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bibletunes.de episodes

  • 2. Samuel 17 Teil 1
    Ahitofel machte Absalom noch einen Vorschlag: “Erlaube mir, dass ich sofort ein Heer von 12000 Mann aufstelle und noch heute Nacht die Verfolgung Davids aufnehme. 2 Ich will ihn überraschen, solange er erschöpft und entmutigt ist. Wir werden seine Leute in Angst und Schrecken versetzen, sie werden fliehen, und dann bringe ich den König um. 3 So wird nur er allein getötet, und ich kann dir ganz Israel als dein Volk zuführen. Dann herrscht wieder Frieden im Land!” 4 Dieser Vorschlag gefiel Absalom, und auch die Ältesten Israels stimmten zu. 5 Trotzdem sagte Absalom: “Wir wollen erst noch hören, was der Arkiter Huschai dazu meint. Jemand soll ihn holen!” 6 Als Huschai da war, erklärte Absalom ihm den Plan Ahitofels und fragte: “Was denkst du, sollen wir so vorgehen, oder hast du eine bessere Idee?” 7 Huschai antwortete: “Mir scheint, diesmal hat Ahitofel dir keinen guten Rat gegeben. 8 Du kennst doch deinen Vater und seine Männer: Sie alle sind kampferprobte Soldaten. Sie werden erbittert kämpfen wie eine Bärin, der man die Jungen weggenommen hat. Dein Vater ist ein erfahrener Heerführer, er wird kaum bei seinen Leuten übernachten. 9 Wahrscheinlich hat er sich längst in einer Höhle oder sonst irgendwo Read more...
    11 min
  • 2. Samuel 16 Teil 3
    Inzwischen waren Absalom und seine Anhänger in Jerusalem eingezogen. Auch Ahitofel hatte sich ihnen angeschlossen. 16 Bald darauf kam Davids Freund und Berater Huschai zu Absalom und rief ihm zu: “Hoch lebe der König! Hoch lebe der König!” 17 Da spottete Absalom: “Und so einer nennt sich Freund des Königs! Ist deine Liebe zu ihm schon erloschen? Warum bist du nicht mit deinem Freund gegangen?” 18 Huschai antwortete: “Ich stehe zu dem König, den der Herr und sein Volk auserwählt haben! Der und kein anderer ist mein Herr! 19 Und wem sollte ich dienen, wenn nicht dem Sohn des früheren Königs? Ich werde dir ergeben sein, so wie ich deinem Vater treu ergeben war.” 20 Danach wandte Absalom sich an Ahitofel und fragte: “Was sollen wir nun weiter unternehmen? Gib mir einen Rat!” 21 Ahitofel erwiderte: “Dein Vater hat doch einige Nebenfrauen hier gelassen, damit der Palast nicht unbeaufsichtigt bleibt. Hol sie dir, und schlaf mit ihnen! Dann sieht ganz Israel, dass du dich bei deinem Vater verhasst gemacht hast, und deine Anhänger werden noch entschlossener zu dir halten.” 22 Da schlug man auf dem Dach des Palasts für Absalom ein Zelt auf. Ganz Israel wurde Zeuge, als er mit Read more...
    10 min
  • 2. Samuel 16 Teil 2
    Als König David nach Bahurim kam, lief ihm ein Mann aus dem Ort entgegen und beschimpfte ihn. Es war Schimi, ein Sohn Geras, der mit Saul verwandt war. 6 Schimi ließ sich von der Leibwache und den Elitesoldaten, die den König umgaben, nicht abschrecken und warf mit Steinen nach David und seinem Gefolge. 7 Dabei fluchte er und schrie: “Verschwinde, du Verbrecher, du Mörder! 8 Ja, du bist schuld daran, dass Saul und seine Familie umgekommen sind, du hast die Herrschaft einfach an dich gerissen! Jetzt aber straft dich der Herr für das unschuldig vergossene Blut: Er hat deinen Sohn Absalom an deiner Stelle zum König gemacht und dich ins Unglück gestürzt. Etwas Besseres hast du auch nicht verdient, du Mörder!” 9 Da sagte Abischai, der Sohn von Davids Schwester Zeruja, zum König: “Wie kommt dieser Nichtsnutz dazu, dich so zu beschimpfen? Lass mich hingehen und ihm den Kopf abschlagen!” 10 Doch David bremste ihn: “Wie oft muss ich es dir und deinem Bruder Joab noch sagen: Ich halte nichts von euren Racheakten! Soll dieser Schimi mich doch beschimpfen! Wenn der Herr es ihm befohlen hat – können wir es ihm dann verbieten?” 11 Nun wandte David sich an seine Read more...
