Chip & Charge

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Chip & Charge episodes

  • Ein sonniger „deutscher Tag“ in Hamburg
    Die European Open in Hamburg hätten eigentlich im Juli stattfinden sollen. Jetzt finden sie im September statt. Mit einem verschärften Sicherheitskonzept. Mit einem erlesenen Feld, vielleicht dem besten der letzten Jahre. Und mit einigen deutschen Spielern, die am Dienstag am Rothenbaum im Einsatz waren. Andreas hat sich Florian Heer von tennis-tourtalk.com eingeladen, um über den zweiten Tag der Hauptfeldmatches zu sprechen und ein paar Stimmen aus den PKs zu teilen.
    Das Hygienekonzept der Hamburg European Open ist sehr streng. Die Temperatur am Eingang wird gemessen, man muss einen Bogen ausfüllen, dass man die letzten 14 Tage in keinem Risikogebiet war und dass man nicht an COVID-19 erkrankt ist. Danach darf man erst auf die Anlage. Dort herrscht überall außer am eigenen Platz im Stadion Maskenpflicht. Bislang halten sich alle daran. Auch die Spieler sind begeistert.
    Andreas und Florian Heer sprechen ein wenig über den Tag. Dominik Koepfer und Yannick Hanfmann gehörten zu den Gewinnern aus deutscher Sicht. Hanfmann hatte für die Wild Card in Hamburg sogar die Qualifikation bei den French Open abgesagt.
    Felix Auger-Aliassime musste auf einem Nebenplatz ran, entledigte sich seiner Aufgabe Lorenzo Sonego allerdings souverän. Im Interview mit Florian und Andreas zeigte er sich angetan von seinem ersten Besuch in Hamburg.
    Auch in Hamburg war der Head of Men's Tennis im DTB, Boris Becker. Er stand für Fragen in der Pressekonferenz bereit. Andreas befragte ihn zu Rafael Nadal und den French Open.
    28 min
  • Ein sonniger "deutscher Tag" in Hamburg
    Die European Open in Hamburg hätten eigentlich im Juli stattfinden sollen. Jetzt finden sie im September statt. Mit einem verschärften Sicherheitskonzept. Mit einem erlesenen Feld, vielleicht dem besten der letzten Jahre. Und mit einigen deutschen Spielern, die am Dienstag am Rothenbaum im Einsatz waren. Andreas hat sich Florian Heer von tennis-tourtalk.com eingeladen, um über den zweiten Tag der Hauptfeldmatches zu sprechen und ein paar Stimmen aus den PKs zu teilen.
    Das Hygienekonzept der Hamburg European Open ist sehr streng. Die Temperatur am Eingang wird gemessen, man muss einen Bogen ausfüllen, dass man die letzten 14 Tage in keinem Risikogebiet war und dass man nicht an COVID-19 erkrankt ist. Danach darf man erst auf die Anlage. Dort herrscht überall außer am eigenen Platz im Stadion Maskenpflicht. Bislang halten sich alle daran. Auch die Spieler sind begeistert.
    Andreas und Florian Heer sprechen ein wenig über den Tag. Dominik Koepfer und Yannick Hanfmann gehörten zu den Gewinnern aus deutscher Sicht. Hanfmann hatte für die Wild Card in Hamburg sogar die Qualifikation bei den French Open abgesagt.
    Felix Auger-Aliassime musste auf einem Nebenplatz ran, entledigte sich seiner Aufgabe Lorenzo Sonego allerdings souverän. Im Interview mit Florian und Andreas zeigte er sich angetan von seinem ersten Besuch in Hamburg.
    Auch in Hamburg war der Head of Men's Tennis im DTB, Boris Becker. Er stand für Fragen in der Pressekonferenz bereit. Andreas befragte ihn zu Rafael Nadal und den French Open.


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    28 min
  • Ein sonniger "deutscher Tag" in Hamburg
    Die European Open in Hamburg hätten eigentlich im Juli stattfinden sollen. Jetzt finden sie im September statt. Mit einem verschärften Sicherheitskonzept. Mit einem erlesenen Feld, vielleicht dem besten der letzten Jahre. Und mit einigen deutschen Spielern, die am Dienstag am Rothenbaum im Einsatz waren. Andreas hat sich Florian Heer von tennis-tourtalk.com eingeladen, um über den zweiten Tag der Hauptfeldmatches zu sprechen und ein paar Stimmen aus den PKs zu teilen.

