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Simon Vestner, CEO von AUFZUGHELDEN, schwärmt im Gespräch mit Maida Morano über nostalgische Aufzüge, deren Aufzugskabinen aus Holz und kunstvoll geschmiedeten Gittertüren bestehen. Sein Großvater hat nämlich 1930 eine Aufzugsfirma gegründet. Er ist aber keineswegs in die Fußstapfen von Großvater und Vater getreten, sondern er denkt bei Aufzügen zuerst daran, sie zu digitalisieren.
Ein großer Vorteil ist, dass Aufzüge schon immer über Steuerungseinheiten verfügten. Nur stellt der Aufzug ein in sich geschlossenes System dar, das nicht mit anderen Einheiten im Bürogebäude kommuniziert. Mit "Aufzugshelden", einer kleinen Box werden die Aufzüge mit dem Internet verbunden. Es werden Betriebsdaten gesammelt und anschließend mit KI analysiert und Handlungsempfehlungen herbeigeführt.
"Unser Ziel ist es, bessere Entscheidungen für die Wartung zu erhalten und Ersatzteile auszutauschen, bevor sie einen Defekt aufweisen und der Aufzug steckenbleibt" sagt Simon. Stichwort „Predictive Maintenance“ oder vorausschauende Wartung.
Diese Daten liefern Erkenntnisse darüber, wie der Zustand des Aufzugs tatsächlich ist: Wie arbeitet der Motor? Welche Befehle werden am häufigsten ausgeführt? Nach dem Abstraktionsprinzip und mittels Data Analytics lassen sich Muster erkennen, die eine Vorhersage erlauben, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Aufzug ausfällt. Und wie lange ein bestimmtes Bauteil noch hält. So können Instandhaltungsarbeiten auf den tatsächlichen
Die Digitalisierung von Aufzügen führt damit zu einem nachhaltigen und effizienten Umgang mit Ressourcen und Personal: Techniker werden nur bei Bedarf gerufen und
Wer die wichtigste Konferenz zu PropTech, Digitalisierung und Transformation in der Immobilienwirtschaft verpasst hat, den nimmt Maida heute mit auf einen spannenden Rückblick. Sie gewährt einen Einblick, welche Erkenntnisse Sie aus den zahlreichen Vorträgen und Workshops mitgenommen hat, die sie darüber hinaus mit ihren eigenen Erfahrungen als Immobilienexpertin und Asset Managerin verknüpft.
Da die Themen ESG, Nachhaltigkeit und TRANSFORMATION im Immobiliensektor im Zentrum standen, passte das Format eben auch zu den Themen, die im Build Impact Podcast immer wieder in den Fokus gerückt werden.
Nicht neu, aber darin sind sich alle grundsätzlich einig gewesen: Das größte Transformationspotential liegt in Bestand. PropTechs können eine Lösung vieler der drängendsten Fragen bieten wie etwa beim Klimawandel oder auch beim Fachkräftemangel. Was bei allen den Themen kritisch beleuchtet wurde und sich auch mit ihrer persönlichen Meinung deckt, ist, dass Investoren, Eigentümer und Asset Manager gegenüber den neuen Technologien immer noch sehr zögerlich eingestellt sind, wenn es darum geht ins Doing zu kommen.
Aber hört doch selbst rein, warum ESG-Reporting zu einer größeren Transparenz beitragen kann, wenn endlich die erforderlichen Daten verfügbar und auswertbar gemacht werden.
Wie schon gesagt, das größte Potenzial birgt der Bestand, deshalb hat Maida selbst eine Aufgabenstellung für sich mit nach Hause genommen, die sie künftig umsetzen will. Denn auch für sie gilt, nachhaltig handeln im Bestand. Und das jeden Tag.
Legosteine und Post-it. Alle kennen die bunten Spielzeug-Bausteine, aus denen Kinder Häuschen und Erwachsene komplexere Gebilde zusammensetzen. Auf dem Schreibtisch klebend, erinnern farbige Haftnotizen an eine bestimmte Aufgabe. Aber was haben ein Spielzeug und ein Merkzettel mit Lean Construction zu tun?
Tobias Muscheler, der als Lean Transformer bei der refine Projects AG arbeitet, erklärt im Gespräch mit Maida Morano, wie ein Bauprojekt im Lean Management aufgesetzt wird und wo Legosteine und Post-its eingesetzt werden. Im Kern geht es darum, alle relevanten Abläufe gemeinsam mit den Projektteams zu verbessern, damit ein Bauvorhaben, das meist unter hohem Kosten- und Zeitdruck stehen, fristgerecht fertiggestellt wird.
