben: Künftig wollen wir einmal pro Jahreszeit festhalten, was bei uns auf den Teller kommt.

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                              • Nur so lange der Vorrat reicht: RUN VEGAN Laufsocken
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                                • Loaded Potatoes mit Chinakohl, Räuchertofu und Cashewsoße
                                • Sommerliche Pasta mit fruchtigen Tomaten und Black Olive Hummus
                                • Cremiges Massaman-Curry mit Süßkartoffeln und Kichererbsen
                                • Gemüseeintopf mit Maultaschen und veganem Tofuspeck
                                • Veganes Kurkuma-Power-Porridge mit Beeren und Knusper-Topping
                                • Warmes Buchweizenporridge mit frischen Beeren
                                • Goldenes Knuspermüsli aus dem Ofen
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                                  FormMed entwickelt seit über 25 Jahren Mikronährstoff-Präparate mit medizinischem Anspruch “Made in Germany” und genießt das Vertrauen von mehr als 5.000 empfehlenden Ärzt:innen und Therapeut:innen in Deutschland.

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                                  Der Beitrag Was wir in einer Woche essen (Herbst 2026) ist zuerst auf beVegt - vegan leben und laufen erschienen.

                                  1 hr 13 min
                                • Jannik Geisen, wie nimmt man 80 Kilo ab und wird zum Triathleten?

                                  Als Jannik Geisen Mitte 20 ist, wiegt er bei einer Körpergröße von 1,80 Metern rund 170 Kilogramm. Er hat schon mehrmals versucht abzunehmen, aber immer wieder aufgegeben. Der Weg, der vor ihm liegt, erscheint ihm schlicht zu lang und zu schwierig.

                                  Heute, gut zehn Jahre später, lebt Jannik vegan, arbeitet bei ProVeg und ist leidenschaftlicher Ausdauersportler. Dazwischen liegt eine ziemlich außergewöhnliche Geschichte – und eine Veränderung, die Jannik selbst lange Zeit nicht für möglich gehalten hätte.

                                  Innerhalb von knapp zwei Jahren nimmt er ohne ausgeklügelten Diätplan und professionelle Begleitung rund 80 Kilogramm ab. Er beginnt mit täglichen Spaziergängen um den Block, entwickelt für sich ein simples „Ampelsystem“ für Lebensmittel und erlebt irgendwann den Moment, an den er sich bis heute erinnert: Eine Waage, die nur bis 150 Kilogramm messen kann, zeigt nach Monaten zum ersten Mal eine Zahl unter 150 an.

                                  Aber unser Gespräch mit Jannik ist keine typische Vorher-Nachher-Geschichte mit einem einfachen Happy End. Denn auch wenn sich sein Leben äußerlich komplett verändert hat, begleitet ihn die Angst vor einem Rückfall in alte Muster bis heute. Sehr offen erzählt er uns davon, wie tief die Erfahrungen aus seiner Zeit mit starkem Übergewicht sitzen – und warum er inzwischen auch therapeutisch daran arbeitet.

                                  Wir sprechen außerdem darüber, wie Jannik durch seinen Bruder zur veganen Lebensweise gefunden hat, warum er nach seiner Promotion in Physik und einer Zeit am CERN die Wissenschaft verlassen wollte und wie ihn ausgerechnet seine Programmierkenntnisse schließlich zu seinem heutigen Job bei ProVeg geführt haben.

                                  Und natürlich geht es auch ums Laufen: Aus den ersten Spaziergängen und vorsichtigen Joggingversuchen wurde irgendwann eine echte Leidenschaft für Ausdauersport. Inzwischen ist Jannik ambitionierter Triathlet, startet über die Mitteldistanz und wagt sich als Nächstes an einen Swimrun – und irgendwann möchte er „natürlich“ auch noch einen Ironman finishen!

                                  Wir haben Jannik erst vor wenigen Monaten bei unserem veganen Laufwochenende kennengelernt und waren schon damals von seiner Geschichte und seiner offenen Art beeindruckt. Umso mehr freuen wir uns, dass er bereit war, im Podcast auch über die schwierigen und sehr persönlichen Seiten seines Weges zu sprechen.

