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caritalks episodes

  • CARItalks: #dadrücktderschuh – Armut und Digitalisierung
    CARItalks zu den digitalen Problemen von Menschen mit Armutserfahrung

    Bits, Bytes, böses Erwachen! In der neuen Folge der „CARItalks“-Podcastreihe stehen vor allem die digitalen Probleme von Menschen mit Armutserfahrung im Mittelpunkt. #dadrücktderschuh: Viele Betroffene haben keine Möglichkeit, mit einem eigenen Endgerät an der digitalen Gesellschaft teilzunehmen. Das spielt nicht nur im Privaten eine große Rolle, sondern besonders auch bei den Dingen des täglichen Überlebens – z.B. beim Kontakt zu den Jobcentern in Pandemie-Zeiten.

    Davon und von vielen anderen Problemen des Ausgeschlossenseins erzählt Gisela Breuhaus, Rentnerin und Expertin in eigener Sache, der Podcast-Gastgeberin Pia Klinkhammer (Pressereferentin beim Kölner Diözesan-Caritasverband).

    Weitere Infos zum Thema finden Sie auch hier:

    Auf der Website der Freien Wohlfahrtspflege NRW

    auf der Website Kampf gegen Armut im Erzbistum Köln

    und auf der Website der Zeitschrift Caritas in NRW

    14 min
  • CARItalks: Altenheim-Stories #3 - Plötzlich Pflegefall?
    Ein Gespräch mit Johannes Tepaße, Altenheimleiter in Bocholt

    Was tun im Pflegefall? – „Wenn diese Frage gestellt wird, ist es eigentlich schon zu spät“, sagt Altenheimleiter Johannes Tepaße. Besser sei es, sich frühzeitig zu fragen, wie eine gute Vorbereitung auf das Altwerden aussehen kann und eine passende Vorsorge für den Pflegefall zu finden. Die Kunst liegt darin, zur richtigen Zeit die richtige Entscheidung zu treffen.

    Im Gespräch mit Anne Eckert, Leiterin des Referats Altenhilfe der Caritas im Bistum Münster, sprechen die Experten über Möglichkeiten, das Leben im Alter gut zu gestalten und räumen auf mit Vorurteilen über das Wohnen im Altenheim.

    Guter Hirte Bocholt

    34 min
  • CARITalks: Couchtalk Folge 2 - Inneres Team

    Inneres Team

    Wir alle haben viele Stimmen im Kopf. Ich nicht!, denken Sie jetzt? Solche Dialoge wie „Ich will noch nicht aufstehen“ – „Aber ich muss, sonst komme ich zu spät zur Arbeit“ – „Nur noch 5 Minuten“ – „Dann kann ich aber nicht mehr frühstücken und ich brauche die Energie doch“- … kennen wir alle in ganz vielen verschiedenen Situationen. In uns gibt es viele Anteile, die uns in unseren Handlungen unterstützen oder auch hindern. Der innere Antreiber, der innere Faulenzer, der innere Abenteurer, der innere Angsthase, der innere Perfektionist, der innere Verschmuste, …
    Dieser Podcast schaut sich das innere Team an, wie es miteinander spricht und verhandelt, wie bestimmt wird, welcher Anteil wann die Überhand gewinnt, und wie wir unser inneres Team nutzen können, unsere Ziele zu erreichen und unser Leben stressfrei zu führen.

    Literaturtipps:

    Bauer, J. (2015). Selbststeuerung. Die Wiederentdeckung des freien Willens. Blessing

    Brinkmann, S. (2018). Pfeif drauf!: Schluss mit dem Selbstoptimierungswahn. Knaur

    Schröder, M. (2020). Wann sind wir wirklich zufrieden? Überraschende Erkenntnisse zu Arbeit, Liebe, Kindern, Geld. Verlag C. Bertelsmann

    Caritas Borken

    13 min
  • caritalks: Wie digitale Hilfsmittel Familien entstressen und Hilfen vereinfachen
    Ein Gespräch mit Techniksoziologin Elena Fronk zum Projekt DigitEmpo der Caritas Mülheim

    Dass Apps und digitale Hilfsmittel gerade für Familien oder Heranwachsende eine große Hilfe sein können, um ihr Leben zu organisieren, weiß Elena Fronk aus erster Hand. Ein digitales Haushaltsbuch, sogenannte Habit Tracker oder kleine Apps die zum Beispiel Kids zum Zähneputzen (ohne Diskussionen) ermuntern, können das Leben in Familien entstressen.

