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Karin Timmermann ist 72 Jahre alt und hat im Johannes-Hospiz ein Zimmer auf Zeit bezogen. Sie leidet an unterschiedlichen schnellwachsenden Tumoren. „Ich habe es Zuhause nicht mehr geschafft und wollte meinen Kindern nicht zur Last fallen“, sagt die schwerkranke Frau. Jetzt schätzt sie die kostbare Zeit mit Familie und Freunden, die sie besuchen kommen. Im Hospiz ist sie sorgenfrei, gut versorgt – sogar einige kleine Freundschaften sind entstanden, erzählt sie Caritas-Referentin Nicole Rusche. „Ich habe alles in trockenen Tüchern“, sagt Karin Timmermann. Sterben könne man überall, „aber im Hospiz kann man die letzten Tage noch genießen und in Ruhe Abschied nehmen“.
„Die Kunst zu sterben“ auf CARItalks ist eine Mini-Podcast-Serie der Caritas im Bistum Münster. In mehreren Episoden sprechen wir mit Hospiz-Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und auch mit Betroffenen darüber, wie die Caritas Menschen am Lebensende begleitet.
Johannes-Hospiz Münster
Nicole Güldner ist so etwas wie eine lokale Größe in Altena. Sie betreibt das Apollo Service-Kino und hat einen eigenen Spendenaufruf für Hochwasser-Opfer veröffentlicht. Einmal in der Woche stellt sie das Foyer ihres Kinos der Caritas als Beratungsbüro zur Verfügung. Hier helfen Kolleginnen und Kollegen der Caritas den Menschen bei der Beantragung von Fluthilfe-Mitteln, beraten in drängenden Fragen und vermitteln Baubegutachtungen. Bei den Rundgängen mit ihrem Hund besucht Güldner vom Hochwasser betroffene Familien und kümmert sich. Wie sie über die Fluthilfe denkt und was jetzt als Nächstes passieren muss, was sie für wichtig hält und welche Fehler man bei der nächsten Katastrophe unbedingt vermeiden sollte, verrät sie im Gespräch mit CARItalks-Podcaster Christoph Grätz.
Erst Corona, dann die Flut
Zur Person Nicole Güldner:
Die Hochwasserhilfe der Caritas Altena
Online-Spendenportal der Hochwasserhilfe des Deutschen Caritasverbandes
Hören Sie auch #CariWalks: Gespräche mit Menschen in Bewegung. Der Podcast der Caritas im Bistum Essen zur Kampagne der Deutschen Caritas 2021/2022 #DasMachenWirGemeinsam.
Immer wieder Lockdown und zwischendurch noch Quarantäne haben Familien stark belastet. In den Wohngruppen des Erziehungshilfeverbundes Gerburgis der Caritas Bocholt kam noch was obendrauf: Besuchsverbote und Kontaktbeschränkungen. Kinder und Jugendliche leben hier eng zusammen, die Gruppen waren über viele Wochen voneinander getrennt. Und dazu noch zu wenig Technik fürs Homeschooling. Da ist Einiges zusammengekommen für die Jugendlichen und ihre Betreuer.
Caritas Bocholt
Die Caritas Gelsenkirchen und Mülheim nutzen digitale Apps um mit Eltern, Kindern und Schulen, gerade während der Pandemie, in Kontakt zu bleiben. Die Caritas ist, besonders im Offenen Ganztag, in einer Schlüsselposition. Digitale Apps helfen die Beziehungen aufrecht zu erhalten, auch wenn sich während der Pandemie eine gewisse "digitale Müdigkeit" eingestellt hat. Beide Apps, "CaJuLu" (Mülheim) und "Padlet" (Gelsenkirchen), können stetig weiterentwickelt und den Bedürfnissen angepasst werden. Ob der wöchentliche Menü-Plan in der OGS, ein Eltern-Chat, der Adventskalender, Rätsel, Witze, Wettbewerbe oder die Anmeldung zur Fußball-AG, über die Apps können Veranstaltungen und Informationen schnell an die Eltern weitergegeben werden, ohne dass sie auf Zetteln in Schultornistern oder im hektischen Familienalltag verloren gehen.
Grenzen digitaler Möglichkeiten
Tanja Hupe (Gelsenkirchen) und Sebastian Arntz (Mülheim) berichten, wie das in der Praxis klappt, mit den digitalen Helfern.
Gastgeber der CARItalks-Episode ist Christoph Grätz. Er spricht mit Tanja Hupe und Sebastian Arntz.
Die Gesprächspartner/innen:
Sebastian Arntz
Mehr zu den Entwicklern
Tanja Hupe hat bis vor Kurzem das Familienzentrum der Sternschule geleitet, bevor sie die Qualitätssicherung des Caritasverbandes für die Stadt Gelsenkirchen übernahm. Sie ist Sozialarbeiterin und seit 24 Jahren an verschiedenen Orten der Kinder- und Jugendhilfe bei der Caritas Gelsenkirchen tätig.
Kontakt Tanja Hupe: [email protected]
Mehr zu padlet
Verwendete Abkürzungen:
Hören Sie auch #CariWalks: Gespräche mit Menschen in Bewegung. Der Podcast der Caritas im Bistum Essen zur Kampagne der Deutschen Caritas 2021/2022 #DasMachenWirGemeinsam.