Das Schöne bei dem kollaborativen Projektmanagement ist, dass jeder ein Commitment abgibt. Das führt zu nachhaltig besseren Prozessen, zu einer besseren Kommunikation, womit sich Reibungsverluste auf allen Ebenen reduzieren. Denn letztendlich arbeiten doch alle an einem gemeinsamen Ziel: Das Bauprojekt möglichst effizient und zielführend umzusetzen.
Die klimapolitisch gewollte Energiewende hat an Fahrt aufgenommen. Bei der Erzeugung von CO2-neutralem Strom können PV-Anlagen einen gewichtigen Beitrag leisten.
Mieterstrom für Nutzer und Eigentümer mit der klimafreundlichen Sonnenergie vom Dach gewinnbringend erzeugen und vor allem revisionssicher abrechnen. Wie das gelingt und was Eigentümer von Gewerbeimmobilien dabei beachten müssen, erklärt Lukas Böhm, Projektleiter bei Solarize, einem Unternehmen, das Softwarelösungen zur Distribution und Abrechnung von Mieterstrom anbietet.
Er erzählt, wie bei ihm im Alter von 15 Jahren die Leidenschaft für erneuerbare Energien und die Transformation des Energiemarktes entbrannt ist und was ihn heute an seiner Arbeit begeistert.
Die gute Nachricht zu Beginn: Beim Ziel, bis 2045 bis zu 215 Gigawatt erneuerbare Energien über PV-Anlagen zu erzeugen, liegt Deutschland absolut im Soll – sagt Lukas Böhm. Dabei spielen allen, die sich mit dem Thema befassen, die neuesten Gesetzesänderungen wie z. B. die Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in die Karten, weil sich der bürokratische Aufbau, der bislang als großes Hemmnis galt, vereinfacht.
Aber eine PV-Anlage auf dem Dach allein erzeugt noch keinen Strom: Es müssen am Gebäude selbst die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. Absprachen mit Mietern und Energiedienstleistern müssen getroffen werden, die Regulatorik erfüllt werden. Ziel sollte immer sein, dass im Gebäude so viel Strom wie möglich vor Ort für Allgemeinstrom und von den Nutzern verbraucht wird. Ein zusätzlicher Anreiz ist, dass der Preis für Mieterstrom in der Regel zehn Prozent unter dem Preisniveau der Energieversorger liegt. Dabei zeigt eine Rentabilitätsrechnung, wann sich die PV-Anlage für die Eigentümer amortisiert und wie ihre Lebensdauer z. B. durch ein sogenanntes Repowering verlängert werden kann. Bei der Abrechnung und Verteilung des Mieterstroms unterstützten fernauslesbare Messstellen und eine spezielle Software die Immobilieneigentümer. Die Bedingungen sind also gut, um das Potenzial auf dem Dach für eine nachhaltige Stromerzeugung zu nutzen.
In Parks und Gärten summen und schwärmen die Bienen aus, um Pflanzen zu bestäuben und deren Nektar zu sammeln. Aber was haben die fleißigen Bestäuber mit Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft zu tun?
Sehr viel, sagt Hanna Hentze von Alvéole, einem kanadischen Unternehmen, das die urbane Imkerei auf Dächern von Bürogebäuden kultiviert.
Im Kern geht es bei der Initiative nicht vorrangig darum, große Mengen an Honig zu produzieren, sondern aufzuklären, welche Bedeutung Honigbienen und andere Bestäuber für unsere Nahrungskette haben und wie ihre Ansiedlung die Artenvielfalt in der Natur zu unterstützt.
Sie erklärt uns, warum wir keine Angst vor Bienen zu haben brauchen? Weshalb sich die italienische Honigbiene sehr gut für die Stadtimkerei eignet? Darüber hinaus nennt sie auch Gründe, weswegen die
Dabei ist es ganz einfach für Immobilieneigentümer, Property- oder Facility Manager mit einem Bienenvolk auf dem Dach oder
Alvéole Homepage: https://www.alveole.buzz/de/europa/
Heute erzählt Lydia Rudolph im Gespräch mit Maida Morano, warum es sich für Vermieter und Mieter lohnt, das Beste aus den 80er, 90er und 2000er Jahren in der Neuvermietung weiterzuverwenden und wie ein nachhaltiger Mieterausbau gelingen kann.
Lydia Rudolph ist Architektin bei hörter + trautmann architekten, einem auf Refurbishment und Mieterausbau spezialisierten Hamburger
Cradle-to-Cradle vom ersten Entwurf bis zur Schlüsselübergabe kostet zwar zwei, drei Euro mehr. In erster Linie geht es darum, ein Interesse für die Verwendung nachhaltiger Produkte und Materialien zu wecken und Vermieter und Mieter auf diesem Weg mitzunehmen. Zum Beispiel, welchen Impact erzeugen neue Materialien oder haustechnischen Anlagen, wenn sie entsorgt, neu produziert und installiert werden müssen?
