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Jean-Paul Brockerhoff und Jan Iborg sind Altenpfleger im Bruder-Jordan-Haus in Gelsenkirchen. Im CARItalk erzählen sie, wie das Thema Corona-Impfung unter den Kolleginnen und Kollegen diskutiert wurde und wie Pflegende und Bewohner/innen im Bruder-Jordan-Haus über die Impfung aufgeklärt wurden. Im Gespräch erklären sie, warum sie sich haben impfen lassen, wie sie über eine Impfpflicht denken und was sie Kolleg/innen und Freunden empfehlen. Gastgeber der Episode ist Christoph Grätz vom Caritasverband für das Bistum Essen.
In einer nicht repräsentativen Blitzumfrage (12. bis 19. Januar) hat der Caritasverband für das Bistum Essen die Impfbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in seinem Netzwerk exemplarisch abgefragt. Die Umfrage richtete sich an Altenheime, ambulanten Pflegedienste, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Kinderheime und Hospize. Gefragt wurde auch nach den Gründen für Impfbereitschaft oder Ablehnung der Mitarbeiterschaften. Die Ergebnisse finden Sie hier
Menschen haben den Wunsch ihre Omas, Opas, Onkel, Tanten und Partner über die Feiertage im Altenheim zu besuchen. Auch für die Bewohner/innen sind diese Besuche ihrer Liebsten wichtig. Dem Wunsch nach Begegnung steht der Gesundheitsschutz von Bewohner/innen und Pflegenden unter Pandemiebedingungen entgegen. Unter welchen Bedingungen sind Besuche vertretbar? Wie sollen sich Angehörige verhalten?
Gastgeber dieser Episode ist Christoph Grätz vom Caritasverband für das Bistum Essen.
Wir appellieren an Angehörige, ihre Besuche möglichst gering zu halten, mit nicht mehr als zwei Besuchern zu kommen und die Schutzmaßnahmen einzuhalten.
Ich rate dringend davon ab, Angehörige über die Feiertage nach Hause zu holen!
Die Zusammenarbeit mit den Trägern funktioniert in der Stadt Duisburg inzwischen gut.
Aus Verantwortung gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern und den pflegenden Kollegen, werde ich mich impfen lassen.
Von Politik und Gesellschaft wünschen sich wohl alle in der Pflege Tätigen, schon seit vielen Jahren, einen anderen Personalschlüssel, um die Arbeit einigermaßen angenehm gestalten zu können.
Unser Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Aötenheimen, denen die Menschen sehr am Herzen liegen. Sie tun mehr, als man für Geld erwarten kann.
Agilität ist ein Schlagwort, wenn es um Neuorganisation von Arbeitsprozessen und Organisationen geht. Der Begriff ist der Softwareentwicklung entlehnt und basiert auf 12 Prinzipien und vier Leitsätzen. Wie ein Konzept der Softwareentwicklung auf soziale Organisationen und Verwaltungen übertragen werden kann? Damit beschäftigt sich Agilitäts-Coach Thomas Michl. Er ist zu Gast bei CARItalks und erklärt die Vorteile agiler Methoden und macht Mut agiles Arbeiten auch in in sozialen Organisationen zu erproben. Gastgeber der Episode ist Christoph Grätz vom Caritasverband für das Bistum Essen.
Hier der link zum Blog unseres Gastes Thomas Michl
Eine gute Zusammenfassung der vier Leitsätze und 12 Prinzipien des Agilen Arbeitens
Hier der link zur Seite Agile Verwaltung
Mit 60 Krankenhäusern im Bistum Münster leistet die Caritas täglich ihren Dienst am Nächsten. Damit übernehmen katholische Krankenhäuser in der wichtigen Aufgabe, Menschen bei Krankheit zu versorgen, in der Region den Löwenanteil. Dass sie für jeden Menschen gut erreichbar sind, nimmt gerade in einer älterwerdenden Gesellschaft an Bedeutung zu. Dabei stehen die Gesundheitseinrichtungen in einem ständigen Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit, Versorgungsqualität und Erreichbarkeit. „Wir versorgen nicht aus gewinnmaximierenden Gründen sondern aus Patientenwohl-maximierenden Gründen“, sagt Marcus Proff, Leiter des Referats Krankenhäuser im Diözesancaritasverband Münster. Zunehmend wird dagegen diskutiert, die Versorgung statt in vielen kleineren in großen, spezialisierten Gesundheitszentren zu konzentrieren. Der Krankenhaus-Experte bewertet diesen Trend kritisch. Im Interview mit Volontärin Juliane Büker spricht Proff darüber, welche Bedingungen katholische Krankenhäuser benötigen, um weiterhin gute Qualität garantieren zu können.
Caritas Münster
Vom 17. Oktober bis zum 16. November 2020 stellt die Caritas bei ihren Armutswochen die Situation von Armut bedrohter Menschen in den Mittelpunkt. Die Schuldnerberatungsstellen der Caritas berichten, dass in Folge der Corona-Pandemie mehr Menschen Rat suchen, weil ihnen die Überschuldung droht. Roman Schlag erläutert, warum die Corona-Krise solche Folgen hat und warum Caritas und Freie Wohlfahrtspflege die Schuldnerberatung für alle fordern. Zudem beschreibt er, wie eine Schuldnerberatung bei der Caritas abläuft und wie sich Ratsuchende darauf vorbereiten können.