    Das Hygienekonzept der Hamburg European Open ist sehr streng. Die Temperatur am Eingang wird gemessen, man muss einen Bogen ausfüllen, dass man die letzten 14 Tage in keinem Risikogebiet war und dass man nicht an COVID-19 erkrankt ist. Danach darf man erst auf die Anlage. Dort herrscht überall außer am eigenen Platz im Stadion Maskenpflicht. Bislang halten sich alle daran. Auch die Spieler sind begeistert.

    Andreas und Florian Heer sprechen ein wenig über den Tag. Dominik Koepfer und Yannick Hanfmann gehörten zu den Gewinnern aus deutscher Sicht. Hanfmann hatte für die Wild Card in Hamburg sogar die Qualifikation bei den French Open abgesagt.

    Felix Auger-Aliassime musste auf einem Nebenplatz ran, entledigte sich seiner Aufgabe Lorenzo Sonego allerdings souverän. Im Interview mit Florian und Andreas zeigte er sich angetan von seinem ersten Besuch in Hamburg.

    Auch in Hamburg war der Head of Men's Tennis im DTB, Boris Becker. Er stand für Fragen in der Pressekonferenz bereit. Andreas befragte ihn zu Rafael Nadal und den French Open.



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    28 min
  • Dr. Zverev and Mister Thiem
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Finale der Herren.
    Bevor Andreas und Philipp über den Verlauf des Matches sprechen, machen Sie sich erst Mal zur Einordnung dieses intensiven Zweikampfes auf. Zum ersten Mal seit 16 Jahren gab es ein Finale zwischen Spielern, die vorher noch kein Grand Slam Turnier gewonnen hatten. Das war dem Match anzumerken, die Nerven spielten eine enorm große Rolle.
    Zverev mit dem besseren Start
    Zverev startete erstaunlich offensiv in sein erstes Major Finale. Sofort testete Zverev die Rückhand seines Gegners mit Angriffen, auch am Netz war Zverev immer wieder erfolgreich. Auf der anderen Seite des Netzes stand mit Dominic Thiem jemand, der große Probleme mit dem ersten Aufschlag hatte. Nur 39 Prozent seines ersten Serves landeten im Feld.
    Auch bis zum 5:1 im zweiten Satz konnte Zverev dominieren, dann hatte sich Thiem ins Match gefuchst und holte die Sätze 3 und 4. Dabei zeigte Thiem mehr Entscheidungsfreude mit der Vorhand. Der fünfte Satz wurde dann zu einer Nervenschlacht. Beide verloren drei Mal ihren Aufschlag, Thiem war körperlich an seine Grenzen gelangt. Zverev grub sehr viele Bälle weit hinter der Grundlinie aus. Doch am Ende war es der aktivere Thiem, der das Match mit den letzten beiden Punkten im Tiebreak für sich entschied. Hier war es wieder die Vorhand die überzeugen konnte. Thiem fährt nun mit guten Chancen zu den French Open. Ob sich Alexander Zverev so schnell wird erholen können von diesem Finale?
    Fazit und ATP in Kitzbühel
    Zum Schluss der Sendung ziehen Andreas und Philipp noch mal ein Fazit. Von einem Turnier bei dem lange nicht klar war, ob es stattfinden würde, von einer Bubble die nicht vollkommen transparent kommuniziert wurde und von oft ansprechenden Matches, bei denen die Zuschauerinnen und Zuschauer dann doch fehlten. Zum Schluss der Sendung spricht Andreas zudem noch mit Florian von tennis-tourtalk.com über das gerade zu Ende gegangene Turnier in Kitzbühel.
    49 min
  • Dr. Zverev and Mister Thiem
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Finale der Herren.
    Bevor Andreas und Philipp über den Verlauf des Matches sprechen, machen Sie sich erst Mal zur Einordnung dieses intensiven Zweikampfes auf. Zum ersten Mal seit 16 Jahren gab es ein Finale zwischen Spielern, die vorher noch kein Grand Slam Turnier gewonnen hatten. Das war dem Match anzumerken, die Nerven spielten eine enorm große Rolle.
    Zverev mit dem besseren Start
    Zverev startete erstaunlich offensiv in sein erstes Major Finale. Sofort testete Zverev die Rückhand seines Gegners mit Angriffen, auch am Netz war Zverev immer wieder erfolgreich. Auf der anderen Seite des Netzes stand mit Dominic Thiem jemand, der große Probleme mit dem ersten Aufschlag hatte. Nur 39 Prozent seines ersten Serves landeten im Feld.
    Auch bis zum 5:1 im zweiten Satz konnte Zverev dominieren, dann hatte sich Thiem ins Match gefuchst und holte die Sätze 3 und 4. Dabei zeigte Thiem mehr Entscheidungsfreude mit der Vorhand. Der fünfte Satz wurde dann zu einer Nervenschlacht. Beide verloren drei Mal ihren Aufschlag, Thiem war körperlich an seine Grenzen gelangt. Zverev grub sehr viele Bälle weit hinter der Grundlinie aus. Doch am Ende war es der aktivere Thiem, der das Match mit den letzten beiden Punkten im Tiebreak für sich entschied. Hier war es wieder die Vorhand die überzeugen konnte. Thiem fährt nun mit guten Chancen zu den French Open. Ob sich Alexander Zverev so schnell wird erholen können von diesem Finale?
    Fazit und ATP in Kitzbühel
    Zum Schluss der Sendung ziehen Andreas und Philipp noch mal ein Fazit. Von einem Turnier bei dem lange nicht klar war, ob es stattfinden würde, von einer Bubble die nicht vollkommen transparent kommuniziert wurde und von oft ansprechenden Matches, bei denen die Zuschauerinnen und Zuschauer dann doch fehlten. Zum Schluss der Sendung spricht Andreas zudem noch mit Florian von tennis-tourtalk.com über das gerade zu Ende gegangene Turnier in Kitzbühel.