Sie klärt auf, dass es auf lange Sicht nachhaltig ist, Material einzulagern und Lagerkapazitäten bereitzustellen. Diese Denkweise trägt dazu bei, den Gewerbeausbau über den Zeitraum der Vermietung hinauszudenken. Dass ermöglicht, dass Mieterausbauten künftig nachhaltig umgesetzt werden können, selbst wenn das Bestandsgebäude, individuell und nicht in Rastern konzipiert wurde.
Dieser Prozess fängt mit einer nachhaltigen Planung an, die voraussetzt, sich mit der vorhandenen Gebäudestruktur und den Anforderungen neuer Mieter konsequent auseinanderzusetzen. Letztlich ist auch eine weitgehend vollständige Datensammlung als nachhaltig einzustufen: „Böse Überraschungen“ und Informationsdefizite lassen sich vermeiden, das wiederum hilft Budgets effizient einzusetzen.
hörter+trautmann architekten - Hamburg (htp-architekten.de)
Im heutigen Podcast mit Maida Morano erzählt Johannes C. Ahrens, warum er nach 40 Jahren im Fassadenbau der -planung und -entwicklung den Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf die Beratung verlagert hat. Heute sind Erneuerung, Bestandsschutz, Reparatur seine Themen. Er klärt auf, warum der Baustoff Glas auch in Zukunft in der Fassadensanierung als nachhaltig einzustufen ist.
Viele der gläsernen Fassaden der Frankfurter Hochhäuser hat er in seiner beruflichen Laufbahn selbst begleitet. Nun nimmt die nach außen sichtbare Gebäudehülle unter Lupe, um herauszufinden, wie sich die Fassaden an geänderte energetische und klimatische Anforderungen anpassen lassen, aber auch wie sich der Energieaufwand zum Heizen und Kühlen reduzieren lässt.
Unser Experte vertritt die Meinung, dass eine erhaltenswerte Fassade unbedingt saniert werden sollte. Er klärt auf, wie eine Fassade in die Jahre gekommene Fassade mit moderner Technik und dem Austausch intelligenter Bauteile auf den aktuellsten Stand gebracht werden kann.
Gleichzeitig, mit diesen Möglichkeiten erhöht sich gleichsam auch die zu erwartende Lebensdauer der Fassade.
Wo stehen wir in Deutschland, beim Thema Nachhaltigkeit? Was sagt der im März 2023 veröffentlichte IPCC-Report über unser Engagement aus? Sind nationale Klimaziele überhaupt zu erreichen?
Welchen Einfluss übt Nachhaltigkeit auf die Wertentwicklung bzw. die Rendite der Immobilien aus? - Das erklärt uns Honoré Achille Simo, Executive Director, im Bereich Valuation & Transaction Advisory beim Immobilienberatungsunternehmen JLL.
Ein spannendes Thema wird angerissen – hat ein Gebäude mit einem Nachhaltigkeitszertifikat eine bessere Energieperformance? Wie erfolgt überhaupt ein Vergleich von Gebäuden in der Bewertung? Welche Korrelation besteht zwischen Rendite und energetischen Performance?
Was müssen wir tun, wenn wir der Verantwortung der Dekarbonisierung gerecht werden wollen und den CO2-Footprint der Gebäude
Adelbert Lacher ist Teamleiter bei der Facility Consultants GmbH, einem Beratungsunternehmen im Bereich Gebäude- und Facility Management. Seit über 20
In dieser Folge spricht Maida Morano mit Adelbert Lacher darüber, welche Anforderungen Immobilieneigentümer an einen nachhaltigen Gebäudebetrieb stellen. Wie die fehlenden Vergleichswerte und Messbarkeit uns daran hindern, die Zielrichtung des Betriebes zu verändern?
Was muss passieren, damit aus unkonkreten Anforderungen, verbindliche Ziele zur Umsetzung eines nachhaltigen Gebäudebetrieb werden?
Adelbert Lacher berichtet aus der Praxis, wo auf Seiten der Auftraggeber und Dienstleister Nachholbedarf besteht und wie ein nachhaltiger und ressourcenschonender Gebäudebetrieb gelingen kann? Sind Anreizsysteme oder Guidelines für Dienstleister und Nutzer eine Lösung?
Zum Start spricht Maida Morano, darüber, was sie veranlasst hat, Build Impact zu starten. Ihre Begeisterung für Bestandsimmobilien und Nachhaltigkeit steckt an. Sie schildert, was und wen sie mit diesem Podcast erreichen will und warum wir umdenken müssen. Sie ist sich sicher, um nachhaltig zu handeln, braucht man NICHT Extra-Budgets und geschriebene Strategie.
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