Nachhaltigkeitsziele? Hat heute jeder. Aber wie wird aus so einem Ziel eine Handlung, und wer macht die eigentlich? Genau das ist der Job von Gabriele Maurer. Bei Jungheinrich verantwortet sie Nachhaltigkeit, Resilienz und EHS: die wenig glamouröse Arbeit, aus Strategiepapieren Projekte zu machen, die in den Fachbereichen von der Entwicklung bis zum Vertrieb tatsächlich ankommen.
Jungheinrich kennen die meisten als den Staplerhersteller aus Hamburg: börsennotiert, rund 20.000 Beschäftigte, 5,5 Milliarden Euro Umsatz, die Flurförderflotte seit Jahren komplett elektrisch. Gabriele ist ursprünglich aus dem Qualitätsmanagement gekommen und hat den Sprung ins Sustainability Management gemacht, als das Thema 2019 zum Strategiethema wurde. Heute steuert sie mit einem nach ESG organisierten Team die Transformation des Konzerns und erzählt uns, warum sie mit einer Forderung nach mehr Nachhaltigkeit offene Türen eingerannt hat.
Mit ihr sprechen Timo und Moritz über Fragen wie:
• Wie kommt man vom Ziel zur Umsetzung. Wie bindet Jungheinrich die Fachbereiche ein?
• Wie viel Carbon Footprint steckt in der Lieferkette?
• Was macht einen alten Stapler zum „Youngstar"?
• Wie bekommt eine Batterie mit 80 Prozent Restkapazität noch ein zweites, drittes und viertes Leben?
• Wenn sich rund 99 Prozent eines Fahrzeugs erneuern lassen und der Business Case stimmt, warum ist Kreislaufwirtschaft dann noch immer nicht in der Breite der Wirtschaft angekommen?
• Was hat Resilienz mit Nachhaltigkeit zu tun?
• Wie zahlt eine Kreislaufstrategie direkt auf die Krisenfestigkeit eines Unternehmens ein?
Hätte diese Folge eine Farbe, es wäre RAL 1028. Schnell einschalten!
Gabriele Maurer: https://www.linkedin.com/in/gabriele-maurer-606012120/
Jungheinrich: https://www.jungheinrich.de/