    7 min
  • 2. Samuel 16 Teil 1
    Als David den Gipfel des Ölbergs verlassen hatte und seinen Weg fortsetzen wollte, kam ihm Ziba, der Diener von Sauls Enkel Mefi-Boschet, entgegen. Er führte zwei gesattelte Esel mit sich, denen er 200 Brote, 100 Rosinenkuchen, 100 frische Früchte und einen Weinschlauch aufgeladen hatte. 2 “Was hast du damit vor?”, wollte der König wissen. Ziba antwortete: “Die Esel sind als Reittiere für deine Familie gedacht, das Brot und das Obst für deine Leute und der Wein zur Stärkung für alle, die auf dem Weg durch die Wüste müde werden.” 3 “Und wo ist Mefi-Boschet, der Enkel deines früheren Herrn?”, fragte der König. Ziba antwortete: “Der wollte in Jerusalem bleiben. Er hat behauptet: ‘Heute werden mich die Israeliten zum König von Israel krönen, denn ich bin der Nachkomme Sauls.'” 4 Da erwiderte David: “Ab sofort gehört dir, Ziba, der ganze Besitz Mefi-Boschets!” Ziba sagte: “Ich bin dir ergeben, mein Herr und König! Für mich zählt nur eines: dass du mir deine Gunst schenkst.” 2. Samuel 16 © 1986, 1996, 2002 International Bible Society. Übersetzung, Herausgeber und Verlag: Brunnen Verlag, Basel und Gießen. Alle Rechte, insbesondere des Nachdrucks, der auszugsweisen Wiedergabe größerer Texte der Übersetzung, der Speicherung auf Datenträger bzw. der Einspeisung Read more...
    10 min
  • 2. Samuel 15 Teil 3
    Auch der Priester Zadok und die Leviten hatten mit David die Stadt verlassen. Die Leviten trugen die Bundeslade und stellten sie außerhalb der Stadt ab. Der Priester Abjatar brachte Opfer dar, bis alle Leute vorbeigezogen waren. 25 David sagte zu Zadok: “Tragt die Bundeslade zurück in die Stadt! Wenn der Herr Erbarmen mit mir hat, bringt er auch mich eines Tages wieder dorthin und lässt mich die Bundeslade und das Zelt, in dem sie steht, wiedersehen. 26 Wenn er aber sagt: ‘Du sollst nicht länger König sein’, so will ich auch das annehmen. Er soll mit mir tun, was er für richtig hält. 27 Du aber, Zadok, gehst besser nach Jerusalem zurück. Nimm deinen Sohn Ahimaaz mit, und auch Abjatar und sein Sohn Jonatan sollen sich euch anschließen. 28 Ich selbst werde am Rand der Wüste am Jordanübergang warten, bis ich von euch Nachricht über die Lage in Jerusalem erhalte.” 29 Da brachten die Priester Zadok und Abjatar die Bundeslade Gottes zurück nach Jerusalem und blieben dort. 30 David und die Menschen, die mit ihm gegangen waren, stiegen weinend den Ölberg hinauf. Als Zeichen der Trauer hatten sie ihre Gesichter verhüllt und liefen barfuß. 31 Unterwegs wurde David gemeldet: “Dein Read more...
    11 min
  • 2. Samuel 15 Teil 2
    Ein Bote kam zu David nach Jerusalem und meldete: “Absalom hat eine Verschwörung angezettelt! Die meisten Israeliten sind auf seiner Seite.” 14 “Dann gibt es für uns nur eines: fliehen, damit wir ihm nicht in die Hände fallen”, sagte David zu seinen Anhängern. “Wir müssen sofort aufbrechen, beeilt euch! Sonst überwältigt er uns hier in der Stadt, und dann sind wir und alle Einwohner verloren. Denn bestimmt würde er ein großes Blutbad anrichten.” 15 Davids Leute antworteten: “Wir stehen zu unserem König. Tu, was du für richtig hältst!” 16 David floh mit seiner Familie und allen Anhängern aus der Stadt. Nur zehn seiner Nebenfrauen ließ er zurück, damit der Palast nicht unbeaufsichtigt blieb. 17 Er ging mit seinem Gefolge bis zum letzten Haus am Stadtrand und machte dort Halt. 18 Dann ließ er alle, die mitgekommen waren, an sich vorüberziehen: zuerst die königliche Leibwache, dann die 600 Mann, die ihm aus Gat gefolgt waren, und schließlich alle anderen, die zu ihm hielten. 19 Als Ittai, ein Philister aus Gat, an David vorüberging, sprach der König ihn an: “Warum möchtest du mit uns ziehen? Es ist besser für dich, wenn du umkehrst und dich dem neuen König anschließt. Du bist als Read more...
    11 min
  • 2. Samuel 15 Teil 1
    Absalom beschaffte sich einen Wagen mit Pferden und eine fünfzig Mann starke Leibwache. 2 Er stellte sich jeden Morgen in aller Frühe an das Tor zum Palast. Alle, die mit einer Streitsache kamen, um sie dem König als oberstem Richter vorzulegen, fragte er nach ihrer Heimatstadt. Wenn jemand zu einem der Nordstämme Israels gehörte, 3 sagte Absalom zu ihm: “Zweifellos würdest du den Prozess gewinnen, denn du bist im Recht. Aber man wird dich gar nicht erst bis zum König vorlassen.” 4 Und er fügte noch hinzu: “Ach, wäre doch ich der oberste Richter in unserem Land! Ich würde mir Zeit nehmen für jeden, der mit seinem Fall zu mir kommt. Allen würde ich zu ihrem Recht verhelfen.” 5 Wenn der andere sich dann voller Ehrfurcht vor Absalom zu Boden werfen wollte, kam der ihm zuvor, umarmte und küsste ihn. 6 So verhielt Absalom sich gegenüber allen Leuten aus Israel, die mit ihren Streitigkeiten zum König nach Jerusalem kamen. Dadurch machte er sich bei ihnen beliebt. 7 Das ging vier1 Jahre lang so. Eines Tages sagte Absalom zu David: “Ich möchte gern nach Hebron gehen, um ein Gelübde zu erfüllen, das ich vor dem Herrn abgelegt habe. 8 Denn als Read more...
