Deep Dive mit Torsten Koerting

Deep Dive mit Torsten Koerting

By Torsten KoertingBusinessEducation
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Deep Dive mit Torsten Koerting episodes

  • #027 - Frag doch mal Deine Kunden

    Hallo und ein herzliches Willkommen zum Game Changer-Podcast.

    Der Podcast für deinen Erfolg mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnissreichen Interviews und persönlichen Game Changern, die DICH in die UMSETZUNG bringen.

    Und das Ganze von und mit Torsten Koerting.

    Was wir immer wieder feststellen dürfen ist, dass Menschen, ob jetzt Angestellte, Selbstständige oder auch Unternehmer, sich häufig nicht darüber bewusst sind, wie wirksam sie überhaupt sind. Was sie überhaupt für ihre Kunden tun, wie sie es tun und was danach anders ist.

    Dieser Podcast gibt dir ein magisches Template, wie genau du tiefere Erkenntnisse zu Deiner Wirksamkeit erlangen kannst, nämlich indem du deine Kunden einfach fragst. Viel Spaß.

    In diesem Podcast geht es darum, mal zu hinterfragen und herauszufinden, warum es dich überhaupt gibt und was du tust, wie du es tust, was das Besondere daran ist, was du tust, als auch, wofür du es tust. 🔥... Was ist die Wirksamkeit eigentlich hinter der Wirksamkeit? 🔥... Warum sind Kunden von dir begeistert? 🔥... Warum kommen Kunden zu dir? 🔥... Was haben sie bei dir erfahren? 🔥... Und was ist in der Zusammenarbeit, nach der Arbeit mit dir einfach anders? .... und diese Fragen werden immer wieder gestellt.

    Sehr häufig begleitet Unsicherheit die Menschen, die Selbstständigen und die Unternehmer, was ihre Wirksamkeit überhaupt bedeutet. Gerade jetzt, in den letzten Wochen und Monaten, wo wir die PBM fünf Tages-Challenge und die PBM Online (als 3. Tages Format) gemacht haben. Es kam immer wieder die Frage zur Wirksamkeit hoch. Es gibt ein ganz einfaches Template, eine ganz einfache Möglichkeit genau das herauszufinden. Nämlich indem du einfach deine bisherigen Kunden fragst. Denn häufig liegt der passende Schlüssel für die Tür der Zukunft, in der Vergangenheit. Nur wir sind uns sehr häufig nicht darüber bewusst, welche Schätze wir in der Vergangenheit schon erreicht und umgesetzt haben.

    Ich möchte dir in diesem Podcast einfach einen Impuls und drei Fragen mitgeben, die du sofort und heute in die Umsetzung bringen kannst. Also wenn du herausfinden möchtest, was die Wirksamkeit dessen ist was du tust, als auch was die Wirksamkeit dahinter ist, kannst du deinen bisherigen Kunden einfach drei Fragen mitgeben. Wie das genau funktioniert, erzähle ich dir am Ende, und jetzt gebe ich dir erst einmal die 3 Fragen.

    Deine drei Fragen:

    ❓ Fragestellung #1: Was haben sie (deine Kunden) gewollt, als sie zu dir gekommen sind? Was war der Trigger? Was war das, was sie gesehen haben, was sie vielleicht auch ein bisschen gespürt haben und was die Veränderung sein darf, die sie durch dich und mit dir erfahren? Was haben Sie wirklich gewollt?

    ❓ Fragestellung #2: Was haben sie dann gekriegt? Denn häufig ist das, wie wir arbeiten und das, was hinter den Kulissen passiert, deutlich stärker, deutlich wirksamer als das, was der Kunde eigentlich wollte. Häufig möchte er vielleicht mehr Umsatz, mehr Gewinn, mehr Transparenz, mehr Produktivität, mehr Effizienz. Und wenn du dann hinter die Kulissen gehst, und der Kunde bei dir ist und du mit ihm arbeitest, passiert auf einmal was ganz anderes. Denn du bist vielleicht in einer ganz anderen Form wirksam. Du schaffst Klarheit über seine aktuelle Situation. Du bist in der Lage, noch eine ganz andere Wirksamkeit zu erreichen, über das, was du tust, und über das, wie du es tust.

    ❓ Fragestellung #3: Was war nach der Zusammenarbeit mit dir anders? Und das ist genau diese Wirksamkeit hinter der Wirksamkeit? Was ist dadurch, dass man mit dir zusammenarbeitet, mittel- und langfristig passiert (und vielleicht auch in ganz anderen Bereichen des Lebens als ursprünglich erwartet)? Und was ist es, das etwas verändert hat?

    ▶️ Ein Beispiel: Häufig kommen Menschen zu uns im Bereich der Personal Brand Mastery, also unserer neuen Kräfte für eine starke Marke, weil sie ihre Positionierung suchen oder weil sie im Markt sichtbarer sein wollen Das ist der Trigger, die Antwort auf die Frage #1, warum sie zu mir, zu uns gekommen sind. Was dann passiert, was sie gekriegt haben, ist Klarheit über sich selbst (Antwort auf Frage #2). Sie haben ganz wirksame, zielgerichtete Inspirationen und Ansätze bekommen, wie sie mit diesen neuen Kräften arbeiten können. Und zwar genau dort, wo an den Triggern anzusetzen ist. Und was sich dadurch verändert, ist nicht nur, dass sich Ihr Leben und die Klarheit in Ihrem Leben ganz maßgeblich auf sie, und ebenfalls auch auf Ihr Umfeld auswirkt.

    Und diese nachhaltige Umsetzung, also das, was wirklich durch die Zusammenarbeit mit uns im Kern passiert, nämlich dass Menschen nachhaltig in die Umsetzung und ins Handeln kommen, lässt die Menschen auf einmal ein grandioses Maß an Energie versprühen und verspüren, weil sie vielleicht ihren Antrieb, ihre intrinsische Motivation neu entdeckt haben (Antwort auf Frage #3). Viele würden sagen, dass sie die eigene Vision, die Berufung, Zweck der Existenz oder auch das Warum gefunden haben, beziehungsweise diese Erkenntnis durch mich, durch uns, schärfer herausgearbeitet wurde. Durch diese intrinsische Motivation sind sie viel aktiver, viel eigen-motivierter ins Handeln gekommen.

    Das heißt, dass das, was die Kunden bei dir wollen, ist häufig nur die Seerose, das was oben irgendwo an der Wasseroberfläche schwebt. Aber dass, was Sie eigentlich brauchen, ist dass, was sich unterhalb der Seerose bewegt, nämlich dass, was bis hin zur Wurzel der Seerose führt. Nämlich häufig, dass Menschen nicht in die Positionierung kommen und nicht in die Sichtbarkeit, weil Glaubenssätze oben aufliegen.

    Ich bin nicht gut genug. Mir fehlt noch ein Zertifikat. Meine Website ist noch nicht da. Das LinkedIn Profil ist noch nicht geschärft. Ich habe ja noch gar nicht die Produkte, und ich weiß ja noch gar nicht, wo meine Kunden zu finden sind und so weiter. Tausende Fragen, die aber im Kern mit ganz bestimmten Mustern und mit ganz bestimmten Ursachen zu tun haben.

    Wenn du in der Lage bist, das zu transformieren, das heißt, den Kunden dahin zu bewegen, dass er das bei dir kauft, was er will, und dann das bekommt, was er eigentlich braucht, um daraus eine Wirksamkeit zu kreieren, die deutlich über das hinausgeht, was der Kunde eigentlich erwartet hat… Dann kann ich dir fast schon garantieren, hast du einen begeisterten Kunden, einen sogenannten Waving Fan kreiert hast. Einen Fan, der anderen davon erzählen wird, dass vielleicht dort eine Seerose schwimmt, die gerade ein bisschen vertrocknet oder gerade nicht so blüht und erstrahlt wie sich das der eine wünscht, sondern dass es da auch eine Wurzel gibt, die behandelt werden darf. Und möglicherweise sind das keine Schmerzen wie bei einem Zahnarzt, aber dort wo es trotzdem ein bisschen weh tut, nämlich genau an dieser Wurzel. ❤️️ Nur hinter dieser Angst, hinter diesem Schmerz liegt die Befreiung.

    Und damit du rausfinden kannst: ... warum Kunden zu dir kommen ... was du ihnen dann gegeben kannst, wenn sie zu dir gekommen sind .... was danach anders war, und was sich danach für sie in diesem Bereich bzw. vielleicht im Leben oder in anderen Lebensbereichen verändert hat

    Danach darfst du sie einfach fragen. 🔥 Und was hält dich jetzt davon ab, diese drei Fragen zu stellen: Hallo, lieber Kunde, wir haben damals zusammengearbeitet. Gerade habe ich einen kleinen Impuls bekommen durch einen Podcast und würde dir gern drei Fragen stellen, wenn das okay ist. Frage #1: Als wir damals zusammengearbeitet haben, was hast du ursprünglich gewollt? Weswegen bist du zu mir gekommen? Frage #2: Was hast du dann bekommen, als wir gemeinsam zusammengearbeitet haben? Frage #3: Was war danach anders? Was waren die Auswirkungen vielleicht auf ganz andere Bereiche des Lebens oder des Bereiches, in dem wir zusammengearbeitet haben als das, was du erwartet hast? 🔥 Und um dem ganzen nochmal ein bisschen Würze zu verleihen, darfst du sagen: „Mensch, es wäre klasse, wenn du mir in den nächsten 24 bis 48 Stunden eine Rückmeldung geben könntest. Weil ich mir selbst eine kleine Challenge auferlegt habe." Und du wirst dich wundern, welche Rückmeldungen du von deinen Kunden bekommst, welche grandiosen Feedbacks oder Reflektionen du erhältst. 🔥 Und im nächsten Schritt könntest du dann noch fragen: „Mensch, das ist ja mega, was du mir geschrieben hast. Wäre es okay, wenn ich das auf meiner Website veröffentliche oder wenn du mir dasselbe nochmal auf LinkedIn als Referenz, als Testimonial schreibst?"

    Und darin liegt das Geheimnis. Wenn dir unbekannt ist, weswegen die Kunden zu dir kommen und was sie dann bei dir bekommen, was danach die Wirksamkeit ist, ... fragst du die Menschen einfach (ob bezahlt oder unbezahlt). Frage sie einfach, was sie, als sie mit ihr zusammengearbeitet haben und deine Kunden waren, was sie von dir wollten, was sie bekommen haben und was danach anders war. Daraus kannst du die Sprache, die Terminologie, diese kleinen Gold Nuggets rausziehen, die dich vielleicht bereichern - auf deiner Website oder auf deinem LinkedIn Profil, ... . Sie ermöglichen nochmal ein bisschen schärfer, nochmal ein bisschen deutlicher formulieren zu können, was du eigentlich in der Lage bist, nach außen zu bringen.

    Denn häufig fällt uns genau das schwer. Wir wissen häufig, was wir den Kunden gerne geben möchten, weil uns bekannt ist, dass sie es brauchen, weil wir gerne beschreiben, was sie als Wirksamkeit hinter der Wirksamkeit bekommen, nämlich was sich dadurch noch alles verändert. Nur häufig ist das nicht der Trigger warum Kunden zu uns kommen, sondern sie kommen mit einem ganz bestimmten Ansatz, mit einer ganz bestimmten Fragestellung, die, wie gesagt, die Seerose ist. Und das ist das, was Sie wollen. Was Sie dann eigentlich brauchen, ist häufig gar nicht das, was Sie wissen, dass sie es brauchen. In der Zusammenarbeit mit dir, ob in den ersten Gesprächen mit dir als auch dann vielleicht, wenn du schon für den Kunden leistest, bist du genau in der Lage das herauszuarbeiten und dann dort wirklich die Wirksamkeit zu erreichen, die du dir für deine Kunden wünscht.

    Und durch diesen Ansatz bist du in der Lage, wirklich deine wahre Wirksamkeit herauszufinden. Herauszufinden, was die Kunden bei dir wollten und was sie bekommen haben, um damit dann auch zukünftig deutlicher und vielleicht auch noch ein bisschen zielgerichteter, transparenter und klarer an den Markt zu gehen. Weil du es jetzt verstanden hast, wo in der Vergangenheit dein Schlüssel war. Der Schlüssel, der die Tür für die Zukunft aufstößt: nämlich warum Kunden mit ihr zusammengearbeitet haben und was sie dadurch bekommen haben und was für den Einzelnen die Wirksamkeit hinter dem Ganzen war.

    Viel Spaß beim Ausprobieren genieße es, sei gespannt und freudig auf das Feedback und die Resonanz der Menschen, mit denen du bisher schon zusammenarbeiten durftest.

    Viel Spaß und bis dahin Der Torsten

    Ciao Ciao ----------------------------------

    Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest.

    Wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen lassen und deine Ziele erreichen möchtest,

    ... dann lade ich dich ein auf http://www.torstenkoerting.com/termin einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren.

    Wir können uns dort kennenlernen. Wir können dort deine aktuelle Situation analysieren. Wir können besprechen, wo du hin möchtest. Wir können betrachten, wie du dorthin kommst. Wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst.

    Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops fazilitiert haben möchten, und die Projekte und Teams aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn bringen wollen.

    Auch sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild, und wie ihr dahin kommt, besprechen können.

    Unter www.torstenkoerting.com/termin .

    Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir.

    Bis dahin der Torsten

    ----------------------------------

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    Mehr Infos und alle Folgen des Podcasts findest du hier!www.torstenkoerting.com/podcast/

    14 min
  • #026 - Tools fuer Online Formate

    In der letzten Zeit werden wir immer wieder gefragt: Wie fazilitieren, moderieren wir unsere Online Trainings und welche Technik nutzen wir dazu?

    Dieser Podcast ist für diejenigen gedacht, die in den letzten Wochen, als auch Monaten erlebt haben, was an Online-Trainings alles entstanden ist, welche Technik wir nutzen, wie wir moderieren, und welche besonderen Merkmale wir dort mit einbeziehen.

    Viel Spaß! Gut, fangen wir erstmal an: Es wird eine Reihe von Tools und Methoden geben, die wir hier skizzieren – ohne Chronologie oder genaue Sortierung, sondern einfach mal hier für Euch „rausgehauen". Schau einfach, was für dich dabei ist, und was du vielleicht bei dir auch einsetzen kannst.

    Grundsätzlich ist Zoom erstmal die Basis für unsere Online-Formate: unsere Video- und Online-Trainings, Webinare, … welche Formate das auch immer sind. Datenschutz hin oder her, es ist einfach das Tool mit der größten Stabilität und mit der Möglichkeit weit über 50 Teilnehmer mit dabei zu haben. Die Grenzen nach oben sind so gut wie offen. Und selbst dann, wenn du mal mehr Teilnehmer bekommst, als dein Abo es zulässt (ich glaube im Business sind es 300, und im Pro 100), dann kannst du das ganz einfach "aufbuchen", und dort ein Zusatzpaket kaufen, so dass du dein Format an der Stelle auch mit mehr Teilnehmern fazilitieren und moderieren kannst.

