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Der Wirtschaftsraum Mainfranken befindet sich in einem großen Wandel: Digitalisierung, Unternehmensnachfolge und Fachkräftesuche sind nur einige Stichworte im Transformationsprozess.
Im Aprilpodcast von „Box & Beutel“ trifft Eberhard Schellenberger Caroline Trips, die neue Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Würzburg- Schweinfurt und Åsa Petersson, die Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH.
Die Grafenrheinfelder Unternehmerin Caroline Trips ist die erste Präsidentin in der 180-jährigen Geschichte der IHK- Würzburg-Schweinfurt und präsentiert sich im Podcast als ideenreiche, engagierte Frau, die Klartext redet. Die Region Mainfranken GmbH hat in Kooperation mit der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt den Aktionsplan „transform.RMF“ angestoßen.
Caroline Trips und Åsa Petersson diskutieren mit Eberhard Schellenberger und zeigen im Gespräch auf, wie Unternehmen sich vernetzen können, um Mainfranken fit für die Zukunft zu machen.
Zwei Tage lang trafen sich junge Leute in Marktheidenfeld, um im Rahmen des Regionalwettbewerbs 2023 ihre Arbeiten für "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" vorzustellen.
Eberhard Schellenberger tauchte für die Märzausgabe von "Box & Beutel" ein in die Welt der Nachwuchsforscher:innen aus Mainfranken. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler aus ganz Unterfranken erforschten im aktuellen Wettbewerb vielfältige Themen aus allen Bereichen der Naturwissenschaften. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren in den Gesprächen mit Eberhard Schellenberger ihre Erkenntnisse unter anderem zu sauberem Wasser mit fermentierten Sojabohnen, Wirksamkeit von Heidelbeeren bei Herzerkrankungen, Nieder-Geschwindigkeit-Windkanal, Stratosphärenflug, Wasserstoff und Solarenergie.
Mainfranken ist Faschings- und Fasenachtshochburg in Bayern und Oti Schmelzer ist einer DER Stars von „Fastnacht in Franken“.
Oti Schmelzer ist als Mann der vielen Berufe mehr als ein Fastenachter. Er ist Kabarettist, Musiker, Winzer, Gärtner, Totengräber, Wurstmacher, seit vielen Jahrzehnten Straßenwärter bei der Autobahndirektion an der A 70 und er betreibt im eigenen Anwesen die „Bescheuerte Weindunstbühne“. All das wird er im Gespräch mit Eberhard Schellenberger mit Witz und mainfränkischem Schalk erklären. Aus welchen Gründen es ihn nie aus Mainfranken weggezogen hat und warum die Region so attraktiv für (angehende) Fachkräfte ist, ist ebenfalls Thema.
Marina Moritz, Schornsteinfegermeisterin in Zellingen im Landkreis Main-Spessart, ist als Glücksbringerin zu Gast in der ersten Folge im Jahr 2023. Die 34-jährige ist bereits seit 18 Jahren im Beruf und hat nun als erste unterfränkische Schlotfegerin einen eigenen Kehrbezirk. „Als Meefranke hat es mich nie weggezogen“ bekennt die gebürtige Würzburgerin, die in Eibelstadt aufgewachsen ist, ihre Heimatliebe. Auf den Dächern singt die muntere junge Frau auch mal ein Schornsteinfegerlied, grüßt die Passanten von oben und sieht sich als „Handwerkerin auf Augenhöhe“ gegenüber ihren Kundinnen und Kunden. Gerade jetzt in der Energiekrise ist ihr Rat gefragt, viele Hausbesitzer:innen legen sich z.B. einen neuen Holzofen zu oder dürfen ihren alten Ofen weiterbetreiben.
Weshalb auch schon mal ein Streifenwagen hält und sich die Polizeibeamten nur etwas Ruß holen, bespricht Eberhard Schellenberger in Januarausgabe von Box & Beutel.
Handgemachte Lebkuchen sind in der Würzburger Straße 1 in Kitzingen das duftende Tagesgeschäft der Familie Will.
In der mainfränkischen Lebküchnerei reicht die Bandbreite der Backwaren von Schoko-Haselnuss-Walnuss-Manier- und Mandel-Lebkuchen bis hin zu Schwedenkeksen, Neiser Konfekt, Tonkabohnenherzen und Marillenstangerl. Die meisten Zutaten kommen aus Mainfranken, wie auch Seniorchef Georg Will sich keinen anderen Lebensraum vorstellen kann: „Da wohnen, wo andere Urlaub machen.“
Eberhard Schellenberger spricht ausführlich mit Bäcker- und Konditormeister Georg Will, seiner Frau Christel, seiner Tochter Eva- Maria und ihrem Mann Axel. Im Familienbetrieb hat die nächste Generation mittlerweile die Führung des Geschäftes übernommen, Vater Georg ist weiter der Betriebsleiter.
Über die Grenzen Mainfrankens hinweg liefert die Kitzinger Lebküchnerei ihre Backwaren - darunter etwa der Vatikan oder die Vereinigten Staaten.
