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TuesdayTalk #1: Causa Mbembe. Hexenjagd oder notwendige Debatte?
Mit: Patrick Bahners (FAZ) und Saba-Nur Cheema (Bildungsstätte Anne Frank)
Seit nun mehr als einer Woche wird heftig über die Einladung des Philosophen Achille Mbembe seitens der Ruhrtriennale für die Eröffnungsrede gestritten. Kritik kommt von vielen Seiten: der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein und Journalisten kritisieren ihn für seine Äußerungen bezüglich Israel und des Holocausts. Mit der Absage der Ruhrtriennale scheint die Causa Mbembe nicht erledigt: Mbembe wehrt sich gegen die Vorwürfe. Wir laden das Publikum dazu ein, sich aktiv in die Diskussion mit Fragen einzubringen.
Aufzeichnung vom 28. April 2020
Eva Szepesi, geboren 1932 in Budapest, hat als Kind das Vernichtungslager Auschwitz überlebt. Seit vielen Jahren teilt sie ihre Erfahrungen in Zeitzeuginnengesprächen mit Jugendlichen. 2011 veröffentlichte sie ihre Autobiografie „Ein Mädchen allein auf der Flucht“. Eva Szepesi lebt in Frankfurt.
Link zum Buch "Ein Mädchen allein auf der Flucht - Ungarn – Slowakei – Polen (1944–1945)" von Eva Szepesi:
Aufzeichnung vom 18.05.2020
Digitales Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Zvi Cohen aus Israel, moderiert von Adrian Oeser (Hessischer Rundfunk).
Zum Filmprojekt "Erhobenen Hauptes. (Über)Leben im Kibbuz Ma'abarot":
Zum Buch "Der Junge mit der Mundharmonika. Aus dem Ghetto Theresienstadt mit dem Zug in die Freiheit":
Aufzeichnung vom 05. Mai 2020
„Man möchte die Verbrechen des NSU aus dem kollektiven Gedächtnis bekommen“
Ayşe Güleç von der Initiative 6. April sprach im Webinar mit unseren Kolleg*innen Lena Reichstetter und Oliver Fassing über Gedenken und zivilgesellschaftliches Ringen um die Aufklärung des NSU-Komplexes.
Im dritten Teil der Aufzeichnung geht es um die Forderungen von Betroffenen und Angehörigen sowie um das Gedenken an die Opfer des NSU.
Ayşe Güleç erklärt, warum der NSU-Prozess noch mehr Ungerechtigkeit geschaffen hat, was das Sperren der NSU-Akten für die kollektive Erinnerung bedeutet und welche Forderungen zum Gedenken und zur Aufklärung des NSU-Komplex bestehen.
Aufzeichnung vom 6. April 2020
Weitere Informationen:
HR-Podcast zu Verbindungen zwischen dem NSU-Komplex und dem Mord an Walter Lübcke
Offener Brief der Initiative „Herkesin Meydanı — Platz für alle“ für ein Mahnmal in der Keupstraße/Ecke Schanzenstraße
Petition zur Freigabe der NSU-Akten
Ausschnitte aus der Videodokumentation der Demo „Kein 10. Opfer“ im Mai 2006 in Kassel
Untersuchung von "forensic architecture" über die Rolle von Andreas Temme beim Mord an Halit Yozgat
Podcast von NSU-Watch
Refpolk & Kutlu: "Niemand Wird Vergessen / Hiç unutmadık"
„Und dann ist Herr Yozgat aufgestanden und hat sich im Gerichtssaal auf den Boden gelegt“
Ayşe Güleç von der Initiative 6. April sprach im Webinar mit unseren Kolleg*innen Lena Reichstetter und Oliver Fassing über Gedenken und zivilgesellschaftliches Ringen um die Aufklärung des NSU-Komplexes.
Im zweiten Teil der Aufzeichnung geht es um den NSU-Prozess und die Untersuchungsausschüsse. Ayşe Güleç zeigt, was vom Versprechen einer „lückenlosen Aufklärung“ geblieben ist, und erklärt anhand von bewegenden Beispielen, welche Rolle die Angehörigen beim Prozess hatten.
Aufzeichnung vom 6. April 2020
Weitere Informationen:
HR-Podcast zu Verbindungen zwischen dem NSU-Komplex und dem Mord an Walter Lübcke
Offener Brief der Initiative „Herkesin Meydanı — Platz für alle“ für ein Mahnmal in der Keupstraße/Ecke Schanzenstraße
Petition zur Freigabe der NSU-Akten
Ausschnitte aus der Videodokumentation der Demo „Kein 10. Opfer“ im Mai 2006 in Kassel
Untersuchung von "forensic architecture" über die Rolle von Andreas Temme beim Mord an Halit Yozgat
Podcast von NSU-Watch
Refpolk & Kutlu: "Niemand Wird Vergessen / Hiç unutmadık"
„Auch antifaschistische Strukturen haben dieses migrantisch situierte Wissen nicht wahrgenommen“
Ayşe Güleç von der Initiative 6. April sprach im Webinar mit unseren Kolleg*innen Lena Reichstetter und Oliver Fassing über Gedenken und zivilgesellschaftliches Ringen um die Aufklärung des NSU-Komplexes.
Ayşe Güleç erklärt die besondere Rolle der Demonstration „Kein 10. Opfer“ mit 4.000 Menschen in Kassel im Mai 2006. Lange vor der Selbstenttarnung des NSU hatten die Demo-Teilnehmer*innen auf die rassistische Motivation der Mordserie aufmerksam gemacht. Doch wurde diese überwiegend migrantische Perspektive auch von Antifaschistinnen lange nicht wahrgenommen. Güleç spricht hier von struktureller Ignoranz und Empathielosigkeit.
Aufzeichnung vom 6. April 2020
Weitere Informationen:
HR-Podcast zu Verbindungen zwischen dem NSU-Komplex und dem Mord an Walter Lübcke
Offener Brief der Initiative „Herkesin Meydanı — Platz für alle“ für ein Mahnmal in der Keupstraße/Ecke Schanzenstraße
Petition zur Freigabe der NSU-Akten
Ausschnitte aus der Videodokumentation der Demo „Kein 10. Opfer“ im Mai 2006 in Kassel
Untersuchung von "forensic architecture" über die Rolle von Andreas Temme beim Mord an Halit Yozgat
Podcast von NSU-Watch
Refpolk & Kutlu: "Niemand Wird Vergessen / Hiç unutmadık"
Streitbar mit Philip Eppelsheim und Thomas Kaspar
Marina Chervinsky, Leiterin des Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment der Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und Sanem Kleff, Direktorin des Netzwerks Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, gehen der Frage nach, was Menschen zur Einwanderung nach Israel und Deutschland bewegt. Gelenkt wird der Blick auf die Erfahrungen der ersten Generation und verortet sie im Zusammenhang der jeweiligen Migrationsgesellschaft.
Aufzeichnung vom 05. Februar 2020
Prof. Dr. Armin Nassehi und Richard C. Schneider in einer Podiumsdiskussion zum Thema Migrationsgesellschaft und Integration in Israel und Deutschland.
Aufzeichnung vom 05. Februar 2020
Prof. Dr. Armin Nassehi, Soziologe mit Lehrstuhl für Soziologie an der Universität München, zur Frage nach der Bedeutung von und den Umgang mit Migration in Deutschland.
Aufzeichnung vom 05. Februar 2020
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