    Zoom bietet grandiose Möglichkeiten, wie BreakOut-Rooms, wie den Chat oder die selektive Bildschirmfreigabe. Du kannst den Ton freigeben, du kannst ein iPad anbinden (dazu komme ich später noch einmal), und somit ist Zoom ein grandioses Fundament, um Workshops, Seminare, Webinare, … jegliche Online-Formate zu moderieren, zu fazilitieren und aufzunehmen. Und nicht nur das, nein, du kannst über Zoom sogar direkt auf Facebook oder auf andere Plattformen live gehen (wie auch beispielsweise Youtube), um dort sofort deine Audiance zu erreichen. Neben Zoom, nutzen wir noch ein weiteres Tool, was uns in ganz bestimmten Bereichen unterstützt. Dieses Tool habe ich letztens erst kennengelernt. Speziell dann, wenn du in deinem Zoom-Call, Webinar, Seminar, Workshop oder Online-Training Themen von deinen Teilnehmern einsammeln möchtest, beziehungsweise ganz bestimmte Formate nutzen möchtest. Und zwar ist das Scrumblr.io. Das Tool ist frei zugänglich und für die Teile, die ich jetzt hier bespreche komplett frei. Die Funktionalität, die wir hier nutzen ist, dass du alle Teilnehmer einladen kannst durch einen sogenannten Lean-Coffee-Prozess zu gehen. Das heißt sie schreiben oder adressieren ihre Impulse und Erfahrungen, die sie beantwortet haben möchten, oder teilen möchten, auf eine Karte. Dort kann jeder Teilnehmer mehrere Karten ausfüllen. Du kannst den Link ganz einfach im Zoom-Chat verschicken, und die Teilnehmer können genau diese Karten dann in ihrem Webbrowser, auf einem dedizierten und für euch gebrandeten Board, eingeben. Der zweite Schritt ist, dass alle Teilnehmer voten können. Du kannst hier sagen, wie viele Votes sie bekommen sollen, beziehungsweise wieviel Zeit sie bekommen dürfen. Du kannst einen Timer mit einblenden, und nachdem die Votes gemacht wurden, kannst du dir ganz einfach die Auswertung anzeigen lassen. Durch die Auswertung kannst du dann sehr einfach sehen, welche Themen jetzt „heiß" sind, oder welche Themen diskutiert werden wollen. Und somit kannst du auch mit mehreren Teilnehmern eine gute DeBriefing-Session, Reflektions-Session, BreakOut-Rooms, … was es auch immer ist, gestalten. Dieses Tool ermöglicht genau diese Art der Transparenz, beziehungsweise die Art des Einsammelns solcher Fragestellungen. Da ist häufig der Chat überfordert. Wenn du im Chat jeden ansprichst und fragst: Was hast du für ein Thema?, dauert es einfach viel zu lang. Über so ein Tool kannst du das wunderbar einsammeln.

    Wenn dir die Kamerafunktionen von Zoom nicht ausreichen. Du kannst ja entweder deine Laptop-Kamera nutzen, oder eine externe Kamera (die Zoom erkennt) als deine Videokamera anwählen. Wenn dir das nicht ausreicht, und du mehrere Kameras nutzen willst, dann bietet sich ein Tool an, das sich Ecamm Live nennt. Das kannst du dir auch in einem Monatsabo bestellen. Dort hast du ganz viele Möglichkeiten zusätzliche Kameras mit einzubetten. Das bietet sich speziell dann an, wenn du dich mal aus mehreren Perspektiven, in einem professionellen Rahmen, zeigen möchtest, oder du vielleicht ein Flipchart neben dir hast und das mit einer dedizierten Kamera anzeigen lassen möchtest.

    Für letzteres gibt es da auch einen Trick, den die Wenigsten kennen. Wenn du neben dir ein Flipchart hast, ist es häufig so, dass du auf diesem Flipchart malen kannst, aber das Flipchart nimmt nicht die volle Bildschirmgröße ein, so dass du dann manchmal gar nicht, oder zu viel zu sehen bist. Wenn du mit deinem Laptop in den Zoom-Call eingewählt bist oder den Zoom-Call mit deinem Laptop hostest, kannst du dich ganz einfach mit deinem Handy in den gleichen Zoom-Raum einwählen. Das geht auch mit der gleichen User-ID. Dieses Handy lässt du dann einfach mit einer Halterung, oder wie auch immer du das bei dir darstellen kannst, auf das Flipchart zeigen. Sprich: du bist in der Lage dich mit zwei Kameras in diesen Zoom-Call einzuwählen und eine Kamera auf das Flipchart zu richten, um dann auf diesem Flipchart zeichnen zu können. Ein grandioser Trick, den wir auch in der letzten Zeit immer wieder verwenden. Genau diese Basis ist es, mit der du schon sehr viele Möglichkeiten hast und viel Interaktion erreichen kannst. Diejenigen, die anstatt des Flipcharts beispielsweise lieber das iPad nutzen möchten, können ganz einfach den iPad-Bildschirm teilen. Das geht auch in Zoom ganz einfach. Wenn das iPad connected ist, entweder über ein Kabel oder die Apple-Funktionen, bist du ganz einfach in der Lage dort direkt deinen iPad-Bildschirm zu teilen, anzuzeigen und gut sichtbar zu machen.

    Diejenigen, die seit März dieses Jahres bei uns Online-Trainings, Workshops und Seminare besucht haben, haben festgestellt, dass die Technik häufig zwischen dir als Moderator und Host und dem Teilnehmer, und somit auch zwischen dem Teilnehmer und auch dem Ergebnis, steht.

    Von daher haben wir mittlerweile den Einsatz von MURAL und MIRO (da komme ich gleich noch einmal drauf) als ein Online-Kolaborations-Tool deutlich reduziert. Dabei hat sich häufig herausgestellt, dass zwischen einem sehr intensiven Prozess, den man natürlich gut über solche Tools fazilitieren und moderieren kann, die Technik zwischen dem Teilnehmer und dem eigentlichen Ergebnis steht. Das war immer dann der Fall, wenn du jemandem im Rahmen hast, der die Arbeit mit diesen Tools noch nicht kennt, oder das noch nicht ausprobiert hat, oder bei dem der Browser nicht funktioniert, und du vorher nicht die Zeit hattest eine Technik-Session mit den einzelnen Teilnehmern zu machen. um sicher zu stellen, dass sie es abbilden können. Wir sind daher dazu übergegangen, neben dem Flipchart und dem iPad, eine weitere Art der Interaktion mit zu nutzen, und zwar sogenannte Pappen. Das ist nichts anderes als etwas kräftigeres Papier. Wir nutzen hier 200/250g starkes Papier, was wir auf so einem Clipboard (einem Klemmbrett) aufgeklemmt haben. Wir malen dort drauf und zeigen das dann immer wieder in die Kamera. Das ist sehr interaktiv und funktioniert, auch in unserer PBM 5 Tages-Challenge, die wir ja jetzt schon häufiger (mit teilweise über 50 Teilnehmern) gemacht haben, sehr gut. Das klappt wunderbar, wenn du diese Pappen bemalst, dann immer wieder in die Kamera hälst und mit dem Finger darauf etwas zeigst. Dein Gesicht ist dabei teilweise sichtbar und es ist einfach viel empathischer und nahbarer, als die typischen technischen Methoden, die uns in den letzten drei Monaten doch über den ein oder anderen Kanal erreicht haben. Fassen wir bis hierhin noch einmal zusammen: > Zoom, mit all seinen Möglichkeiten. > eCam Live, beziehungsweise die Einwahl über ein zweites Telefon, um zusätzliche Kameramöglichkeiten zu haben, und speziell auch mal Flipcharts anzeigen zu können. Das Teilen vom iPad-Bildschirm als ein Flipchart-Ersatz, um etwas zu zeigen. Oder eben auch die Pappen. > Scrumblr.io, um Themen und Fragestellungen einzusammeln, darüber abstimmen zu lassen, und dann in den nächsten Schritt zu gehen

    Und dann nutzen wir natürlich auch den Chat und noch andere Möglichkeiten sehr ausgiebig, die uns Zoom von der Basis her herausgibt, um die Dynamik in diesen Online-Formaten etwas zu gestalten. Immer nur auf den Bildschirm zu gucken und auf dröge Power Points zu schauen ist halt doof. Und von daher macht es richtig Spass in die Interaktion zu gehen.

    Und genau das ermöglicht der sogenannte Chat-Waterfall. Du kannst immer mal fragen: „Könnt ihr mich verstehen?", „Schreibt mir mal eine 1 in den Chat!", … dann kommt die 1 in den Chat rein, oder du kannst sagen, wenn du kurz Feedback möchtest. Wenn du einem anderen Teilnehmer oder Speaker etwas (zum Beispiel drei Top`s oder drei Tipps) zu Gute kommen lassen möchtest, dann kannst du anmoderieren, dass genau diese drei Top`s oder drei Tipps von den Teilnehmern in den Chat geschrieben werden, und zwar – gib Acht – ohne Return zu drücken. Das Return-Drücken passiert nämlich erst auf dein Zeichen und den Contdown 3- 2 – 1-JETZT. Und dann werden gleichzeitig alle Impulse der Teilnehmer wie ein Chat-Waterfall (ein Chat-Wasserfall) gebündelt in diesem Chat fließen. Diesen Wasserfall kannst du dann kopieren, und vielleicht dem Teilnehmer separat noch zusenden oder für dich nutzen.

    Was wir auch häufig machen, ist eine Vorstellungsrunde mit einem Namen, mit drei Hashtags oder einem Wort, was gerade durch den Kopf des jeweiligen Teilnehmers geht, oder aber eine Frage im Sinne von: „Was willst du heute einbringen?". Also all das sind Möglichkeiten, um gerade den Start in solch ein Format noch einmal ein bisschen dynamischer zu gestalten.

    Ja, und dann sind wir eben schon darauf eingegangen: Es gibt ja noch das ein oder andere Tool, was für Abfragen möglich ist, wie beispielsweise Mentimeter. Das ist einen "Tacken" komplexer, hat aber ganz schöne Auswertungen, und ist somit noch einmal eine Ergänzung des klassischen Umfrageansatzes, den du in Zoom von Hause aus mitgeliefert bekommst.

    Dann gibt es die Klassiker, die ja mittlerweile in aller Munde sind, und bei denen mittlerweile schon unterschiedliche Reifegrade der Nutzung im Internet erkennbar sind. Das ist MIRO und MURAL. Beides sind Kolaborationstools, die es im Internet ermöglichen auf einer freien Fläche, mit unterschiedlichsten Ansätzen, gemeinsam als Team zu arbeiten. Also so, wie du das aus den Workshops kennst: mit PostIt`s an der Wand und mit den Canvas'en (diesen Plakaten an denen man arbeiten kann). Gemeinsam an einem Flipchart stehen, und einfach mal ein paar Themen sammeln, das funktioniert wunderbar über MURAL und MIRO. Und wenn du das mit den BreakOut-Rooms gepaart hast, das heißt, dass sie sich parallel noch über die Kamera sehen können, kommt da so ein richtiges Workshop-Feeling heraus. Und das macht den Teilnehmern immer wieder Spaß.

    Dennoch ist es so, dass MURAL und MIRO für den ein oder anderen eine technische Hürde sind, und viele es noch nicht kennen. Wenn nur einer dabei ist, der immer wieder Fragen hat, dann hält er nicht nur den ganzen Prozess, sondern auch das Ergebnis aller auf, Und da schaut einfach, ob MURAL und MIRO ein Tool ist, was in dem Rahmen, den ihr fazilitiert und moderiert, ein mögliches Tool sein kann, bei dem es nicht zwischen dem Teilnehmer und dem Ergebnis steht. Und, soweit notwendig, hat es immer geholfen, dass man vorher mal so eine Art Technik-Session macht und alle für eine halbe bis ganze Stunde einläd, um das einfach mal durchgeht. So sind dann die Grundlagen und die Basis geschaffen, dass dann im wahren Workshop alle Bescheidwissen und es auch bei allen funktioniert.

    Wir haben auch viele internationale Workshops, teilweise mit China und mit Afrika, und dort ist Bandbreite häufig ein Thema. Gerade durch die Firewall, die um China -sozusagen herum liegt kommt Zoom durch, aber MURAL und MIRO teilweise nicht. Dort haben die Menschen leider keinen Zugriff darauf. Und die Tools, die dort vor Ort zur Verfügung stehen, die verstehen wir mit den chinesischen Schriftzeichen häufig nicht. Also von daher: Einfach ausprobieren, und schauen, was sich in Eurem Rahmen und mit euren Teilnehmern fazilitieren lässt.

    Ein ganz witziges Tool ist noch KAHOOT.com. Kahoot ist ein Quiz. Dort kannst du Quizze moderieren und fazilitieren, die sehr viel Spaß machen. Die Quizze werden auch häufig unter der zeitlichen Intensität genutzt, also bei denen du schneller als die anderen die Antwort haben musst, und somit eine sehr große Dynamik entsteht. Was uns davon bisher abgehalten hat dieses Tool zu nutzen, ist der hohe Preis, denn dort ist eine Jahresgebühr nicht unter 300€ zu bekommen. Und gerade dann, wenn du nur mal ein-zwei Workshops hast, um das zu nutzen (das Aufsetzen ist auch nicht so einfach), dann geht es doch schnell ins Geld, und dann lässt man es lieber links liegen.

    So, das war mal ein großer Rundumschlag unter das, was wir in unseren Workshops einsetzen.

    Und ich darf sagen: Es ist häufig weniger kompliziert als man denkt, denn in ganz vielen Workshops, die wir in den letzten drei Monaten fazilitiert und moderiert haben – mit teilweise über 50 Teilnehmern, beziehungsweise jetzt am Wochenende mit über 500 Teilnehmern – arbeiten wir überhaupt nicht mit Power Point, wir machen kein Screensharing, sondern wir halten Pappen in die Kamera. Die Teilnehmer finden das ganz grandios und können das gleich mit abschreiben (danach gibt es noch einmal ein Fotoprotokoll). Es ist so wie Flipcharts vollmalen, nur dass wir es eben ab und zu in die Kamera halten. Und dadurch sind wir in der Lage schöne Durchbrüche zu erreichen und die Emotionen zu halten.

    Wir haben selbst Workshops durchgeführt, die weit über einen Tag hinaus gingen, die teilweise 10:00 morgens begonnen haben und bis nachts um 02:00 gingen. Und damit haben wir auch den Mythos gebrochen und ge'crushed, dass man die Menschen online nur zwei bis drei Stunden in der Energie und im Fokus halten kann. Da darf ich sagen, dass hängt häufig an demjenigen, der den Workshop moderiert oder fazilitiert, als auch an der genutzten (oder eben auch nicht genutzten) Technik …

    Ja, viel Spaß beim Ausprobieren. Ich bin gespannt auf deine / auf eure Resonanz dessen, was ihr genutzt habt. Bei weiteren Fragen könnt ihr mich jederzeit über die üblichen Wege gern kontaktieren. Und ich freue mich die Ergebnisse bei Euch zu sehen, und auch zu verstehen, was daraus alles entstanden ist.

    Viele Grüße Bis dahin

    Der Torsten

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    Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein auf www.torstenkoerting.com/termin , einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren.

    • Wir können uns dort kennenlernen. Wir können dort deine aktuelle Situation analysieren.
    • Wir können besprechen, wo du hinmöchtest.
    • Wir können betrachten, wie du dort hinkommst.
    • Wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst.

    Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops fazilitiert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams dazu bringen möchten, ihre Projekte zu liefern. Auch sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin besprechen können unter www.torstenkoerting.com/termin.

    Ich freu mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir.

    Bis dahin.

