
Sign up to save your podcasts
Or


Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ist ein Problem. Doch was kann politisch dagegen getan werden? Wie können menschenwürdige Wohnverhältnisse für alle sichergestellt werden?
In der fünften und letzten Folge des Podcasts „Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt“ geht es genau darum: Drei Politikerinnen im Kasseler Rathaus, Violetta Bock (die LINKE), Judith Boczkowski (SPD) und Awet Tesfaiesus (Grüne) diskutieren mit Juri Kilian, Sprecher der AG „Wohnraum für ALLE“ über die Perspektive der Kommunalpolitik auf das Thema. Sie erörtern, welche Forderungen und Handlungsmöglichkeiten es am Kasseler Beispiel für die Politik gibt, was sich schon getan hat – und wo noch dringender Handlungsbedarf besteht.
Das AdiNet Nordhessen stärkt und vernetzt Antidiskriminierungsarbeit in der Region Nordhessen und wird durch Mittel des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert.
In der vierten Folge des Podcasts “Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt” geht es um Ausreden rassistischer Vermieter*innen und Nachbar*innen, die Ghettoisierung deutscher Städte, dem Wohnen in ‘Schrottimmobilien’ und den tiefsitzenden Rassismus der Gesellschaft. Merlin Yemdji Kuete, stellvertretender Vorsitzender des Ausländerbeirats Kassel, Iskra Ivanova, Gründungsmitglied des Kasseler Vereins ReFIT (Regionale Förderung, Inklusion und Teilhabe von Roma und Sinti e.V.) und Omar Dergui, Berater für Geflüchtete auf dem Weg in den Arbeitsmarkt, berichten von den Erfahrungen von Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte, People of Color, Schwarzen Menschen und Roma und Sinti auf dem Wohnungsmarkt.
Das AdiNet Nordhessen stärkt und vernetzt Antidiskriminierungsarbeit in der Region Nordhessen und wird durch Mittel des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert.
Referent*innen:
Omar Dergui (mbv, mittelhessischer Bildungsverband)
Merlin Yemdji Kuete (Ausländerbeirat Kassel)
Iskra Ivanova (ReFIT – Regionale Förderung, Inklusion und Teilhabe von Roma und Sinti e.V., Kassel)
Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt – Eine Gesprächsreihe des AdiNet Nordhessen
Folge 3: Aus der Jugendhilfe auf die Straße?
Aus der Jugendhilfe in die eigene Wohnung ziehen – ohne Unterstützung kaum machbar für junge Care-Leaver*innen. Denn auf dem Wohnungsmarkt erfahren sie nicht nur Verunsicherung, sondern auch strukturelle Hürden, Stigmatisierung und Diskriminierung.
In der dritten Folge der Gesprächsreihe des AdiNet Nordhessen zu Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt berichten die beiden Care-Leaver Benjamin Mertz und Taqi Ayobi von ihren Erfahrungen. Ergänzt werden sie von Laura Brüchle, Mitglied im Bundesvorstand Care-Leaver e.V., die ebenfalls einen Jugendhilfehintergrund hat, und von André Kranich, Sozialarbeiter und Sprecher des ‘Arbeitskreises für Care Leaver Hessen’. Dabei geht es auch darum, wie der Diskriminierungsschutz von Care-Leaver*innen verbessert werden kann.
Das AdiNet Nordhessen stärkt und vernetzt Antidiskriminierungsarbeit in der Region Nordhessen und wird durch Mittel des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert.
Eine Woche nach den Ausschreitungen am Frankfurter Opernplatz hat die Polizei am vergangenen Wochenende im Stadtgebiet rund 2000 Menschen kontrolliert und hunderte Platzverweise erteilt. Während die Frankfurter Polizei vermeldet: „Lage am Opernplatz ist im Griff“, berichten zahlreiche Augenzeug*innen, dass in der Innenstadt und im Bahnhofsviertel vornehmlich junge People of Colour kontrolliert worden seien und kritisieren systematisches Racial Profiling.
Die Bildungsstätte Anne Frank hat drei junge Erwachsene, Reza (20), Nasi (19) und Ayla (23), die vor Ort waren, zu ihren persönlichen Eindrücken befragt.
Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt – Eine Gesprächsreihe des AdiNet Nordhessen
Folge 2: Barrierefreies Wohnen – bezahlbar?
Eine Wohnung, verfügbar, günstig und barrierefrei? Aktuell fast ein Ding der Unmöglichkeit. In der zweiten Folge der Gesprächsreihe des Antidiskriminierungsnetzwerks Nordhessen zu Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt geht es genau darum: die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen im Bereich Wohnen; die Auswirkungen auf ihren Alltag; Möglichkeiten, sich zu wehren – und was sich auf dem Wohnungsmarkt strukturell dringend ändern muss.