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    49 min
  • Dr. Zverev and Mister Thiem
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Finale der Herren.

    Bevor Andreas und Philipp über den Verlauf des Matches sprechen, machen Sie sich erst Mal zur Einordnung dieses intensiven Zweikampfes auf. Zum ersten Mal seit 16 Jahren gab es ein Finale zwischen Spielern, die vorher noch kein Grand Slam Turnier gewonnen hatten. Das war dem Match anzumerken, die Nerven spielten eine enorm große Rolle.
    Zverev mit dem besseren Start
    Zverev startete erstaunlich offensiv in sein erstes Major Finale. Sofort testete Zverev die Rückhand seines Gegners mit Angriffen, auch am Netz war Zverev immer wieder erfolgreich. Auf der anderen Seite des Netzes stand mit Dominic Thiem jemand, der große Probleme mit dem ersten Aufschlag hatte. Nur 39 Prozent seines ersten Serves landeten im Feld.

    Auch bis zum 5:1 im zweiten Satz konnte Zverev dominieren, dann hatte sich Thiem ins Match gefuchst und holte die Sätze 3 und 4. Dabei zeigte Thiem mehr Entscheidungsfreude mit der Vorhand. Der fünfte Satz wurde dann zu einer Nervenschlacht. Beide verloren drei Mal ihren Aufschlag, Thiem war körperlich an seine Grenzen gelangt. Zverev grub sehr viele Bälle weit hinter der Grundlinie aus. Doch am Ende war es der aktivere Thiem, der das Match mit den letzten beiden Punkten im Tiebreak für sich entschied. Hier war es wieder die Vorhand die überzeugen konnte. Thiem fährt nun mit guten Chancen zu den French Open. Ob sich Alexander Zverev so schnell wird erholen können von diesem Finale?
    Fazit und ATP in Kitzbühel
    Zum Schluss der Sendung ziehen Andreas und Philipp noch mal ein Fazit. Von einem Turnier bei dem lange nicht klar war, ob es stattfinden würde, von einer Bubble die nicht vollkommen transparent kommuniziert wurde und von oft ansprechenden Matches, bei denen die Zuschauerinnen und Zuschauer dann doch fehlten. Zum Schluss der Sendung spricht Andreas zudem noch mit Florian von tennis-tourtalk.com über das gerade zu Ende gegangene Turnier in Kitzbühel.