Roman Schlag im Interview mit der Zeitschrift Caritas in NRW
weitere Beiträge zum Thema Armut und Schuldnerberatung
Gastgeber der Episode ist Christian Heidrich, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Caritasverband für das Bistum Aachen
Die Essener Flüchtlingsunterkunft auf der Karl-Meyer-Strasse hatte 2015 viele Flüchtlinge - auch aus Syrien aufgenommen. Stefanie Horstmann erzählt, wie sie die Situation der Flüchtlinge von damals einschätzt und deren Integrationserfolge. Sie berichtet, wie ihre Einrichtung sich seit 2015 verändert hat und wie sie und ihre Klientinnen die Coronakrise erlebt haben.
Die Flüchtlingsunterkunft auf der Karl-Meyer-Strasse in Essen wird von der cse getragen. Die cse ist eine gGmbH mit Sitz in Essen. Gesellschafter sind zu gleichen Teilen der Caritasverband für die Stadt Essen e.V. und der Sozialdienst katholischer Frauen Essen-Mitte e.V. (SkF).
Gastgeber der Episode ist Christoph Grätz, der bei der Caritas im Bistum Essen in der Stabsstelle Information und Kommunikation arbeitet.
Die Corona-Pandemie führt es wieder vor Augen, wie wichtig Vorsorge ist. Bei an Covid-19 Erkrankten kann sich schnell die Frage stellen, ob eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung vorliegt. Warum das so ist und wie man sie bekommt, erläutert Ludger Schulten, Referent für den Bereich Rechtliche Betreuung im Diözesancaritasverband Münster, im Gespräch mit Harald Westbeld.
Infos zum Thema
mehr zum Thema rechtliche Betreuung
Sie besuchen Menschen, sie betreuen und begleiten, sie sind Ansprechpartner und Helfer in der Not. Nicht erst die Flüchtlingskrise oder - gerade jetzt - die Corona-Krise haben gezeigt, wie wichtig diese guten Menschen sind, weil sie durch ihr Engagement die Gesellschaft zusammenhalten. In dieser CARItalks -Episode geht es um das Jahresthema der Caritas 2020 „Sei gut, Mensch!“. Die Caritas will mit ihrem Jahresthema auf die vielen Menschen aufmerksam machen, die sich täglich in Altenheim, Kindertagesstätten, Krankenhäusern, Kirchengemeinden, in Caritasgruppen und Projekten engagieren. Hören Sie, was Marlis Blum aus Mülheim dazu sagt, die ehrenamtlich in einer Altentagesstätte mitarbeitet. Sie ist eine dieser guten Menschen.
Hier geht´s zu weiteren Infos zur Caritas-Jahreskampagne 2020 "Sei gut, Mensch!
Mit dieser Episode meldet sich die Caritas in NRW zum Thema Wohnungsnot. Eher als städtisches Problem bekannt, ist diese inzwischen auch auf dem Lande angekommen. Vor allem Alleinstehende haben Schwierigkeiten passende und bezahlbare Wohnungen zu finden. Was haben Politik und Wohnungswirtschaft versäumt und was müsste jetzt geschehen? Harald Westbeld von der Caritas im Bistum Münster spricht mit seinem Kollegen Helmut Flötotto, dem Referenten für soziale Arbeit des Verbandes. Eine CARItalks-Episode zur Kommunalwahl 2020.
Weitere Infos zum Bündniis "Wir wollen wohnen!"
Hier geht´s zur Playlist des Kurzfilm-Wettbewerbes der Caritas "WOHN(T)RAUM". Schauen Sie mal rein!
Im ambulanten Gesundheits- und Altenhilfebereich steht die Digitalisierung erst am Anfang. Dabei könnten gerade in diesem schnell wachsenden Segment durch digitale Lösungen Erleichterungen in der Arbeitsorganisation, eine Verbesserung der Pflegequalität sowie eine Erhöhung der Patientensicherheit erreicht werden. Der Caritasverband für das Bistum Essen hat ein Projekt entwickelt um die etwa 35 ambulanten Pflegedienste in seinem Einzugsbereich beim Einsatz digitaler Hilfsmittel unterstützen. „Pflegekräfte und Leitungen profitieren durch eine Erleichterung der Dokumentation und dem mit der Neugestaltung der Arbeitsabläufe einhergehenden Zeitgewinn. So ist die Digitalisierung nicht als reiner technischer Fortschritt zu bewerten, sondern bietet einen Mehrwert hinsichtlich des Zieles einer adäquaten Versorgung der Patienten in ihrer Häuslichkeit“, erklärt Projektleiter Sebastian Geis. Im CARItalks-Gespräch erklärt er, was Ihm bei der Umsetzung des Projektes wichtig ist.
Das digitale Kompetenzzentrum Pflege steht im Kontext der digitalen Strategie des Caritasverbandes für das Bistum Essen und hat zum Ziel, Fachwissen und Angebote für die ambulante Gesundheits- und Altenhilfe bereitzustellen, um die digitalen und technischen Kompetenzen der Fach- und Führungskräfte zu stärken," sagt Sebastian Geis, Projektleiter bei der Caritas im Bistum Essen.
Das Projekt startete Anfang 2020 und hat eine Laufzeit von drei Jahren.
Kontakt: Sebastian Geis, Fachberatung digitale Werkzeuge ambulanter
Gastgeber der CARItalks-Episode ist Christoph Grätz, der für die Stabsstelle Information und Kommunikation beim caritasverband für das Bistum Essen arbeitet.
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