    Der Torsten. Tschau. ----------------------------------

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    19 min
  • #025 - Meine iPad Killer Apps und wie Du sie einsetzen kannst

    Hallo und ein herzliches Willkommen zum Game Changer-Podcast.

    Der Podcast für deinen Erfolg mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnissreichen Interviews und persönlichen Game Changern, die DICH in die UMSETZUNG bringen.

    Und das Ganze von und mit Torsten Koerting.

    Ich werde in den letzten Wochen immer wieder danach gefragt, was denn meine Killer Apps auf dem IPad sind.

    Wodurch kommt das? In der realen Welt erleben mich Menschen häufiger, wenn nicht sogar immer, mit meinem IPad. Und dann sehen Sie, wie ich damit arbeite.

    Es gibt nahezu keinen Moment, wo ich nicht da drauf angesprochen werde, wie ich denn mit diesem IPad arbeite, was so grandios dabei ist und wie das denn alles so einfach zusammenspielt. Und darüber handelt diese Podcast Folge.

    Ja, also, ich habe - um es im Ganzen zu sagen - insgesamt 4 Killer Apps auf meinem IPad, die es zu dem machen, was es ist, denn es ist mein kritisches Device geworden. Ich habe darüber vor 12 Jahren schon mal eine Podcast Folge gemacht, und es hat sich irgendwie so stark manifestiert, dass ich immer wieder drauf angesprochen werde. Ich habe jetzt gesagt, dass ich jetzt genau dazu mal eine Podcast Folge mache, damit ich Menschen immer mal wieder darauf verweisen kann, indem ich sage:

    „Mensch, dann hör dir das doch einfach an." 😊

    Also erstmal grundsätzlich: mein IPad ist ein IPad 11 Pro aus dem Jahre 2018. Das heißt es ist erstens eins, was so einen schönen Formfaktor hat - denn ich bin ja so ein bisschen Apple Fan - und zum zweiten hat es die dünnen, schwarzen Ränder an der Seite.

    Dazu nutze ich ein Smart Keyboard, nicht wie viele das neue Magic Keyboard - davon bin ich gar kein Fan - weil es nämlich die Arbeitsweise mit dem IPad und das, für was ich das IPad nutze, konterkariert, und somit für mich gar nicht relevant ist. Dieses IPad 11 Pro mit dem Apple Pencil und dem Smart Keyboard, diese drei Dinge zusammen, sind schon mal die technologische Hardware Basis, die dieses IPad ausmachen.

    Die Arbeitsweise und die Antwort auf die Frage: Warum ich damals das kleinere IPad 11 und nicht das große mit den knapp 13 Zoll gekauft habe ist, dass ich mir einen ganz speziellen neuen Formfaktor gesucht habe, nämlich einen Formfaktor, der in Flugzeugen gut funktioniert, weil das IPad 11 Pro kleiner als ein normaler Laptop ist, den ich mit ins Bett nehmen kann, um dort viel zu lesen. Es ist kleiner als ein Laptop und ich kann es gut auf den Tisch packen und darauf schreiben. Deshalb wollte ich ganz bewusst ein Pendant, etwas kleineres haben, was mein Technologie Setup ergänzt.

    Als Laptop habe ich einen MacBook Pro mit 13,3 Zoll. Und dieses MacBook hat natürlich auch seine großartigen Bewandtnisse und auch gute, mir zu eigen gemachte Funktionalitäten. Und das darf sich von meinem IPad unterscheiden.

    Viele haben gelernt, oder gesehen, dass Apple beide Devices annähern kann, und dass durch das neue Magic Keyboard beispielsweise auch das IPad zu einem Computer werden soll. Manche könnten sagen: „Ja, wieso machen sie nicht das MacBook Pro zum Touchscreen?" Keine Ahnung, das ist halt so. Deswegen habe ich mir bewusst das IPad pro mit dem Smart Keyboard und dem Apple Pencil zu eigen gemacht, um noch mal einen anderen Formfaktor, einen anderen Use Case damit zu berücksichtigen, und der spiegelt sich jetzt auch in den Anwendungen wieder:

    Zuallererst, möchte ich sagen, dass die Anwendung #1 von den Vieren eine wesentliche ist, die sich natürlich auch - und das eint alle diese Anwendungen - auf meinem MacBook zur Verfügung steht und das ist:

    DROPBOXAll unsere Daten liegen in der Dropbox. Da sind mittlerweile über den Business Account zwei oder drei Terabyte angelaufen. Dort liegen alle Dateien, die teilweise auch auf den MacBook repliziert werden. Durch diese teilweise Replizierung kann ich ermöglichen, dass große Dateien - auf die ich nicht so oft zu greifen musst, die ich aber gerne noch in der Cloud speichern möchte (wie beispielsweise Videos) - keinen Plattenplatz auf meinem MacBook verbrauchen, aber in der Dropbox liegen. Und dann gibt es andere Verzeichnisse oder einzelne Dateien, die ich immer auf mein MacBook zur Verfügung haben möchte, also werden diese repliziert.

    Warum ist Dropbox so entscheidend für die Nutzung auf dem IPad? Weil mir dadurch alle Daten, nämlich alle 2 oder 3 Terabyte, die in der Cloud liegen, mit einem Fingerschnipp auf dem IPad zur Verfügung stehen. Und diese Daten kann ich mir dann auch offline herunterladen und mit ihnen arbeiten. Die Dropbox ermöglicht mir somit - egal, wo ich bin auf der Welt – sofort auf alle relevanten Daten (sowohl für die Firma als auch für mich persönlich) zuzugreifen.

    Wenn ich mich auf Termine oder Präsentationen vorbereite und denke „Mensch, da war doch irgendwann mal so ein Artikel, den habe ich doch in meiner Dropbox gespeichert", dann kann ich schnell und einfach, auch über das Mobilfunknetz (ganz egal ob ich jetzt WLAN, 3G. 4G oder bald auch LTE 5G habe), zugreifen.

    Also Dropbox ist meine Anwendung #1, die auf all meinen Devices - auch auf meinem IPhone - installiert ist, und mit der ich jederzeit alle Daten aus unserem Business Account zur Verfügung habe.

    Die Anwendung #2 ist

    MICROSOFT OneNoteAls Microsoft damals in die Richtung des IPads gegangen ist, war das OneNote die erste Anwendung, die sie ganz frisch und neu für das IPad programmiert haben. Ob die damals schon für Windows zu Verfügung stand, oder für andere Systeme, kann ich nicht sagen. Das beobachte ich nicht so, aber für das IPad war das die erste Applikation, die noch vor Microsoft Excel, Powerpoint, Word und dem Mailing-System Outlook dort zu Verfügung stand.

    Was mich damals schon inspiriert und auch getriggert hat, war die Möglichkeit der unterschiedlichen Ebenen und Tiefen, die OneNote geboten hat. OneNote müsst ihr euch wie eine Notizfunktion, vielleicht wie Evernote, vorstellen, wo du eigentlich alles sehr strukturiert aufschreiben kannst.

    Dort „verwalte" ich meine Mentees, meine Online- und Offlineformate, die Workshops unsere Nature Leadership Experience. Dort schreibe ich die Teilnehmer und Ideen rein, die ich habe. Da kommt alles rein, was in irgendeiner Form strukturiert werden kann und was mit der Tastatur erfasst wird. Was ich nicht mache ist, dass ich mit OneNote (was aber möglich ist) mit dem Apple Pencil male oder zeichne. Das mache ich nicht, weil dafür gibt es die dritte Anwendung.

    Also Dropbox haben wir gecovert, Microsoft OneNote, … und wie gesagt, was für alle gilt ist, dass sie sich auf allen Devices sofort replizieren. Das heißt, wenn ich in OneNote auf dem IPad etwas ändere und mein Laptop nebendran hochschwinge, dann kann ich dort die Veränderung sofort sehen und das gilt natürlich auch für mein Mobiltelefon.

    Anwendung #3 ist …

    NOTESHELFDas ist ein elektronisches Notizbuch, und zwar in der Handschriftlichen Form. Wer mich kennt, weiß dass ich vor vielen Jahren immer mit unterschiedlichen Notizbüchern durch die Welt (zu Kunden, zu Coaching Terminen, …) gefahren bin. Ich habe jedes Mal ein anderes Notizbuch rausgeholt, in das ich dann geschrieben habe.

    Warum schreibe ich das überhaupt noch mit der Hand und mit einem Stift auf? Weil ich weiß, dass es vom Kopf -> durchs Herz-> in die Hand -> in das Papier geht, und damit bei mir noch mal ganz anders intellektuell, und auch für das was ich noch nachvollziehen und mir behalten kann, ankert.

    Viele Leute fragen immer: „Mensch Körting, wie merkst du dir das alles?" Dann sage ich immer: „Wenn ich es mir aufschreibe, dann ist es auch in meinem Schädel drin, und das passiert durch den Stift". Gerade in neuen Projekten, mit neuen Kunden mit Mentees, die in mein Kontext gelangen, bin ich immer mit dem Kuli dabei ganz, ganz, ganz viel aufzuschreiben, weil sich das dann alles in meinem Kopf ankert.

    Und dafür ist Noteshelf gut. Noteshelf war damals DIE KillerApp, die es mir ermöglicht hat wirklich auf Notizbücher zu verzichten, und die das IPad vor vielen Jahren für mich zu DEM tragenden Device gemacht hat. Ich habe immer nach dieser KillerApp gesucht, und das war dann Noteshelf. Ich habe hier die Möglichkeit, nicht nur handschriftlich in Notizbücher zu schreiben. Ich kann eine unendliche Anzahl Notizbücher erstellen, ich kann Notizbücher in Ordner ablegen. Das heißt, wenn ich für einen Kunden mehrere Situationen oder mehrere Kontexte brauche, unterschiedliche Projekte habe, unterschiedliche Szenarien habe, die ich coache und begleite, dann habe ich dafür meine Notizbücher, aber diese sind alle in einem Device. Ich schleppe also nicht wieder fünf Kilo Notizbücher mit mir durch die Welt, sondern ich kann eben auf das Elektronische zugreifen.

    Und das Spannende an diese App ist nicht nur die Funktionalität, und dass die Schriftart so toll aussieht (wenn ich mit meiner Krakelschrift etwas aufschreibe, sieht das trotzdem noch gut aus), sondern dass es noch kein Abo-Modell ist. Das heißt - viele Anwendungen auf dem IPad oder auf dem IPhone agieren ja mittlerweile als Abo-Modell, so dass du pro Monat einen bestimmten kleinen oder vermeintlich kleinen Betrag zahlst, bei dem du 5 € brutto Monat bezahlst, was im Jahr dann auch 60 € (!) sind. Davon könntest du auch schön essen gehen. In dem Fall ist das ein Einmalbetrag. Ich glaube aktuell kostet diese App 9 € und dann kannst du so viele Notizbücher machen wie du möchtest. Das Spannende ist, dass ich diese Notizbücher auch hier replizieren lassen kann … und zwar wohin -> in die Dropbox. Und damit habe ich meine gesamten Notizbücher sowohl auf dem IPad als auch auf meinem Laptop und meinem IPhone zur Verfügung.

    Wenn ich also das IPad mal nicht zur Hand habe, was selten der Fall ist, dann kann ich über die Dropbox, bzw. über die Noteshelf-App auf den anderen Devices trotzdem auf meine Notizen zugreifen und sie auch gegebenenfalls ergänzen.

    Ja, dann haben wir noch, neben Dropbox, Microsoft OneNote und Noteshelf, die App #4. Die managed im Prinzip meine gesamten ToDo's, und all das, was ich mit meinen Online-Trainings usw. konzipiere und vieles mehr …

    TRELLOTrello ist nichts anderes als Kärtchen in bestimmten Zylindern, Silos oder Spalten (nenne es wie du wie du es möchtest). Das ist für mich das elektronische Kanban-Board, das heißt meine Struktur ist dort: || ToDo || Doing || Waiting || Done || … das ist so das Wesentliche. Das kann jeder wie er es möchte natürlich noch anreichern. Ich kann unterschiedliche Trello-Boards für meine Online-Trainings, für meine Coachings, für mein Nature Leadership Experience Programm und für vieles mehr … Man kann dort einfach die Kärtchen (was ich tun möchte) reinhängen, ich kann diese Kärtchen bestimmten Teammitgliedern zuweisen und auch verschieben.

    Wenn ich daran arbeite, dann ist es im || Doing ||, wenn ich auf etwas von jemand anderem warte, dann ist es in || Waiting ||, und wenn es erledigt ist, dann schiebe ich das nach || Done || … und so bin ich in der Lage meine Aktivitäten für die unterschiedlichen Projekte zu planen und zu managen, und somit zum Erfolg zu führen.

    Diese vier Anwendungen, also Dropbox, OneNote, Noteshelf und Trello, das sind meine Schlüsselanwendungen, mit denen ich nahezu alles auf dem IPad mache. Dazu kommt natürlich auch noch Audible, dann kommt die Podcast App, dann habe ich noch Kindle mit über 500 Büchern, … also da kommen natürlich noch einige weitere Anwendungen dazu, aber rein aus dem Produktivitätsaspekt sind DAS die vier Maßgeblichen. Jetzt könnte man fragen: „Was nutzen du denn noch so?"

    Das Mailprogramm von Apple hat mir noch nie so richtig getaugt, da nutze ich Spark von Readdle. Ich kann hier meine E-Mails ganz wunderbar managen. Und so gibt es da das Ein oder Andere, was ich auf dem IPad noch zusätzliche nutze, aber wenn ich mal sage, was so 80% meiner Zeit sind, und welche 20% der Anwendungen ich verwende, dann sind das die vier genannten.

    Ich hoffe, ich konnte dir so ein bisschen Einblick über meine Arbeitsweise auf dem IPad geben, und dir beantworten, warum ich mir das IPad, in diesem Formfaktor und mit diesen Anwendungen zugänglich gemacht habe. Ja, und ich konnte Dich damit hoffentlich dazu inspirieren vielleicht auch deine Arbeitsweise noch zu ergänzen, zu optimieren oder dir vielleicht sogar auch ein IPad zugänglich zu machen, um darin dann auch mal richtig produktiv zu arbeiten, oder vielleicht andere Teile abzuschneiden und nicht mehr zu nutzen.

    Das war's von meiner Seite.

    Wenn du Fragen hast, oder vielleicht Näheres wissen möchtest, dann kannst du mich gerne ganz einfach unter https://www.torstenkoerting.com/termin/ kontaktieren, oder du folgst einfach den anderen Bereichen, über die du mich erreichen kannst.

    Viele liebe Grüße, viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung!

    Der Thorsten

    Ciao, Ciao.

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    17 min
  • #024 - LinkedIn - Ist eine Entscheidung und wie Du dort erfolgreich wirst

    In dieser Podcast Folge möchte ich auf ein Phänomen eingehen, was in letzten Tagen und Wochen - nicht nur bei uns und in unserer Mentee-Gruppe - deutlich mehr an Zulauf, an Resonanz und an Fokus bekommen hat, sondern auch sonst deutlich am Markt zu spüren ist: Es geht um das Thema LinkedIn.

    Viele Angestellte spüren gerade, dass sie in Zeiten wie diesen durchgeschüttelt werden, und möglicherweise sogar Teil der Kurzarbeit geworden sind, oder auch in anderen Bereichen etwas ins Straucheln gekommen sind.