    Die 37-jährige Techniksoziologin ist Leiterin des Projektes Digitales Empowerment der Caritas Mülheim. DigitEmpo, so der Kurznamen des Projektes, will Familien und Heranwachsende mit besonderem Unterstützungsbedarf und Fachkräfte der flexiblen Erziehungshilfe im Umgang mit digitalen Hilfsmitteln fit machen.

    Das zweijährige Projekt, das im Mai endet, wurde unter anderem von der Caritas-Stiftung und dem Innovationsfonds des Caritasverbandes im Bistum Essen gefördert. Im Gespräch erzählt Fronk, wie die Caritas digitale Apps in der sozialen Arbeit nutzt und den verschlüsselten Messengerdienst Wire eingeführt hat. Nicht erst unter Corona-Bedingungen haben sich digitale Hilfsmittel bewährt. Sie wurden nur noch wichtiger. Per Video-Chat konnten die Caritas Kolleg/innen mit ihren Klientinnen und Klienten in Kontakt bleiben.

    Beitrag in der Zeitschrift "neue caritas" zum Projekt DigitEmpo

    Infos zum Projekt auf der Website der Caritas Mülheim

    25 min
  • caritalks zur "Woche für das Leben": Dringend gesucht, Antworten zum assistierten Suizid in Deutschland
    Ein Gespräch mit Medizinethiker Florian Jeserich zu ethischen und praktischen Fragen um das Recht auf einen selbstbestimmten Tod.

    Ein Hotelbett in einer fremden Stadt, eine Infusion mit tödlicher Dosis und der Wille, sich das Medikament von eigener Hand freizuschalten: So geht assistierter Suizid in europäischen Nachbarländern. Zuvor muss ein Arzt den Todeswunsch des Sterbewilligen gründlich prüfen. Das Bundesverfassungsgericht hat den Weg für das Recht auf einen selbstbestimmten Tod nun auch in Deutschland frei gemacht, als es im Februar 2020 das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung von 2015 aufhob. Derzeit muss der Bundestag die Gesetze dazu erlassen.

    CARItalks geht den Fragen nach, die sich nun der deutschen Gesellschaft im Allgemeinen und christlichen Einrichtungen im Besonderen stellen: Was sind die Gründe und Ursachen für einen Suizid? Mit welchen Fragen müssen sich katholische Einrichtungen auseinandersetzen, wenn sie einerseits Leben schützen wollen, andererseits das Recht auf Selbstbestimmung respektieren? Mit welcher Haltung sollten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Suizidgedanken von Patient/innen und Bewohner/innen begegnen? Gesprächspartner ist Florian Jeserich, Medizinethiker der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim. Gastgeber der CARItalks-Episode ist Christoph Grätz für die Caritas im Bistum Essen.

    Zur Person: Florian Jeserich ist seit Anfang 2014 Referent im „Forum für Ethik und Profilbildung im Gesundheitswesen“ der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“. Ziel seiner Arbeit ist es, katholische Gesundheitseinrichtungen dabei zu begleiten, ihre christliche Unternehmenskultur zu stärken. Dazu gehört auch die Entwicklung einer Sterbe- und Trauerkultur.