    11 min
  • 2. Samuel 14 Teil 2
    David ließ Joab zu sich rufen und sagte zu ihm: “Ich will dir deinen Wunsch erfüllen. Lass meinen Sohn Absalom zurückholen!” 22 Joab verneigte sich, warf sich vor David zu Boden und rief: “Nun weiß ich, dass du, mein König, mir deine Gunst geschenkt hast, denn du erfüllst meine Bitte! Der Herr segne dich dafür!” 23 Joab reiste nach Geschur und holte Absalom zurück. 24 Doch als sie in Jerusalem ankamen, befahl der König: “Er darf wieder in seinem Haus wohnen, aber mir soll er nicht unter die Augen kommen!” So lebte Absalom wieder in seinem Haus, den König durfte er jedoch nicht sehen. 25 In ganz Israel gab es keinen Mann, der so schön war wie Absalom. Er war von Kopf bis Fuß vollkommen, und alle Leute bewunderten ihn. 26 Einmal im Jahr ließ er sich die Haare schneiden, weil sie ihm zu schwer wurden. Sie wogen mehr als zwei Kilogramm. 27 Absalom hatte drei Söhne und eine Tochter, die Tamar hieß. Sie war ein sehr hübsches Mädchen. 28 Inzwischen wohnte Absalom schon zwei Jahre wieder in Jerusalem, den König aber durfte er noch immer nicht besuchen. 29 Da ließ er eines Tages Joab zu sich rufen. Der sollte Read more...
    12 min
  • 2. Samuel 14 Teil 1
    Joab, der Sohn von Davids Schwester Zeruja, merkte, dass der König seinen Sohn Absalom vermisste. 2 Da ließ er eine Frau aus Tekoa holen, die für ihre Klugheit bekannt war. Joab trug ihr auf: “Tu so, als würdest du schon lange um jemanden trauern. Zieh Trauerkleider an, und benutze keine wohlriechenden Salben. 3 Du sollst für mich zum König gehen und mit ihm reden.” Dann sagte Joab ihr Wort für Wort, was sie dem König erzählen sollte. 4 Als die Frau vor David trat, verbeugte sie sich und warf sich vor ihm zu Boden. “Mein König, bitte steh mir bei!”, flehte sie ihn an. 5 “Was bedrückt dich?”, wollte David wissen, und sie antwortete: “Ach, ich bin Witwe, mein Mann ist gestorben. 6 Ich hatte zwei Söhne. Eines Tages stritten sie draußen auf dem Feld heftig miteinander. Leider war weit und breit kein Mensch, der hätte eingreifen können, und so schlug der eine den anderen tot. 7 Seitdem, o König, ist die ganze Verwandtschaft meines Mannes hinter mir her. Sie verlangen, dass ich ihnen meinen Sohn ausliefere, weil er seinen Bruder umgebracht hat. Sie wollen ihn töten und so den Mord rächen. Ja, umbringen wollen sie ihn, damit er nicht Read more...
    12 min
  • 2. Samuel 13 Teil 4
    Der König fuhr auf, zerriss seine Kleider und warf sich auf den Boden. Sprachlos standen seine Diener um ihn herum, auch sie hatten ihre Gewänder zerrissen. 32 Schließlich ergriff Davids Neffe Jonadab das Wort: “Mein Herr”, versuchte er den König zu beruhigen, “noch weißt du nicht sicher, ob wirklich alle deine Söhne ermordet worden sind. Ich nehme an, dass nur Amnon tot ist. Denn seit er Tamar vergewaltigte, war Absalom fest entschlossen, sich zu rächen. 33 Darum, mein Herr und König, nimm das Gerücht nicht allzu ernst, dass alle deine Söhne umgekommen seien. Bestimmt wurde nur Amnon getötet.” 34 Absalom war nach seiner Tat geflohen. Einer der Wächter auf der Stadtmauer von Jerusalem erblickte plötzlich in der Ferne eine große Gruppe von Menschen. Sie kamen auf der Straße von Horonajim den Hügel herunter. 35 Da sagte Jonadab zu David: “Siehst du, schon kommen deine Söhne zurück. Ich habe es doch gleich gewusst!” 36 Kaum hatte er ausgeredet, da liefen die Söhne Davids herein. Sie fingen alle an zu weinen, auch der König und seine Diener brachen in Tränen aus. 37 David trauerte noch lange um seinen ältesten Sohn. Absalom aber floh zum König von Geschur, zu Talmai, dem Sohn Ammihuds. Read more...
    9 min

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