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Nach fast zwei Monaten Pause sind wir zurück in unserer geliebten Staatsbibliothek Unter den Linden und stellen fest, dass wir einen sehr guten Lesesommer hatten, im kühlen Berlin oder in südlicheren Gefilden. Maria beginnt unsere Folge 75 mit dem Journal einer Unzugehörigkeit und findet dort poetische Antworten auf die Frage: Wie war dein Tag? In den Straßen vor der Stabi spielt Jenny Erpenbecks großer Roman „Kairos“ und erzählt vom Ende der DDR und dem Ende einer Beziehung. Weltliteratur aus der Nachbarschaft sozusagen. Maria bleibt auf der Straße und geht mit Lauren Elkin durch London und Paris und findet dort einen urbanen, feministischen, psychoanalytischen Beziehungsroman. Nach einer kurzen Diskussion über Protestformen an Hauswänden und Gemälde auf Buchcovern stellt Ludwig den Roman mit dem vielleicht kürzesten Titel des Jahres vor: ë von Jehona Kicaj. Dem Alphabet der Erinnerung an den Kosovokrieg fügt sie damit einen entscheidenden Buchstaben hinzu. Dass Maria Dorothee Elmigers neuen Roman lesen und besprechen will, war ein bisschen vorhersehbar. Wie sehr sie von der Holländerin schwärmt, hat Ludwig dann aber doch überrascht. Zum Schluss empfiehlt Ludwig die sehr zuversichtliche Kampfansage einer queeren Aktivistin und Maria einen wiederentdeckten Schatz der portugiesischen Literatur.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören, beim Nachlesen.
Eure Maria und euer Ludwig von blauschwarzberlin.
Wir danken der Staatsbibliothek zu Berlin für die wieder einmal hervorragende Zusammenarbeit!
© blauschwarzberlin 2025
By Maria-Christina Piwowarski und Ludwig Lohmann von blauschwarzberlin5
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Nach fast zwei Monaten Pause sind wir zurück in unserer geliebten Staatsbibliothek Unter den Linden und stellen fest, dass wir einen sehr guten Lesesommer hatten, im kühlen Berlin oder in südlicheren Gefilden. Maria beginnt unsere Folge 75 mit dem Journal einer Unzugehörigkeit und findet dort poetische Antworten auf die Frage: Wie war dein Tag? In den Straßen vor der Stabi spielt Jenny Erpenbecks großer Roman „Kairos“ und erzählt vom Ende der DDR und dem Ende einer Beziehung. Weltliteratur aus der Nachbarschaft sozusagen. Maria bleibt auf der Straße und geht mit Lauren Elkin durch London und Paris und findet dort einen urbanen, feministischen, psychoanalytischen Beziehungsroman. Nach einer kurzen Diskussion über Protestformen an Hauswänden und Gemälde auf Buchcovern stellt Ludwig den Roman mit dem vielleicht kürzesten Titel des Jahres vor: ë von Jehona Kicaj. Dem Alphabet der Erinnerung an den Kosovokrieg fügt sie damit einen entscheidenden Buchstaben hinzu. Dass Maria Dorothee Elmigers neuen Roman lesen und besprechen will, war ein bisschen vorhersehbar. Wie sehr sie von der Holländerin schwärmt, hat Ludwig dann aber doch überrascht. Zum Schluss empfiehlt Ludwig die sehr zuversichtliche Kampfansage einer queeren Aktivistin und Maria einen wiederentdeckten Schatz der portugiesischen Literatur.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören, beim Nachlesen.
Eure Maria und euer Ludwig von blauschwarzberlin.
Wir danken der Staatsbibliothek zu Berlin für die wieder einmal hervorragende Zusammenarbeit!
© blauschwarzberlin 2025

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