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                                  • Janniks Arbeitgeber: ProVeg
                                  • Erwähnte Bücher und Filme
                                    • Beyond Beliefs* von Melanie Joy
                                    • How to Create a Vegan World* von Tobias Leenaert (auf deutsch: Der Weg zur veganen Welt*)
                                    • How Not to Die* von Dr. Michael Greger
                                    • Die Trainingsbibel für Triathleten* von Joe Friel
                                    • Earthlings
                                    • Cowspiracy*
                                    • Forks Over Knives*
                                    • What the Health*
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                                      Der Beitrag Jannik Geisen, wie nimmt man 80 Kilo ab und wird zum Triathleten? ist zuerst auf beVegt - Ein Leben in Bewegung erschienen.

                                      2 hr 8 min
                                    • 15 Bücher die uns geprägt haben

                                      Ganz genau können wir es natürlich nicht sagen, aber grob überschlagen haben wir in unserem Leben schon mehr als 10.000 Euro für Bücher ausgegeben.

                                      An viele davon können wir uns heute kaum noch erinnern. Andere sind uns dagegen über Jahre im Gedächtnis geblieben … und einige wenige haben unsere Sicht auf die Welt verändert, uns geprägt oder unserem Leben sogar eine neue Richtung gegeben.

                                      In Folge 541 des beVegt-Podcast stellen wir dir 15 dieser besonderen Bücher vor – und erzählen, warum sie für uns bis heute eine Bedeutung haben.

                                      Bücher, die Katrin geprägt haben

                                      Klaus Kordon: Brüder wie Freunde*

                                      Ein autobiografischer Kinder- und Jugendroman und Auftakt einer Trilogie über das Leben eines (zu Beginn) 7-jährigen Jungen in der Berliner Nachkriegszeit. Er leidet unter seinem Stiefvater, muss den viel zu frühen Tod seines Bruders verkraften und kommt im Ostteil Berlins gleichzeitig direkt mit den politischen Umbrüchen der Zeit in Berührung. Wahrscheinlich eine der ersten Buchserien, die ich damals als Kind gelesen habe, und für die ich mich bis heute begeistern kann.

                                      Herbert Steffny/Ulrich Pramann: Perfektes Lauftraining*

                                      Das Buch, mit dem ich mich auf meinen ersten Marathon 2006 vorbereitet habe, und zwar mit einem Plan, der nahezu perfekt aufging. Fordernd, aber nicht überfordernd. Wer weiß, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn mir dieses Buch nicht über den Weg gelaufen wäre oder der Marathonplan nicht für mich funktioniert hätte.

                                      Joy Fielding: See Jane Run – genialokal* | amazon*

                                      Wahrscheinlich der erste englischsprachige Roman, abgesehen von Schulpflichtlektüren, den ich mit 18 Jahren gelesen habe. Ab da wusste ich, dass ich Romane problemlos auf Englisch lesen kann. Auf deutsch: Lauf, Jane, lauf!

                                      Jonathan Safran Foer: Tiere essen (Eating Animals im Original) – genialokal* | amazon*

                                      Mein Türöffner zum Veganismus. Ich habe es im richtigen Moment gelesen, und es hat mich genau auf die richtige Weise angesprochen: unterhaltsam geschrieben, nahbar, motivierend und informativ, ohne belehrend zu wirken.

                                      Ein anderes Buch hätte bei mir vielleicht Ablehnung ausgelöst, und vielleicht wäre ich erst Jahre später zum Veganismus gekommen.

                                      Tammy Strobel: You can buy happiness and it’s cheap – genialokal* | amazon*

                                      Mein Türöffner zum Minimalismus. Genau wie Eating Animals hat mich You Can Buy Happiness damals, etwa 2012, im richtigen Moment erwischt. Es hat mich motiviert, bei mir zu einem Umdenken geführt und automatisch kiloweise Kleidung und anderen „Clutter“ aus der Wohnung geholt.

                                      Leider gibt es keine deutsche Übersetzung.

                                      Shia Su: Zero Waste: Weniger Müll ist das neue Grün – genialokal* | amazon*

                                      Dieses Buch war mein Türöffner für „Less Waste“, denn von Zero Waste sind wir sehr weit entfernt. Shia Su hat mich praktisch an die Hand genommen und mir durch ihr Buch Bereiche gezeigt, die wir optimieren können. Mindestens genauso wichtig: Mittlerweile sind wir seit vielen Jahren mit Shia und ihrem Mann Hanno befreundet.

