Böll.Mitschnitt

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By Heinrich-Böll-Stiftung
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Böll.Mitschnitt episodes

  • Hochschuldebatte: Wie breit ist die Spitze? Die Zukunft der Exzellenzinitiative

    Wie geht es mit der Exzellenzinitiative weiter? Das ist die bedeutendste wissenschaftspolitische Entscheidung dieses Jahres. Es geht um nicht weniger als um die Frage nach der Zukunft des deutschen Hochschulsystems. Die scheint offen. Die Ideen reichen von der Schaffung einiger weniger "deutscher Harvards" bis hin zur breit angelegten Förderung von Wissenschaftsverbünden. Doch wie viel Spitze soll es letztlich sein?




    Die Imboden-Kommission hat Ende Januar ihren Bericht vorgelegt und mit ihren überraschenden Vorschlägen viel Lob, aber auch Kritik erfahren. Mit ihren Empfehlungen hat sie die politische Debatte auf die Zielgerade gelenkt, denn eine Entscheidung soll noch vor der Sommerpause fallen.





    Wie können exzellente Universitäten im weltweiten Wettbewerb um die klügsten Köpfe und in ihrer Strategiefähigkeit gestärkt werden? Was ist die richtige Gesamtstrategie: Die Konzentration auf wenige international sichtbare Spitzenuniversitäten, die Stärkung der "Top Ten" oder eine Förderung, die noch breiter angelegt ist? Welche Kriterien und Indikatoren sollen bei der Beurteilung wissenschaftlicher Exzellenz zum Tragen kommen? Welche Elemente der Exzellenzinitiative sollten verstetigt werden, um die kompetitive Dynamik zu erhalten? Wie kann Chancengerechtigkeit und Durchlässigkeit verwirklicht werden, so dass auch weiterhin Aufstiege möglich sind und das Wissenschaftssystem flexibel bleibt?



    Begrüßung und Einführung

    Peter Siller, Heinrich-Böll-Stiftung, Leiter Politische Bildung Inland



    Podiumsgespräch



    Theresia Bauer, MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Bündnis 90/Die Grünen

    Prof. Dr. Rainer Forst, Universität Frankfurt a.M., Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

    Prof. Dr. Dieter Imboden, Vorsitzender der internationalen Expertenkommission zur Evaluierung der Exzellenzinitiative

    Michael Kretschmer, MdB, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bildung, Forschung, Kunst, Kultur und Medien



    Moderation: Philipp Antony, Heinrich-Böll-Stiftung, Referent Bildung und Wissenschaft

    2 hr 5 min
  • Vorstellung der ersten Ausgabe von "Perspecitvas Lateinamerika"

    Ob Gold, Kupfer oder Kohle, Erdöl oder Soja: Der extensive Abbau von mineralischen, fossilen oder agrarischen Ressourcen für den Export, auch Extraktivismus genannt, dominiert die Ökonomien Lateinamerikas.

    Die erste Ausgabe der vom Lateinamerika-Referat der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebenen Publikation Perspectivas Lateinamerika will einen Beitrag zu der Debatte leisten, wie der Wandel zu einem gerechteren und nachhaltigen Entwicklungsmodell gestaltet werden kann: Renommierte lateinamerikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen einige Ansätze und Überlegungen vor, um damit auch in Deutschland die Debatte zu bereichern und eine globale Sicht der Dinge zu befördern.

    Gemeinsam mit zwei Gästen möchten wir Ihnen die erste Ausgabe von Perspectivas vorstellen und einige Debattenbeiträge reflektieren und diskutieren:

    Astrid Ulloa, Autorin des Beitrags zu Territorien, und Anthony Bebbington, Experte zum Thema Bergbau und soziale Konflikte in Lateinamerika, werden die Publikation kommentieren, in die Debatte um Extraktivismus und Alternativen einordnen und erörtern, welche Ansätze und Akteure eine Rolle im Transformationsprozess spielen könnten.

    Mit:
    •Astrid Ulloa (Universidad Nacional de Colombia, Bogotá)
    •Anthony Bebbington (Clark University, USA)

    Moderation:
    •Ingrid Spiller, Lateinamerikareferat, Heinrich-Böll-Stiftung

    Berlin, 23. September 2015
    (Illustration: Jorge Aurelio Álvarez CC-BY-NC-ND)

    1 hr 18 min
  • Wärmewende für Berlin?

    Berlin hat sich anlässlich von COP 21 gemeinsam mit 26 anderen europäischen Hauptstädten zu ehrgeizigen Klimazielen verpflichtet. Wenn die deutsche Hauptstadt ihre Klimaziele erreichen will, muss sie die Wärmeversorgung stadtweit umbauen. Wie kann eine Wärmewende in Berlin gelingen? Darüber diskutierten am 3. Dezember Politiker/innen, Vertreter der Energiewirtschaft und Initiativen.


    Michael Schäfer MdA, Sprecher für Energie- und Klimapolitik der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Mitglied der Enquete-Kommission "Neue Energie für Berlin"
    Gunther Müller, Vorstandssprecher, Vattenfall Europe Wärme AG, Berlin
    Heinz Ullrich Brosziewski, Geschäftsführer beta GmbH, Vizepräsident des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung
    Henrik Vagt, Bereichsleiter Umwelt und Energie, IHK Berlin
    Hans Hertle, Leiter Kommunaler Klimaschutz und Co-Autor des Leitfadens "Wärmewende in Kommunen", ifeu-Institut, Heidelberg

    Moderation: Sabine Drewes, Heinrich-Böll-Stiftung

    0 min
  • Zukunft der Parteiendemokratie: Was haben Parteien zu leisten?

