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Learntec Nachklapp mit Katrin und Giovanna während des Messeabbaus
Die Episode zeigt die Learntec weniger als reine Fachmesse, sondern als lebendigen Community- und Netzwerkraum. Besonders hervorgehoben wird der Stand der Corporate Learning Community als Treffpunkt, Austauschort und sichtbarer Beleg dafür, dass Lernen auch ohne formales Weiterbildungsbudget über Netzwerke, Projekte und Community-Beteiligung möglich ist. Inhaltlich werden Impulse zu interaktiven Lernformaten, Gamification, interaktivem Video und neuen Tools wie Genially angesprochen. Die zentrale Erkenntnis lautet: Corporate Learning lebt stark von Beziehungen, gegenseitiger Inspiration, niedrigschwelliger Beteiligung und dem Teilen von Expertise.
Für Corporate Learning Professionals ergeben sich aus dem Gespräch mehrere konkrete Schlussfolgerungen:
Explizite Kontroversen zwischen den Sprecherinnen gibt es nicht. Kritisch interessant ist jedoch ein impliziter Gegensatz: Die Learntec wird nicht primär als Ort des klassischen Messe-Contents dargestellt, sondern als Ort von Community, Begegnung und informellem Lernen. Damit verschiebt sich der Fokus von „Welche Inhalte wurden vermittelt?“ hin zu „Welche Verbindungen, Impulse und Lerngelegenheiten sind entstanden?“
War was? Nach dem Camp, sieht alles fast so aus wie vorher in der BHH in Hamburg nur im ersten Stock sitzen noch 4 Personen mit Headsets um einen Rodecaster und teilen ihre Eindrücke.
Das Gespräch beschreibt das Corporate Learning Camp 2026 als sehr energiegeladenes, hybrides Community-Event mit hoher Beteiligung vor Ort und online. Besonders deutlich wird der Charakter des Barcamps als Raum für Selbstorganisation, Vernetzung, informelles Lernen und gemeinsames Weiterentwickeln von Themen. Zahlen wie 170 Teilnehmende vor Ort, 100 online, rund 270 Posts mit dem Hashtag CLCamp26, etwa 160 Mastodon-Beiträge und 14 neu eingerichtete Accounts zeigen, dass nicht nur Sessions stattfanden, sondern auch digitale Anschlusskommunikation aktiviert wurde. Inhaltlich dominierten Themen wie Lernreisen, Lernkultur, Social Learning, Podcasting, KI/Agentic AI, Inner Work, regionale Communities und die Frage, wie Wissen aus der Community dauerhaft zugänglich gemacht werden kann.
Explizite Kontroversen zwischen den Sprechenden gibt es nicht. Diskussionswürdig sind jedoch mehrere Spannungsfelder:
An- und Abmoderation von Christoph Haffner und Giovanna Lo Presti
Der kurze Podcast-Ausschnitt dient als Auftakt für eine neue Phase der CLC-Podcast-Aktivitäten. Im Zentrum steht der Podcast-Tisch auf dem CLC Learning Barcamp 2026, an dem viele Reflexionen, Gespräche und Ideen gesammelt wurden. Diese Inhalte sollen künftig nicht nur punktuell veröffentlicht, sondern auf verschiedenen Kanälen sichtbarer gemacht werden. Zugleich wird angekündigt, dass Podcasting in der Corporate Learning Community regelmäßiger, klarer positioniert und möglicherweise auch provokativer genutzt werden soll.
Explizite Kontroversen werden in diesem kurzen Ausschnitt nicht ausgetragen. Interessant ist jedoch die selbstironisch formulierte Frage, ob die Welt „noch einen Podcast“ brauche. Daraus entsteht ein fachlich relevanter Diskussionspunkt: Ein neuer Podcast braucht eine klare Funktion. Im Fall der CLC scheint diese Funktion darin zu liegen, Community-Wissen hörbar zu machen, Barcamp-Impulse zu sichern und Lernprozesse über einzelne Veranstaltungen hinaus fortzuführen.
Eine Reflexion der Barcamp-Session zum Bau einer Lernlandschaft zu selbstgesteuertem, handlungs- und erfahrungsorientiertem Lernen der DB, Christoph Haffner im Gespräch mit Jutta Eckert, Sabine Stock, Yvonne Behnke
Die Weiterentwicklungspotenziale des Barcamps, Christoph Haffner im Gespräch mit Anja Wagner, Yvonne Pöppelbaum und Sylvia Lipkoswki
Man erzählt sich, es gäbe da welche, die was machen wollen – aber was?!