Es diskutieren Angela Heitbrink, Wohnraumberaterin beim Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab e.V.), der Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Organisation “Rechte behinderter Menschen“ (RBM gGmbH) Dr. Michael Richter, und Max Malirsch, ebenfalls Rechtsanwalt und Geschäftsführer des DMB Mieterbund Nordhessen e.V.
Das AdiNet Nordhessen stärkt und vernetzt Antidiskriminierungsarbeit in der Region Nordhessen und wird durch Mittel des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert.
NS-"Euthanasie"-Opfer gelten als "vergessene Opfer". Am Beispiel der Geschichte des Kalmenhofs - heute eine sozialpädagogische Einrichtung der Jugend- und Behindertenhilfe - lässt sich erörtern, ob das ein zutreffender Ausdruck ist.
Der Kulturwissenschaftler Christoph Schneider spricht darüber, wie der Ermordung von etwa 700 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen im Kalmenhof erinnert wird. Der Tatort - das dortige Krankenhaus - sollte 2016 verkauft werden. In Folge des Konflikts wurden Forschungen vorangetrieben, die nun belegen, dass viele Opfer außerhalb der 1987 als "Kalmenhof-Friedhof" gekennzeichneten Fläche liegen. Sowohl für die Stadt Idstein wie für den Träger der Einrichtung wirft dies viele Fragen auf.
Im anschließenden Gespräch mit Dr. Uta George, AmkA, wird erörtert, wie sich die Thematik NS-"Euthanasie"-Morde im Geschichtsunterricht bearbeiten lässt. Welche Anknüpfungen bietet die Erinnerungsgeschichte für ein interkulturelles Geschichtslernen an? Gespräch: Christoph Schneider (Kulturwissenschaftler und Autor) mit Dr. Uta George (Abteilungsleiterin Amt für multikulturelle Angelegenheiten)
Veranstalter: Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt
Aufzeichnung vom 16.06.2020
Wohnen ist Menschenrecht! Doch dieses Menschenrecht wird immer häufiger durch Diskriminierung und mangelnden Wohnraum bedroht. Wie sich das äußert und zusammenhängt, inwiefern das Recht auf Wohnen in Deutschland verankert ist, wer betroffen ist und was sich ändern muss – diese Fragen sind Teil der ersten Folge der neuen Gesprächsreihe über „Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt“ des Antidiskriminierungsnetzwerks Nordhessen (AdiNet).
Die Juristin und Antidiskriminierungs-Beraterin Asmaa El Idrissi, die Sozialarbeiterin und Sprecherin der „AG Wohnraum für Alle“ im AdiNet Nordhessen, Deborah Jellinghaus, und der Koordinator des Projekts „Wohnen ist Menschenrecht“ beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen, Lars Lauer, diskutieren Problemlagen und Forderungen zur Verbesserung der Situation.
Das AdiNet Nordhessen stärkt und vernetzt Antidiskriminierungsarbeit in der Region Nordhessen und wird durch Mittel des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert.
In unserer neuen Podcastreihe wird sich im Rahmen des Projekts „Telling (Hi)Story – Migration-Geschichte-Empowerment“ mit Fragen rund um das Thema Empowerment für schwarze Menschen und People of Color beschäftigt.
In der ersten Folge spricht unsere Bildungsreferentin Folasade Farinde mit Modou Diedhiou. Modou beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem Thema Empowerment und bringt als Pädagoge Jugendlichen und Erwachsenen in Workshops und Vorträgen Empowerment näher.
Wie bringt er eigentlich Jugendlichen in seinen Workshops Empowerment näher? Welche Rolle spielt Rap-Musik? Und was versteht er unter Empowerment? Diesen und weiteren Fragen wird in diesem Podcast nachgegangen.
„Telling (Hi)Story – Migration-Geschichte-Empowerment“: Menschen aller Generationen erzählen. Von Diskriminierung und von Solidarität. Ganz privat – oder ganz offen. Vorurteile und Feindseligkeiten nehmen zu. Gegen antisemitische, rassistische und diskriminierende Übergriffe aktiv werden, geht nur gemeinsam: Betroffene zusammenbringen, sich gegenseitig zuhören, stärken und den eigenen Erfahrungen und Geschichten Öffentlichkeit geben – das ist „Telling (Hi)Story“!
A.H. (Name geändert) hat sich im Mai 2020 an response, Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemischer Gewalt gewendet. Im Interview mit response-Beraterin Nillufar Hossaini spricht sie über die Auswirkungen von rassistischen Erfahrungen auf ihr Leben und wie unsere Beratung ihr helfen konnte.
Wir sprechen mit Dzoni Sichelschmidt über Antiziganismus und die Diskriminierung von Rom*nja im Kontext Schule. Mit welchen Ausschlüssen, Benachteiligungen und Ungleichbehandlungen sind Rom*nja konfrontiert, welche Einfluss hat dies auf die Zugänge zu schulischer Bildung und welche Handlungsstrategien gibt es, um der Diskriminierung entgegen zu wirken?
Aufzeichnung vom 25. Juni 2020
From the publisher's feed

0 Listeners