    Aufgrund der aktuellen Situation wissen alle nicht so richtig, wie das so richtig weitergeht. Aber es gibt auch diejenigen Angestellten, die vielleicht in der letzten Beförderungsrunde nicht so ganz berücksichtigt wurden oder auch beim letzten Bonus nicht den Bonus bekommen haben, den sie sich gewünscht oder auch erwartet, aber vielleicht verdient haben.

    Die Selbständigen haben mittlerweile LinkedIn als eine Plattform für sich erkannt, die das ganz großes Netzwerken und auch Content Orientierung möglich macht.

    Und auch für Unternehmer ist das eine ganz andere und eine ganz interessante Plattform geworden, die in vielen Bereichen - man darf sagen - Xing den Rang abgelaufen hat.

    In unserer Mentee-Gruppe haben wir seit 2-3 Wochen eine LinkedIn Challenge. Ich habe mir gedacht, ich mache kurz ein Podcast darüber, was die entscheidenden Elemente sind, die wir uns gerade zugänglich machen, was diese Plattform ausmacht, die mittlerweile über 650 Millionen User hat und mit einem hohen Aktivitätsgrad sehr stark im Business Kontext unterwegs ist. Im Rahmen dieser 2-3 Wochen sind uns schon einige Erkenntnisse gekommen und die möchte ich in diesem Podcast mit dir teilen.

    Aspekt # 1, und ich glaube das ist das Wichtigste, was wir hier in den letzten Wochen gelernt haben: Wenn du dich für LinkedIn entscheidest und LinkedIn für dich eine Plattform ist, wo du sagst:

    || da möchte ich präsenter werden | | da möchte ich versierter werden | | da möchte ich Konten teilen | | da möchte ich mich vernetzen - ganz egal ob du Angestellter, Selbständiger oder Unternehmer,

    … dann ist das eine Entscheidung.

    Und du darfst die Entscheidung treffen in LinkedIn All-In zu gehen, dich in LinkedIn umzutun, dein Profil zu aktualisieren, Content zu publizieren bzw. dich mit den anderen Kollegen und Menschen in deinem beruflichen Umfeld, mit Lieferanten mit Kunden mit Partnern aktiv zu vernetzen. Es gibt in dem Bereich kein „halb-schwanger", es gibt in dem Bereich nicht „Ich versuch's mal oder geh mal ein bisschen rein". Wenn Du auf LinkedIn Erfolg haben möchtest und du auf der Suche nach meinen neuen Job, neuen Kunden oder deiner Zielgruppe bist, oder du in die Sichtbarkeit gelangen möchtest, oder du als Unternehmer eine neue Herausforderung im Rahmen der Vertriebsvernetzung suchst, dann ist LinkedIn sicherlich eine grandiose Plattform. Aber du darfst dich dafür entscheiden.

    Also Aspekt Nummer eins ist: Du darfst dich für LinkedIn entscheiden. Nein, du musst dich für LinkedIn entscheiden und darfst dann all-in gehen.

    Der Aspekt #2, den wir rausgezogen haben ist …

    man könnte sagen das Pareto-Prinzip: 20% deiner Aktivitäten zahlen 80% auf deinen Erfolg ein.

    Und 80 % des Erfolges in LinkedIn lassen sich schon mal an deinem sogenannten Social Selling Index (SSI Index) messen. Das ist einen Wert, ein Index ein Key Performance Indikator, ein Parameter, den du in LinkedIn ausrechnen kannst, bzw. den LinkedIn für dich ausrechnet. An dem Wert erkennst du was deine gesamten Interaktionen, deine Profil Aktualität, wie du mit Content umgehst, wie du mit anderen Menschen in die Vernetzung gehst ausmachen.

    Und dieser SSI Index (in Kurzform genannt) ist schon mal ein Merkmal, an, dem du erkennen kannst, ob die 20% die du umsetzt auch 80% deines Erfolges ausmacht.

    Es gibt viele Menschen dort draußen, die ein Social Cells Index von weniger als 50 haben. 100 ist hier das Maximum! Durch schon kleine Aktivitäten und kleine Maßnahmen bist du in der Lage ihn auch über 70 oder 80 zu schrauben. Das hat zur Folge hat, dass dein Profil, dein Content, deine Kommentare schneller sichtbar werden, weil der Algorithmus von LinkedIn das für die Leute, die auf LinkedIn aktiv sind so nach oben spielt. Da ist für LinkedIn der eigens kreierte SSI die relevante Größe.

    Also, was genau sind die 20% deiner Aktivitäten, die 80% dieses SSID, die 80% der Sichtbarkeit und 80% deines Erfolges auf LinkedIn ausmachen?

    Da haben wir fünf Elemente entdeckt, die auf diese 20% einzahlen: ELEMENT 1

    Du darfst dein Profil aufwertenDas ist hier jetzt fast schon, ich sag mal Allgemeinwissen:

    Zu einem guten LinkedIn-Profil gehört dein Profilbild, da gehört ein Banner, dazu gehört der Slogan (wo viele ihre Jobtitel reinschreiben), dazu gehört ein gut gepflegtes Profil im Rahmen deiner Awards, deiner Zertifikate, deiner beruflichen Stationen aber auch die Empfehlungen, die du an andere gibst, bzw. die du von anderen bekommst. Um dieses LinkedIn-profil nach vorne zu bringen, gerade auch was den Featured-Content-Bereich angeht (dazu komme ich gleich noch mal) ist das erstmal die Basis. Und in unserer LinkedIn Challenge war das die erste Woche, wo wir gesagt haben: Wir pimpen jetzt unsere LinkedIn-Profile und lassen sie richtig gut werden.

    Da gibt's ganz viele Anleitungen im Netz, die könnt ihr euch anschauen. Natürlich haben wir auch in unserer Online Academy für die Mentees entsprechende Videos hinterlegt, die klarmachen, wie du dein LinkedIn-Profil, deine Profilseite - stell dir das vor wie das Schaufenster von einem Store, von einem Verkaufsladen - so richtig nach vorne bringst, richtig pimpst, so dass es für andere, die auf dein LinkedIn-Profil aufmerksam werden, attraktiv wird.

    Also Element 1: Passe dein so Profil an, dass es wirksam nach außen ist und deine Kompetenzen, also das, was du für den Markt und für deine Zielgruppe ermöglichen kannst, richtig rauskommen und klar wird, welches Problem du für wen und wie löst … und natürlich auch wie man dich erreichen kann, und was das Unterscheidungsmerkmal ist, was dich von allen anderen unterscheidet. Wenn du dein Profil so anpasst, dann hast du schon mal einen ganz wesentlichen Teil getan.

    ELEMENT 2

    Du darfst Content publizieren

    LinkedIn achtet sehr stark darauf, dass seine Mitglieder Content publizieren können. Das geht deutlich über das Maß hinaus wie wir es aus Facebook oder anderen Plattformen kennen. Da sind nämlich nicht nur einfach diese kurzen Post - LinkedIn hat auch eine entsprechende Beschränkung für kleine Posts, die du über deinen deine täglichen Erfahrungen machen kannst - nein, es gibt ja auch die Möglichkeit Artikel zu posten, man könnte in der Fachsprache sagen Blogpost zu machen, also echte Artikel hochzuladen.

    Außerdem kannst du Whitepaper hochladen, du kannst Folienpräsentationen hochladen … und den stärksten Gewinn hast du dann, wenn du die Plattform auch nutzt und nicht auf „third-party", also auf Drittanbieter verweist, sprich, wenn du ein tolles Video gemacht hast, dann darfst du das auf LinkedIn hochladen und es dort zusätzlich noch mal platzieren ohne auf YouTube, Vimeo oder auf eine andere Videoplattformdeiner deine Wahl zu verweisen.

    Das gleiche gilt für die PDF's und für anderen Content den du kreierst. Da darf ich sagen, es gibt da ganz grandiose Möglichkeiten deine Kompetenzen, deine Substanz, deine Stärken … all das, was dich als Person, als Mensch ausmacht zu publizieren.

    Also steige in eine entsprechende Content-Strategie ein, setze Content, Umsätze, Inhalte um und mache sie für andere sichtbar und zugänglich, so dass andere sehen welche Kompetenz du zu bieten hast und was du auch ermöglichen kannst, wenn man mit dir zusammenarbeitet,

    ELEMENT 3 Du darfst mit jedem Tag immer wieder neue Menschen ansprechen und in dein Netzwerk holen.

    Die ganz Großen gehen davon aus, dass du mindestens 20 bis 30 Menschen jeden Tag ansprechen solltest. Ich würde sagen fang erstmal mit vier bis fünf an. Das vernetzen ist das Eine, was heißt, dass du Menschen mit denen du mal zusammengearbeitet hast oder die du admire'sd - also zu den du aufblickst, weil sie vielleicht bereits da sind, wo du hinmöchtest, oder andere Kontakte, die du in dein Netzwerk mit aufnimmst - ansprichst und dass du jeden Tag versuchst neue Leute in dein Netzwerk hineinzuziehen. Da gibt es zwei unterschiedliche Herangehensweisen: einmal das Connect'en, also das wirkliche vernetzen und einmal das Follow'en. Du kannst für dein Profil einstellen, ob du möchtest, dass Menschen „nur" mit dir in Kontakt gehen (sich mit dir vernetzen) können, oder du Menschen die Möglichkeit geben möchtest dir zu folgen (ohne mit dir direkt in Kontakt zu gehen). Letzteres beinhaltet, dass diese Menschen alle Aktivitäten und auch deine Kommunikation nach außen (Artikel, alles was du an Content postest) wahrnehmen können.

    Also: Die Vernetzung ist ein ganz wesentlicher Aspekt. Und dennoch geht das bei LinkedIn auch wieder über das Normalmaß hinaus, denn das Wesentliche in LinkedIn ist, dass du in der Lage und Willens bist dich nicht nur mit Menschen zu vernetzen, sondern auch an ihren Inhalten und ihren Aktivitäten teilhast. Du trittst also in eine Beziehung zu dem, was andere Menschen teilen, du resonierst und reflektierst, wenn sie einen Artikel posten. Likes werden in LinkedIn deutlich weniger gewichtet als beispielsweise Kommentare.

    Genau dieses Engaging mit der Person und mit ihren Inhalten macht LinkedIn so wertvoll, weil du damit zeigst, dass du ein wahres, ein echtes Interesse daran hast, woran diese einzelnen Menschen andere teilhaben lassen bzw. für was sie einstehen und welche Kompetenz sie haben. Und über diese Erkenntnisse, über diese Impulse in Beziehung zu treten und damit zu zeigen: „Hey, ich habe Interesse daran, was du tust", „Ich habe Interesse daran, was du teilst", „Ich habe Interesse daran, was du an Content kreiert hast" … das wird sichtbar durch das Engaging mit dem Content der anderen.

    ELEMENT 4 Du darfst dich Verknüpfen und ihr dürft euch gegenseitig Unterstützen

    Etwas, was ebenso auf die 20% beinhalten, die auf die 80% einzahlen ist, dass du möglicherweise mit anderen Menschen in der Beziehung tritts und sagst: || „Hey, wollen wir uns nicht mal für die nächsten 4, 6, 8, 12 Wochen gegenseitig unterstützen?" || „Wollen wir uns nicht mal gegenseitig empfehlen?" || „Wollen wir nicht gegenseitig unseren Content liken und kommentieren?" || … denn das ist für LinkedIn ganz wichtig und durch den Algorithmus feststellbar, dass du mit anderen Menschen resonierst, dass es da andere Menschen in deinem Umfeld gibt, die sich dafür interessieren, was du tust und an Aktivitäten postest.

    Da kann man sich gerade am Anfang, wenn das noch ein bisschen schwer fällt, in einer Mastermind oder einer Gruppe zusammen tun und dafür sorgen, dass man sich gegenseitig unterstützt - sprich, wenn der einen Artikel postet, dass die anderen darauf reagieren und umgekehrt. Das machen wir natürlich jetzt auch in der LinkedIn Challenge unserer Mentee-Gruppe ganz aktiv.

    Wir sind zu 14-15nt, die sich gegenseitig unterstützen und nach oben pushen. Und wir spüren natürlich welche Resonanz das untereinander hat, bzw. was das mit dem Algorithmus und auch mit dem SSI, dem Social Selling Index macht, den wir nämlich dadurch nach oben bringen.

    Also Element 4: Verknüpfe dich mit anderen Menschen und unterstützt euch gegenseitig im Wachstum auf LinkedIn.

    Ja und dann gibt es natürlich noch das …

    ELEMENT 5

    Du darfst Empfehlungen einsammeln

    Das ist der Punkt, den wir als Schlüsselelement der 20% ausgemacht haben, um 80% zu erreichen. Hole Empfehlungen ein, … sowohl für Skills, als auch für deine Fähigkeiten, für das was du (für andere) geleistet hast und wo du für andere in Beziehung gegangen bist, für gemeinsame Projekte, bzw. von Kunden, die mit dir resonieren und die sich noch an die Situation, an den Erfolg, deinen Beitrag und deine Wirksamkeit erinnern können, die du in Ihnen erzeugt hast.

    Lade diese Menschen über LinkedIn ein ihre Empfehlung als kleines Testimonial oder auch schriftlich darzulegen. Das ist ganz einfach: da gibt es einen Knopf (Empfehlung anfragen), da drückst du drauf und dann schickst du über LinkedIn eine Anfrage an den einzelnen Menschen, so dass er dich dann dort empfehlen kann.

    Das waren diese fünf Elemente, die 20% der Wirksamkeit in LinkedIn ausmachen.

    #1: Du passt dein Profil an #2: Du bist jede Woche ein paar Mal in LinkedIn aktiv (mit Content, oder kleinen Posts, oder kleinen Artikeln) #3: Du schreibst jeden Tag neue Leute an, die in dein Netzwerk hineinkommen (Menschen, die mit den du zusammengearbeitet hast, für die du schon etwas erbracht hast oder zu den du aufschaust, oder die du gerne in deinem Netzwerk haben möchtest). Das Netzwerk auf LinkedIn ist ein ganz wertvolles Gut, welches du durch das Anschreiben kreierst. #4: Du likest anderen Content, gehst damit in Beziehung unterstützt dadurch andere ein bisschen. #5: Du holst dir Empfehlungen und Skill-Bestätigungen, die du dir sehr einfach auf deinem LinkedIn-Profil einholen kannst.

    Und dann gibt es natürlich noch den dritten maßgeblichen Aspekt. Aspekt #1: du das für LinkedIn die Entscheidung treffen.

    Aspekt #2: 20% deine Aktivitäten, wenn du die richtigen auswählen (da habe ich hier ein paar genannt) auf 80% einzahlen

    … und ein wesentlicher Aspekt #3, den du dir zu eigen machen darfst ist, dass du dir Routinen entwickeln kannst, die dich täglich diese Entscheidung manifestieren lassen.

    Entwickle Routinen, die dich dazu bringen auf deine Notifications (Nachrichten und „In-Mails" du die Du persönlich bekommst) zu antworten, auf Kommentare die du selbst bekommst oder Kommentare, die du gepostet hast (die wiederum auch eine Reaktion herbeigeführt haben) zu reagieren, und du auf den Content der mit dir vernetzten Menschen reagierst.

    All das darfst du, und das möchte ich ganz ehrlich sagen, systematisieren, denn am Ende geht es für dich, und sicherlich für viele da draußen, darum, dass du für deine neue Zielgruppe, für deinen neuen Job, für deine neuen Kunden (die du anziehen möchtest, die in dein Unternehmen mit eintreten dürfen und sich deine Dienstleistungen zu eigen machen dürfen), sichtbar bist und dass du dich verkaufst.

