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Es ist fast schon ein Paralleluniversum, in der Herbertstraße in Gronau, genau fünf Kilometer vor der niederländischen Grenze. Dort leben Zeitarbeiter aus Osteuropa in überfüllten Sammelunterkünften, eingesetzt werden sie auf der andere Seite der Grenze, dahinter steckt ein Plan niederländischer Arbeitsvermittlungen. Die deutschen Behörden gehen dagegen vor, Maximilian Plück hat sie bei einer Razzia begleitet und berichtet.
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Außerdem beschäftigen wir uns mit den Museen in NRW und wie die auf die aktuellen Aktionen von Umweltaktivisten reagieren, die zum Beispiel in Potsdam und London zuletzt teure Gemälde beworfen haben. Dafür ist Helga Meister aus dem Kulturressort zu Gast.
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Die Autofahrer in Nordrhein-Westfalen sind anders unterwegs, seit die Spritpreise hoch sind: Sie fahren auf der Autobahn langsamer. Und während insgesamt genau so viele Autos wie im Vorjahr unterwegs waren, verlagern sich die Verkehre in den Tag. Abends bleiben die Menschen offenbar mehr zu Hause oder fahren mit Bus und Bahn - statt Autobahn. Das und mehr erläutert Wirtschaftsredakteurin Jana Marquardt im Podcast.
Krefeld: Müll und Bettler in der Innenstadt - was hilft?Quo vadis, Krefeld? Das war der Titel einer Veranstaltung für RP-Abonnenten. Es ging um Krefelds Innenstadt. Dort häufen sich die Probleme. Wer über die Königstraße oder den Theaterplatz geht, begegnet dort oft aggressiven Bettlern oder Suchtkranken. Es riecht an manchen Ecken nach Müll und Fäkalien. Kurz: Die Innenstadt ist für viele kein Ort mehr zum Wohlfühlen und Verweilen. Woran liegt's und was hilft? Das erklärt der Krefelder RP-Lokalchef Jens Voß im Interview.
Nächsten Monat ist es so weit und die Fußball-WM in Katar beginnt: Wisst ihr schon, ob und wenn ja, wo ihr die Spiele verfolgen wollt? Das ist bei dieser Weltmeisterschaft nämlich gar nicht mal so einfach. Denn angesichts der schlechten Menschenrechtslage in Katar ist diese WM sehr umstritten. Auch die Gastronomen bei uns in NRW müssen jetzt überlegen, wie sie mit der Situation umgehen.
Herbst, Winter, Autofahren - Tipps vom ADACDie Tage werden kürzer und nasser, der Weg zur Arbeit entsprechend dunkler und ein bisschen gefährlicher. In Herbst und Winter muss man anders Autofahren als im Sommer. Im Podcast sprechen wir über die Tipps vom ADAC Nordrhein.
Dunkel und kalt - das sind zwei Worte, die wir schon immer mit dem Herbst und dem Winter verbunden haben. Durch die Gaskrise haben sie aber noch eine viel tiefere Bedeutung bekommen. Denn dunkler und kälter ist es nicht nur draußen - sondern auch bei uns zuhause. In den Städten. Und bei einigen auch bei der Arbeit. Denn auch die Unternehmen hier in NRW wollen Energiesparen. Antje Höning, die Leiterin des RP-Wirtschaftsressorts, hat recherchiert, wie sie das machen.
Für den Reifenwechsel gibt es eine alte Faustregel: Von O bis O - Ostern bis Oktober. Jetzt ist also Zeit für die Winterreifen. Wir befragen dazu Thomas Müther, den Sprecher des ADAC Nordrhein. Er verrät auch, worauf wir beim Reifenkauf achten müssen und was wir beim Auto außerdem überprüfen sollen, bevor Schnee und Eis kommen.
Parmesam zum Fischgericht? Geht gar nicht, findet Küchenchef Gianni Vitale. Wer das will, muss drei Euro zahlen - zwei Euro mehr als Extra-Parmesan sonst kostet. Im Podcast sprechen wir darüber, wie Gastronomen ihre Gäste erziehen - auch wenn es um Ketchup oder Salz und Pfeffer geht.
Steuern sparen mit dem 49-Euro-Ticket? So geht's!Wenn es käme - und zwar dauerhaft - dann wäre das eine verkehrspolitische Revoslution in Deutschland: ein Ticket, ein Preis, ein kurzfristiges Abo und die Möglichkeit, in ganz Deutschland mit Bus, Straßenbahn oder Regionalzug zu fahren. Diese Woche wurde viel über das 49-Euro-Ticket diskutiert. Und tatsächlich müssen jetzt bald Entscheidungen fallen, wenn es wirklich zum 1. Januar losgehen soll. Sollte es so kommen, wäre das eine gute Nachricht für Pendler - und zwar spätestens bei der Steuererklärung.