    Parteien! Was ist ihr Problem?
    II. Input und Gespräch: Was haben Parteien zu leisten?

    mit:
    - Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg
    beim Bund, Redaktionsbeirat "Berliner Republik"
    - Peter Siller, Heinrich-Böll-Stiftung und Redaktion "polar"

    Moderation: Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung

    Den Parteien kommt in der parlamentarischen Demokratie die Aufgabe zu, gesellschaftliche Willensbildung mit den staatlichen Institutionen in Einklang zu bringen. Zugleich müssen sie sich im Wandel des repräsentativen Systems bewähren, der durch heterogene Artikulationsmöglichkeiten, durch Individualisierung, Globalisierung und Transnationalisierung gekennzeichnet ist. Wie gelingt die Kommunikation mit gesellschaftlichen Gruppen jenseits
    politischer Parteien? Was braucht es, um als Partei unterscheidbare, mobilisierende Angebote machen zu können? Und wie können die demokratischen Parteien den Herausforderungen an Attraktivität und Legitimation organisatorisch Rechnung tragen?

    Eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. und 7. November 2015 in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Gut vertreten? Update für Demokratie“. #gutvertreten

    1 hr
  • Zukunft der Parteiendemokratie: Was fordert Parteien heraus?

    Parteien! Was ist ihr Problem?
    II. Podiumsgespräch: Was fordert Parteien heraus?

    mit:
    - Marcel Lewandowsky, Politikwissenschaftler, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
    - Albrecht von Lucke, Politologe, "Blätter für deutsche und internationale Politik"
    - Bettina Gaus, Journalistin, taz, Berlin
    - Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund, Redaktionsbeirat "Berliner Republik"
    - Peter Siller, Heinrich-Böll-Stiftung und Redaktion "polar"

    Moderation: Tobias Dürr

    Den Parteien kommt in der parlamentarischen Demokratie die Aufgabe zu, gesellschaftliche Willensbildung mit den staatlichen Institutionen in Einklang zu bringen. Zugleich müssen sie sich im Wandel des repräsentativen Systems bewähren, der durch heterogene Artikulationsmöglichkeiten, durch Individualisierung, Globalisierung und Transnationalisierung gekennzeichnet ist. Wie gelingt die Kommunikation mit gesellschaftlichen Gruppen jenseits
    politischer Parteien? Was braucht es, um als Partei unterscheidbare, mobilisierende Angebote machen zu können? Und wie können die demokratischen Parteien den Herausforderungen an Attraktivität und Legitimation organisatorisch Rechnung tragen?

    Eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. und 7. November 2015 in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Gut vertreten? Update für Demokratie“. #gutvertreten

    1 hr 14 min
  • Zukunft der Parteiendemokratie: Prekäre Demokratie

    Eröffnung der Tagung "Zukunft der Parteiendemokratie"

    Einführungsvortrag:
    - Oliver Marchart, Philosoph, Kunstakademie Düsseldorf

    Kommentare:
    - Jasmin Siri, Soziologin, Ludwig-Maximilians-Universität, München
    - Mely Kiyak, Schriftstellerin und freie Journalistin, Berlin

    Moderation: Albert Eckert, Organisations- und Politikberater,
    Berlin

    Die repräsentative Demokratie ist herausgefordert. Die politischen Feuilletons thematisieren eine rückläufige Wahlbeteiligung und fragen nach Ursachen und Bedeutung. Viel diskutiert wird insbesondere, inwieweit sich eine soziale Polarisierung der Gesellschaft in einer Wahlabstinenz gerade von einkommens- und bildungsschwachen Gruppen ausdrückt. Das Vertrauen in die Gestaltungskraft von Politik, Parteien und Parlamenten wird infrage gestellt: Hat die "Prekarisierungsgesellschaft" (Oliver Marchart) die Demokratie erreicht? Wie entsteht in einer disparaten Gesellschaft politisches und parteipolitisches Engagement? Was brauchen wir, um den Zusammenhalt der Demokatie zu stärken?

    Eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. und 7. November 2015 in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Gut vertreten? Update für Demokratie“. #gutvertreten

    2 hr
  • Zukunft der Parteiendemokratie: Parteien? Ohne mich

    Parteien! Was ist ihr Problem?
    I. Intervention: Parteien? Ohne mich!

    mit:
    - Stefan Hanitzsch, stoersender.tv, München
    - Mirco Beisheim, KEBAP e.V., Hamburg

    Moderation: Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung

    Den Parteien kommt in der parlamentarischen Demokratie die Aufgabe zu, gesellschaftliche Willensbildung mit den staatlichen Institutionen in Einklang zu bringen. Zugleich müssen sie sich im Wandel des repräsentativen Systems bewähren, der durch heterogene Artikulationsmöglichkeiten, durch Individualisierung, Globalisierung und Transnationalisierung gekennzeichnet ist. Wie gelingt die Kommunikation mit gesellschaftlichen Gruppen jenseits
    politischer Parteien? Was braucht es, um als Partei unterscheidbare, mobilisierende Angebote machen zu können? Und wie können die demokratischen Parteien den Herausforderungen an Attraktivität und Legitimation organisatorisch Rechnung tragen?

    Eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. und 7. November 2015 in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Gut vertreten? Update für Demokratie“. #gutvertreten

    50 min