    Für Angestellte, Selbständige und Unternehmer geht es gleichermaßen darum sich zu vernetzen, sichtbar zu werden, dadurch zu wachsen zu lernen und möglicherweise den nächsten Auftrag, die nächste Stelle, die nächste Rolle zu bekommen. Und das bedarf einer täglichen Routine.

    Allein wir verwenden in den letzten Wochen dieser LinkedIn Challenge jeden Tag, manifestiert als Routine, 30 bis 60 Minuten dafür, in denen wir durch einen von mir erstellten Plan und eine Routine, ein sogenanntes LinkedIn Journal, durchgehen was ich dafür gebaut habe, um meine eine Mentees darin zu unterstützen in diese Routine hinein zu rutschen, und damit in der Lage zu sein diese Routine aufrechtzuerhalten. Denn, wie ich anfangs schon sagte LinkedIn ist eine Entscheidung „halb-schwanger" gibt es nicht. Entweder du bist drin oder du bist nicht drin. Und wenn Du drin bist, darfst du all-in gehen, darfst du reingehen und darfst das umsetzen, was du dir von LinkedIn erwartest.

    So, und ich hoffe ich konnte dir mit diesem Podcast ein paar Impulse geben, und die maßgeblichen Elemente herausarbeiten, die wir aus unserer Sicht und Erfahrung in LinkedIn gemacht haben.

    Nämlich: die Entscheidung zu treffen, maßgeblich Aktivitäten umzusetzen und dann in eine Routine zu kommen, die das kontinuierlich für dich manifestiert.

    Viel Spaß, damit!

    Viel Spaß bei der Umsetzung und viel Erfolg mit deiner ganz persönlichen LinkedIn Strategie!

    Ciao, ciao.

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    21 min
  • #023 - Offline ins Online - Meine Schluesselerkenntnisse

    In den letzten Wochen sind wir ja etwas durchgeschüttelt worden. Der maßgebliche Effekt, den es, zumindest auf unsere Business Modell und die Art und Weise, wie wir arbeiten gegeben hat, war dass sich unsere Formate vom offline ins online verlagert haben. Das heißt, dass sowohl die Workshop Formate, die ja auch vieler Orts im Offline stattgefunden haben, machen wir mittlerweile im Online.

    Wir treffen keine Kunden mehr, ich komme nicht mehr raus zu den Menschen, die ich begleiten darf. Ob das die Coachees, die Mentees oder meine Kunden im Corporate Bereich sind. Das passiert alles von hier zu Hause. Und die letzten 8 Wochen, die Zeit, in der uns der Corona Lockdown alle maßgeblich in das Homeoffice verdammt hat, haben einiges an Klarheit darüber gebracht, was die entscheiden Faktoren sind, nämlich in Online Workshops zu fazilitieren, zu moderieren und ähnlich wirksam zu sein.

    Das sind genau die Elemente, die ich jetzt hier in diesem Podcast für euch und für dich transparent machen möchte.

    Diese Elemente teilen sich in ganz wesentliche Bereiche auf. Ich werde gleich auf die Technik eingehen, die ja ein kritischer Aspekt sein darf, ich gehe auf die Planung und die Vorbereitung eines solchen Workshops ein, auf das Framings, spricht wie du mit diesen Workshops an der Stelle umgehst, und wie du sie einführst. Bei der Vorbereitung auf das Ganze ist manchmal weniger mehr. Und auch einige unserer Glaubenssätze haben sich verändert, und das möchte ich euch und dir in diesem Podcast näherbringen.

    Also fangen wir mal mit der Technik an:

    Was wir gelernt haben, ist dass die Technik eine grandiose Basis ist, um überhaupt in der Lage zu sein den Auswirkungen von Corona zu begegnen.

    Ich habe mich gefragt: Was wäre denn gewesen, wenn diese Pandemie vor 15 Jahren ausgebrochen wäre? Was wäre denn da mit den Geschäftsmodellen passiert? Heute kannst du Mitarbeiter einfach ins Homeoffice schicken, und das hat auch noch eine maßgebliche Veränderung in den Organisationen und den Firmen zur Folge. Weg von Kontrolle, hin zu Selbstbestimmung. Weg, vom Bedürfnis Menschen zu sehen, wenn sie arbeiten, hinzu „Ich vertraue ihnen auch, wenn sie im Homeoffice sitzen" … und vieles andere mehr. Und das wird maßgeblich unterstützt, weil wir in der aktuellen Zeit so eine grandiose Technikgrundlage haben, dass wir einen Internet haben, welches vor Bandbreite strotzt und wir die Möglichkeit haben durch unsere Smartphones, durch unsere Laptops und durch die iPads und die Technologien, wie sie alle heißen. Dadurch sind wir überhaupt in der Lage von zu Hause zu arbeiten. Was hat man denn zum damaligen Zeitpunkt, als ich aufgewachsen bin, mit den Münztelefonen gemacht? Ich hätte keine Ahnung gehabt, was ich mit meinem Job damals hätte machen sollen. Und in der aktuellen Situation sind wir da großartig aufgestellt in der Welt, zumindest in den unsrigen Breitengraden oder in der westlichen Welt als auch in der östlichen natürlich, in der wir hier unterwegs sein dürfen. Und dennoch ist die Technik etwas was wir uns zunutze machen können, ob das jetzt Zoom oder Skype oder Microsoft Teams als Basis ist, um überhaupt kommunizieren zu können, sich sehen zu können und uns auch sprachlich weltweit mit vielen anderen Menschen gleichzeitig zu vernetzen und in den Austausch zu gehen. Dann gibt es die weiteren Bausteine, wie z.B. MIRO oder MURAL. Das sind Plattformen, auf denen ich, wie im Workshop, auf einer weißen Fläche mit Post-It's mit Canvas'en und mit allen anderen Möglichkeiten der Interaktionen und Kollaboration Erkenntnisgewinne und Ergebnisse produzieren kann.

    Und dennoch darf ich sagen, dass diese Technologie, welche da auch immer zum Einsatz kommen darf und soll, dass das etwas ist, was nicht im Weg stehen darf. Ich habe in den letzten Wochen immer wieder festgestellt, dass manchmal weniger mehr ist. Darauf komme ich gleich noch zu sprechen, denn manchmal ist ein Blatt Papier mit einem Stift deutlich wirksamer als die Technologie zu nutzen, die uns heute zur Verfügung steht. Ich habe auch Workshops erlebt, wo es um Emotionen ging, wo ist notwendig war das Menschen in das Gefühl kommen. Und wenn dann die Technik im Weg steht und ständig die Frage kommt, wie soll ich das denn jetzt dahin schieben, was ist denn damit und was kann ich hiermit noch machen … und, und, und, dass dann die Technik diesen gesamten Prozess einfach behindert. Es verhindert in dem Fall, dass Menschen aus dem Kopf in das Gefühl und die Wirksamkeit hinter der Wirksamkeit für sich entdecken.

    Also,Tipp #1: Nutzt die Technologie, die dort draußen vorhanden sind. Schaut euch an was Zoom und andere Tools für grandiose Funktionalitäten bieten: mit BreakoutRooms mit Musikeinspielung, mit Umfragen und so vielem mehr, inklusive Aufzeichnung für diejenigen, nicht dabei sein konnten, aber sich das im Nachgang anschauen können … und, und, und. Nutze auch andere Technologien, wie MIRO oder MURAL. Also arbeite und überprüfe immer wann es Sinn macht, welche Technologie einzusetzen. Wir sind nicht hier um zu spielen, sondern immer noch da um Ergebnisse und eine gewisse Wirksamkeit zu erreichen.

    Ja, was habe ich noch gelernt?

    Tipp #2:

    Ich habe gelernt, dass Planung fast schon Alles ist. Gerade wenn du in einem Workshop-Kontext bist, wo du sehr stringent durch gewisse Inhalte durchgehend darfst. Dann bietet et sich an beispielsweise mit einem Regie Plan zu arbeiten. Auch da gibt es grandiose Tools, wie beispielsweise Sessionlab, die es dir ermöglichen eine minutiöse Planung zu machen, an diesem Plan gemeinsam mit anderen zu kollaborieren und insoweit zu verfeinern, dass du da wirklich durchkommst.

    Wir hatten vor 2-3 Wochen ein Webinar für die größte internationale Business School der CEIBS, dort bin ich Gastprofessor und Teil der Fakultät, und bei der CEIBS, das ist die Chinese European International Business School, durften wir den Alumni erzählen und erläutern, wie das offline ins online zu bringen ist, wie man online Meetings richtig fazilitieren kann, welche technischen Möglichkeiten es gib, welche Abläufe … und, und, und. Das war ein Webinar mit 30 Beteiligten, die da alle an Ihrem Bildschirm saßen, und es war wichtig, dass wir durch den Content durchkommen. Und da haben wir auch solch einen Regie Plan aufgebaut waren in der Lage uns dafür diese Strukturen zu schaffen. Also schau, dass du das durchplanst. Auch einen Plan B darfst du immer in der Tasche haben, gerade wenn es um MURAL oder MIRO geht haben wir mal wieder festgestellt, dass sowohl Zugänge speziell aus dem asiatischen Raum nicht funktionieren, die Internet Bandbreite gut sein muss, der Internet Explorer manchmal ein bisschen hakelig ist und du am besten Safari oder Chrome nutzen solltest. Das sind Dinge, die bei der Planung entsprechend berücksichtigt werden dürfen.

    Komme ich zu #3, dem Framing.

    Das Framing ist: Wie führst du in diesen Workshop, in diesem Zeitraum, ein? Da darfst du, speziell am Anfang, darauf hinweisen, wie lange das Ding dauert, wie viel Interaktion dabei ist, dass eine Pause passiert.

    Wir planen die Workshops aktuell in zwei-Stunden-Häppchen, manchmal mit einer Stunde dazwischen, manchmal mit einer Viertelstunde dazwischen, manchmal nur mit fünf Minuten dazwischen, oder auch mit einem ganzen Tag. Ich komme gleich auch noch mal darauf, was Asynchronität für eine Riesenchance ist, und dass das im Online gegenüber dem Offline möglicherweise ein Riesenvorteil, weil nämlich genau in der Zeit zwischen den beiden Elementen, Bausteinen, Impuls Sectionen die Magie passiert.

    Also ich darf sagen, dass die Planung, einen Plan B zu haben, und auch Pausen einzuplanen wichtig ist, genauso wie das richtige Framing, also dass du in diesen Workshop einführst und auf Pausen hinweist. Und dann ist auch noch eins ganz wichtig: das Thema Vertrauen und eine Basis für einen wirksamen Workshop im Rahmen eines Wertesystems zu schaffen. Dieser „Team-Codex", „Ehrenkodex" oder „code of honor", wie auch immer du ihn nennst, ist eine wesentliches Fundament, was notwendig ist, damit sich Menschen in solch einem online Rahmen wohl fühlen, sich fallen lassen können und sich fokussieren dürfen. In diesem Ehrenkodex darf durchaus stehen: Fokussiere Dich, hab Disziplin, hab Respekt vor den anderen und nestel nicht an deinem iPhone oder deinem Smartphone herum, oder lass dich nicht durch die gerade reingekommene E-Mail ablenken, Fokussiere dich auf das, was kommt, es kommen auch später Pausen und dann darfst Du daran arbeiten.

    Also dieses Framings ist auch im Rahmen des Kontextes und des Rahmens ganz wichtig. Schalte auf Stumm, Mach dein Video an. All das sind so Bausteine, die du in dieses Framing mit reinpacken kannst.

    Also wir haben besprochen: die Technik, die Planung, das Framing

    … kommen wir jetzt zur Vorbereitung, #4:

    Die Vorbereitung ist auch ein ganz wesentlicher Aspekt, denn du darfst dieses Excitement aufbauen, also diese Energie die dann auf diesen Termin, der im Online stattfindet. Ob das ein Work-Shop, ein Team-Meeting - was auch immer das ist für dich, du darfst darauf vorbereiten und eine E-Mail schicken, die auf alle wesentlichen Teile hinweist.

    Gerade wenn du artfremde Technologie anwendest, die der ein oder andere so noch nicht genutzt hat, solltest du gegebenenfalls noch einen Technik-Check mit einplanen und auch darauf hinweisen.

    Du darfst dich auch im Vorfeld vertraut machen. Bei diesem eben erwähnten CEIBS-Webinar haben wir uns eine Stunde vorher in den Call eingewählt und alles noch mal geprüft. Läuft die Technik? Funktioniert alles? Sind die Links vorhanden, die man dann in den Chat postet? … und, und, und … Also diese Vorbereitung, direkt vor dem Termin, ist eine ganz wichtige, damit du nicht die erste Viertel- bis halbe Stunde damit verwendet die Technologie gerade zu rücken.

    Gib dir die Möglichkeit dich in die Technologie „Einzugrooven" und ermögliche es auch andere Menschen sich vorher schon einzuwählen, gerade dann, wenn sie vielleicht das ein oder das andere Technik-Problem erwarten bzw. auf die Links, die du verschickt hast noch nicht zugreifen können.

    Diese Vorbereitung ist insofern ganz wichtig! Was wir auch gelernt haben ist, dass weniger manchmal mehr ist. Wer uns kennt weiß, dass wir die Workshops immer pickepacke voll planen und das Ein oder Andere dann doch hinten rüber fällt, und wir ab und zu auch mal über die Zeit gehen. Gerade im Onlinebereich passiert doch mal das Ein oder das Andere, was Zeit kostet und was du nicht geplant hast, weil gerade die Technik dann doch etwas ist, was dagegengestanden hat. Da ist es dann wichtig einfach mal weniger mit reinzubringen.

    Das zweite ist, dass du für die Zeit zwischen dem Reflektieren und dem Integrieren der Impulse (wir empfehlen dafür sowieso nicht mehr als 15 Minuten für den Content Impuls zu machen, ohne dass das Ding energetisch aufgeladen ist) Möglichkeiten des Austausches und des Reflektierens gibst, und vielleicht auch noch einen Debriefing einbaust, um zu reflektieren was bei dem ein oder anderen obenauf gelegen hat. Ja und vielleicht nimmst du aus dem ein oder anderen Prozessschritt das eine oder andere inhaltliche Elemente raus, um den Workshop nicht zu überfrachten. Berücksichtige dabei auch, dass die Aufmerksamkeitsspanne im Online eine andere ist, und es auch anstrengender ist über einen gewissen Zeitraum auf den Laptop oder auf den Monitor zu schauen.

    Letzter Punkt sind die Glaubenssätze #5:

    Mein Glaubenssatz, den wir gelernt haben und auch integriert haben:

    „Weniger ist mehr."

    Wie ich schon gesagt, hatte aus den genannten Gründen.

    Und den zweiten Glaubenssatz möchte ich jedem einzelnen von euch mitgeben, der kommt nämlich speziell dann zum Einsatz, wenn du zum ersten Mal solch einen Online-Workshop moderierst oder fazilitierst. Es gibt es einen ganz wesentlichen Glaubenssatz, der durch einer meiner Mentees geprägt wurde, der lautet:

    „Wenn du etwas zum ersten Mal machst, dann mach das was du kannst."