Drei Buchtipps für Herbst 2022 von Kulturchef Lothar SchröderStellt euch vor, ihr legt euch ins Bett, macht das Licht aus, die Augen zu - und dann erfasst euch eine Unruhe, die ihr nicht abschütteln könnt. Schlafen: unmöglich! So ging es dem Krefelder André Sauerbier - wochenlang. Schließlich machte er sich auf Ursachensuche - und fand eine ungewöhnliche Quelle für seine Schlaflosigkeit.
University Games 2025 - das erwartet uns an Rhein und Ruhr1000 Tage sind eine lange Zeit - aber es ist auch noch einiges vorzubereiten bis zu den World University Games. Bei der größten Sportveranstaltung in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1972 in München sollen 10.000 Sportler und Sportlerinnen aus circa 170 Nationen ihre Fähigkeiten vergleichen - alles Studierende.
Veranstaltungen in NRW am Wochenende - Tipps für den 22. und 23. Oktober 2022Es ist ein Thema, das viel Stress und Probleme für Eltern bedeuten kann - und den Kindern natürlich auch schadet. Es gibt zu wenig Kita-Plätze in NRW für 2023. Und das nicht zu knapp, die Bertelsmann-Stiftung geht in einer neuen Studie von 102.000 fehlenden Plätzen aus. Dafür ist Maximilian Plück zu Gast, Leiter des Ressorts Landespolitik.
Hier gibt es mehr zu dem Thema.
Es ist Herbst in NRW. Und die Blätter, die von den Bäumen fallen sehen in den meisten Fällen ja richtig schön aus. Aber: Laub kann auch wirklich zum Problem werden. Wenn man im Vorgarten zum Beispiel einen Baum hat, der seine Blätter auf den Gehweg wirft. Michael Höing aus dem Aufwacher-Team erklärt die Hintergründe.
Sabine Janssen liefert den Kulturtipp zum Wochenende. Hier auch zum Nachlesen.
Das Land NRW will die 170 Tafelvereine in NRW finanziell unterstützen. Für Donnerstag wird erwartet, dass NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) Details ankündigt. Die SPD kritisiert das: Sie findet, dass der Staat lieber dafür sorgen sollte, dass arme Menschen Arbeit finden und sich selbst versorgen können, statt auf Lebensmittelspenden angewiesen zu sein.
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Urteil in Köln: Giftanschlag mit Insulin gegen Arzt?Lebenslang - oder Freispruch? Was Anklage und Verteidigung in dem Prozess fordern, der heute in Köln zuende geht, liegt maximal weit auseinander. Für die 55 Jahre alte Angeklagte geht es um alles. Ihr wird versuchter Mord an ihrem 80 Jahre alten Schwiegervater vorgeworfen. Die Mutter zweier Kinder bestreitet die Vorwürfe. Claudia Hauser aus dem NRW-Ressort begleitet den Prozess für uns. Herzlich Willkommen im Aufwacher-Podcast.
Die Nachrichten aus Bonn vom 20.10.2022Die Bonner Beethovenhalle ist wie im vergangenen Jahr wieder im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes gelandet. Unter dem Titel „Die öffentliche Verschwendung“ listet der Bundesverband zahlreiche Beispiele für lockeren Umgang mit Steuergeldern in ganz Deutschland auf. Der Bund der Steuerzahler nimmt das Bonner Pannen-Projekt seit Jahren regelmäßig ins Visier – weil die Kosten immer weiter steigen und sich die Fertigstellung immer weiter verzögert. „Die Beethovenhalle ist ein Fass ohne Boden“, schreibt der Verein in seinem neuen Bericht. Und: Die „unvollständige Planung macht die Sanierung zu einer Art Wundertüte, die noch so manch böse Überraschung bereithalten kann“. Als das Schwarzbuch im vergangenen Jahr erschien, stand die Kostenprognose für die Beethovenhalle noch bei etwas über 160 Millionen Euro – 100 Millionen Euro mehr als vorgesehen. Inzwischen sind wir bei insgesamt knapp 200 Millionen Euro. In städtischen Beschlussvorlagen läuft diese Summe als „Best-Case-Szenario“. Es dürfte also noch teurer werden.