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    (00:00) Welch Finale (34:48) Kitzbühel als Favoritengrab
    49 min
  • Naomi Osaka: Siegerin in allen Belangen
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Finale der Damen.
    Bevor Andreas und Philipp über den Verlauf des Matches sprechen, machen sie erst Mal den Kontext um die Siegerin Naomi Osaka auf. War Osaka doch mit dem Versprechen ins Turnier gekommen, für jedes ihrer sieben möglichen Matches einen Mund-Nase-Schutz mit dem Namen eines Opfers von Polizeigewalt zu tragen. Die Geste war Teil einer politischen Entwicklung Osakas über die letzten Monate. Sie gipfelte an diesem Tag in der Frage an einen ESPN Reporter während der Siegerehrung, der von ihr wissen wollte, was ihre Botschaft sei: „Die Frage ist doch eher, welche Botschaft bei dir angekommen ist?“
    Osaka anfangs nervös
    Osakas Start ins Match selber war nervös. Ihre Gegnerin Victoria Azarenka deckte die Grundlinie ab, nahm Osaka die Möglichkeit, zu viel mit Winkeln zu agieren. Zudem war die Quote an ersten Aufschlägen im ersten Satz exorbitant hoch. Der Beginn des zweiten Durchgangs schien nahtlos an den ersten Satz anzuknüpfen, schnell führte Azarenka mit 2:0, 40:30. Doch Osaka gelang das Break und graduell kippte das Match in ihre Richtung. Osaka spielte sicherer, sie fuhr Vorhandkombinationen gegen Azarenkas schwächere Seite. Obwohl es zum Ende des dritten Satzes noch mal eng wurde, brachte Osaka die Partie doch noch recht sicher mit 1:6 6:3 6:3 ins Ziel.
    Damit ist Osaka nun dreifache Grand Slam Siegerin und etabliert sich immer mehr als eines der Gesichter des Tennis. Für Azarenka waren die letzten drei Wochen wohl auch Genugtuung, hatte sie nach ihrem letzten Grand Slam Sieg bei den Australian Open 2013 doch viele Höhen und Tiefen durchschritten. Ob Azarenka in den nächsten Wochen auf dem europäischen Sand wird glänzen können, ist fraglich. Doch zumindest für die großen Hardcourt-Turniere des nächsten Jahres sollte Azarenka genug Auftrieb erfahren haben. Vielleicht wird es so noch etwas mit dem dritten Grand Slam Titel.
    26 min
  • Naomi Osaka: Siegerin in allen Belangen
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Finale der Damen.
    Bevor Andreas und Philipp über den Verlauf des Matches sprechen, machen sie erst Mal den Kontext um die Siegerin Naomi Osaka auf. War Osaka doch mit dem Versprechen ins Turnier gekommen, für jedes ihrer sieben möglichen Matches einen Mund-Nase-Schutz mit dem Namen eines Opfers von Polizeigewalt zu tragen. Die Geste war Teil einer politischen Entwicklung Osakas über die letzten Monate. Sie gipfelte an diesem Tag in der Frage an einen ESPN Reporter während der Siegerehrung, der von ihr wissen wollte, was ihre Botschaft sei: „Die Frage ist doch eher, welche Botschaft bei dir angekommen ist?“
    Osaka anfangs nervös
    Osakas Start ins Match selber war nervös. Ihre Gegnerin Victoria Azarenka deckte die Grundlinie ab, nahm Osaka die Möglichkeit, zu viel mit Winkeln zu agieren. Zudem war die Quote an ersten Aufschlägen im ersten Satz exorbitant hoch. Der Beginn des zweiten Durchgangs schien nahtlos an den ersten Satz anzuknüpfen, schnell führte Azarenka mit 2:0, 40:30. Doch Osaka gelang das Break und graduell kippte das Match in ihre Richtung. Osaka spielte sicherer, sie fuhr Vorhandkombinationen gegen Azarenkas schwächere Seite. Obwohl es zum Ende des dritten Satzes noch mal eng wurde, brachte Osaka die Partie doch noch recht sicher mit 1:6 6:3 6:3 ins Ziel.
    Damit ist Osaka nun dreifache Grand Slam Siegerin und etabliert sich immer mehr als eines der Gesichter des Tennis. Für Azarenka waren die letzten drei Wochen wohl auch Genugtuung, hatte sie nach ihrem letzten Grand Slam Sieg bei den Australian Open 2013 doch viele Höhen und Tiefen durchschritten. Ob Azarenka in den nächsten Wochen auf dem europäischen Sand wird glänzen können, ist fraglich. Doch zumindest für die großen Hardcourt-Turniere des nächsten Jahres sollte Azarenka genug Auftrieb erfahren haben. Vielleicht wird es so noch etwas mit dem dritten Grand Slam Titel.


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    26 min
  • Naomi Osaka: Siegerin in allen Belangen
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Finale der Damen.