    Konkret heißt das, wenn du das erste Mal ein Live-Video Webinare Workshop abhältst, dann mach genau in dieser Zeit in diesem Workshop das, was du kannst und probiere nicht noch fünf andere Sachen aus, denn das Online-fazilitieren und damit zu dealen, wenn neue Leute reinkommen oder wieder rausfallen, der eine sich meldet, dann musst du alle auf stumm schalten, den Chat zu überwachen … und, und, und … all das sind Elemente und Bausteine, die gerade im Online zum Tragen kommen und die du in einem offline Workshop mittlerweile integriert hast. Wenn da einer später kommt begrüßt du denjenigen, lässt ihn hinsetzen und fertig und machst weiter. Im Online hat das doch noch mal einen größeren Effekt, der dich leicht aus der Fassung bringt.

    Das heißt: bleib bei dem was du kannst, tu das was du kannst und erweitere dein Kontext, deinen Rahmen, deine Inhalte und auch die Technologie, die du nutzt Stück für Stück, verschaffe dir Übungsbühnen, auf den du in der Lage bist, genau das zu überprüfen und besser zu werden und werde so zu dem Menschen, der in der Lage ist auch solch große oder erweiterte online Formate zu fazilitieren.

    Das erstmal so zu unseren Learnings aus den letzten Wochen. Wir haben mittlerweile einiges an online Formaten fazilitiert. Wir waren ja vorher schon viel im Online unterwegs. Zoom und MIRO und MURAL waren uns durchaus vorher schon bekannt, nur die Intensität mit der wir aktuell in der Lage sind bzw. gezwungen sind im Online zu arbeiten, hat natürlich noch mal einiges an Erkenntnissen gebracht.

    Ich hoffe, dass ich dir hier ein paar Einblicke und ein paar Impulse und ein wenig Inspiration geben konnte, der dir hilft dein Offline zum Online werden zu lassen.

    Viel Spaß, damit! Viel Erfolg!

    Und bei Fragen gerne melden …

    der Thorsten

    Ciao. Ciao.

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    18 min
  • #022 - Phasen der Veränderung - Durch Corona werden sie erlebbar

    Corona hat viel verändert!

    Darauf bin ich an anderer Stelle auch mehrfach in diesem Podcast eingegangen und es hat eins geschaffen, nämlich VERSTÄNDNIS für ein Modell, welches in vielen Bereichen für mich und für andere viel zu plastisch und auch zu theoretisch scheint.

    Aber durch Corona lassen sich die Phasen der Veränderung sehr schön deutlich machen, und das ist genau das, was ich in diesem Podcast erreichen und inspirieren möchte.

    Für die PHASEN DER VERÄNDERUNG gibt es unterschiedliche Modelle. Es gibt die vier Räume der Veränderung, es gibt die 8 Phasen der Veränderung, die 7 Phasen der Veränderung, … wie viel Phasen ist auch immer sind, es ist eine Herausforderung!

    Von einem Status Quo für uns als Menschen, die mit Gewohnheiten, mit Routinen und mit Gesprächen und den Handlungen aus dem Unterbewusstsein sehr gut arbeiten können. Wir wissen alle, dass es doch manchmal eine Herausforderung ist aus bestehenden Gewohnheiten, aus bestehenden Routinen diesen Status Quo zu verlassen. Häufig passiert das nur dann, wenn der Schmerz groß genug ist, nämlich größer als der Schmerz diese Veränderung anzustoßen.

    Nur manchmal ist das so, dass eine Veränderung von außen es erzwingt, dass wir Veränderungen herbeiführen. Und am Beispiel unseres Business Modells habe ich in einem der Podcasts schon erläutert, welchen Einfluss Corona auf unser Business Modell hatte. Ich möchte das jetzt in diesem Podcast anhand von acht Phasen der Veränderung auch noch mal verdeutlichen.

    Das Phasenmodell von Veränderungsprozessen, welche du in unterschiedlichen Managementliteratur theoretisch nachlesen kannst. Aber das ist etwas, was wir durch Corona gerade sehr nachhaltig spüren und wahrnehmen dürfen.

    Erstmal ein Überblick über diese acht Phasen:

    Phase # 1: … ist das Ereignis an sichPhase #2: … ist dieser SchockzustandPhase #3: … ist die Verneinung Phase #4: … die EinsichtPhase #5: … die AkzeptanzPhase #6: … das AusprobierenPhase #7: … die ErkenntnisPhase #8: … die Integration

    Und wenn ich jetzt einfach mal so drauf Blicke, auf diese Phasen, bin ich gerade so dabei zwischen 6 und 8. Zwischen diesen Phasen bewege ich mich gerade, nämlich der Phase des Ausprobierens, der Erkenntnis und der Integration. Einige Dinge haben wir schon ausprobiert, haben erkannt und integriert. In anderen Bereichen sind wir vielleicht noch am Anfang und probieren uns noch aus. Also da entsteht noch ganz viel und vielleicht gibt es noch den ein oder anderen Bereich, wo wir auch noch im Schock sind oder in der Verneinung. Nein, das kann so nicht sein! Auch das darf sein an der Stelle. Manche Dinge passieren halt irgendwie in Slow-Motion. Wo wir in anderen Bereichen vielleicht dann schon in der Lage sind größer, schneller und weiter zu denken. Gehen wir die Phasen doch einfach mal durch.

    Die Phase #1 – DAS EREIGNIS:

    Ich weiß nicht, ob ich mich noch genau an den Tag erinnern kann, aber ich war in einem Workshop in Berlin und da war Corona schon ein paar Tage da, und es wurde irgendwie immer wesentlicher. Ich kann mich auch noch erinnern als die ersten Zahlen von Corona-Infizierten in Deutschland publiziert wurden. Das waren damals 1.456. Aus irgendeinem Grund kann ich mich an diese Zahl noch erinnern. Und das war so dieses Merkmal bei dem ich dachte: „Hui, da passiert jetzt was". Und ich sag mal im Vergleich zur Vogelgrippe oder zu den anderen Pandemien, deren Namen ich gerade vergessen habe, habe ich das Ganze in einen Kontext gebracht, wo ich gesagt habe: „Mensch, da gibt es ein paar Kontrollen am Flughafen, dann wird irgendjemandem Fieber gemessen und man kriegt das Ganze eingegrenzt."

    Dieses Ereignis wurde dann aber im Rahmen des Lockdowns doch sehr bedeutend, als die Kanzlerin - daran kann ich mich auch noch gut erinnern - diese sehr bemerkenswerten Rede gehalten hat und auf alle Bürger eingewirkt hat. Es ist mittlerweile etwa acht Wochen her. Diese bemerkenswerte Rede hat uns dazu gebracht, dass wir zu Hause geblieben sind. Und in meiner Reflektion ist das auch etwas mit sehr viel Achtsamkeit mit sehr viel Bedacht gewesen ist, weil Deutschland ja eine gewisse Historie hat, und das Wort Ausgangssperre sicherlich in einem anderen Kontext auch immer wieder mal gebraucht wird. Aber nicht eben in Deutschland. Man ist hier sehr sensibel, auch gerade mitsolchen massiven Einschränkungen, umgegangen.

    Da wurde mir bewusst: „Hooo, hier passiert jetzt gerade was!"

    Und dieser SCHOCKzustand (#2): Ach du lieber Gott,

    Was heißt das denn jetzt fürs Geschäft? Was heißt das jetzt für den Umgang mit Freunden? Was heißt das für uns in der Familie mit den zwei Kindern?

    … und mit all dem was dadurch entsteht?

    VERNEINUNGs-Phase (#3) habe ich in der Form so gar nicht wahrgenommen. Diese Verneinungs-Phase war etwas, was ich in dem Workshop in Berlin damals wahrgenommen habe, wo nämlich eins – zwei Menschen gesagt haben: „Ist mir egal, interessiert mich nicht." / „Das ist ne ganz normale Grippe." / „Da kommen wir schon durch." Natürlich haben wir es damals im Rahmen der Wahrnehmung, die wir bis zu dem Zeitpunkt hatten, auch nicht besser gewusst. Bis dann auch die Kanzlerin gesprochen hat und uns darauf aufmerksam gemacht hat, dass das hier gerade ein bisschen anders ist.

    Diese Phase der Verneinung hatte ich in der Form gar nicht, denn ich darf sagen, ich habe das am Anfang fast wie Urlaub empfunden. Ich bin ja jemand der sehr viel reist und sehr viel unterwegs war, und ich diese Zeit, in der zu Hause sitzen kann eigentlich immer wieder gesucht habe, um an bestimmten Themen zu arbeiten. Nur leider ist es mir nicht gelungen, weil ich von einem Termin zum nächsten, von einem Kunden zum anderen, von einem Coaching zum nächsten Mentor gefahren bin, um dort wirken zu können.

    Und diese Phase zu Hause, in ersten zwei Wochen, ich kann mich nur erinnern, dass ich zu Birgit, meiner Frau, gesagt habe: „Es fühlt sich an wie Urlaub. Ich bin bei den Kindern, ich bin bei euch, ich bin hier in meinem Arbeitszimmer unterwegs und kann dort schalten und walten, komme rauf, wir sehen uns, dann gehe ich wieder mein Arbeitszimmer und man hat einfach so eine wunderbare Zeit zusammen, obschon man arbeiten kann."

    Also diese Verneinung Phase hatte ich in dem Fall gar nicht. Und dann kam die EINSICHT (#4), dass sich etwas ändert. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich auch gerade mit meinen Mastermind Gruppen und in dem Umfeld in dem ich berufstechnisch aktiv und eingebunden bin, Menschen zusammen geholt habe und wir uns zusammengefunden haben, um zu besprechen und zu diskutieren, was da gerade passiert und welchen Einfluss das auf unser Wirken, und auf unsere Geschäftsmodelle hat.

    ? Was brauchen, und was wollen, unsere Kunden jetzt, wo wir wirksam sein können? ? Wo können wir mit unseren Kompetenzen, mit dem was wir studiert haben mit unseren Talenten, mit unseren Stärken, mit unseren Leidenschaften so wirken, dass wir anderen Menschen helfen können nicht nur durch diese Krise zu kommen, sondern auch gestärkt daraus hervorzugehen?

    Und daran kann ich mich noch gut erinnern, das ist sechs Wochen her. Ich habe jede Möglichkeit des Austauschs gesucht, um herauszufinden was ich da draußen tun kann, um anderen Menschen zu helfen, und in der Lage zu sein sie weiter zu bringen. Was hat das für eine Bedeutung für mich? Wo muss ich jetzt rein?

    Es ist so viel weggebrochen. Die Kunden sind alle weggebrochen, die Workshops wurden abgesagt, meine vor Ort Termine wurden abgesagt. Das war alles weg!

    Nach dieser Einsicht: „Da passiert jetzt was" habe ich mich in diesen Austausch bewegt und in Phase #5 angefangen es zu AKZEPTIEREN. Ich habe gesagt: „OK, Urlaubsphase vorbei!" Ein zwei Wochen sind jetzt rum und das hört nicht auf. Es ist nicht sowas, was von auf einem auf den anderen Tag fertig wird. Nein, es ist etwas, was noch ein bisschen andauert, so dass wir jetzt in den MASSIVE ACTION MODUS, in diese nachhaltige Umsetzung kommen dürfen, um das was da gerade passiert auch umzusetzen.

    Und da sind wir schon in der Phase #6, nämlich dem AUSPROBIEREN. Ich weiß gar nicht, was ich 6, 7, 8 Wochen davor alles schon ausprobiert habe: Online Formate, wir haben mit MIRO und MURAL, als Tools der Kollaboration, gearbeitet, wir sind ganz anders in den Austausch mit unseren Kunden, mit unseren Mentees, gegangen.

    Und wir haben bei diesem Ausprobieren neue Wege gefunden, wie wir nicht nur unsere „value proposition", also unsere Werteversprechen, auch für die Zukunft, anreichern können, sondern wie wir in der Lage sind dort auch etwas Nachhaltiges aufzubauen. Und dieses Ausprobieren hat dazu geführt, dass wir Erkenntnisse geschaffen haben, dass das Online maßgeblich in unserer Welt etwas verändern wird, zumindest in der Perspektive. Und aus dem Bewusstseins Level, aus dem ich komme, kann ich sagen, dass es wahrscheinlich lange Zeit ist nicht mehr so sein wird wie es war. Dieses Online-Thema wird ein sehr wirksames und nachhaltiges sein und wir haben uns ganz viele Übungs-Bühnen besorgt und haben uns neue Elemente zu eigen gemacht, um nämlich genau das zu tun, dass wir in der Ausprobieren-Phase ERKENNTNISSE gewinnen, über das was funktioniert und was vielleicht nicht funktioniert. Das ist die Phase #7. Wie ich eingangs schon sagte, sind wir jetzt schon dabei auch Teile zu integrieren. Das heißt aus dem Ausprobieren erlangen wir neue Erkenntnisse, die dazu führen, dass wir Tools, Methoden und neue Elemente nachhaltig INTEGRIEREN (#8).

    Ein Beispiel dafür ist sicherlich unsere ONLINE ACADEMY, die wir vor fünf-sechs Wochen im Kreis unserer Mentees gestartet und gelaunched haben, in der all unsere Workshop Formate und Online-Trainings, die wir mal aufgenommen haben, enthalten sind, die aber auch neue Elemente, wie neu aufgenommene und neu zusammengemischt Hörbücher, enthält. All das ist da jetzt vorhanden, und wird sicherlich nicht etwas sein, was morgen nicht mehr da sein wird.

    Es zeigt mir vielmehr, dass ich die Fazilitierung, Moderation und Bewegungskompetenz, also andere Menschen dahin zu bewegen in die Umsetzung zu kommen, mit einem ganz neuen Baustein, nämlich der online Academy, anreichern kann.

    Dann haben wir neue Workshop-Formate geschaffen, ich habe schon von der PBM 5 TAGES CHALLENGE erzählt, einem Workshop Format, bei dem wir uns am Anfang gar nicht getraut haben Geld zu nehmen, weil wir uns gefragt haben: „Wie kann das funktionieren?" Jeden Tag nur zwei Stunden, es gibt eine Hausaufgabe, wir reflektieren das ein bisschen, ok wird schicken noch vier Coaches rein, die mit den einzelnen Teilnehmern über den Tag hinweg auch noch mal in den Austausch gehen, um noch offene Loops zu schließen und Fragen zu beantworten … und dann ist dabei ein Format rausgekommen, was uns schier weggeblasen hat. Also nicht das Format selber, das hat auch mega Spaß gemacht, aber die Resonanz der Teilnehmer und was bei denen passiert ist, und die sagen: „Ich bin als Mensch eingeschlafen und als neuer Mensch aufgewacht."/ „Ich habe dort Durchbrüche gehabt."

    Emotionen waren möglich. Und das ist alles in einem vertrauten Rahmen entstanden, wo ich sage: „Das ist ein Format, welches es in dieser Konstellation nicht nur einmal geben wird!"

    Wir machen die PBM 5 Tages Challenge das nächste Mal am 25.Mai, um es noch mal zu wiederholen. Aber die Erkenntnisse, die wir dort erlangt haben, die werden wir so integrieren, das es auch unser Wirken mit anderen Menschen im Corporate-Bereich, im offenen Bereich, auf jeden Fall ganz maßgeblich verändern wird, weil wir erkannt haben, dass diese Art der Synchronität ganz, ganz große Durchbrüche bei den Menschen ermöglicht. Und auch die Phase der Integration, nämlich die neuen Impulse auch mal umzusetzen und schon zu integrieren, führt für den Einzelnen zu einem ganz anderen Ergebnis und zu einer ganz anderen Wirksamkeit.