Nur wenige Zentimeter entfernt von einer Ansammlung historischer Munition und gesammelter Waffenteile hatte die Feuerwehr Bad Honnef Anfang September einschreiten müssen und unwissentlich ihr Leben riskiert. Angrenzend an die Waffensammlung hatte es einen Waldbrand gegeben. Was zunächst nach einem Routineeinsatz aussah, entwickelte sich nach Abschluss der Löscharbeiten zum „größten Militariafund in der Geschichte der Region“. Allein mehr als 200 Kilogramm scharfe Munition waren um das abgelegene Anwesen in Rhöndorf gefunden worden. Noch immer seien Polizei und LKA mit der Sichtung der Funde beschäftigt, hieß es von der Bonner Polizei. Die Ermittlungen zur Brandursache in dem Waldstück sind inzwischen abgeschlossen. Laut derzeitigem Ermittlungsstand soll das Feuer durch das Verbrennen von Müll in einer Tonne durch den Anwohner zustande gekommen sein. Der Funkenflug habe dabei eine angrenzende Wiese in Brand gesetzt, von der aus sich das Feuer weiter ausbreiten konnte.
Auf der Strecke Remagen-Adenau ist es am Mittwoch zu einer Kollision der Ahrtalbahn mit einem LKW gekommen. Das teilte die Polizei Ahrweiler mit. Demnach wollte der 54-jährige LKW-Fahrer in Bad Neuenahr-Ahrweiler den Bahnübergang in der Nordstraße überqueren. Während des Rangierens auf dem Bahnübergang senkten sich die beiden Halbschranken. Der Lokführer der herannahenden Regionalbahn leitete eine Schnellbremsung ein, konnte jedoch einen Zusammenprall nicht mehr verhindern. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Der Streckenabschnitt zwischen Ahrweiler und Bad Neuenahr wurde gesperrt. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte, könnte die Sperrung noch bis Donnerstagmorgen andauern.
Wer hätte gedacht, dass wir im Jahr 2022 noch mal so viel über Atomkraft diskutieren? Eigentlich ist der Atomausstieg ja seit der Nuklearkatastrophe in Fukushima beschlossene Sache. Also seit mehr als elf Jahren. Aber die normative Kraft des Faktischen hat mal wieder zugeschlagen. Nach wochenlangem Streit, vor allem zwischen den Koalitionspartnern FDP und Grüne, hat Bundeskanzler Olaf Scholz von der SPD ein Machtwort gesprochen. Drei Kernkraftwerke in Deutschland sollen doch nicht zum Jahresende abgeschaltet werden, sondern noch bis Mitte April weiterlaufen. Ist das jetzt die Rettung in der Energiekrise? Antworten im Podcast - und hier.
49-Euro-Ticket - VRR stellt FinanzierungsfrageEinsteigen, losfahren, fertig. Es war so einfach, damals im Sommer, als es das Neun-Euro-Ticket gab. Eine gute Sache, fanden die Verkehrsminister der Länder. Zusammen mit dem Bundesverkehrsminister beschlossen sie: Das soll es weiter geben - nur nicht ganz so günstig. Das 49-Euro-Ticket soll kommen - für den bundesweiten Nahverkehr. Alles in Butter? Leider nicht. Der Verkehrsverband Rhein-Ruhr stellt sich quer.
Die Nachrichten aus Bonn vom 19.10.2023Auch in Bonn wird es immer schwieriger für Apotheken, fiebersenkende Säfte oder Zäpfchen für Kinder zu besorgen. Das bestätigt unter anderem Damorena Grigore, Inhaberin der Apotheke im ehemaligen Knauber-Gebäude. Engpässe bei pharmazeutischen Produkten habe es seit Ausbruch der Pandemie vor zwei Jahren zwar immer wieder gegeben, doch jetzt verstärke der Ukrainekrieg die Situation noch einmal. Die momentanen Versorgungsengpässe hätten jedoch nicht immer nur damit zu tun, dass einige Wirkstoffe nicht zur Verfügung stehen. Oft seien durch den Krieg Lieferketten unterbrochen. Für ein Medikament fehlten dann beispielsweise die Packungsbeilagen oder die Blister-Folien. Aufgrund der Erfahrungen in den letzten beiden Jahren hat Apothekerin Grigore mittlerweile vorgesorgt. Sie hat den Vorrat an verschiedenen Wirkstoffen in ihrem eigenen Labor so weit aufgestockt, dass sie zur Not einige Arzneimittel selbst herstellen kann. Sollte ein Medikament einmal überhaupt nicht lieferbar sein, dann würde man gemeinsam mit dem Arzt und dem Patienten nach einem Ersatzpräparat suchen.