    Bevor Andreas und Philipp über den Verlauf des Matches sprechen, machen sie erst Mal den Kontext um die Siegerin Naomi Osaka auf. War Osaka doch mit dem Versprechen ins Turnier gekommen, für jedes ihrer sieben möglichen Matches einen Mund-Nase-Schutz mit dem Namen eines Opfers von Polizeigewalt zu tragen. Die Geste war Teil einer politischen Entwicklung Osakas über die letzten Monate. Sie gipfelte an diesem Tag in der Frage an einen ESPN Reporter während der Siegerehrung, der von ihr wissen wollte, was ihre Botschaft sei: „Die Frage ist doch eher, welche Botschaft bei dir angekommen ist?“
    Osaka anfangs nervös
    Osakas Start ins Match selber war nervös. Ihre Gegnerin Victoria Azarenka deckte die Grundlinie ab, nahm Osaka die Möglichkeit, zu viel mit Winkeln zu agieren. Zudem war die Quote an ersten Aufschlägen im ersten Satz exorbitant hoch. Der Beginn des zweiten Durchgangs schien nahtlos an den ersten Satz anzuknüpfen, schnell führte Azarenka mit 2:0, 40:30. Doch Osaka gelang das Break und graduell kippte das Match in ihre Richtung. Osaka spielte sicherer, sie fuhr Vorhandkombinationen gegen Azarenkas schwächere Seite. Obwohl es zum Ende des dritten Satzes noch mal eng wurde, brachte Osaka die Partie doch noch recht sicher mit 1:6 6:3 6:3 ins Ziel.

    Damit ist Osaka nun dreifache Grand Slam Siegerin und etabliert sich immer mehr als eines der Gesichter des Tennis. Für Azarenka waren die letzten drei Wochen wohl auch Genugtuung, hatte sie nach ihrem letzten Grand Slam Sieg bei den Australian Open 2013 doch viele Höhen und Tiefen durchschritten. Ob Azarenka in den nächsten Wochen auf dem europäischen Sand wird glänzen können, ist fraglich. Doch zumindest für die großen Hardcourt-Turniere des nächsten Jahres sollte Azarenka genug Auftrieb erfahren haben. Vielleicht wird es so noch etwas mit dem dritten Grand Slam Titel.



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    26 min
  • Zverev und Thiem – We’ll meet again
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den beiden Herren-Halbfinals.
    Andreas und Philipp beginnen die Sendung mit 5-Satz-Sieg von Alexander Zverev gegen Pablo Carreno-Busta. Über große Teile der ersten beiden Sätze tat sich Zverev sehr schwer ins Match zu kommen. So konnte Carreno-Busta mit seiner Rückhand den Rhythmus setzen. Erst Ende des zweiten Satzes konnte sich Zverev wieder richtig in der Partie etablieren. Ab diesem Zeitpunkt schlug Zverev graduell immer besser auf bis er dann im fünften Satz, die ganze Wucht seines Serves einsetzen konnte. Carreno-Busta hingegen baute im Laufe der fünf Sätze immer weiter ab und hatte in den Sätzen 3, 4 und 5 auch immer mehr Probleme mit seinem zweiten Aufschlag.
    Im Finale geht es für Zverev gegen Dominic Thiem. Der konnte in drei Sätzen gegen Daniil Medvedev gewinnen. Während der erste Satz nach einem Aufreger von Medvedev schnell in Richtung von Thiem lief, waren die Sätze 2 und 3 wesentlich umkämpfter. Jeweils servierte Medvedev auf den Satzgewinn. Doch die Abwehrleistung von Thiem war beide Male beeindruckend gut. Generell hatte sich Thiem gut auf seinen Gegner eingestellt, nutze vor allem den Slice auf der Rückhand zur Variation des Tempos.
    Nun also die goldene Chance für Thiem und Zverev am Sonntag. Thiem geht nicht nur als der erfahrenere Spieler ins Finale, sondern auch als Favorit. Für Zverev wird viel von seinem ersten Aufschlag abhängen, denn von der Grundlinie liegt der Vorteil im Moment wohl bei Thiem.
    Zum Ende der Sendung sprechen Andreas und Philipp noch kurz über den Sieg von Laura Siegemund und Vera Zvonareva im Doppelturnier der Damen. Siegemund war die überragende Spielerin auf dem Platz und konnte ihren ersten Grand Slam Sieg im Damendoppel holen. Am Samstag steht das Finale der Damen an. Sowohl Noami Osaka als auch Victoria Azarenka können ihren dritten Grand Slam Titel gewinnen.
    45 min

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