Enrico Calesso - ein Italiener dirigiert in Mainfranken
Seit fast zwölf Jahren ist Enrico Calesso Generalmusikdirektor am Mainfrankentheater in Würzburg. Eine ungewöhnlich lange Zeit, sagen auch die Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters und geraten unisono ins Schwärmen, wenn sie über ihren Chefdirigenten reden.
Neben seinem festen Engagement am Mainfrankentheater ist er auch als Gastdirigent unterwegs in Linz und vor allem in seiner Heimat Italien wurde er bei einem Puccini-Festival im vergangenen Sommer gefeiert.
Mit seiner Familie und seinen Kindern ist er inzwischen in Würzburg heimisch geworden und sein jüngstes Kind wird wegen seines deutschen Akzents auswärts auch schon mal gefragt, ob er in Franken zuhause ist
„Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört“, sagt die "Aktion Mensch" und Eberhard Schellenberger stellt in seiner Podcastausgabe von „Box & Beutel“ im Oktober zwei Beispiele vor, die Inklusion im Berufsalltag täglich erlebbar machen. Er hat die inklusive Rösterei „Rhön- Kaffee“ im Kloster Bildhausen bei Münnerstadt im Landkreis Bad Kissingen besucht. Hier erfüllte sich Rainer Bühner mit dem Aufbau eine Kaffeerösterei einen Lebenstraum. Seine sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus den Werkstätten des Dominikus Ringeisen Werkes in Maria Bildhausen, sie sortieren mit großem Einsatz Kaffeebohnen, verpacken und etikettieren die Erzeugnisse, die aus dem 30 kg Trommelröster kommen. Zweite Station ist die metallverarbeitende Firma Englert in Wertheim- Bettingen an der Grenze zu Bayern. Hier hat Florian Gebhard aus Neubrunn im Landkreis Würzburg einen inklusiven Arbeitsplatz gefunden. Der Betrieb kooperiert mit „Inklusiv- gemeinsam arbeiten“ der Mainfränkischen Werkstätten, so wie mittlerweile 120 weitere Betriebe in ganz Mainfranken. Florian Gebauer unterstützt mit seiner Arbeit in vielen Bereichen des Betriebs und ist bei den Mitarbeitenden mit seiner fröhlichen, positiven Ausstrahlung sehr beliebt.
Mainfranken und das Fahrrad gehören eng zusammen. Vor allem was Erfindungen und Ideen angeht. Den September-Podcast beginnt Eberhard Schellenberger in Schweinfurt, also dort wo einst das Laufrad zum Fahrrad wurde.
Er ist zu Gast bei Christina Diem-Puello und Ehemann Maximilian. Sie haben die „Deutsche Dienstrad“ gegründet und vermitteln quer durch Deutschland zehntausende von Jobrädern. Das Ehepaar kennt sich aus Jugendzeiten, Ehemann Maxi lässt seiner Frau Christina in der PR gerne den Vortritt und plaudert dazu auch ganz offen.
Der zweite Schauplatz der Folge ist eine Straße vor einer Würzburger Reihenhaussiedlung. Dort steht am Tag der Podcast-Aufnahme das blaue Lastenfahrrad von Stefan Dietrich. Er kommt zu den Menschen vor Ort und repariert mit seiner fahrenden Werkstadt Räder oder wartet E-Bikes. „So glücklich war ich in meinem Leben noch nie“ gesteht Stefan Dietrich strahlend. Mit seiner Idee hat er in diesem Jahr als „Local Hero“ den Würzburger Startup-Preis gewonnen.
Eberhard Schellenberger stellt in der Augustausgabe zwei besondere Menschen vor: Latévi Lawson kam als kleines Kind mit seiner Mutter aus Togo nach Deutschland. Das war vor drei Jahrzehnten. Inzwischen verzaubert der gelernte Erzieher Menschen im Raum Schweinfurt in seinem Restaurant „Black Soul Kitchen“ mit afrikanischer Küche. Eberhard trifft zudem die gebürtige Türkin Neva Caliskan. Als Jungprofessorin forscht sie erfolgreich am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung. Und es gibt aktuell wichtige Forschungserfolge: Mit ihrem Team erfasste sie, wie ein Protein der menschlichen Immunabwehr die Vermehrung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hemmt.
Das studentische Team des Mainfranken Racing e.V. an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) baut seit 2006 in jedem Jahr einen selbst konstruierten Rennwagen. In diesem Jahr ist es das Fahrzeug Nr. 14., zum dritten Mal mit Elektroantrieb. Das Fahrzeug wird im Sommer an den Veranstaltungen des Internationalen Konstruktionswettbewerbs „Formula Student“ teilnehmen und sich mit Teams aus der ganzen Welt messen, u.a. auf dem Hockenheimring. Für die Juli-Ausgabe des Mainfrankenpodcast „Box & Beutel“ besucht Eberhard Schellenberger die Konstrukteure in ihrer Werkstatt in Schweinfurt. Jan Röder und Niklas Ohly berichten vom Konstruktionsfieber für den neuen Wagen, von Sieg und Niederlagen und von ihren Innovationen, wie den neuen Aerodynamik-Komponenten. Wichtige Partner für die jungen Konstrukteure sind dabei Industrie und Wirtschaft in Mainfranken. Dabei profitieren beide Seiten davon.
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