Die Energiekrise bedroht den stationären Einzelhandel in der Region massiv. Das ergibt sich aus einer Umfrage, die der Einzelhandelsverband Bonn-Rhein-Sieg-Euskirchen unter seinen Mitgliedern gemacht hat. Seit Jahresbeginn sind die Energiekosten für Einzelhändler in der Region um durchschnittlich 148 Prozent gestiegen. Die Hälfte der Händler gibt laut Verband an, dass steigende Energiekosten eine Existenzbedrohung für ihr Unternehmen bedeutet. 19 Prozent der Befragten sind sich bei dieser Frage noch unsicher. Der Einzelhandelsverband befragte 500 zufällig ausgesuchte Verbandsmitglieder aus dem Gebiet Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und Euskirchen zu den Themen Energiekosten und der aktuellen Lage im Einzelhandel. Laut Einzelhandelsverband kommen weniger Kunden in die Läden, die Umsätze sind gesunken. Dieser Trend werde sich fortsetzen. Der Verband warnt vor den Folgen für die Innenstädte. Es drohe Leerstand und somit auch ein Attraktivitätsverlust.
Wenige Tage, nachdem die gelben Markierungen der Umweltspur am Hermann-Wandersleb-Ring Richtung Duisdorf fertiggestellt wurden, mussten Bauarbeiter am Montagvormittag die Folien schon wieder erneuern. Am Wochenende hatten sich die gelben Streifen teilweise gelöst und lagen in Fetzen auf der Fahrbahn. Am Montagnachmittag waren die Markierungen wieder intakt. Die Stadt richtet für einen Verkehrsversuch seit Anfang Oktober auf dem Hermann-Wandersleb-Ring Umweltspuren für Busse und Radfahrer in beide Richtungen ein. Bis Ende Oktober sollen alle entsprechenden Markierungen angebracht werden. Dann steht den Autofahrern nur noch eine Spur pro Richtung zur Verfügung steht. Der Test läuft zehn Monate lang, in denen Verkehrszählungen durchgeführt werden. Trotz wiederhergestellter Markierungen fuhren am Montagnachmittag einige Radfahrer weiterhin auf dem Bürgersteig und nicht auf der neuen Umweltspur. Ihm sei das zu gefährlich mit den vorbeifahrenden Autos in der 50er-Zone, sagte ein junger Mann. Einige Autofahrer halten sich nicht an die geänderte Verkehrsführung und fahren weiterhin auf der rechten Spur.
In unserem Nachbarland, den Niederlanden, ist gerade so einiges los. Denn: Kronprinzessin Amalia und Premierminister Mark Rutte werden von der sogenannten Mocro-Maffia bedroht. Die organisierte Kriminalität der Kokain-Mafia ist in den Niederlanden schon länger zu spüren. Im Aufwacher sprechen wir über die aktuelle Situation und darüber, was der eskalierende Konflikt für die Gesellschaft bedeutet.
Ergebnis des IQB-Bildungstrends 2021Viele Viertklässler in NRW können nicht so gut schreiben, lesen oder rechnen, wie sie sollten. Das ist das Ergebnis des IQB-Bildungstrends 2021. Grundschülerinnen und Grundschüler aus Nordrhein-Westfalen schneiden nicht nur schlechter ab als der Bundesschnitt - sie sind auch im Vergleich zur letzten Studie vor fünf Jahren schlechter geworden.
Baustellen - wir sehen sie überall. Nicht nur auf NRWs Autobahnen, sondern auch in den Schulgebäuden, in den Städten. Die Baubranche hat gerade große Probleme: hohe Energiekosten und Lieferengpässe. Die öffentlichen Verwaltungen sorgen aber selbst für noch ein Problem: Sie bezahlen zu spät. Das bringt manche Baufirmen ins Rudern. Zu diesem Thema ist jetzt Georg Winters aus dem RP-Wirtschaftsressort zu Gast.
Alle Infos dazu gibt es hier.
Jetzt geht es um was ganz anderes, wir kommen zu unserem zweiten Thema im Aufwacher. Um Hautkrebs. Wir allen haben ja Leberflecken oder Muttermale. Meist machen wir uns da keine Gedanken drüber - es ist aber wichtig, die regelmäßig checken zu lassen. Wird sowas größer, ändert es die Farbe oder seine Form, kann das gefährlich sein. Michael Höing aus dem Aufwacher-Team ist zu diesem Thema zu Gast.
Die Tipps gibt es hier.
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