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Im Juni 2016 durchsuchen Polizei und Staatsanwaltschaft das Büro des damaligen Regensburger Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs. Für kurze Zeit kommt der einstige Hoffnungsträger der Bayern-SPD auch in Untersuchungshaft.
Was folgt, sucht bundesweit seinesgleichen: Mehrere Bauunternehmer werden verurteilt, teils, weil sie gestanden haben, sich mit Spenden für Wolbergs Wahlkampf dessen Wohlwollen sichern zu wollen. Und Joachim Wolbergs? Dem droht zehn Jahre nach Beginn der Korruptionsaffäre doch noch Gefängnis. Eine Reportage von Sebastian Grosser über die Regensburger Affäre, ihre zentrale Figur, und das grundsätzliche Problem der Finanzierung von Kommunalwahlkämpfen.
Erst im Jahr 2001 bekamen Frauen Zugang zu allen Bereichen und Laufbahnen der Bundeswehr. Zuvor stand ihnen neben dem Militärmusikdienst nur der Sanitätsdienst offen.
25 Jahre später dienen Frauen nun überall in den deutschen Streitkräften. Wer sind diese Frauen in Tarnuniform? Fühlen sie sich angekommen in der Truppe? Wie haben sie die Bundeswehr verändert? Und wie muss sich die Bundeswehr noch verändern, um den Frauen in ihren Reihen gerecht zu werden?
Eine BR24 Reportage von Kilian Neuwert.
Mehr als 30 Jahre nach dem Ende der Rassentrennung hat in Südafrika ein neuer Versuch der Aufarbeitung begonnen.
Eine Untersuchungskommission unter Leitung einer ehemaligen Verfassungsrichterin soll klären, warum tausende schwere, politisch motivierte Verbrechen aus der Apartheidzeit bis zum heutigen Tag nicht vor Gericht gelandet sind, obwohl die Wahrheits- und Versöhnungskommission (TRC) von Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu genau das empfohlen hatte.
Für viele Menschen ist Wohnen ein großes Problem. Unser Beispiel: Augsburg. In Augsburg gibt es überdurchschnittlich viele Menschen mit geringem Einkommen.
Dazu kommt, dass manche dort wohnen, aber zum Arbeiten nach München pendeln, Studenten kommen auch noch hinzu – bezahlbarer Wohnraum ist eine der größten gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen. Im Augsburger Stadtteil Haunstetten wird ein neues und großes Sozialwohnungsprojekt realisiert – aber das ist wohl nur ein Tropfen auf einen heißen Stein? Warum geht es so langsam, was macht die kommunale Politik? Und wie arrangieren sich die Augsburger? Die Stadt steht für das Problemfeld Wohnen, wie es sich auch an anderen Orten in Bayern und Deutschland darstellt.
Barbara Leinfelder hat sich in ihrer BR24-Reportage auf Spurensuche begeben.
In Bischofferode im Norden Thüringens wurde zu DDR-Zeiten "weißes Gold" gefördert - Kaliumsalz für die Düngemittelproduktion. Die Grube galt als Vorzeigebetrieb, mit vollen Auftragsbüchern.
Doch 1993 wird sie geschlossen – ein Symbol für den umstrittenen Umgang der Treuhand mit ostdeutschen Betrieben. Heute erinnert ein gigantischer Berg aus Salzrückständen an die vergangene Zeit. Es ist ein Erbe, das nicht nur die Umwelt belastet. Denn die Wut vieler ehemaliger Kalikumpel ist bis heute nicht ganz verschwunden und prägt die Erinnerung der Region an die Wiedervereinigung.
Unsere Reporterin Marie Müller war vor Ort.
Am 6. Mai vor einem Jahr wurde der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz zum zehnten Bundeskanzler in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Die schwarz-rote Koalition begann mit vielen Kontroversen - und so blieb es auch.
Während Friedrich Merz sich als "Außenkanzler" einen Namen machte, sorgten und sorgen Reformdebatten innenpolitisch immer wieder für Zoff. Hans-Joachim Vieweger aus unserem Hauptstadtstudio blickt zurück auf dieses erste Jahr schwarz-rot unter Friedrich Merz.
Am 26. April 1986 kam es im vierten Block des Kernkraftwerks Tschernobyl in der heutigen Ukraine (damals UdSSR), zu einem schweren Unfall, dem ersten, der auf der internationalen Störfallskala (INES) mit der höchsten Stufe, nämlich 7, bewertet wurde.
In Folge der Explosion kam es zu einem Graphitbrand mit einer Freisetzung radioaktiver Stoffe in große Höhen von bis zu 10.000 Meter.
Die Angaben über Todesfälle aufgrund von Langzeitfolgen durch Strahlenbelastung weisen stark voneinander ab. Hunderttausende Menschen wurden evakuiert und verloren ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage. Ein Sperrgebiet mit einem Radius von 30 Kilometern wurde eingerichtet und besteht heute noch. 2022 besetzen russische Truppen den Reaktor und heben im radioaktiv kontaminierten Wald Schützengräben aus. Der ukrainischen Armee gelingt es, die russischen Truppen aus dem Sperrgebiet zu vertreiben, doch seither ist die Sperrzone Einflugschneise für russische Angriffsdrohnen und Raketen. Immer wieder kommt es auch zu Einschlägen. Im Februar 2025 wird der Sarkophag des explodierten Reaktor-Blocks Nummer 4 durch eine russische Drohne beschädigt. Experten warnen vor der Gefahr einer weiteren nuklearen Katastrophe. Christine Hamel über die schwerste Nuklear-Katastrophe weltweit und ihre Auswirkungen.
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