Brückengeflüster
Der Podcast zum VfL Osnabrück
Im Brückengeflüster, dem Podcast zum VfL Osnabrück, sprechen die Sportredakteure der Neuen Osnabrücker Zeitung immer dienstags mit ihren Gästen über den aktuellen Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga.
Abstiegskampf-Helden der VfL-Geschichte: Paul Thomik, Christian Neidhart und Sven Köhler
"50 Prozent Kopf und 50 Prozent die Beine" - so antwortet Paul Thomik auf die Frage, was denn wichtiger sei im Abstiegskampf. Generell bestätigt der ehemalige Rechtsverteidiger des VfL Osnabrück genau wie die anderen Podcast-Teilnehmer, wie sehr Abstiegskampf Kopfsache ist - und wie wichtig gerade im Finale Dinge wie Zusammenhalt und Mentalität seien. "Gerade jetzt musst du zusammenstehen, da muss jeder seinen Beitrag leisten, auch wenn er mal nicht spielt", sagt Christian Neidhart, heute Trainer des ambitionierten Regionalligisten RW Essen. "Die richtige Mentalität ist wichtig - was nicht heißt, aktionistisch wild rumzugrätschen, sondern immer wieder da zu sein und auch immer wieder die Bälle zu fordern, auch wenn de Aktion zuvor nicht gelungen ist", erklärt Sven Köhler, der aktuell an den Drittligisten SC Verl ausgeliehen ist.
"Wir hatten damals einfach echte Typen", blickt Neidhart zurück auf seine VfL-Zeit zwischen 1988 und 1991 mit Legenden wie Ansgar Brinkmann oder Neale Marmon, in der er selbst gerade im Saisonfinale immer wieder wichtige Tore für den VfL schoss. "Bei uns war Pele Wollitz ein exzellenter Motivator - dazu waren Tommy Reichenberger, Matthias Heidrich und Matthias Surmann unsere Stützen. 2007/08 auch noch Thomas Cichon", erinnert sich Thomik, der damals als junger Fußballer Stammspieler beim VfL auf der rechten Abwehrseite war.
Und Köhler erinnert sich im Podcast an spezielle Motivationstricks, die Ex-VfL-Trainer Daniel Thioune parat hatte bei den entscheidenden Spielen im Saisonfinale beim HSV (1:1) und gegen Kiel (4:1). Dazu diskutieren die drei, welche Dinge vielleicht auch der VfL in seiner aktuellen Situation anwenden kann und wie die Chancen der Lila-Weißen zwei Spiele vor Schluss ihrer Ansicht nach stehen.
Um diese Themen geht es außerdem:
Warum das Quarantäne-Trainingslager für den VfL keine Last sein muss, sondern eine große Chance sein kannWieso dem VfL vielleicht zuletzt ein Akteur gefehlt hat, der sich die Bälle abholt, sie behauptet und damit vorangehtWieso man heute Fußballer in Zeiten von Dauerverfügbarkeit von Handy und Playstation anders motivieren muss als früherWie die Zukunft von Sven Köhler aussieht, der aktuell vom VfL an den SC Verl ausgeliehen istWieso man laut Paul Thomik auch im Abstiegskampf ein Lamm nicht komplett zum Wolf machen kannWarum die Rückkehr auf die Viererkette ein mitentscheidender Faktor war für den VfL-Erfolg in WürzburgWarum ein Psychologe einer Fußballmannschaft auch dann hilft, wenn es gut läuftKlingt spannend? Dann hör doch mal rein!
1.) VfL Osnabrück tritt Quarantäne-Trainingslager mit 27 Spielern an
2.) VfL Osnabrück: Einen Fuß zurück in der Tür
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4.) Einzelkritik zum 3:1-Sieg des VfL Osnabrück in Würzburg: Taffertshofer Mann des Spiels
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