    Und da sind wir mittlerweile schon angekommen, dass wir ein paar Sachen integrieren und das wir uns nur drauf freuen, wenn sich manche Sachen lockern, weil wir dann diese Elemente auch noch in ganz andere Rahmen, in ganz andere Formen mit einbringen und umsetzen können. Wir sagen, dass wir einfach so weiter machen, weil wir als Menschen in der Lage sind uns auf unsere Umgebung zu adaptieren und uns zu verändern.

    Da sind diese Phasenmodelle der Veränderung ein ganz wesentlicher Beitrag, um durch diese einzelnen Phasen durchgehend zu dürfen, um dann diese Veränderung überhaupt zu ermöglichen und zu realisieren.

    Also die acht Phasen der Veränderung:

    Phase #1: das Ereignis Phase #2: der Schock Phase #3: die Verneinung Phase #4: die Einsicht – es wird sich was ändern und es bleibt nichts wie es ist Phase #5: die Akzeptanz - ja, es hat sich was verändern, ich darf es akzeptieren und jetzt darf ich durchgehend indem ich Phase #6: das AusprobierenPhase #7: das Ausprobieren - ermöglicht mir Erkenntnisse. Und wenn ich was gefunden habe, was richtig gut klappt und was gut funktioniert, kann ich das entsprechend in das Geschäftsmodell …Phase #8: das Integrieren. Und da habe ich ja schon gesagt, hat sich einiges geändert.

    Warscheinlich hast du die Corona Krise auch in deiner ganz speziellen Form für dich erlebt und auch dort diese acht Phasen erlebt. Vielleicht erkennst du die ein oder andere wieder.

    Ich bin gespannt von dir zu hören, was denn Corona und diese acht Phasen mit dir gemacht haben, nämlich speziell im Kontext des Ausprobierens, deiner Erkenntnisse und dessen was daraus entstanden ist und wie du das alles jetzt nachhaltig bei dir und in deinem Wirken integrieren wirst.

    Melde dich gerne. Ich freue mich über den Austausch.

    Du kannst mit mir ein Termin vereinbaren unter https://www.torstenkoerting.com/termin/ Dort können wir in den Austausch kommen, der ja dann möglicherweise ermöglicht, dass wir gemeinsam paar Sachen beleuchten, ausprobieren und Erkenntnisse gewinnen, die wir dann gemeinsam integrieren.

    Spaß viel Erfolg und bleib gesund.

    Bis dann. Ciao, ciao.

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    18 min
  • #021 - Wie hat Corona mein Business Model verändert und was Du daraus lernen kannst

    Hallo und ein herzliches Willkommen zum Game Changer-Podcast.

    Der Podcast für deinen Erfolg mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnissreichen Interviews und persönlichen Game Changern, die DICH in die Umsetzung bringen.

    Und das Ganze von und mit Torsten Koerting.

    Die letzten Wochen waren ziemlich intensiv und ich bin sicher, dass du, dass ihr, das nachvollziehen könnt. Und zwar nicht nur anhand unserer Situation, sondern auch anhand deiner, anhand eurer, Situation.

    Viele Menschen sind in Kurzarbeit gekommen, viele Firmen sind insolvent gegangen, gerade in der Reisebranche, und auch in den anderen Branchen hat es einen ziemlichen Aderlass gegeben.

    Geschäftsmodelle haben sich verändert. Menschen beginnen nach der Phase des Schocks und der anderen Einflüsse, die die aktuelle Zeit mit uns gemacht hat, sich zu rekalibrieren und neu aufzustellen.

    Und auch bei uns hat sich einiges getan, was die Veränderung unseres Geschäftsmodells angeht. Und häufig passieren die Dinge für uns.

    In dieser Podcast-Folge möchte ich reflektieren, welchen Einfluss Corona auf mein, auf unser, Geschäftsmodell, hatte und wie es vielleicht auch deins schon beeinflusst hat bzw. gegebenenfalls noch verändern wird.

    Viele von euch kennen den Business Model Canvas, ein Tool welches Alex Osterwalder vor vielen Jahren ins Leben gerufen hat, und das mittlerweile über das Buch „Business Model Generation" viele Millionen Mal in der Welt verkauft wurde. Der Business Model Canvas als das Wesentliche tragende Element dieses ersten Buches hat dazu geführt, dass dieser Canvas an Universitäten in Startups, in Unternehmen und in allen möglichen Bereichen zum Einsatz kommt. Der Canvas stellt 9 Bausteine dar, die ein Geschäftsmodell beschreiben. Das Model hat maßgeblich verändert, wie wir auf Geschäftsmodelle schauen und wie wir über Prozesse bzw. über die Geschäftsmodelle sprechen. Denn wir sind in der Lage Geschichten zu erzählen, die durch diese neuen Bausteine gehen.

    Um euch das noch mal in Erinnerung rufen:

    Im Kern steht das Werteversprechen, die „value proposition". Das ist der erste Baustein, der im zweiten Baustein auf eine Zielgruppe treffen darf „CUSTOMER SEGMENT". Das passiert über „Kanäle", das ist der dritte Baustein.

    Und wir pflegen Beziehungen „RELATIONSHIPS" mit unserer Zielgruppe. Das sind schon mal die ersten vier Elemente. Und wenn wir das ganz gut machen, dann entsteht ein 5., nämlich „Umsatz". Und Umsatzströme, nämlich unsere Einnahme, die in unsere Aktivseite der Bilanz und in die Gewinn Seite der G&V einfließen.

    Auf der anderen Seite gibt es weitere vier Bausteine des Business Model Canvas, nämlich das Wertversprechen, also die Produkte und Dienstleistungen die wir liefern, wenn wir „Partner" haben, die uns an gewissen Stellen dabei unterstützen. Das ist Nummer sechs. Wenn wir unsere „Schlüsselressourcen", die uns zu Verfügung stehen dafür nutzen, das ist Nummer 7. Und Nummer 8 sind die „Aktivitäten", die wir noch selber tun und in die Umsetzung bringen, so dass wir in der Lage sind Produkte und Dienstleistungen überhaupt zu schaffen und an den Kunden zu bringen. Das ist der Baustein Nummer 8.

    Und alle drei Bausteine:

    • die Partner
    • die Schlüsselressourcen und
    • die Schlüsselaktivitäten

    führen dazu, dass wir „KOSTEN" produzieren, wie beispielsweise Rechnungen, die von unseren Lieferanten an uns gestellt werden oder Büroräume, die wir mieten oder das Internet welches wir nutzen und was auch entsprechend kostet. Und das ist building block Nummer 9. Die Kosten, die wir produzieren, und die hoffentlich übers Jahr hinweg, und auch über den Monat hinweg geringer sind als die Einnahmen, sodass wir dann einen Gewinn erwirtschaften.

    So das sind die neun building blocks. Viele von euch kennen wahrscheinlich auch diese Struktur. Wie diese building blocks dargestellt sind: von der Mitte raus nach rechts zum Kunden, den Produkten und Dienstleistungen damit unsere Wirksamkeit fließt, man spricht auch vom Frontstage, also was man von außen erkennen kann.

    Und Backstage sehen wir die Partner, unsere Aktivitäten und unsere Ressourcen, die wir uns zunutze machen und die dann zur Mitte hin einzahlen, nämlich auf die Value Proposition. Und das Ganze nennt man Backstage, weil es von außen sehr schwer zu demaskieren ist, welche Firma welches Unternehmen wie aufgestellt ist, um seine Dienstleistungen zu erbringen.

    Das als eine kleine Einführung in das Business Model Canvas.

    Und nun: Was hat Corona und die aktuelle Situation mit unserem Businessmodel gemacht?

    Zum einen haben sich unsere Zielgruppen etwas verändert bzw. adjustiert. Wir hatten vor Corona einen sehr großen Anteil unseres Werteversprechen und auch unsere Zielgruppe waren Corporates, die uns für Keynotes und Workshops gebucht haben. Und die Workshops die wir für unsere Corporate Kunden beleben durften, als auch die Beratungs- und Coaching-aufträge für unsere Kunden sind natürlich mit Corona erstmal weggebrochen. Zwar nicht allumfänglich, aber Keynotes werden aktuell nicht gebucht und Workshops finden online statt, dazu komme ich aber gleich noch. Einige Kunden haben erstmal ihre ganzen, oder einen großen Teil ihrer Mitarbeiter in Kurzarbeit oder auch ins Homeoffice geschickt, sodass die Wirksamkeit vor Ort eingeschränkt ist, und wir auch durch die Kontaktsperre mit diesen Menschen nicht so agieren können, wie das im ursprünglichen Auftrag manifestiert war. Das heißt, dass sich der Corporate Teil unserer Zielgruppe erst mal reduziert hat und dadurch ein neuer Teil stärker in unseren Fokus geraten ist - nämlich die Menschen, die wir im Rahmen ihres Wachstums begleiten können … nämlich unsere Mentee-Gruppe.

    Da ist ein maßgeblicher Anteil entstanden. Die Dinge passieren für uns, so dass das sicherlich auch ein Focus sein wird, den wir in Zukunft beibehalten werden: nämlich die Begleitung dieser Mentees im Rahmen der Klarheit und den Fragestellungen: - Wo stehst du? -Wo willst du hin? - Was fehlt dir, um dahin zu kommen? - Was brauchst du?

    Als auch im Rahmen der Positionierung, der Personal Brand Mastery, um sie in die Sichtbarkeit und natürlich auch in die Umsetzung zu bringen. Wie wir alle wissen, bedarf es einer nachhaltigen Umsetzung, um in die Sichtbarkeit zu kommen und um diese grandiose Seele (die wir alle haben) nach außen zu bringen, zu beleben und erlebbar zu machen.

    So und wir haben uns natürlich auch in den 8. Wochen sehr stark auf diese Mentee-Zielgruppe fokussiert, weil das auch diejenigen Menschen gewesen sind, die gesagt haben:

    „Ey, bei mir passiert hier gerade auch was. Mein Business Modell verändert sich auch gerade gewaltig. DJ und Birgit helft uns doch mal dabei und lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir hier nicht nur gut durch die Krise kommen, sondern vielleicht auch gestärkt aus ihr hervorgehen"

    Also im Bereich der Zielgruppe hat sich einiges getan. Dann hat sich natürlich auch bei den Kanälen etwas getan, also bei der Antwort auf die Frage:

    Wie kommt unsere Leistung aktuell zur Zielgruppe?

    Der offline Bereich, darf ich sagen, ist nahezu komplett eingestampft. Den gibt es im Moment nicht, sondern es ist alles im Offline. Das heißt die Kanäle, die vielleicht früher mit 10 - 20% bespielt wurden, wo es ab und zu mal einen ZoomCall gab, ab und zu mal ein Telefonat, oder eine E-Mail, diese sind natürlich jetzt nahezu auf 100% gewachsen. Das heißt die Kanäle haben sich von Offline ins Online verändert.

    Die „relationship*s", so wie wir sie aufrechterhalten, haben sich auch maßgeblich geändert. Wo ich früher immer gesagt habe: persönlich ist Key, das one-to-one / das Eins-zu-Eins, direkt mit dem Gegenüber macht maßgeblich unser Geschäftsmodell aus, hat sich die Weise, wie wir mit den Menschen arbeiten durch das Offline ins Online natürlich auch verändert, und wir sind davon weggekommen diese relationships persönlich zu pflegen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als sie online zu pflegen und da hat sich in den letzten sechs bis acht Wochen auch ganz viel getan, denn die Dinge passieren für uns! Und wie ich uns immer gesagt habe: Wir wollen gestärkt aus dieser Krise rausgehen. Wir haben einen ganz großen Teil unserer Substanz mittlerweile in einer online Academy zur Verfügung gestellt. Ob das die Hörbücher sind, die Videos die wir schon hatten, die Videokurse, die wir schon auch schon hatten, aber auch viel neues Material, was in den letzten sechs bis acht Wochen entstanden ist, haben wir in einer neu konzipierten und auch bereits umgesetzten online Academy gestaltet und umgesetzten, in der wir mittlerweile über 200 Menschen haben, die Online-Content von uns konsumieren. Wir haben unsere Online Academy mit jeglichen Formaten, die wir aktuell im Online fazilitieren angereichert. Und das ist natürlich auch eine grandiose Veränderung, nicht nur im Bezug auf das Beziehungsmanagement.

    Das heißt, dass wir Menschen die Möglichkeit geben durch die Academy immer wieder mit uns in Kontakt zu kommen, und wir sie dadurch auch an uns binden. Das hat natürlich auch unsere „value proposition" maßgeblich beeinflusst.

    Die „value proposition", mit den Workshops und der Art und Weise, wie wir mit Mentees arbeiten ist im Kern gleichgeblieben, nur die Wirksamkeit hinter der Wirksamkeit ist noch mal eine ganz deutlichere und auch eine andere geworden ist, weil wir gelernt haben, was das Online umzusetzen vermag.

    Um ein oder zwei Beispiele zu nennen: In der letzten Woche haben wir das Erste Mal vom 27. April bis 1. Mai eine Personal Brand Mastery - 5 Tages Challenge durchgeführt. Das war das erste Mal, dass wir jeden Abend mit 30 Teilnehmern von 20:15 Uhr bis 21:45 Uhr zusammensitzen wollten, um sie im Rahmen ihrer Klarheit, ihrer Positionierung, ihrer eigenen Marke und natürlich auch in der Umsetzung weiter zu bringen. Da wir nicht wussten, ob das Format funktioniert haben wir natürlich noch einige Bausteine mit angereichert, wir haben Coaches mit beigestellt, wir haben Hausaufgaben gegeben, wir haben Online-Zugriff zu unserer Academy gegeben und … und … und. All das sind Bausteine, wo wir gesagt haben: Wir hauen noch mal richtig was rein. Wir waren uns aber nicht sicher sein, ob das etwas ist, was nicht nur mit den Kunden resoniert, sondern auch eine Wirksamkeit hervorruft.

    Bisher waren wir sehr stark im Offline unterwegs, und da darf ich sagen, dass dieses Produkt eins geworden ist.

    Die Ergebnisse und die Erkenntnisse, die da entstanden sind, sind bei uns und bei den Teilnehmern so grandios. Das ist ein Produkt, das werden wir beibehalten und dann auf keinen Fall kostenlos. Jetzt haben uns dazu hinreißen lassen, das am 25.Mai bis 29. Mai noch mal kostenlos umzusetzen. Danach werden wir mal schauen, ob das ein Teil des Frontend bei uns wird oder einen Teil unserer hochpreisigeren Produkte. Und daraus haben wir gelernt, dass diese Asynchronität, dieses wir-geben-abends-einen-Impuls-und-reflektieren, wir geben Hausaufgaben eine über Nacht eine Magie erzeugt, mit der wir dann am Abend wieder zusammenkommen, und in dem vertrauten Kreis die Dinge reflektieren, die entstanden sind. Ja und dadurch verändern Menschen Leben. Diese Art der Fazilitierung und der Synchronität hat sogar mehr Wirksamkeit, als das was wir an anderer Stelle in den Offline Formaten in der Lage sind umzusetzen. Und wird eine große Veränderung, auch im Rahmen unseres Werteversprechens stattfinden.