    Der link zur ökumenische Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland "Woche für das Leben"

    24 min
  • CARITalks: Couchtalk Folge 1 - Entspannung als Schlüssel zum Wohlbefinden
    Beratung zum Mitnehmen

    Entspannung

    Stress ist alltäglich und auch ganz natürlich. Bei dauerhaftem Stress leiden jedoch Körper und Geist. Zum Abbau von Stress ist es wichtig, sich zu entspannen und dadurch Erholung zu finden. Dazu gibt es viele bekannte Zitate und Sprichwörter, die verdeutlichen, wie grundlegend Entspannung ist:
    „Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.“ – John Steinbeck
    „Entspannung ist der Schlüssel zum Erfolg.“ – Joseph Murphy
    „Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.“ – Chinesisches Sprichwort
    „In der Ruhe liegt die Kraft.“ - Deutsches Sprichwort

    Trotz der allgemeinen Bekanntheit und Wichtigkeit von Entspannung stellen sich viele Fragen:

    Warum ist richtige Entspannung überhaupt so schwer?
    Wofür ist Entspannung gut?
    Welche Strategien zur Entspannung gibt es?
    Wie führt Selbstreflexion zur Entspannung?
    Dieser Podcast gibt einige Denkanstöße rund um das Thema Entspannung und gibt Ihnen am Ende eine Übung mit auf dem Weg zur Entspannung.

    Informationen zum Nachlesen und Weiterdenken:

    Oettingen, G. (2017). Die Psychologie des Gelingens. Droemer TB, 3. Auflage.
    Schröder, M. (2020). Wann sind wir wirklich zufrieden? Überraschende Erkenntnisse zu Arbeit, Liebe, Kindern, Geld. Verlag C. Bertelsmann.
    Storch, M. (2010). Machen Sie doch, was Sie wollen! Wie ein Strudelwurm den Weg zu Zufriedenheit und Freiheit zeigt. Huber.

    Caritas Borken

    Erziehungsberatung der Caritas Borken

    15 min
  • CARItalks: Der Kampf gegen Armut
    Podcast aus der Caritas-Reihe „CARItalks“ – in Zusammenarbeit mit der LAG Freie Wohlfahrtspflege - #dadrücktderschuh -

    „CARItalks“ ist die Podcastreihe der Caritas in NRW, in der sich alles um soziale Themen dreht.

    dadrücktderschuh lautet dabei in dieser Folge der Notruf vom Kölner Diözesan-Caritasverband und der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW. Mit welchen Problemen haben Menschen mit Armutserfahrungen jeden Tag zu kämpfen? Welche Auswirkungen hat das für die Betroffenen? Wo muss politisch der Hebel angesetzt werden? Wo in den Köpfen der Menschen? Die Folge #dadrücktderschuh macht bewusst, was Armut mit Menschen macht und zeigt auf, was in Zukunft besser laufen muss.

    Gastgeberin ist Pia Klinkhammer, Pressereferentin beim Kölner Diözesan-Caritasverband. Sie spricht mit Manfred Herrmann, Rentner aus Essen und Experte in eigener Sache sowie mit Michaela Hofmann, Armutsexpertin beim Kölner Diözesan-Caritasverband.

    dadrücktderschuh

    Foto des Episodencovers: Barbara Bechtloff

    17 min
  • CARItalks: Altenheim-Stories #2 Einsames Impfen?
    Ein Gespräch mit Johannes Tepaße, Altenheimleiter in Bocholt

    Das Impfen gegen Corona ist in vollem Gange. Zu den besonders gefährdeten Gruppen in der Pandemie gehören Bewohner von Altenheimen. Entsprechend früh haben sie und die Mitarbeitenden vor Ort ein Impfangebot erhalten. „Bei uns haben sich 461 Menschen impfen lassen“, schaut Altenheimleiter Johannes Tepaße zurück. In der zweiten Folge von Altenheim-Stories spricht er mit Anne Eckert, Leiterin des Referats Altenhilfe für die Caritas im Bistum Münster, über das Impfen im Altenheim, die Auflagen zum Schutz vor Corona und wie Sterbebegleitung in seinem Altenheim unter Corona durchgeführt wurde. Denn dem Einrichtungsleiter ist wichtig: “Wir dürfen niemanden in Gefahr bringen. Und wir dürfen niemanden alleine lassen.” Wo es um den Menschen geht, müssten Lösungen mit Augenmaß gefunden werden.