                                      Bücher, die Daniel geprägt haben

                                      Ulrich Strunz: Forever Young – Das Leicht-Lauf-Programm

                                      Sein erstes Laufbuch vergisst man vermutlich nie, und tatsächlich kann ich mir das Cover von „Forever Young“ noch immer problemlos vor Augen rufen. Der Untertitel „Ihr Start in ein neues Leben“ hat für mich auf jeden Fall gehalten, was er versprochen hat. Und der Grundgedanke von Strunz‘ Leicht-Lauf-Programm – locker, leicht, lächelnd – ist auch mehr als ein Vierteljahrhundert später noch immer ein großartiges Laufmantra.

                                      Richard Dawkins: Der entzauberte Regenbogen – genialokal* | amazon*

                                      Dieses Buch habe ich irgendwann in den Nullerjahren als Mängelexemplar für einen Euro vom „Wühltisch“ gefischt … und es war der Auftakt in meine „Dawkins-Phase“, in der ich unzählige Bücher und Videos des britischen Evolutionsbiologen verschlungen habe. Dawkins zeigt, warum die Welt nichts von ihrem Zauber verliert, wenn wir versuchen, sie zu verstehen – und liefert ein leidenschaftliches Plädoyer für Wissenschaft und Vernunft.

                                      Dean Karnazes: Ultramarathon Man – genialokal* | amazon*

                                      Kaum zu glauben, aber vor 20 Jahren waren Ultraläufer:innen noch eine eher seltene Spezies. Ich bin über „Ultramarathon Man“ zum ersten Mal überhaupt mit diesem Sport in Kontakt gekommen, und die Lektüre hat eine ganz neue Welt für mich eröffnet. Karnazes lustig-unterhaltsamer Schreibstil machen das Buch zu einem auch heute noch lesenswerten Klassiker der Laufliteratur.

                                      T. Colin Campbell: Die China Studie – genialokal* | amazon*

                                      Während Foers „Tiere Essen“ mir die ethischen Aspekte der Massentierhaltung vor Augen geführt hat, habe ich durch Campbells „China Studie“ erfahren, dass es auch gute gesundheitliche Argumente für eine pflanzliche Ernährung gibt. Auch wenn es berechtigte Kritik an der Studie und Campbells Schlussfolgerungen daraus gibt: Das Buch hat mich damals in meinem Beschluss bestärkt, vegan zu werden … und zu bleiben.

                                      Sam Harris: Erwachen – Spiritualität jenseits von Glaube und Religion – genialokal* | amazon*

                                      Als „rational“ veranlagter Mensch habe ich mich mit dem Thema Spiritualität immer etwas schwer getan … bis ich zufällig über dieses großartige Buch von Sam Harris gestolpert bin. Harris bringt darin zwei vermeintlich entgegengesetzte Welten zusammen: die „objektive“ Wissenschaft auf der einen und die „subjektive“ Suche nach Erkenntnis auf der anderen Seite. Für mich war das ein echter Augenöffner und hat mir eine ganz neue Perspektive eröffnet.

                                      Urs Widmer: Vor uns die Sintflut – genialokal* | amazon*

                                      Während meines Studiums habe ich an der Mainzer Universität eine Lesung des Schriftstellers Urs Widmer besucht. Widmer las seine Kurzgeschichte „Shit im Kopf“ – und ich fand seinen Stil so großartig, dass ich mir wenige Tage später dieses kleine Büchlein kaufte. „Vor uns die Sintflut“ enthält 21 Geschichten, Märchen und Parabeln über den Zustand der Welt um die Jahrtausendwende. Es hat mich zu meinen eigenen ersten Schreibversuchen inspiriert und ist eines der Bücher, von dem ich mich niemals trennen werde.

                                      Stephen King: Desperation – genialokal* | amazon* und Jeremias Gotthelf: Die schwarze Spinne – genialokal* | amazon*

                                      „Desperation“ und „Die schwarze Spinne“ sind vielleicht etwas merkwürdige Kandidaten, wenn es um prägende Bücher geht. Ich wollte sie aber unbedingt in meine Liste aufnehmen, weil sie mir schon in meiner frühen Jugend gezeigt haben, welche Macht in der Literatur steckt.

                                      Ist es nicht faszinierend, dass uns eine erfundene Geschichte die Haare zu Berge stehen lassen kann? Bei „Desperation“ konnte ich vor Spannung manchmal kaum weiterblättern, und Gotthelfs „schwarze Spinne“ hat mir sogar den ein oder anderen Alptraum beschert. Seitdem weiß ich, dass man die Kraft der (geschriebenen) Worte niemals unterschätzen sollte.

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                                        Der Beitrag 15 Bücher die uns geprägt haben ist zuerst auf beVegt - Ein Leben in Bewegung erschienen.

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