    Vor ein paar Tagen haben wir eine E-Mail aus der Ukraine bekommen. Dort war jetzt im Juni eine große Konferenz mit mehreren hundert Teilnehmern geplant. Und diese Konferenz verlagert sich jetzt von offline ins online. Da man wahrgenommen hat, dass wir das im Online ganz gut machen, hat man uns gefragt, ob wir nicht dort zwei Keynotes fazilitieren würden. In der Vergangenheit war ich schon öfter in der Ukraine und durfte dort auf den unterschiedlichen Konferenzen sprechen. Was in diesem Rahmen in mir entstanden ist, war der Wunsch, dass ich gerne mit den Menschen am nächsten Tag weitergearbeitet, noch mal ein Workshop gemacht hätte und dann einfach dort vor Ort auch mit dem Menschen gearbeitet hätte. Das hat sich aber damals nicht ergeben und jetzt, dieses Mal, werden wir ein paar hundert Leute dort haben, die uns online zuschauen werden, die wir online inspirieren können. Und dann bietet sich grandioserweise an mit den Menschen auch im Online über einen Workshop, vielleicht auch in persona synchron weiter zu arbeiten und „Licht ans Fahrrad zu machen".

    Da entstehen jetzt in dieser Substanz, durch dieses leapfrog, durch diesen großen Sprung, den wir gerade machen müssen Veränderungen in der Art und Weise, wie wir mit Menschen interagieren und wirksam sein können. Wir haben bereits große Learnings gemacht, um dieses Offline ins Online zu bringen, und da bin ich ganz gespannt, wie sich das noch weiter entwickeln wird.

    Natürlich hat sich auch das Mentee-Programm bei uns stark gestärkt. Die Arbeit mit einzelnen Angestellten, Selbständigen, als auch Unternehmen im Bereich der Klarheit, Positionierung, des Brandings und der Umsetzung. Das wird sicherlich auch dann im Nachgang zu Corona, wann und wie es auch immer ausgehen wird, sicherlich in der „Value Proposition" auch niederschlagen.

    Ja, dann zu den "Aktivitäten". Auch dort hat sich einiges getan.

    Dass wir unser Mentee-Programm und die Workshops und all das auch selbst weiter fazilitieren ist im Wesentlichen gleichgeblieben. Da wo wir vorher auch mit Head-Coaches von uns mit anderen Hosts gearbeitet haben, wird sich das auch in Zukunft genauso abspielen, sprich die Aktivitäten, die wir in der Vergangenheit umgesetzt haben, werden so gut wie gleichbleiben.

    Unsere "Schlüsselressourcen", die wir nutzen, da haben sich jetzt einige dazu entwickelt, nämlich die online Academy und andere Tools, die wir uns zugänglich entwickelt haben, um im Online noch wirksamer werden zu können. Und diese Ressourcen, die sich hier in den letzten sechs bis acht Wochen entwickelt haben, werden sicherlich auch ganz wesentliche Bausteine für zukünftige Angebote sein, die wir machen werden, um uns noch mehr von anderen zu unterscheiden. Derjenige, der uns kennt weiß, dass wir nicht einfach mal so beratend für einen Tag in ein Unternehmen kommen, sondern das immer einweben in ein Gesamtkonzept, dass die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung auch mit ganz wesentlichen Bausteinen anreichert, um noch wirksamer beim Kunden zu sein. Mit dem, was sich da in den letzten 8 Wochen ergeben hatte, das darf ich jedem auch anraten diese Zeit noch zu nutzen solche Bausteine zu entwickeln. Das wird uns auch für die Zukunft deutlich weitertragen.

    Ja und dann natürlich auch die „Partner". Wir haben neue Partner mit denen wir arbeiten dürfen. Ob das die Tool Anbieter sind oder ob das Head-Coaches sind, die mit uns gemeinsam solche Formate gestalten, … all das sind Elemente, die sich im Backstage unseres bisherigen Business Modells an der Stelle auch geändert haben.

    Ich darf sagen, das hatte mit all dem, was sich da gerade verändert - der Offenheit, die wir haben, der Innovationskraft die notwendig ist, um diese Veränderungen überhaupt umsetzen zu können einen doch relativ großen Einfluss auf unser Geschäftsmodell.

    Wenn wir alle, und damit meine ich dich auch als Zuhörer, in der Lage sind und Willens sind loszulassen, zu verstehen, dass die Dinge für uns passieren, dass wir in der Lage sind nun als Menschheit einen großen Sprung nach vorne zu machen, in den ganz unterschiedlichen Bereichen (sowohl im Corporate, als auch für die Selbständigen und auch die Angestellten), wenn wir dies nutzen und uns selbst immer wieder in Frage zu stellen, wenn wir hungrig nach Veränderungen sind und auch neugierig darauf sind, was da draußen passiert, dann ist das die beste Zeit das auch zu leben und dafür einzustehen.

    Ich darf sagen, dass das ein gehöriges Maß an Kraft braucht und am Ende auch uns und damit auch die Menschen, die mit uns schon zusammenarbeiten, aber auch das weitere Umfeld, um hoffentlich in der Lage zu sein gestärkt aus dieser gesamten Situation hervorzugehen.

    Ich darf DANKE sagen. Ich hoffe, ich konnte etwas inspirieren und vielleicht den ein oder anderen Impuls geben.

    Und wenn du das mal live erleben möchtest, darf ich dich einladen in einer unserer online Formate zu kommen, die wir aktuell noch zu entweder sehr kleinem Geld, oder auch kostenlos zur Verfügung stellen, um einfach etwas zurück zu geben und andere Menschen an den Erkenntnissen und der Umsetzung teilhaben zu lassen, die wir hier gerade in den letzten Wochen erhalten haben.

    Viel Spaß und Erfolg damit.

    Und komm in die Umsetzung, und damit gestärkt aus dieser Krise und aus der aktuellen Situation!

    Viel Spaß der Thorsten.

    Bis dahin. Ciao, ciao.

    ----------------------------------

    Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein, auf www.torstenkoerting.com/termin einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren.

    Wir können uns dort kennenlernen, wir können dort deine aktuelle Situation analysieren. Wir können besprechen wo du hin möchtest, wir können betrachten, wie du dort hinkommst. Wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst.

    Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops fazilitiert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams darzubringen möchten, ihre Projekte zu liefern.

    Auch Sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin besprechen können unter www.torstenkoerting.com/termin.

    Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir.

    Bis dahin.

    Der Torsten.

    Ciao, Ciao

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    Vereinbare jetzt einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir … in dem wir Deine Aktuelle Situation analysieren, betrachten wo Du oder Dein Team hin möchtest, wir können aufzeigen, wie Du dahin kommst, was Dich aktuell davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, um Dich einen Schritt weiter zu bringen und damit Du Deine Ziele erreichst. www.torstenkoerting.com/termin/

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    21 min
  • #018 - Bist Du auf dem richtigen Weg

    Hallo und ein herzliches Willkommen zum Game Changer-Podcast.

    Der Podcast für deinen Erfolg mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnissreichen Interviews und persönlichen Game Changern, die DICH in die Umsetzung bringen. Und das Ganze von und mit Torsten Koerting.

    In dieser neuen Podcast-Folge möchte ich dir, inspiriert durch einen Mentee-Call, den ich gerade hatte, einige Reflexionsfragen mitgeben, die du anwenden kannst, um zu überprüfen, ob die Maßnahmen und die Aktivitäten, die dich in die Umsetzung gebracht haben, auch wirklich wirksam sind.

    Viele Mentees und Menschen in meinem Umfeld fragen mich immer wieder: „Mensch, wie kann ich denn überprüfen, ob ich auf dem richtigen Weg bin, ob ich vom Weg abgebkommen bin und was vielleicht noch fehlt, um den nächsten Schritt zu gehen?"

    Und das betrifft zum einen denjenigen oder diejenige selber, beziehungsweise das Team, was sie möglicherweise im Rahmen eines Unternehmertums, eines Projektes oder einer normalen Teamführung leitet und führt.

    Häufig ist es so, dass du vielleicht Ziele definiert hast für dich, für dein Team, dass du eine Vision kreiert hast und sie dir zu eigen gemacht hast und nun auf dem Weg bist, zu dieser Person zu werden und die Schritte zu gehen, die Dich zu diesem Ziel hinführen. Und das Gleiche mag auch für das Team gelten, wenn du einige Maßnahmen aufgesetzt hast, um beispielsweise aus deinem Team von Außergewöhnlichen ein außergewöhnliches Team zu machen.

    Auch da gilt es, öfter wieder zu überprüfen: Sind wir alle noch auf dem richtigen Weg? Was haben wir initiiert und was ist davon wirksam?

    Und aus diesem Mentee-Call inspiriert möchte ich dir nun vier Fragestellungen mitgeben, die du sowohl auf dich als auch auf das Team anwenden kannst. Ich hoffe, du bist bereit dafür.

    Also, kommen wir zur Frage Nummer 1. Wir gehen auf deinen Kontext. Die Frage ist: Welche Veränderungen, welche Maßnahmen hast du für dich initiiert, um den nächsten Schritt weiterzukommen, um einen kleinen Schritt oder größeren Schritt auf dein Ziel zuzugehen?

    Und das sind die Maßnahmen oder die Veränderungen, die diese analytisch taktischen Maßnahmen sind, die du für dich umsetzen wolltest oder umgesetzt hast.

    Nehmen wir an, du bist dabei, für einen Halbmarathon zu trainieren. Machen wir mal ein ganz einfaches Beispiel. Und einer der Veränderungen oder eine der Maßnahmen, die du für dich erkannt hast, ist, dass du dein Trainingspensum von drei- auf viermal die Woche erweitert hast, weil du jetzt ein anderes Fitnesslevel erreicht hast und deine Intensität dieser Trainings vielleicht erhöhst. So und jetzt darfst du bei der Beantwortung dieser Frage deine initiierte Veränderung reflektieren, nämlich von drei auf vier Trainingseinheiten pro Woche zu gehen. Das wäre die Antwort auf diese Frage.

    Frage Nummer 2 ist:

    Woran merkt man das? Woran merkst du das, woran merken das Menschen von außen, dass diese Veränderung jetzt eingetreten ist, beziehungsweise auch eine gewisse Wirksamkeit entfaltet?

    Man könnte sagen, ich merke, dass mein Fitnesslevel nach oben geht. Ich merk das vielleicht daran, dass ich nicht mehr die Zeit habe für andere Element, die ich eigentlich sonst in meinem Lebensrad beleben möchte. Oder andere merken das daran, dass man nicht mehr so häufig zu Hause ist, weil du ja jetzt vier Trainingseinheiten pro Woche hast.

    Und jetzt kommt die Frage Nummer 3:

    Was ist dadurch entstanden? Also was ist die Wirksamkeit dieser Maßnahme? Jetzt könnte es sein, dass die Wirksamkeit ist, dass sich deine Laufintensität, deine Ausdauer und deine körperliche Konstitution über die letzten Wochen vielleicht verbessert oder sogar verschlechtert hat. Es kann häufig passieren, auch bei Intensivierung von Trainingseinheiten, dass deine Laufleistung erst mal zurückgeht, weil der Körper ein bisschen überbeansprucht ist und sich auch erst mal daran gewöhnen darf. Also, was ist die Wirksamkeit der Maßnahme, der einzelnen Veränderung, die du auf dich beziehungsweise auf andere initiiert hast?

    So und dann darfst du natürlich auch überprüfen (Frage Nummer 4), Was braucht es denn jetzt, um den nächsten Schritt zu gehen?

    Nehmen wir mal an, du bist jetzt seit drei, vier Wochen schon dabei viermal die Woche zu trainieren. Dann darfst du überprüfen: „Habe ich nicht vielleicht schon wieder ein Plateau erreicht? Hat sich der Körper vielleicht schon wieder daran gewöhnt und ist schneller geworden, aber braucht jetzt den nächsten Trainingsreiz?" Oder du bist überreizt und du wirst langsamer und der Körper braucht vielleicht eine entspannte Phase. Und zwar ist dafür die vierte Frage von Relevanz, nämlich: Was bringt dich jetzt nun den nächsten Schritt weiter? Ist es vielleicht nötig die Trainingsintensität wieder ein Stückchen zurückzunehmen und in so eine Art Erholungsphase reinzugehen? Oder bist du sogar soweit, den nächsten Schritt obendrauf zu packen, entweder die Intensität zu erhöhen, die Quantität deiner Kilometer, oder sogar auch die Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche?

    Und diese vier Fragen, also:

    Welche Veränderung hast du initiiert? > Woran merkt man das? >Was ist die Wirksamkeit dieser Veränderung? also was ist dadurch entstanden, und natürlich die Reflexion darauf>Was jetzt der nächste Schritt bedeuten kann, um das Plateau, auf dem du dich vielleicht schon wieder befindest, zu verlassen?

    Und diese vier Fragen kannst du sowohl auf dich anwenden als auch auf dein Team. Du kannst prüfen, ob Veränderungen, die du im Team bewegen und beleben wolltest, wirksam werden, ob das jemand merkt, beziehungsweise, was das Team jetzt braucht, um den nächsten Schritt zu gehen.

    Also hier vier spannende Fragen, die gerade aus einem Mentee-Call entstanden sind, … und die auch immer wieder an mich gerichtet werden: „Wie kann ich denn überprüfen, ob ich auf dem richtigen Weg bin, ob die Maßnahmen und die Aktivitäten, die ich initiiert habe, in die richtige Richtung gehen? Sind sie wirksam? Merke ich, dass ich da auf dem richtigen Weg bin? Und was braucht es jetzt für den nächsten Schritt?" Man könnte auch sagen, diese kontinuierliche Reflexion dessen, was wir an Veränderung in unser Leben bringen und in unser Team bringen, ist notwendig, um nicht zu stagnieren oder wieder abzurutschen, sondern um kontinuierlich auf dem Weg in Richtung des größeren Ziels zu gehen.

    Damit bin ich schon wieder am Ende mit dieser Podcast-Folge. Ein kleiner Zwischenimpuls, knapp sieben Minuten, plus An- und Abmoderation. Ich hoffe, er hat euch was gebracht. Die vier Fragen zur Überprüfung, ob du noch auf dem richtigen Weg bist in Richtung deines Ziels und ob die Wirksamkeit erlebbar und spürbar ist.

    Bis dahin.

    Vielen Dank. Der Torsten.

    Ciao, ciao.

    ----------------------------------

    Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein, auf www.torstenkoerting.com/termin einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren.

    Wir können uns dort kennenlernen, wir können dort deine aktuelle Situation analysieren. Wir können besprechen wo du hin möchtest, wir können betrachten, wie du dort hinkommst. Wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst.

    Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops fazilitiert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams darzubringen möchten, ihre Projekte zu liefern.

    Auch Sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin besprechen können unter www.torstenkoerting.com/termin.

    Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir.

    Bis dahin.

    Der Torsten.

    Ciao, Ciao

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About Deep Dive mit Torsten Koerting

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Im Deep Dive Podcast holen wir die Themen an die Oberfläche, die wirklich zählen – Künstliche Intelligenz, Unternehmertum, Wachstum und die Extreme des Lebens. Mit einer unvergleichlichen Mischung aus tiefgehenden Gesprächen, inspirierenden Geschichten und klaren Einsichten gehen wir weit über das Oberflächliche hinaus.

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