    2 Einsames Impfen? ist die zweite Folge zur Mini-Serie "Altenheim-Stories" der Caritas im Bistum Münster. Im CARItalk sprechen Anne Eckert und Johannes Tepaße über wichtige, aktuelle und drängende Fragen aus dem Bereich der Altenhilfe.

    Guter Hirte Bocholt

    PM: Caritas mit Impfquote in den Altenheim im Bistum Münster sehr zufrieden

    32 min
  • caritalks: Das Teilhabechancengesetz
    Für Teilgabe braucht es jemanden, der Chancen gibt - Ein Gespräch mit Arbeitsmarktexpertin Eva Bittner-Geier von der Caritas Gelsenkirchen

    Sie arbeiten in Second-Handläden, Sozialkaufhäusern, in der Altenbegleitung, im Gartenbau, als Stromspar-Checker oder in Projekten wie dem Quartiersservice der Stadt Gelsenkirchen. Menschen wie Esther M. die aufgrund verschiedener „Vermittlungshemmnisse“ wie es im Amtsdeutsch heißt, keine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt finden konnten. Für Menschen wie sie ist das Teilhabechancengesetz gemacht. Verbände, Sozialpartner oder auch Unternehmen stellen - für fünf Jahre gefördert - Menschen wie sie ein und geben ihnen eine Beschäftigung. Teilhabe bedeutet neben Beschäftigung auch Selbstwert und Stabilisierung. Bei manch einem mündet dies in einen regulären Job auf dem ersten Arbeitsmarkt. „Das Gesetz nimmt aber auch Menschen in den Blick, die keine Chance auf Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt haben. Trotzdem sind sie wichtige Menschen, weil sie der Stadtgesellschaft etwas geben können.“ erklärt Arbeitsmarktexpertin Eva Bittner-Geier. Das Teilhabechancengesetz gilt als Meilenstein in der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit.

    Teilhabe bedeutet neben Beschäftigung auch Selbstwert und Stabilisierung.

    Das Gesetz nimmt auch Menschen in den Blick, die keine Chance auf Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt haben. Sie bekommen eine Chance auf Teilhabe und können so der Stadtgesellschaft etwas geben.
    Die Caritas setzt sich für eine Verstetigung und Weiterentwicklung des Gesetzes ein.

    15 min
  • CARItalks: Altenheim-Stories #1 Stille Triage?
    Ein Gespräch mit Johannes Tepaße, Altenheimleiter in Bocholt

    Ende Januar 2021 wurden Stimmen laut, die in den Altenheimen eine “Stille Triage” befürchteten. Gemeint war damit der Vorwurf, Altenheim-Bewohnern würde im Fall einer Corona-Infektion die notwendige Behandlung vorenthalten, sodass sie ungehört in den Heimen versterben.

    Die Caritas hingegen meint: Das stimmt nicht. Anne Eckert, Leiterin des Referats Altenpflege für die Caritas im Bistum Münster, ergründet im Gespräch mit Altenheimleiter Johannes Tepaße vom Guten Hirten in Bocholt, wie es (nicht nur) in der Corona-Pandemie tatsächlich um die Gesundheitsversorgung und auch -vorsorge der Bewohner in Altenhilfeeinrichtungen steht.

    1 Stille Triage? ist der Auftakt zur Mini-Serie "Altenheim-Stories" der Caritas im Bistum Münster. Im CARItalk sprechen Anne Eckert und Johannes Tepaße über wichtige, aktuelle und drängende Fragen aus dem Bereich der Altenhilfe.

    Weitere Infos:

    Guter Hirte Bocholt

    Stiftung Patientenschutz

    § 132g SGB V Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase

    Patientenverfügung

    Petition des Sterns zum Thema “Pflege braucht Würde”

    36 min

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caritalks ist der Podcast zu sozialen Themen der Caritas in NRW, nicht nur für Führungskräfte der Sozialwirtschaft. In regelmäßigen Episoden berichten wir über Themen aus unserem Netzwerk. Wir bereiten Informationen, Perspektiven und Argumente aus der sozialen Arbeit auf. Wir führen Gespräche mit Expertinnen und Experten des sozialen Sektors und berichten von Projekten und Veranstaltungen.