Über Anke Bastrop, Andrea Bajani, Miku Sophie Kühmel, Jegana Dschabbarowa, Tezer Özlü, Roger Willemsen und Karen Köhler
Unsere weihnachtliche Folge beginnen wir mit einem kurzen Rückblick auf Partys, die wir verpasst haben (leider) und Weihnachtsmärkte (nicht so schlimm). Nach einer Überleitung, die sich so angefühlt hat, wie mit einem Schlitten in verborgene Landschaften zu gleiten, gratulieren wir ganz poetisch dem Verlagshaus zum 20. Jubiläum. Womit? Einem Gedicht natürlich! Das schenkt uns diesmal die Lyrikerin Anne Bastrop. Danach erlesen wir mit dem Premio Strega-Preisträger Andrea Bajani eine familiäre Versuchsanordnung, die besonders in den Feiertagen wie eine böse, schöne Verheißung klingt. (Wir raten davon ab, das zu Hause nachzuahmen.) Von Miku Sophie Kühmel wird Maria in die dreißiger Jahre collagiert, direkt in das Kunst- und Liebesleben von Hannah Höch. Danach reisen wir mit Jegana Dschabbarowa nach Russland und weiter nach Aserbaidschan und erkunden den weiblichen Körper wie ein von Männern kolonialisiertes Land. Zum Glück haben sich ihre Hände ermächtigt, zu schreiben. Das denken wir auch bei Tezer Özlu. Von den kalten Nächten ihrer Kindheit wissen wir nun endlich dank der wiederentdeckenden Übersetzung Deniz Utlus. Zum Schluss empfiehlt Ludwig allen Menschen, die Bücher und Literatur lieben, sich mit Roger Willemsens Texten bequem hinzulegen. Und Maria legt euch Karen Köhlers Aufforderung für mehr Spielen unter den Baum.
Wir danken euch für euer Zuhören und Nachlesen, den Autor:innen und Übersetzer:innen für ihr Schreiben, den Verlagen fürs mutig sein und standhaft bleiben, allen Buchhändler:innen, die auch am 23.12. noch Bücherliebe teilen und der Stabi für die wieder einmal so zugewandte Zusammenarbeit. Ohne euch wäre das alles nicht möglich.
Eure Maria und euer Ludwig von blauschwarzberlin.
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