Die Episode zeigt, dass der CLC-Podcast künftig strategischer, regelmäßiger und sichtbarer positioniert werden soll. Bisher war er stark an Präsenzveranstaltungen gebunden; künftig soll er stärker ortsunabhängig funktionieren und Stimmen aus der gesamten Community einbinden. Zentrale Ziele sind Sichtbarkeit, Relevanz, Community-Beteiligung, Experimentierfreude und auch bewusste Provokation. Der Podcast soll kein beliebiger „Laber-Podcast“ sein, sondern ein Lern- und Diskursformat, das Themen aus Corporate Learning aufgreift, zuspitzt und weiterträgt.
Explizite kontroverse Positionen werden nicht ausgetragen, aber mehrere Spannungsfelder werden sichtbar:
Ernst Niebler, Frederik und Nicole haben da noch ein paar Fragen …
Der Ausschnitt zeigt Podcasting als niedrigschwelliges, gemeinschaftliches und lernorientiertes Format. Zentral ist die Haltung: einfach mal machen, ohne den gesamten Prozess von Anfang an perfekt durchzukonzipieren. Gleichzeitig wird deutlich, dass Podcasting nicht nur Technik oder Plauderei ist, sondern auch Fragen von Authentizität, redaktioneller Verantwortung, Tonalität und publizistischer Einordnung berührt. Für den geplanten CLC-Podcast entsteht daraus ein Spannungsfeld zwischen Offenheit, Experimentierfreude und verantwortlicher Gestaltung.
Eine offene Kontroverse entsteht nicht, aber ein fachlich wichtiges Spannungsfeld wird deutlich:
CLP195 Sessionreflexion von Johannes Starke zum Podcast Plän
Die Episode zeigt, dass der geplante CLC-Podcast als offenes Community-Format verstanden wird, nicht als eng durchgeplantes Medienprodukt. In der Session wurden unterschiedliche Erwartungen, Wünsche, No-Gos und Nutzungsszenarien diskutiert; Johannes fasst dies zugespitzt als „15 Personen, 15 Meinungen“ zusammen. Besonders stark ist die Idee, Podcasting als Spielwiese, niedrigschwellige Dokumentation und Stimme der Community zu nutzen. Statt Zielgruppenlogik steht der Gedanke im Vordergrund: ein Podcast von der Community für die Community – offen für alle, die sich anschließen möchten.
Explizite Kontroversen werden nicht ausgetragen, aber mehrere Spannungsfelder werden sichtbar:
Von großen Fragen zu kleinteiligen Antworten und radikaler Souveränität
Der Ausschnitt zeigt das Corporate Learning Camp als Erfahrungsraum, in dem Teilnehmende nicht nur fachlich lernen, sondern auch persönliche Grenzen überschreiten. Sylvia beschreibt, dass sie selbst nicht erwartet hätte, am Podcast-Tisch mit Mikrofon zu sitzen – genau diese niedrigschwellige Aktivierung macht das Barcamp-Format stark. Inhaltlich hebt sie Sessions zu großen Fragen, radikaler Souveränität, Lernreisen und Podcasting hervor. Besonders prägend ist die Diskussion um KI: Nicht die Frage „KI ja oder nein“ steht im Vordergrund, sondern die differenziertere Frage, welche Rolle Menschen behalten, welche Daten sie preisgeben und wie souverän sie mit digitalen Werkzeugen umgehen.
Christoph Haffner im Gespräch mit Julia Pirog über weniger Theorie, mehr Praxis und die Kraft von Circles
Julia Pirog besucht das Corporate Learning Camp aus einer sehr praxisorientierten Perspektive: Sie möchte sehen, welche Trends es gibt, wie andere Organisationen Lernen weiterentwickeln und welche Impulse sich für die eigene Academy-Arbeit nutzen lassen. Die Session zu agilen Weiterbildungskonzepten wurde als interessant, aber für sie zu theoretisch erlebt; sie suchte stärker nach konkreten Praxisbeispielen. Besonders anschlussfähig war für sie die Session zu Learning Circle Guides, weil dort Austausch, Gruppendynamik, persönliches Begegnen und gemeinsames Lernen im Mittelpunkt standen. Die zentrale Erkenntnis: Nach Phasen starker Distanz und Digitalisierung wird sichtbar, wie wichtig persönliches Netzwerken, gemeinsames Lernen und direkte Resonanz für Organisationen und Individuen sind.
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