Seit drei Jahren begleitet Ruheständler Ulrich Sander ehrenamtlich einen Inhaftierten in der JVA Remscheid. Sie treffen sich regelmäßig zum Austausch in der JVA oder telefonieren. Für Inhaftierte sind Ehrenamtliche oft der einzige wirkliche Kontakt nach „draußen“ und ein wichtiger Anker im Kampf gegen Einsamkeit und Depressionen. Gemeinsam mit Seelsorger Martin Böller betreibt Ulrich Sander den katholischen Gefängnisverein für das Bergische Land e.V. „Brücken bauen“. Der Verein wirbt um neue Ehrenamtliche und bietet Schulungen an.
Gastgeberin der Episode ist Pia Klinkhammer.
Weitere Infos zum Verein „Brücken bauen“
Viele zögern und wollen erst nicht. Aber diese Scheu legt sich schnell nach einem Probebesuch. Auch wenn es nicht immer so extrem ist wie bei dem gut 80jährigen, der am liebsten in der Tagespflege auch übernachtet hätte, damit er gleich morgens wieder da sein kann. Anfang der 90er Jahre eröffnete die erste Tagespflege der Caritas in der Diözese Münster in Kleve. Dutzende sind hinzu gekommen. Im Gespräch mit Anne Eckert, Referatsleiterin Altenheime und Sozialstationen, erläutern Sabine Wellmeyer (Leiterin der Caritas-Tagespflege in Hörstel-Riesenbeck) und Caritas-Referentin Eva-Maria Matzker, warum die Tagespflege ein wichtiger Baustein in der Betreuung älterer Menschen und der Entlastung ihrer Angehörigen geworden ist. Auch die Finanzierung ist im Podcast Thema.
Caritas Münster
‚Der Krebs Ihres Mannes hat gestreut, die Zeit Zuhause wird kurz sein.‘ Diese Prognose erhielt Dorothee Winkelmann von den Ärzten ihres Ehemannes vor etwa drei Jahren. „Eine Heilung war nicht möglich, der Körper hätte es nicht mehr geschafft“, sagt sie im Podcast-Gespräch mit Nicole Rusche, Referentin der Caritas im Bistum Münster für palliative Versorgung und Hospizarbeit. Die gemeinsame Zeit, die dem Paar Winkelmann und der Familie noch blieb, verbrachten sie zu Hause – begleitet durch den ambulanten Hospizdienst. Erst war Dorothee Winkelmann nicht davon überzeugt, dass sie nun wöchentlich zusätzlich Besuch bekämen. In der Rückschau aber kann sie nur allen Betroffenen empfehlen, den Hospizdienst in Anspruch zu nehmen. „Die Ehrenamtliche gehörte für uns zur festen Institution“, sagt die 73-jährige Witwe, „und ich hatte Zeit für mich, die sonst sehr knapp bemessen war.“
„Die Kunst zu sterben“ auf CARItalks ist eine Mini-Podcast-Serie der Caritas im Bistum Münster. In mehreren Episoden sprechen wir mit Hospiz-Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und auch mit Betroffenen darüber, wie die Caritas Menschen am Lebensende begleitet.
Caritas Münster
Kommt künftig im Altenheim oder in der ambulanten Pflege der Roboter vorbei zum Waschen, Essen reichen oder Smalltalk? Diese Frage erörtern Dr. Gesa Linnemann, Caritas-Mitarbeiterin im Projekt Digitalisierung der Altenhilfe, und Thomas Kegler, Bereichsleiter Altenpflege bei der Caritas Moers-Xanten, im Gespräch mit Anne Eckert, Referatsleiterin Altenhilfe und Sozialstationen im Diözesancaritasverband Münster. Die Erkenntnis: Digitalisierung kann Pflege entlasten, aber bis zum Roboter ist es noch weit. Die menschliche Zuwendung wird nicht zu ersetzen sein, sensible Intimpflege durch eine technische Lösung dagegen kann durchaus angenehmer sein.
Zu Thomas Kegler
Zu Gesa Linnemann
Robbe Paro
Ichó-Ball
Roboter-Katze „Joy“
Gesa Linnemann im Kontakt mit einem Roboter
Einen Robotor live erleben auf dem Altenhilfekongress
In jedem Menschen ist ein Schatz voller Talente, Fähigkeiten und Leidenschaften vorhanden. Dieser Schatz ist Ihr persönlicher Schlüssel für Wohlbefinden, Erfolg und Zufriedenheit. In der Psychologie wird dieser Schatz Ressourcen genannt.
Caritas Münster
Im Hospiz geht es darum, das Lebensende in Geborgenheit und Würde zu gestalten. Für die Mitarbeitenden bedeutet das, auf jeden Menschen individuell einzugehen. „Sterben ist nie gleich, man macht da immer sein eigenes Ding draus“, weiß Anne Terschluse. Die 38-Jährige ist gelernte Krankenpflegerin und arbeitet seit fünf Jahren im Johannes-Hospiz in Münster. Im Gespräch mit Caritas-Volontärin Juliane Büker gibt sie einen Einblick in die Arbeit im Hospiz, einem Ort, an dem nicht nur gestorben, sondern wo viel gelacht und gelebt wird. Und wo neben Pflege und Gesprächen auch letzte Wünsche Platz finden – von Pommes rot-weiß bis hin zu einer Fahrt ans Meer.
„Die Kunst zu sterben“ auf CARItalks ist eine Mini-Podcast-Serie der Caritas im Bistum Münster. In mehreren Episoden sprechen wir mit Hospiz-Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und auch mit Betroffenen darüber, wie die Caritas Menschen am Lebensende begleitet.
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