Die Geisterbahn in dir: Ein Blick in dein Innerstes
Buhuuuu! Dein Geist, dein Gemüt, dein Befinden erlebt
immer, was du denkst. Egal, ob diese Gedanken Illusionen sind oder der Wahrheit
entsprechen. Dein Verstand baut eine kleine künstliche Geisterbahn mit all
ihren furchterregenden Gestalten. Den Beginn dieser Fahrt erkennst du, wenn
deine Selbstgespräche zu rattern beginnen und der Höllenritt Fahrt aufnimmt.
Illusionen sind Gedankenkonstrukte, die dein Verstand
baut – diese kleine Geisterbahn voller „Huhuu“ und furchterregender Gestalten.
Der Höllenritt startet, sobald deine Selbstgespräche beginnen und Fahrt
Die Wahrheit hingegen erkennst du im Augenblick des
Jetzt, aber dieser Moment ist sofort wieder vorbei. Was du deinem Geist
„zumutest“ – ob schön oder schwierig – liegt allein in deiner Hand.
Ein Geist kann nie getrennt sein, doch kann er glauben,
er wäre es. Klingt kompliziert? Ist es auch. Aber selbst wenn dein Verstand
glaubt, getrennt zu sein, bleibt das Einssein mit allem bestehen. Diese
scheinbare Spaltung macht uns krank, bereitet Sorgen und vor allem Angst.
Denn Geist ist Energie, kein Körper. Der Körper ist
lediglich der Ausdruck dieses Geistes, wie ein 3D-Drucker einen Körper
ausdruckt. Energie lässt sich nicht spalten – kannst du Strom trennen? Nein. So
wie Energie nicht spaltbar ist, kannst du auch deinen Geist nicht wirklich
Wenn du es schaffst, so zu tun, als wärst du getrennt –
obwohl es unmöglich ist – wer ist dann für dein Leid verantwortlich? Niemand
außer dir selbst. Getrenntsein führt zu Schmerz, zu Leid, wie wir es bei Krieg,
Streit und Unzufriedenheit in der Welt sehen.
Du lässt es zu, dass dein Verstand dich glauben macht,
dass Angriffe auf andere dich befreien könnten. Wenn du denkst, dass der andere
sich ändern müsste, damit dein Schmerz verschwindet, täuschst du dich. Der
andere kann deinen Schmerz nicht lindern, denn die Wurzel liegt in dir.
Unachtsamkeit gegenüber deinen Gedanken begräbt diese
ganze Sache. Der Gedanke, dass du durch Angriffe entfliehen kannst, nagelt dich
ans Kreuz. Ein Bild, das mich früher in Kirchen immer furchterregend fand.
Es dauerte 50 Jahre, bis ich verstand, dass nur ich
selbst es bin, den ich fürchte. Ich lasse diese „Spaltung“ entstehen und nagle
mich selbst ans Kreuz. Ich erschaffe eine künstliche Geisterbahn in mir, nur um
mich selbst zu erschrecken.
Um diese Geisterbahn zu hinterfragen, muss ihre Form erst
verändert werden. Sobald die Angst vor Vergeltung nachlässt, hast du die
Verantwortung wieder ein Stück weit in der Hand. Dann kannst du entscheiden, ob
du diesen Schreckensgespenstern weiter folgen möchtest.
Wenn du verstehst, dass nur deine Gedanken dich verletzen
können, verschwindet die Angst vor dir selbst. Dann erkennst du, dass es da
draußen keine Feinde gibt – keine Bösewichte, keine Geisterbahn. Alles ist nur
in dir gemacht, zur Unterhaltung sozusagen.
Lass uns diesen Irrtum nun berichtigen. Schritt für
Schritt. Und du wirst sehen, wie sich dein Leben verwandelt und Wunder
geschehen. Heute im Podcast Tag 196. Den Link findest du auf der Website. Bei
Spotify und YT „Daniels Klassenzimmer.
Lass uns gemeinsam diese Geisterbahn verlassen! 🚀✨
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