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Wie geht es mit der Exzellenzinitiative weiter? Das ist die bedeutendste wissenschaftspolitische Entscheidung dieses Jahres. Es geht um nicht weniger als um die Frage nach der Zukunft des deutschen Hochschulsystems. Die scheint offen. Die Ideen reichen von der Schaffung einiger weniger "deutscher Harvards" bis hin zur breit angelegten Förderung von Wissenschaftsverbünden. Doch wie viel Spitze soll es letztlich sein?
Ob Gold, Kupfer oder Kohle, Erdöl oder Soja: Der extensive Abbau von mineralischen, fossilen oder agrarischen Ressourcen für den Export, auch Extraktivismus genannt, dominiert die Ökonomien Lateinamerikas.
Die erste Ausgabe der vom Lateinamerika-Referat der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebenen Publikation Perspectivas Lateinamerika will einen Beitrag zu der Debatte leisten, wie der Wandel zu einem gerechteren und nachhaltigen Entwicklungsmodell gestaltet werden kann: Renommierte lateinamerikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen einige Ansätze und Überlegungen vor, um damit auch in Deutschland die Debatte zu bereichern und eine globale Sicht der Dinge zu befördern.
Gemeinsam mit zwei Gästen möchten wir Ihnen die erste Ausgabe von Perspectivas vorstellen und einige Debattenbeiträge reflektieren und diskutieren:
Astrid Ulloa, Autorin des Beitrags zu Territorien, und Anthony Bebbington, Experte zum Thema Bergbau und soziale Konflikte in Lateinamerika, werden die Publikation kommentieren, in die Debatte um Extraktivismus und Alternativen einordnen und erörtern, welche Ansätze und Akteure eine Rolle im Transformationsprozess spielen könnten.
Mit:
•Astrid Ulloa (Universidad Nacional de Colombia, Bogotá)
•Anthony Bebbington (Clark University, USA)
Moderation:
•Ingrid Spiller, Lateinamerikareferat, Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, 23. September 2015
(Illustration: Jorge Aurelio Álvarez CC-BY-NC-ND)
Berlin hat sich anlässlich von COP 21 gemeinsam mit 26 anderen europäischen Hauptstädten zu ehrgeizigen Klimazielen verpflichtet. Wenn die deutsche Hauptstadt ihre Klimaziele erreichen will, muss sie die Wärmeversorgung stadtweit umbauen. Wie kann eine Wärmewende in Berlin gelingen? Darüber diskutierten am 3. Dezember Politiker/innen, Vertreter der Energiewirtschaft und Initiativen.
Michael Schäfer MdA, Sprecher für Energie- und Klimapolitik der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Mitglied der Enquete-Kommission "Neue Energie für Berlin"
Gunther Müller, Vorstandssprecher, Vattenfall Europe Wärme AG, Berlin
Heinz Ullrich Brosziewski, Geschäftsführer beta GmbH, Vizepräsident des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung
Henrik Vagt, Bereichsleiter Umwelt und Energie, IHK Berlin
Hans Hertle, Leiter Kommunaler Klimaschutz und Co-Autor des Leitfadens "Wärmewende in Kommunen", ifeu-Institut, Heidelberg
Moderation: Sabine Drewes, Heinrich-Böll-Stiftung
Podiumsdiskussion Teil 2: Internationale Strategien zur Bekämpfung von Verschwindenlassen – welche Rolle übernimmt Deutschland?
(O-Ton deutsch/spanisch/englisch)
Foto: CC-BY Eli Reed (Wikipedia)
Podiumsdiskussion Teil 1: Verschwindenlassen in Mexiko – wenn Zivilgesellschaft staatliche Aufgaben übernimmt
Parteien! Was ist ihr Problem?
II. Input und Gespräch: Was haben Parteien zu leisten?
mit:
- Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg
beim Bund, Redaktionsbeirat "Berliner Republik"
- Peter Siller, Heinrich-Böll-Stiftung und Redaktion "polar"
Moderation: Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung
Den Parteien kommt in der parlamentarischen Demokratie die Aufgabe zu, gesellschaftliche Willensbildung mit den staatlichen Institutionen in Einklang zu bringen. Zugleich müssen sie sich im Wandel des repräsentativen Systems bewähren, der durch heterogene Artikulationsmöglichkeiten, durch Individualisierung, Globalisierung und Transnationalisierung gekennzeichnet ist. Wie gelingt die Kommunikation mit gesellschaftlichen Gruppen jenseits
politischer Parteien? Was braucht es, um als Partei unterscheidbare, mobilisierende Angebote machen zu können? Und wie können die demokratischen Parteien den Herausforderungen an Attraktivität und Legitimation organisatorisch Rechnung tragen?
Eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. und 7. November 2015 in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Gut vertreten? Update für Demokratie“. #gutvertreten
Parteien! Was ist ihr Problem?
II. Podiumsgespräch: Was fordert Parteien heraus?
mit:
- Marcel Lewandowsky, Politikwissenschaftler, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
- Albrecht von Lucke, Politologe, "Blätter für deutsche und internationale Politik"
- Bettina Gaus, Journalistin, taz, Berlin
- Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund, Redaktionsbeirat "Berliner Republik"
- Peter Siller, Heinrich-Böll-Stiftung und Redaktion "polar"
Moderation: Tobias Dürr
Den Parteien kommt in der parlamentarischen Demokratie die Aufgabe zu, gesellschaftliche Willensbildung mit den staatlichen Institutionen in Einklang zu bringen. Zugleich müssen sie sich im Wandel des repräsentativen Systems bewähren, der durch heterogene Artikulationsmöglichkeiten, durch Individualisierung, Globalisierung und Transnationalisierung gekennzeichnet ist. Wie gelingt die Kommunikation mit gesellschaftlichen Gruppen jenseits
politischer Parteien? Was braucht es, um als Partei unterscheidbare, mobilisierende Angebote machen zu können? Und wie können die demokratischen Parteien den Herausforderungen an Attraktivität und Legitimation organisatorisch Rechnung tragen?
Eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. und 7. November 2015 in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Gut vertreten? Update für Demokratie“. #gutvertreten
Eröffnung der Tagung "Zukunft der Parteiendemokratie"
Einführungsvortrag:
- Oliver Marchart, Philosoph, Kunstakademie Düsseldorf
Kommentare:
- Jasmin Siri, Soziologin, Ludwig-Maximilians-Universität, München
- Mely Kiyak, Schriftstellerin und freie Journalistin, Berlin
Moderation: Albert Eckert, Organisations- und Politikberater,
Berlin
Die repräsentative Demokratie ist herausgefordert. Die politischen Feuilletons thematisieren eine rückläufige Wahlbeteiligung und fragen nach Ursachen und Bedeutung. Viel diskutiert wird insbesondere, inwieweit sich eine soziale Polarisierung der Gesellschaft in einer Wahlabstinenz gerade von einkommens- und bildungsschwachen Gruppen ausdrückt. Das Vertrauen in die Gestaltungskraft von Politik, Parteien und Parlamenten wird infrage gestellt: Hat die "Prekarisierungsgesellschaft" (Oliver Marchart) die Demokratie erreicht? Wie entsteht in einer disparaten Gesellschaft politisches und parteipolitisches Engagement? Was brauchen wir, um den Zusammenhalt der Demokatie zu stärken?
Eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. und 7. November 2015 in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Gut vertreten? Update für Demokratie“. #gutvertreten
Parteien! Was ist ihr Problem?
I. Intervention: Parteien? Ohne mich!
mit:
- Stefan Hanitzsch, stoersender.tv, München
- Mirco Beisheim, KEBAP e.V., Hamburg
Moderation: Anne Ulrich, Heinrich-Böll-Stiftung
Den Parteien kommt in der parlamentarischen Demokratie die Aufgabe zu, gesellschaftliche Willensbildung mit den staatlichen Institutionen in Einklang zu bringen. Zugleich müssen sie sich im Wandel des repräsentativen Systems bewähren, der durch heterogene Artikulationsmöglichkeiten, durch Individualisierung, Globalisierung und Transnationalisierung gekennzeichnet ist. Wie gelingt die Kommunikation mit gesellschaftlichen Gruppen jenseits
politischer Parteien? Was braucht es, um als Partei unterscheidbare, mobilisierende Angebote machen zu können? Und wie können die demokratischen Parteien den Herausforderungen an Attraktivität und Legitimation organisatorisch Rechnung tragen?
Eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. und 7. November 2015 in Berlin. Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Gut vertreten? Update für Demokratie“. #gutvertreten